Beiträge von Fred_

    Fred_
    Ich habe mir das Papier von Prof. Weber mal angesehen.
    Es sind ja Beispiele zur Annuitätenformel enthalten. Dazu habe ich mal eine Frage. Wie kommt Weber in seinem Beispiel 3 auf die Obergrenze von 12.800€ für die jährliche Entnahme?:/

    Es ist eine frei festlegbare Entnahme-Obergrenze um die Entnahmeschwankungen reduzieren zu können.
    In seinem Entsparsimulator geht dynamische Entnahme erstmal ohne Obergrenze. Wenn man da dann Angst bezüglich der Schwankungen bekommt, kann man mit einer frei definierbaren Obergrenze neu berechnen und schauen was dann da raus kommt.
    Auf jeden Fall ist die Wahrscheinlichkeit dass das Depot nicht leer wird dann gegeben.

    Um den Effekt der Obergrenze zu testen hab ich das mehrfach durchgerechnet. Bin aber zu dem Punkt gekommen das ganze legerer anzugehen: Ich rechne meine Entnahmerate jährlich aus und schaue dann im Folgejahr succesive wieviel ich davon verbrauchen werde, da ich nichts fix davon benötige. Bin ich am Limit, dann ist gut, brauche ich nicht soviel habe ich dann in den Folgejahren mehr. :)8)

    Wahrscheinlich kommt es doch gelegentlich immer mal zu versehentlichen Überschreitungen der zulässigen Freigrenzen.

    Dass dies nicht auffällt, darf als unwahrscheinlich gelten. Untätigkeit wird sicher nicht folgenlos bleiben.

    Solange die gegebenen Freigrenzen von Banken nicht ausgenutzt werden (Weniger Erträge als erwartet) merkt es evtl. Keiner. Da Freistellungsanträge nur Sache zwischen dem Kunden und der Bank sind.
    Die von den Banken freigestellten Beträge werden dem Finanzamt gemeldet. Dort wird zusammengerechnet. Da wird es auf jeden Fall bemerkt, wenn mehr freigestellt wurde als erlaubt.

    Kann etwa eine geringfügige versehentliche Überschreitung der Freigrenze durch anschließende Erklärung der Kapitalerträge im Rahmen der Steuererklärung im darauf folgenden Jahr quasi geräuschlos korrigiert werden?

    Haste mehr freistellen lassen als lt. Freibeträgen erlaubt, dann musst du eine Steuererklärung machen. Dann bekommt man vom FA einen Rüffel und zahlt die KAP & Soli wieder zurück.

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    Kernaussage: Mehr als 75% Aktienanteil in der Entnahmephase ist zu riskant.:/

    Bei der 4% Regel, das kann schon sein. Diese statische Entnahmeregel, 4%, steigend mit Inflationsrate ist ja sowieso mit einem gewissen Pleiterisiko behaftet.
    Bei einer dynamischen Entnahmeregel, also einem schwankenden Zusatzrenteneinkommen sollte eine Aktienrate von über 75% auch noch gut handhabbar sein.

    Dann ist die Rentenzeit wie das Leben zuvor. Einkünfte können kurzfristig einbrechen. Statt Firmenpleite, Rezession und/oder Arbeitlosigkeit gibt es dann den schwankenden Kapitalmarkt in Sachen Aktien. Der sich bisher aber immer noch gefangen hat und dann ging es ins Plus.:)

    Neben persönlichen/familiären Gesundheitsaspekten ist es wohl generell sinnvoll, nicht von der mittleren statistischen Restlebenserwartung auszugehen, diese erreicht man mit 50% Wahrscheinlichkeit, sondern wenigstens von der mit 10% Wahrscheinlichkeit.

    Darum habe ich bei mir die pauschal 10 Jahre draufgelegt. Ich glaube in unserer Familie (ich selbst kenne nur einen Teil:() hat außer einer Oma keiner ein 90er Alter erreicht.

