Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

  • aber der Iran wird den Westen vermutlich exakt andersherum darstellen und als eine Art globales Macht- oder Sanktionskartell betrachten.

    Relativieren und banalisieren wir mal nicht die Revolutionsgarden und Fanatiker. Aber klar, wir wissen, dass du gern der Verharmloser zu Ehren von BTC bist.

  • Relativieren und banalisieren wir mal nicht die Revolutionsgarden und Fanatiker. Aber klar, wir wissen, dass du gern der Verharmloser zu Ehren von BTC bist.

    Das tue ich doch gar nicht. Und du musst meinen Satz schon komplett zitieren, ansonsten ist er aus dem Kontext gerissen. – Würdest du die zitierte Aussage von mir infrage stellen, vermutlich nicht, oder?

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Mit riesigem Abstand werden die meisten kriminellen Geschäfte weltweit immer noch mit dem Dollar finanziert, in der Regel in bar. Dieses Zahlungsmittel ist im Vergleich zu Bitcoin deutlich anonymer und viel schwerer nachzuverfolgen.

    Genau deshalb sehe ich langfristig hier auch kein Potenzial für Bitcoin.

    Es wird Sanktionen geben gegen alle, die iranische Versicherungen abschließen sowie gegen alle, die Bitcoin außerhalb der Legalität nutzen oder genutzt haben. Dafür wird es Beweislastumkehren, Offenlegungspflichten und drakonische Strafen für fehlende Mitwirkung und Verstöße aller Art geben.

    Jede digitale Aktivität hinterlässt Spuren und ist potenziell rückverfolgbar. KI und Quantencomputer werden den Rest erledigen…

  • Genau deshalb sehe ich langfristig hier auch kein Potenzial für Bitcoin.

    Es wird Sanktionen geben gegen alle, die iranische Versicherungen abschließen sowie gegen alle, die Bitcoin außerhalb der Legalität nutzen oder genutzt haben. Dafür wird es Beweislastumkehren, Offenlegungspflichten und drakonische Strafen für fehlende Mitwirkung und Verstöße aller Art geben.

    Jede digitale Aktivität hinterlässt Spuren und ist potenziell rückverfolgbar.

    Spricht das nicht eher genau dafür, dass Bitcoin Schritt für Schritt seinen Weg in den Mainstream findet? Gerade weil Bitcoin eben nicht anonym ist, sondern transparent nachvollziehbar und gleichzeitig trotzdem ein hohes Maß an finanzieller Souveränität ermöglicht. Die Entwicklungen im Bankensektor in den USA spricht dafür:

    https://de.investing.com/news/cryptocur…und-xrp-3479283

    Und dass Staaten regulieren ist aus meiner Sicht eher ein Zeichen dafür, dass Bitcoin mittlerweile ernst genommen wird. Irrelevante Technologien reguliert niemand.


    KI und Quantencomputer werden den Rest erledigen…

    KI ist meiner Einschätzung nach eher ein Multiplikator für Bitcoin. Digitales, zensurresistentes und dezentrales Geld eignet sich perfekt dafür, dass KI-Systeme oder Bots künftig autonom Zahlungen untereinander abwickeln können, ganz ohne klassische Mittelsmänner.

    Und die Quantencomputer-Problematik wird nach heutigem Stand frühestens in vielen Jahren wirklich relevant. Gleichzeitig ist Bitcoin Software und damit grundsätzlich weiterentwickelbar. Das Netzwerk ließe sich also auch auf quantenresistente Verfahren umstellen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Schön wie ihr jetzt Bitcoin zu einem transparenten, nachverfolgbaren und rechtssicheren Wertspeicher dreht, bisher waren das doch genau die Gründe von euch gegen alles andere, da nur der BTC nicht transparent, nicht nachverfolgbar und nicht rechtsstaatlichen Verordnungen unterliegt. Irgendwie kann ich euren BTC Fanclub langsam nicht mehr ernst nehmen, ihr bastelt euch jeden Tag die Argumente so wie es gerade ins eigene Weltbild passt.

  • Schön wie ihr jetzt Bitcoin zu einem transparenten, nachverfolgbaren und rechtssicheren Wertspeicher dreht, bisher waren das doch genau die Gründe von euch gegen alles andere, da nur der BTC nicht transparent, nicht nachverfolgbar und nicht rechtsstaatlichen Verordnungen unterliegt. Irgendwie kann ich euren BTC Fanclub langsam nicht mehr ernst nehmen, ihr bastelt euch jeden Tag die Argumente so wie es gerade ins eigene Weltbild passt.

