Steuerreform 2027

  • Ob man nach Corona anfälliger für andere Infektionen ist, will ich nicht infrage stellen. Aber dann kann man ja zum Arzt gehen.

    Allein der Aufschrei in diesem Thread ist ja bereits enorm. Es scheint viele Betroffene zu geben, die nun in den sauren Apfel beißen müssen.

    Das ganze wird ein richtig schöne Nebelkerze um was anderes, Größeres in den ganzen Paketen zu verstecken. Dann zur Abstimmung wird dann von 1 Tag wieder auf 2 Tage erhöht und alle sind zufrieden, schöner Kompromiß.
    Und viele anderen Punkte werden einfach mitverabschiedet und beschlossen, wie z.B. KV Beiträge auf KAP-Erträge, oder so,...

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    Recht & Steuern 10 Kapitel

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  • Wir schauen einfach mal. Ich stelle mal die Prognose auf, dass sich der Krankenstand in den nächsten 5 Jahren wieder auf das Niveau von vor Corona einpendelt.

    Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die statistischen Zahlen zu AU-Bescheinigungen nur zwangsläufig steigen können, weil bisher die Erkrankungen bis 3 Tage ohne AU-Bescheinigung nicht vom System erfasst werden. Was man definitiv sagen kann: Die Belastung des Gesundheitssystems wird zunehmen, Dauer der Erkrankung wird auch zunehmen (ich lasse mich beim Arzt nicht 2 Tage krank schreiben), die Kosten werden zunehmen, die Zufriedenheit wird sinken. Und alles nur, weil irgendwer (Bundesregierung) weder in der Lage ist die statistischen Erhebungen und die Ursachen sauber einzuordnen. Es ist wirklich zum Haare raufen. Und speziell auf dich gemünzt bin ich tatsächlich erschrocken, wie wenig belastbar deine Argumentation ist. Das geht kaum über "ich und meine 3 Kumpels finden, dass das richtig so ist", gepaart mit Unterstellungen, dass man ja selbst scheinbar so einer sei, wenn man ein Problem damit hat. Dein Wissen zu Bitcoin in allen Ehren, aber hier bei dem Thema büßt da grad enorm ein.

  • Noch ein anderer Aspekt:

    Angeblich haben wir gerade Fachkräftemangel. Also einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern.

    Nach meinem Verständnis von Marktwirtschaft müsste das dazu führen, dass die Bedingungen für die Mitarbeiter besser werden.

    Die Unternehmen mit Tarifvertrag haben irgendwelche Regelungen zu Krankmeldungen. Die Neuregelung mit dem 1 Tag betrifft wohl dann nur Unternehmen, die keine besonderen Vereinbarungen mit Mitarbeitern treffen. Man darf gespannt sein, wie sich das auf die Attraktivität dieser Unternehmen auswirkt.

  • Nach Eigenverantwortung wird immer dann gerufen, wenn der Kuchen, den man verteilen kann, kleiner wird. Das da nicht alle die gleichen Ausgangsvorraussetzungen haben, wird dann gerne ausgeblendet. Komisch, dass bei VW als erstes die Manager-Ebene und in der Verwaltung rasiert wird, die man sich vorher geleistet hat.

    Könntest Du als Arbeitgeber, wirst Du aber nicht - wegen der Profitmaximierung. Oder willst Du mir hier soziales Verhalten vorheucheln, gegen das Du hier ja generell argumentierst?

    Das gute alte "teile und herrsche" - Gewürzt mit Fremdwörtern wie "fair" und vertrauten Wörtern wie "subventionieren".

  • Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die statistischen Zahlen zu AU-Bescheinigungen nur zwangsläufig steigen können, weil bisher die Erkrankungen bis 3 Tage ohne AU-Bescheinigung nicht vom System erfasst werden. Was man definitiv sagen kann: Die Belastung des Gesundheitssystems wird zunehmen, Dauer der Erkrankung wird auch zunehmen (ich lasse mich beim Arzt nicht 2 Tage krank schreiben), die Kosten werden zunehmen, die Zufriedenheit wird sinken.

    Das ist auch meine Meinung.
    Um vermeindlichen "Absahnern" das Handwerk zu legen wird die Allgemeinheit sehr hoch belastet. Einen Nutzen sehe ich für den Einzelnen nicht. Die "Absahner" werden andere Wege finden sich zu bereichern, ...

  • Es wird jetzt noch versucht mit allen Mitteln, sei es Rente, Steuern oder Krankmeldungen, die letzte Generation der aufrichtigen Arbeiter auszupressen wo es geht, da auch Politiker und Beamte wissen das die nächste Generation die ist, die 3 Tage WorkLifeBalance favorisiert, max. 30 Jahre arbeiten wird und sich nichts mehr vorschreiben lässt wie wir Idioten. Da haben einige schon mächtig Angst wer ihre Pensionen und Ruhestandsgelder zahlen soll, da muss halt jetzt noch ein paar Jahre Bestandssicherung betrieben werden.

  • Das ist auch meine Meinung.
    Um vermeindlichen "Absahnern" das Handwerk zu legen wird die Allgemeinheit sehr hoch belastet. Einen Nutzen sehe ich für den Einzelnen nicht. Die "Absahner" werden andere Wege finden sich zu bereichern, ...

    Genau das. Es belastet die breite Masse, die von Friedrich Merz unterstellt bekommt, dass sie krank feiern würde und Lifestyle-Teilzeit macht. Ein Unternehmen, dessen Chef derart wenig Vertrauen in seine Belegschaft hätte, würde wohl nicht lange überleben oder hätte mit noch mehr Krankheitstagen zu kämpfen. Weniger Krankheitstage gibt es, wenn man seinen Mitarbeiter/innen nicht unterstellt, dass sie krank feiern würden, wenn sie sich krank melden. Egal, ob es 1 Tag oder 10 sind. Wertschätzung, Respekt und Zusammenhalt entstehen nicht durch Misstrauen.

