Beiträge von Alaska79x

    Abgesehen davon, dass „die Banken“ in dem Fall natürlich auch Versicherer und andere Anbieter sind, haben auch die Mitarbeiter, die ein Altersvorsorgedepot befüllen müssen. Warum sollte deren Arbeit nicht bezahlt werden? Und wir reden ja noch nicht mal von 1% oder 1,5%, wie ursprünglich angedacht.

    Ich verstehe dein Problem nicht.

    Das Problem ist, das es einfach Rendite kostet was nicht sein muss. Dass wir womöglich froh sein müssen, dass "nur" maximal 1% Kosten festgelegt wurden (und viele das hier auch noch feiern) ist schon ein wenig befremdlich. Sonst kotzt man sich über die Kosten in 0,x % aus aber hier ist es plötzlich "egal" weil ja ein bisschen Förderung dagegen gerechnet wird. Bezahlt aus Steuergelder. Also egal. oder so.

    Blöde Frage: Wie verhält es sich denn mit der Rente/Pension wenn man wie er mitten im Arbeitsleben verbeamtet wird. Bekommt man dann im Rentenalter dann aus beiden Töpfen die Bezüge?

    Das stimmt natürlich Nein, ich bin normaler Angestellter.

    Ich denke, ich werde es ähnlich wie oben beschrieben im Protokoll festhalten. Und für die Zukunft direkte Gespräche mit der sich beschwerenden Person anregen, damit es am konkreten Fall bestrochen und bewertet werden kann.

    Warum willst du den Vorwurf protokolliert haben? Das wäre ein Punkt den ich auf gar keinen Fall protokolliert haben wollte. Nie und nimmer. Das ist eine Information die der Chef dir unter 4 Augen gibt und dann würde ich den Chef fragen wie er die Sache sieht. Wenn er zum Sachverhalt nichts beizutragen hat, ist diese Information einigermaßen wertlos. Willst du, dass man dir ein solches Protokoll irgendwann mal später zum Strick drehen wird? Das kann nämlich ganz schnell passieren, wenn es dumm läuft.

    Hast du eine/n KollegIn mit dem/der du gut kannst? Der auch dir neutral ein Feedback geben kann? Das wäre für mich der nächste Schritt: Feedbacks einholen. Oft ist es tatsächlich so, dass man in solchen Feedbacks mehr über sich erfährt und wie man bei anderen ankommt. Wenn dabei heraus kommt, dass doch alles irgendwie nicht so heiß ist, wie es gebacken wird, weißt du auch bescheid.

    Nicht aus meiner Tasche persönlich, das ist überhaupt nicht mein Problem. Es geht darum dass es ineffizient und hauptsächlich zugunsten der Banken ist, nicht zugunsten der Sparer. Wie ich ja jetzt schon lang und breit vorgerechnet habe.

    edit: Und ich habe ja nicht gesagt dass nichts geändert werden soll, lediglich die Gebühren sind das Problem.

    Da ist nun abzuwarten was das staatlich aufgelegte AV-Angebot für Kosten haben wird. Daran werden sich die Angebote der Banken/Versicherungen messen müssen. Die Finanzlobby kotzt im Strahl, da sie mit diesem Move komplett auf dem falschen Bein erwischt wurde. Die ging davon aus, dass das AV-Angebot ausschließlich über die Finanzwirtschaft abgewickelt werden wird. Dass ein solches AV-Angebot gewisse weitere Kosten hat, ist irgendwie auch klar. Komplett automatisiert wird das ganze nicht umsetzbar sein und somit muss eine Infrastruktur und Personaldecke (Verwaltung, Beratung usw) finanziert werden. Wer es am schlanksten ausgestaltet wird sein Angebot günstiger anbieten können. Da ist zu hoffen, dass das staatliche Angebot das günstigere im Vergleich der Bankwirtschaft sein wird. Das staatliche Angebot muss ja nur kostendeckend arbeiten und nicht Gewinne erwirtschaften.

    Natürlich werden die Banken und Versicherungen das Produkt so teuer wie möglich versuchen an den Mann/Frau zu bringen. Natürlich im Versicherungsmantel, da man dort noch schön mit dem Argument der "Sicherheit" kommen kann worauf der Deutsche so richtig viel Wert legt.

    Ich verstehe schon die Kritik, warum die Kosten (ich meine NICHT die TER) prozentual berechnet werden. Am Ende werden nur Zahlen verwaltet. Ob im System 30k oder 100k € eingebucht sind, sollte eigentlich keine unterschiedliche Kosten verursachen.

    Meine Frage wäre, wie soll man das denn sonst ausgestalten? Mit einer jährlichen festen Gebühr pro AV-Konto? Angelehnt an die Kosten die ein Girokonto so hat? Da hätten wir wieder das Thema, dass der der nur die Minimalbeiträge einzahlt prozentual die höchste Gebühr zu tragen hätte, was doch auch niemand will. Das könnte man auch niemanden vermitteln. Also wäre man doch wieder bei einer prozentualer Gebühr, die man allerdings nach oben hin deckeln könnte? Ja, alles nicht so einfach, wie man sich das vorstellt.