    Ist ein „Problem“ der Annuitätenformel nicht auch, dass in der Praxis die Entnahmen zu Beginn vergleichsweise niedrig sind und gegen Ende sehr hoch (bei hypothetischer gleichmäßiger Marktentwicklung).

    Ne, so nicht. Bei hypothetisch gleichmäßiger Marktentwicklung und guter Schätzung derselben in der Formel, sind die Entnahmen über alle Jahre genau gleich. (Wie bei einem Kredit)
    Da die Inflation nicht mit eingerechnet wird, fällt der reale Wert der Entnahme kontinuierlich.

    Für mich könnte ich mir aktuell ein Mischung verschiedener Strategien vorstellen:

    Wird dann auch u.U. immer komplizierter.
    Ich habe da meinen Sicher-Topf, aus dem entnommen wird, wenn was gebraucht wird. Wenn ich mehr brauchen sollte als die Annuitätenrechnung vorgibt, dann weiß ich, dass ich in den Folgejahren, wenn sich der Markt nicht besser entwickelt als gedacht, kürzer treten muss.
    Mein Sicher-Topf reicht voraussichtlich für 3-5 Jahre je nachdem was für Extras ich mir/uns gönne.
    Bei schlechter Marktentwicklung kann ich mir vorstellen bei den Goodies auch etwas kürzer zu treten und so die Entnahme hinaus zu ziehen.

    Wie bist Du auf die 30 Jahre gekommen? Wie alt bist Du jetzt?

    Es gibt da Tabellen "Lebenswahrscheinlichkeit bei Alter 65"
    [Blockierte Grafik: https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fakt/Bilder/S36-Lebenserwartung-Alter-65-Geschlecht-Bundeslaender.png?__blob=poster&v=2]
    Dann mit 63 hab ich mir gesagt: rund 20,6 Jahre ist diemeine mittlere Lebens-Wahrscheinlichkeit.
    Ich lege 10 Jahre drauf und habe eine Zahl für mich.

    Dank der Annuitätenformel kann ich die Restjahre bis zum Ende jederzeit ändern.
    Stelle ich also morgen fest, dass ich nur noch 10 Jahre hätte, könnte ich die Restjahre entsprechend reduzieren.

    Geht alles soweit glatt, und ich merke dass ich mit 87 immer noch nicht alt/halbtot bin, erhöhe ich die Restjahre entsprechend.

    Damit war neben allen Unwägbarkeiten mein erreichbares Alter "eingetütet".

    Wie ermittelt das Tool den besten Handelsplatz und die beste Uhrzeit?

    Eigentlich garnichts in Sachen Uhrzeit.
    Wenn dein Auftrag zur Abarbeitung kommt, dann wird sich für den besten Handelsplatz entschieden.

    Da die Uhrzeit nicht von dir vorgegeben wurde, nimmt TR den dafür als Standard vorgegebenen Termin. (5 min nach Börsenstart (wie anscheinend ING), oder nachmittags, wenn auch die Amerikaner arbeiten (wie Finanzen.netZero), oder wie sonst festgelegt.)

    Entsparstrategien, das sind so komplizierte Sachen.

    Statische Entsparstategien mit 3,5% oder 4% jährlicher Entnahme, da waren mir die Entnahmeraten, gerade zu Anfang zu niedrig, und es ist ungewiß wieviel am Ende übrig bleibt. Je nach Marktentwicklung bleibt ein Depot zwischen 0€ oder mehreren Millionen übrig.)

    Dann, vor 2 Jahren, ist mir "Behavioral Finance" von Prof. Martin Weber und Prof. Philipp Schreiber in die Finger gekommen und die dort beschriebenen Methoden konnte ich auch verstehen und nachvollziehen.
    Das Entsparen nach der Annuitätenformel (Am Ende ist das Depot leer.) ist für mich ein gangbarer Weg. Also keine feste Entnahmerate, sondern dynamische Entnahme nach jeweiligem DepotStand.