  • Auch wenn ich mich wiederhole, es ist wünschenswert gegen die Absahner im Sozial System vorzugehen. Ganz gleich wo abgesahnt wird, das geht zu Lasten aller anderen und der Arbeitskosten. Das schädigt die Allgemeinheit! Dabei denke ich allerdings weniger an die Freitagsmigräne oder kranke Kinder als vielmehr an langfristig geplante Krankheiten und Arbeitslosigkeit, um günstig früher in Rente zu gehen. Es soll auch Leute gehen, die sich regelmäßig arbeitslos melden. Ich bin sicher, Leute die sich mit den Sozialkassen genauer auskennen, werden weitere Problem Felder identifizieren können, wo richtig Geld versickert.

    Mitarbeiter, die regelmäßig die Freitagskrankheit haben, dürften ohnehin bei jedem Arbeitgeber bekannt sein. Das werden in der Regel nicht diejenigen sein, die überdurchschnittliche Lohnerhöhungen einfahren. In gewisser Weise zahlen sie dafür. Bei der Montagskrankheit sieht das schon anders aus, schließlich hatte man ein Wochenende, um krank zu werden. Es ist daher völlig normal, dass an diesem Wochentag mehr Krankmeldungen erfolgen.

  • Ich habe bereits darauf hingewiesen, dass die statistischen Zahlen zu AU-Bescheinigungen nur zwangsläufig steigen können, weil bisher die Erkrankungen bis 3 Tage ohne AU-Bescheinigung nicht vom System erfasst werden. Was man definitiv sagen kann: Die Belastung des Gesundheitssystems wird zunehmen, Dauer der Erkrankung wird auch zunehmen (ich lasse mich beim Arzt nicht 2 Tage krank schreiben), die Kosten werden zunehmen, die Zufriedenheit wird sinken. Und alles nur, weil irgendwer (Bundesregierung) weder in der Lage ist die statistischen Erhebungen und die Ursachen sauber einzuordnen. Es ist wirklich zum Haare raufen. Und speziell auf dich gemünzt bin ich tatsächlich erschrocken, wie wenig belastbar deine Argumentation ist. Das geht kaum über "ich und meine 3 Kumpels finden, dass das richtig so ist", gepaart mit Unterstellungen, dass man ja selbst scheinbar so einer sei, wenn man ein Problem damit hat. Dein Wissen zu Bitcoin in allen Ehren, aber hier bei dem Thema büßt da grad enorm ein.

    Alles gut, man muss ja nicht immer derselben Meinung sein. – Ich würde übrigens umgehend auch wieder die Praxisgebühr einführen, damit sollte man noch eine weitere Stellschraube haben, um gegen die telefonische 1-Tages-Grippe vorgehen zu können. Gleichzeitig könnte man das Gesundheitssystem etwas entlasten, sei es durch weniger Patienten oder eben aktive Einnahmen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Alles gut, man muss ja nicht immer derselben Meinung sein. – Ich würde übrigens umgehend auch wieder die Praxisgebühr einführen, damit sollte man noch eine weitere Stellschraube haben, um gegen die telefonische 1-Tages-Grippe vorgehen zu können. Gleichzeitig könnte man das Gesundheitssystem etwas entlasten, sei es durch weniger Patienten oder eben aktive Einnahmen.

    Die telefonische Krankschreibung betrug 1% aller Krankmeldungen (zumindest derer, die statistisch erfasst wurden). Du glaubst, das fällt ins Gewicht? Ich habe übrigens überhaupt kein Problem damit, wenn jemand anderer Meinung ist, wenn die Meinung einer kritischen Überprüfung stand hält.

  • Die telefonische Krankschreibung betrug 1% aller Krankmeldungen

    Ja, das ist ähnlich relevant wie das Vorgehen gegen das Sozialschmarotzertum beim Bürgergeld. Da wurde aus den ursprünglich mal prognostizierten 5 Milliarden Euro jährlicher Einsparung auch nur irgendwas zwischen 1% oder 2% davon :/

  • Ja, das ist ähnlich relevant wie das Vorgehen gegen das Sozialschmarotzertum beim Bürgergeld. Da wurde aus den ursprünglich mal prognostizierten 5 Milliarden Euro jährlicher Einsparung auch nur irgendwas zwischen 1% oder 2% davon :/

    Und die Leute, die einen Arbeitsverweigerer einstellen wollen oder als Kollegen im Team wollen, haben sich auch noch nicht geoutet.

  • Samstag 4.7.26

    Hilfe: Politik:

    Lieber gb75  andiii_98  dude

    Ich verabschiede mich schnell wieder aus diesem Thema und stelle fest:

    Sobald es um Politik geht, prallen die Gegensätze unversöhnlich aufeinander. Kein Wunder, dass Koalitionen aus verschiedenen Parteien meist nur Minimalkompromisse hinbekommen – dieses Forum zeigt das überdeutlich.

    Für mich als ehemaligen Unternehmer wäre in der Politik ein Grund zum Haareraufen. Ich war es gewohnt, klare Entscheidungen zu treffen – selbst wenn sich manche im Nachhinein als falsch herausstellten.

    Endlose Diskussionen und ständige Kompromisse sind für jedes Unternehmen die größte Bremse und der sicherste Weg, im Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten.

    Schönen Sonntag wünscht Euch McProfit

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