    Eigenanteilsfreie Betriebsrente bei einem Pharmakonzern. Nach heutigem Stand wird monatlich brutto 1350€ ausgezahlt werden. Wird alle paar Jahre nach oben angepasst. Auch nachzulesen bei fotoman. Selbe Firma.

    Könnte man ein Langzeitkonto in das man in der Firma einzahlt nicht auch ein wenig in die Kategorie Altersvorsorge zählen? Immerhin wird aus diesem Konto ein früherer Firmenaustritt finanziert. Man bekommt zwar kein Geld aber Zeit!

    Dann hat ja die aktuelle Politik alles richtig gemacht indem sie die Sozialempfänger weiter sanktioniert. Der berechnete wirtschaftliche Gewinn ist seltsamerweise für die nächsten 3 Jahre nahezu 0.

    Schwarzarbeit ist ein völlig anderes Thema. Wenn die Behörden so ausgestattet wären um diese zu bekämpfen wäre das sicherlich zu begrüßen. Ich würde da auch mitgehen wenn man den Schaden, der durch die Schwarzarbeit entstanden ist, bei den Leistungen abziehen würde.

    Es geht mir nicht darum asozial Verhalten zu rechtfertigen. Es geht mir darum das man Sozialhilfe-, Bürgergeld-, Unterstützungsempfänger nicht unter Generalverdacht stellt. Außerdem wird das Einsparpotenzial massiv überschätzt.

    Zur Steuerhinterziehung, gebe ich dir Recht. Steuerhinterziehung ist in Deutschland weniger das Problem. Es sind die Gesetzeslücken die legale Steuervermeidung ermöglichen. Ich vermeide über die Steuererklärung auch jegliche Gelder die ich nach dem Gesetz zu viel gezahlt habe. Das ist auch legitim das so zu machen. Warum sollte man mehr Zahlen als gesetzlich vorgeschrieben. Das ist natürlich noch viel Interessanter wenn die Gesamtsumme der Steuern nicht 4 oder 5 stellig ist sondern 6,7 oder gar 8 Stellen aufweist. Ich kritisiere daran, daß es legal ist und nicht die Handlung an sich.

    Dazu kommt noch, dass Vermögende auch noch das Kapital haben sich Steuerberater und allgemein Berater leisten zu können die ihnen dabei helfen jegliche Lücken im System ausfindig zu machen um möglichst wenig zu bezahlen und möglichst viel zu bekommen. Oder gibt es ernsthaft Institutionen die den ärmsten unserer Gesellschaft sämtliche Möglichkeiten aufzeigen wo man was an Hilfen beantragen und einfordern kann? (Und auch noch so einfordern kann ohne dass man wie ein Bettler vor dem Herrn da steht?) Wenn man einen engagierten Sozialberater hat, vielleicht ja. Aber der macht das aus eigenem Antrieb heraus. Viele haben nicht solche Menschen im Rücken und dürfen sich in ihrer Notsituation alleine und ohne Hilfe durchs Leben schlagen

    Sorry, mich triggert dieser Threadtitel echt extrem.

    Vor allem das "....mit der Frau" ....

    Ich lese jetzt wirklich nicht 9 Seiten Beiträge durch. Da habe ich keine Lust dazu. In meiner Welt war meine Mutter immer der "Finanzminister" der Familie. SIE war die die das Geld zusammengehalten hat. Nicht mein Vater.

    Ist das der allgemeine Tenor hier, das die FRAU nix von Finanzen versteht und der MANN der FinanzMACHER ist? Warum nicht "Geldgespräche mit meinem Partner der anders Tickt als ich gerne hätte"?

    Moin,

    hab mal eine allgemeine Frage zu eurer persönlichen Finanzdokumentation via Excel usw.

    Und zwar war ja jetzt der Split beim SPDR MSCI ACWI IMI (Acc) IE00B3YLTY66 im Verhältnis 1:25.

    Wenn ihr eure Käufe z.B. via Sparplan tabellarisch aufgeschrieben habt, wie geht ihr dann mit dem Split um?

    Ab dem Zeitpunkt des Splits einfach mit den neuen Wert und Anzahl der Anteile weiter rechnen oder auch die Anteile der Vergangenheit im gleichen Verhältnis Splitten damit alles Glattgezogen wird?


    Ich hoffe, ich konnte meine Frage verständlich rüber bringen. Es geht mir nur darum wie man so einen Split am besten (und korrekt) in der eigenen Doku abbildet und er nicht sämtliche Summenberechnungen durcheinander wirft. Vielleicht macht es Sinn ab dem Split eine Zwischenbilanz abzubilden und ab dann wieder mit den Werten der Zwischenbilanz weiterzuarbeiten?


    Grüße

    Hallo Alaska79x

    Ist dieser Anwalt als regulärer Verwalter tätig, d.h. hat die Betriebskostenabrechnung erstellt, hat sich um Reparaturen gekümmert usw.? Falls ja, brauchen Sie erst einmal gar nichts machen. Irgendwann wird der Verwalter Ihnen mitteilen, dass es einen neuen Eigentümer für die Wohnung gibt; kann dauern. Vorsicht nur, wenn plötzlich ein Schreiben kommt, die Miete doch bitte auf das Konto X zu überweisen. Da sollte ein Grundbuchauszug dabei liegen, dass der Kontoinhaber von X der neue Eigentümer ist.