    Für die Annuitätenformel habe ich mal 30 Jahre zum Entsparen zugrunde gelegt.
    Ich rechne jetzt Ende jeden Jahres aus, was ich nach dann aktuellem Depotstand in dem Folgejahr dann verbrauchen darf. Im ersten Jahr waren es 6,2% Entnahme (Annahme Aktienmarktentwicklung: 5% nach Inflation.)

    Alle normalen Ausgaben werden momentan durch die DRV-Rente & kleine Zusätze voll abgedeckt, so dass Erträge aus dem Depot für die "schönen Sachen des Lebens" verwendet werden können.

    Ich bin 2022 mit 85/15 Aktienfonds/Tagesgeld (Risiko/Sicher) angefangen. Da ich vermutete, dass die Aktienmärkte weiterhin gut laufen werden, habe ich zu Anfang nicht auf Startkonfiguration 75/25 Risiko/Sicher umgeschichtet sondern mir vorgenommen die Sicher-Komponente in Schritten bis max 25% aufzubauen. Bei ausgeglichenem oder negativem Markt sollten u.U. garkeine Verlagerungen auf die Sicher-Komponente getätigt.
    Ein Mindeststand der Sicher-Komponente ist festgelegt, da dies meinen "Notgroschen" darstellt.

    Wie oben genannt, Ich rechne Ende jeden Jahres aus, was ich nach aktuellem Depotstand im Folgejahr verbrauchen darf. Dieses Geld wird, erst wenn es benötigt wird aus dem sicheren Teil entnommen, so dass die Aktienfonds über das Jahr unberührt bleiben.
    Im letzten Jahr habe ich weniger entnommen als verfügbar gewesen wäre, also für die Zukunft mehr zur Verfügung.
    Wenn ich auf Grund der Inponderabilien des Lebens mal mehr als vorab berechnet wurde, benötigt wird, dann ist das ohne Probleme machbar. Die Annuitätenrechnung im nächsten Dezember wird mir sagen was im nächsten Jahr noch zur Entnahme möglich sein wird.

    Aller Voraussicht nach werde ich den Sicher-Anteil dieses Jahr auf max. (25%) gefüllt haben. Dann wird dieser nach der Annuitätenformel in den Folgejahren nur noch aus diesem Sicher-Anteil gelebt, bis das Limit "Notgroschen" erreicht ist.
    Ab dann wird voraussichtlich Ende jeden Jahres nur noch der Verbrauchsanteil nach der Annuitätenformel in den Sicher-Bereich übertragen und im Folgejahr verbraucht.

    Fertig bin ich mit meiner Entsparstrategie noch lange nicht, aber die Richtung stimmt, meine ich (vom Bauch heraus).:)
    Auch lasse ich die auftretenden Steuern unbeachtet. Da einige Fonds bei 300% und mehr Gewinn liegen, sind das Beträge die man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte. Ich weiß bisher aber auch noch nicht wie ich das berücksichtigen sollte.

    Ich meine, das ist in den MiFID-II-Richtlinien (Markets in Financial Instruments Directive II) so festgelegt worden, die seit einigen Jahren verpflichtend sind.

    Ja:
    "Quartalsaufstellung nach Art. 63 Delegierte Verordnung MIFID II per 31.03.2026"

    bzw mit neuerem Datum, steht dann da als Überschrift.

    Diese Quartalsaufstellung kommt aber zumeist (bei meinen Depots) erst in der 2. Hälfte des Folgemonats.

    Kontrollmechanismen müssen zunehmend sein, leider. Aber wenn die Kosten dieser Kontrollmechanismen höher sind als die EInsparungen sind diese aber kritisch zu bewerten.

    Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die statistischen Zahlen zu AU-Bescheinigungen nur zwangsläufig steigen können, weil bisher die Erkrankungen bis 3 Tage ohne AU-Bescheinigung nicht vom System erfasst werden. Was man definitiv sagen kann: Die Belastung des Gesundheitssystems wird zunehmen, Dauer der Erkrankung wird auch zunehmen (ich lasse mich beim Arzt nicht 2 Tage krank schreiben), die Kosten werden zunehmen, die Zufriedenheit wird sinken.

    Das ist auch meine Meinung.
    Um vermeindlichen "Absahnern" das Handwerk zu legen wird die Allgemeinheit sehr hoch belastet. Einen Nutzen sehe ich für den Einzelnen nicht. Die "Absahner" werden andere Wege finden sich zu bereichern, ...

    Na,es ist eine Optimierung zum Stand davor bei TradeRepublic, also: Bester Tageskurs bei L&S.

    Jetzt: Bester Tageskurs über mehrere Handeslsplätze hinweg.

    Wie soll das gehen.
    Du kannst nie nachträglich den besten Tageskurs für Trankaktionen bekommen. Da die Zeit noch immer linear und in eine Richting verläuft, kannst du immer nur den besten aktuellen Kurs ermitteln.

    Ob man nach Corona anfälliger für andere Infektionen ist, will ich nicht infrage stellen. Aber dann kann man ja zum Arzt gehen.

    Allein der Aufschrei in diesem Thread ist ja bereits enorm. Es scheint viele Betroffene zu geben, die nun in den sauren Apfel beißen müssen.

    Das ganze wird ein richtig schöne Nebelkerze um was anderes, Größeres in den ganzen Paketen zu verstecken. Dann zur Abstimmung wird dann von 1 Tag wieder auf 2 Tage erhöht und alle sind zufrieden, schöner Kompromiß.
    Und viele anderen Punkte werden einfach mitverabschiedet und beschlossen, wie z.B. KV Beiträge auf KAP-Erträge, oder so,...

    1. Krankschreibung ab Tag 1

    2. Abschaffung telefonische Krankmeldung

    Beides zusammen durchgesetzt bedeutet ziemlich Unbehagen für Betroffene.

    Die dann zwangsläufige Folge wäre dann:
    Wenn keine offizielle Krankschreibung vorhanden, dann hattest du halt Urlaub.

    Da wohl rund rund 50% der Arbeitnehmer in D unter einen Tarifvertrag fallen, gelten für die doch weiterhin die tarifvertraglichen Regeln, oder?

    Diese ganze Consulting-Branche produziert doch nichts, kosten ein Heidengeld und schlussendlich kosten die Ergebnisse Arbeitsplätze.... und jetzt schlagt mich

    Kosten Arbeitsplätze bei den Berateten.
    Bringen Arbeitsplätze bei den Beratenden.

    Und viele der Berater sind "ganz arme Schweine", die können sich nicht mal eigene Socken leisten,... ?(
    Hintergrund.
    In meiner letzten Firma (Werkzeugmaschinenbau) hatte wir 2* diese Consultatnts am Hals.
    Bei der Situationsaufnahme, Einzelgespräche,... 2 junge Consultants und 1 Firmenmitglied, gegenüber sitzend ohne Tisch, Beine übereinander geschlagen und unter den Hosenbeinen kamen die Socken mit großer "Hugo BOSS" Aufschrift zum Vorschein.
    ==> Seitdem waren es immer die armen Leute, die sich nicht mal eigene Socken leisten können.:)

    Vertraut O2 nichts, was euch am Telefon versprochen wird.

    Vertraue Niemandem, der an dein Geld möchte.

    Nach einer telefonischen Vereinbarung IMMER eine verbindliche Bestätigung verlangen.

    Beim letzten Gespräch wurde mir ein Tarif mit 15 GB für 8,49 € angeboten. Ich habe dem zugestimmt. Stattdessen wurden in ihrem System lediglich 5 GB zu diesem Preis hinterlegt.

    Hab seit letztem Jahr von einem 02-Ableger einen Vertrag: 15GB für 4,99€ = Dauerpreis, monatlich kündbar.