    Hallo Mischu. Bereits Anfang 2025 wurde hier folgendes geschrieben:

    Dies steht im Gegensatz zu Bitcoin, das durch eine transparente Blockchain-Technologie funktioniert, die Vertrauen durch Dezentralisierung und Nachvollziehbarkeit schafft.

    Du hast damals über den Beitrag gelacht, wenn man die Reaktion unter dem Beitrag anschaut. Das passt irgendwie nicht zusammen. – Der Vorwurf, dass Bitcoiner ihr Narrativ anpassen würden, damit es ins Weltbild passt, kann ich so nicht nachvollziehen.

    "If you don't believe it and you don't get it, I can't make you believe it."

    – Satoshi Nakamoto

  • Transparenz und Nachverfolgbarkeit stehen halt im Widerspruch zu angeblicher „Zensurresistenz“.

    Du musst Dich schon entscheiden, welches Argument eigentlich gelten soll.

    Ich sehe weiterhin keinen „use case“.

    Für legale Transaktionen ist BTC viel zu langsam und zu teuer.

    Und die Mafia-, Terror- und Geldwäschenutzung wird früher oder später ausgetrocknet und sanktioniert werden.

  • Transparenz und Nachverfolgbarkeit stehen halt im Widerspruch zu angeblicher „Zensurresistenz“.

    Warum sollte das im Widerspruch stehen?


    Ich sehe weiterhin keinen „use case“.

    Frag mal Russland, Iran oder die USA. – Das gesamte Bankenwesen wird zudem in Zukunft über die Blockchain-Technologie abgewickelt. Alle Lebensbereiche werden nach und nach weiter digitalisiert. KI und Bitcoin (in seiner Funktion als nicht zensierbares digitales Geld) werden sich ergänzen. Gold wird als Wertspeicher von Bitcoin abgelöst.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerk…/100226164.html

    "If you don't believe it and you don't get it, I can't make you believe it."

    – Satoshi Nakamoto

  • Bitcoin scheint in den USA jetzt gerade keine Freunde zu finden [...].

    Die USA sind aktuell DAS Land, das die Integration digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin in Wirtschaft, Kapitalmärkte und Bankenwesen am stärksten vorantreibt. Gerade dort sieht man doch, wie massiv institutionelle Akteure, ETFs, Banken und politische Entscheidungsträger das Thema zunehmend ernst nehmen und in bestehende Strukturen integrieren wollen.

    "If you don't believe it and you don't get it, I can't make you believe it."

    – Satoshi Nakamoto

  • Es ist in der Tat auffällig, dass insbesondere für Einundzwanzig und Mazen scheinbar wirklich jede Meldung ein klarer Beweis für die goldene Zukunft von BTC ist.

    Daher mal die ernstgemeinte Frage an Euch Beide: Was waren die letzten Ereignisse oder Meldungen, die Euch zum Nachdenken oder gar Zweifeln über die Zukunftsfähigkeit von BTC gebracht haben?

    Frage 2: Angenommen in 10 Jahren gäbe es kein Bitcoin mehr oder es wäre irrelevant. Was könnten Eurer Meinung nach mögliche Ursachen gewesen sein?

  • Es ist in der Tat auffällig, dass insbesondere für Einundzwanzig und Mazen scheinbar wirklich jede Meldung ein klarer Beweis für die goldene Zukunft von BTC ist.

    Wie kommst du darauf? Auf den letzten Seiten habe ich nur davon berichtet, dass der Iran nun ein Maut-System auf Basis von Bitcoin ins Leben gerufen hat und dies dazu beitragen könnte, dass die Adoption weiter voranschreitet. – Nirgendwo habe ich erwähnt, dass dies ein klarer Beweis für die goldene Zukunft von Bitcoin ist.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Daher mal die ernstgemeinte Frage an Euch Beide: Was waren die letzten Ereignisse oder Meldungen, die Euch zum Nachdenken oder gar Zweifeln über die Zukunftsfähigkeit von BTC gebracht haben?

    Ich zweifle jeden Tag an Bitcoin und denke über „ihn“ nach. Komme dann aber immer wieder zum Entschluss, dass Bitcoin unaufhaltsam ist.


