Beiträge von Mittvierziger

    Erstes Zwischenfazit:

    Wenn ich als ökologisch korrekte:r Fußgänger:in unterwegs bin (und manchmal den ÖPNV) nutze, bleiben mir viele größere Schäden, die durch eine PHV abgedeckt werden, erspart.

    Die PHV deckt doch die schwarzen Schwäne des Alltags ab. Genau die Fälle, an die man niemals im Leben denkt, dass einem ein sooo dämliches und gleichzeitig teures Missgeschick jemals passiert. Im besten Fall passiert dir niemals so ein Missgeschick. Falls es aber doch passiert, bist du nicht ruiniert.

    Die PHV ist eine der wenigen Versicherungen, die ich wirklich gerne bezahle. Sie ist günstig und deckt riesige Schäden ab. Und wenn ich auf meinem Sterbett Fazit ziehe und feststelle, dass ich die PHV mein ganzes Leben umsonst bezahlt habe, weil nie in Anspruch genommen, werde ich trotzdem zufrieden sein.

    Bei deinem Waschmaschinenbeispiel hab ich das Gefühl, dass ihr die PHV mit einer Hausratversicherung verwechselt (und auch da sollte man gründlich die Bedingungen studieren). Oder du müsstest mal die ganze Geschichte erzählen, was genau passiert ist.

    Die theoretisch richtige Antwort wäre vermutlich, zuerst mit Hochdruck den Notgroschen auffüllen, erst dann investieren.

    Ich sage, lege den Fokus zwar erst auf den Notgroschen, aber fange trotzdem mit einem kleineren Betrag an zu investieren. Du scheinst Lust drauf zu haben, nutze das aus. Außerdem gewöhnt man sich mit kleineren Beträgen schmerzfreier daran, die Schwankungen im Aktienmarkt auszuhalten.

    Im Moment dreht sich alles wieder um einsame Entscheidungen von Trump zu den Zöllen.

    Interessant finde ich, dass sich die Börse (ich gucke auf den MSCI World, Stand 9:20) nicht wirklich für die neuen Zoll-Eskapaden von Trump zu interessieren scheinen. Vielleicht haben sich die Märkte einfach an Trump gewöhnt und nehmen seine sprunghaften Entscheidungen gar nicht mehr ernst?

    Bitte erzähl dann, was beim Umbau herausgekommen ist!

    Der Wunsch war da, dass ich weiter vom Projekt erzähle. Nun ist Achim hier nicht mehr aktiv, aber vielleicht interessiert es jemand anderen.

    Eine große Hürde hat das Projekt genommen. Ich habe die Zustimmung der WEG bekommen. Gleichzeitig hat man mir erlaubt, ein Balkonkraftwerk auf das Flachdach des Gebäudes zu stellen. Ich wohne ganz oben, das Dach hat niemals Schatten, da drängt sich das geradezu auf.

    Es geht also weiter. :thumbup:

    Aktuell ist der Zuwachs etwa 1000 Euro - also 61000 Euro.

    Ärger dich aber nicht, wenn es morgen bei 59000 steht. ;)

    Im Forum hab ich gelesen, dass der Vanguard trotz höherer TER vom Endergebnis her trotzdem besser wäre und die TER-Differenz kompensieren würde.

    Wer kann schon in die Zukunft blicken? Deine Wahl ist gut. Am erfolgreichsten ist man, wenn man es schafft, die Füße still zu halten.

    „Warum nicht eigentlich jedes Jahr das ganze Depot verkaufen und exakt neu kaufen, um den Sparerpauschbetrag maximal auszunutzen?“

    "Das ganze Depot" kann zu viel sein. Du hast ja nur 1000 Euro Freibetrag. Und hoffentlich z.B. auch noch ein Tagesgeldkonto, dessen Zinserträge am Freibetrag knabbern. Und Vorabpauschale auch.
    Du kannst am Ende vom Jahr gucken, wie viel Freibetrag noch übrig ist, und dann einen entsprechenden Teil der Anteile verkaufen und wieder kaufen. Dann kannst Du auch gucken, ob die Gebühren für den Verkauf/Kauf überhaupt die Steuerersparnis wett machen.

    Schreib Dir (z.B. in einer Exceldatei) auf, wann du wie viele Anteile zu welchem Preis gekauft hast. Das macht es später leichter, wenn Du möglichst genau einen bestimmten Gewinn realisieren willst. Sofern das überhaupt Sinn macht.

    Und als weiteren Punkt: dann lese ich auch, dass der Invesco-All-World-ETF die einzig wahre Alternative zum Vanguard-ETF wäre. Auch dazu Meinungen?

    Siehe oben. Wer kann schon in die Zukunft blicken. Füße still halten, weniger lesen, laufen lassen.
    Hin und her macht Taschen leer.

    ja, aber ist sowas legal? Das wäre ja Insiderwissen...ich bin entrüstet!

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    In den letzten 2 Jahren habe ich das gemacht. Allerdings steigt mein Bestand an Tagesgeld langsam so weit an, dass für dieses Verkauf/Kauf-Spielchen immer weniger freier Sparerfreibetrag übrig bleibt.