    Ansonsten, wie meine Vorschreiber schon betont haben, keinen neuen Mietvertrag unterschreiben. Die Änderung des Namens des Vermieters, ggf. des Verwalters und eine neue Kontonummer kann man in einem Nachtrag regeln.

    Außer etwas Vorsicht brauchen Sie nichts machen.

    Gruß Pumphut

    Ja der Anwalt hat die Verwaltung als "Fullservice" für die über 90jährige Dame übernommen. Bin mal gespannt, wann ich von ihm von ihrem Tod erfahren werde. Finde ich irgendwie schon komisch. Eine formlose Information von ihm hätte mir ja schon gereicht. Aber nunja, dann überweise ich weiter an eine verstorbene Kontoinhaberin, was schon irgendwie skurril ist. Irgendwann wird dann der Kontoinhaber verändert werden müssen... mal abwarten.

    Ja servus,

    meine Vermieterin ist gestorben.

    Soweit so gut. .... au backe, das klingt jetzt nicht so taktvoll.

    Ich habe es über eine bekannte erfahren und habe auch die Todesanzeige in der Zeitung gelesen.

    Meine gemietete Wohnung ist von einem von ihr engagierten Anwalt verwaltet der wohl alles was die Wohnung betrifft regelt. Sprich: ich habe sie noch nie gesehen und der ganze Papierkram in Sachen Mietvertrag ging über seinen Tisch. Unterschrieben hat aber am Ende sie den Mietvertrag.


    Nun meine Frage:

    Bis heute habe ich offiziell von dem Anwalt (Der Verwalter) noch nichts über das Ableben der Vermieterin erfahren. Die Mietzahlungen leiste ich immer noch an ihr Girokonto, das wohl noch existiert.

    Muss nicht irgendwann dann auch der Vermieter im Mietvertrag verändert werden, sobald sich die Erben um den Nachlass geprügelt haben?

    Mir persönlich ist es ja jetzt relativ, aber nur so aus Interesse: Wie läuft das normalerweise so ab? An meinem bestehenden Mietvertrag ändert das Ableben der Vermieterin ja jetzt direkt nichts. Es sei denn die Erben beschließen, die Wohnung zu versilbern. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Na ja, der Spülkasten und alle Verstecke, die man so bei YouTube findet, sind natürlich den Besitzübergangsfachkräften bekannt...in einem Haus würden mir aber spontan 10 Verstecke einfallen, die nicht unbedingt intuitiv sind...

    Naja, also ein 08/15 Einbrecher hat nicht die Zeit sich um die Top Ten der superdupergeheimverstecke in einem Haushalt zu kümmern. Der greift was er vor Augen hat und was in den Schränke ist und dann Fersengeld.

    Die Frage ist doch, was man erreichen will. Wenn Du/Ihr dieses Gold als langfristige Versicherung gegen den Doomsday betrachtet, solltet Ihr das Gold behalten.
    Wollt Ihr einen gewissen Prozentsatz Eures Gesamtvermögens in Gold halten um damit Schwankungen im Gesamtvermögen auszugleichen, muss man halt regelmäßig rebalancen. Und das bedeutet eben verkaufen/kaufen des Assets damit der Anteil am Gesamtvermögen wieder passt.
    Eigentlich ganz einfach und doch so schwer.

    Ich stell mir das gerade praktisch vor: Am Doomsday stehe ich mit meiner Goldmünze in einer dunklen Straßenecke und mit einer Feinwaage und versuche einem Kunden für 100€ ein paar Spähne herunter zu hobeln.... Da merkt man schnell dass das als Krisenwährung nur semi gut geeignet ist. Sobald in den USA wieder ein Präsident mit Verstand an der Macht ist und in China die Anleger wieder eine Alternative zum Gold haben wird der Goldpreis möglicherweise wieder in den Keller gehen.... aber meine Glaskugel ist auch etwas eingetrübt, sehe da auch nicht so recht in die Zukunft.

    Klarnamenpflicht soll was denn bringen? Dass sich die Leute im Internet gezügelter benehmen? Da muss man den Leuten mal wirklich einen Zahn ziehen, dass dem nicht so ist. Facebook hatte schon vor Jahren eine Klarnamenplicht die erstens nicht eingehalten und auch nicht wirklich kontrolliert/geprüft wurde. Also völliger nonsens.

    Heute zu Zeiten von blauen Trolle und anderen Desinformanten auf allen Social Media Plattformen kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es keinen mehr schert ob man mit seinem Klarnamen, Familienfoto im Profil oder sogar Angabe zum Arbeitgeber seine Thesen ins Internet rotzt. Es interessiert schlichtweg keinen mehr. Diese Leute werden sogar noch beglückwünscht und verbal geadelt, dass sie ihre so sind wie sie sind. Geil!

    Punkt.