    Frage 2: Angenommen in 10 Jahren gäbe es kein Bitcoin mehr oder es wäre irrelevant. Was könnten Eurer Meinung nach mögliche Ursachen gewesen sein?

    Dass die Menschheit sich ins Steinzeitalter zurückgebombt hat.

    "If you don't believe it and you don't get it, I can't make you believe it."

    – Satoshi Nakamoto

  • Daher mal die ernstgemeinte Frage an Euch Beide: Was waren die letzten Ereignisse oder Meldungen, die Euch zum Nachdenken oder gar Zweifeln über die Zukunftsfähigkeit von BTC gebracht haben?

    Frage 2: Angenommen in 10 Jahren gäbe es kein Bitcoin mehr oder es wäre irrelevant. Was könnten Eurer Meinung nach mögliche Ursachen gewesen sein?

    FTX Crash. Mittlerweile bin ich aber recht resilient was das Thema anbelangt. Es langweilt mich mittlerweile eher, weil ich die Szenarien, dass Bitcoin scheitern könnte, schon x-mal durchgespielt habe.

    Zu 2: Mir fällt aktuell kein Szenario ein, was nicht heißt, dass es nicht passieren kann. Niemand kennt die Zukunft.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ist doch eigentlich völlig menschlich: Wenn man von einer Sache überzeugt ist, verteidigt man sie auch und sucht nach neuen Argumenten, die die eigene Sicht bestätigen. Das machen aber nicht nur „die anderen“, sondern beide Seiten gleichermaßen.

    Der eine sucht Pro-Argumente für Bitcoin, der andere gegen Bitcoin. Der eine sieht Chancen in Tech, der andere nur Risiken. Jeder filtert Informationen automatisch stärker in die Richtung, die zum eigenen Weltbild passt.

    Deshalb finde ich es immer schwierig, so zu tun, als wäre nur die Gegenseite emotional oder voreingenommen.


    Interessant, was ich an mir selbst beobachte:
    Wenn ich mit Menschen zusammen bin, die sehr pro Bitcoin sind, nehme ich oft eher die skeptische Rolle ein und argumentiere dagegen oder zumindest vorsichtiger.

    Bin ich dagegen mit Leuten zusammen, die Bitcoin komplett ablehnen oder noch gar keine Meinung dazu haben, argumentiere ich plötzlich deutlich pro Bitcoin.

    Ich habe mich im Laufe der Jahre vom sehr skeptischen Beobachter zu einem deutlich weniger skeptischen Beobachter und letztlich auch Nutzer/Käufer entwickelt (nur Hodler). Und interessanterweise ist im gleichen Maß auch meine Sparrate gestiegen.

    Genau deshalb glaube ich, dass diese Entwicklung bei vielen Menschen stattfinden wird/kann – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Nicht jeder wird zum Hardcore-Bitcoiner, aber viele werden sich vermutlich Schritt für Schritt damit beschäftigen, erste Berührungspunkte haben und ihre Meinung langsam verändern.

    Deshalb glaube ich auch, dass Bitcoin weiter bestehen, langfristig eine größere Rolle spielen und vermutlich auch im Wert weiter steigen wird. Ob das am Ende wirklich so kommt, wird man sehen – sicher ist das alles nicht. Es kann jederzeit große Ereignisse geben wie Crashs, regulatorische Eingriffe, technisches Versagen oder Dinge, die heute noch niemand auf dem Schirm hat.

    Aber diese Entwicklung, die ich an mir selbst beobachte, sehe ich eben auch im Umfeld. Und wenn ich dann bedenke, wie viele Menschen sich bisher noch überhaupt nicht mit Bitcoin beschäftigt haben, wirkt das Potenzial einfach riesig auf mich. Genau das ist letztlich der Grund, warum ich dabei bleibe.

    Sorry für den vielen Text, ich mag eigentlich selbst eher die kürzeren Beiträge.😅

  • Freut keinen der investiert ist, aber spielt global gesehen keine Rolle für Bitcoin. Bei Aktien wars einst ja ähnlich.

    Was natürlich eine Überlegung ist, ist soviel wie möglich zu akkumulieren bevor das Gesetz wirksam wird.

    Glaubt man an Bitcoin (mögliche Entwicklung, Reservewährung etc.), ist er allerdings selbst mit hohem Steuersatz attraktiv…

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