    Je mehr für dich noch offen ist, desto eher lohnt sich das. Wenn Du die vollen 1000 dafür zur Verfügung hast, kannst Du 1000 / 0,7 = 1428 Euro Gewinn realisieren, um das auszunutzen. Sparst also gute 200 EUR Steuern, abzüglich Gebühren und Spread. Wenn Du das Nachmittags machst, wenn die relevanten Börsen geöffnet haben, dürfte der Spread zu vernachlässigen sein.

    Kann ich TR verklagen falls mir die Wohnung gekündigt wird?

    Die kann Dir erst gekündigt werden, wenn Du 2 Monatsmieten im Rückstand bist. Daher hast Du noch Luft

    (wobei ich an deiner Stelle mal überdenken würde, was du so an sofort liquiden Mitteln in der Hand hast. Wenn es so kurz mal klemmt, warum auch immer, sollte das nicht dazu führen, dass die Miete nicht bezahlt werden kann - meine persönliche Meinung.)

    Das Verrechnungskonto bekommt man doch immer. Bei Raisin geht das Geld auf der Verrechnungskonto und von dort weiter zur Geldanlage. Dabei musst Du dann "Raisin StartZins" auswählen. Dort bekommst Du dann die 3,2%.

    Also das Geld geht von deinem Girokonto -> Raisin Verrechnungskonto -> Raisin StartZins. Fand ich auch erst verwirrend.

    Ist es aus Eurer Sicht sinnvoll, die ETFs aufzulösen und vollständig oder teilweise als zusätzliches Eigenkapital in die Immobilienfinanzierung einzubringen?

    Nicht gezahlte Zinsen (weil Du mehr Eigenkapital einsetzen kannst) ist, wenn man es so sehen will, eine sichere Rendite. Die Gewinne auf den ETF sind unsicher (und müssen außerdem noch versteuert werden). Die Zinsen auf den Immobilienkredit zahlst Du aus deinem Netto.

    Daher müssten die ETF-Gewinnen schon spürbar höher sein als die Immobilienzinsen, damit es sich lohnt, den ETF stehen zu lassen und gleichzeitig zur Bank zu gehen und sich (mehr) Geld zu leihen.

    Bitte erzähl dann, was beim Umbau herausgekommen ist!

    Kann ich machen. Das wird aber noch einige Zeit dauern. Erst mal die WEG Versammlung abwarten.

    Auf dem Angebot steht, dass frühestens 16 Wochen nach Auftragserteilung mit den Arbeiten begonnen werden kann (Vielleicht Lieferzeit oder die haben die Auftragsbücher voll). Als so Richtung Ostern/Pfingsten wird es werden, somit spielt das für die aktuelle Heizperiode keine Rolle mehr. Wirklich aussagekräftige Aussagen zum Stromverbrauch kann ich vermutlich erst im Frühjahr 2027 machen.

    Bei Wohnungen ist zu beachten, dass die Fassade in der Regel Gemeinschaftseigentum ist. Da darfst du nicht einfach ein Außengerät anhängen und durch die Wand bohren auch nicht.

    Ist hier auch so. Die WEG Versammlung ist Anfang Februar und der entsprechende Antrag von mir ist ein Punkt auf der Tagesordnung.

    Da bin ich aber zuversichtlich, dass ich die Zustimmung bekomme. Wir sind nur 6 Parteien und andere Eigentümer sind auch zumindest interessiert an meinem Ansinnen. Kann mir gut vorstellen, dass es Nachahmer geben wird, wenn das bei mir gut läuft.

    Wir haben sehr große Balkone. Das Außengerät wird so aufgestellt, dass es von der Straße nicht sichtbar ist.

    Das schreibst Du gerade jetzt. :) Das entbehrt nicht einer gewissen Komik. Morgen wird in weiten Teilen des Landes die Schule wegen Schneechaos ausfallen.

    Die aktuelle Wetterlage ist hier sehr selten. Aktuell haben wir Plusgrade, es taut. Freitag/Samstag soll es einmal kurz kalt werden, Sonntag schon wieder im positiven Bereich.

    typischerweise wirft man sie mit den Wärmepumpen, von denen man neuerdings verschärft liest, nicht in einen Topf.

    Doch. Es ist nur vielen nicht klar, dass es neben den Wärmepumpen, die in den Neubaugebieten überall aus dem Boden wachsen, wo ein Hund hin gepasst hat, auch andere Geräte gibt. Wasser/Wasser, Luft/Wasser, Luft/Luft,..

    Interessehalber: Wieviel Strom brauchst Du denn so?

    2025 hab ich 5400 kWh verbraucht (65m² Wohnung, Singlehaushalt, 100% Homeoffice). Wie viel davon auf die Heizung ausfällt, kann man nur schätzen.

    Man sollte sich aber im Klaren sein, dass es immer „pustet“. Es gibt also eine permanente Luftbewegung.

    Die Nachtspeicherheizung pustet auch durch die aufgezeizten Steine, um die Wärme in den Raum zu bringen. Nervt auch.

    Auf anraten habe ich mich dafür entschieden, dass 2 Innengeräte nicht die klassischen Geräte werden, die an der Wand hängen (wie man sie klassischerweise kennt). Sondern Geräte, die am Boden stehen und im Heizbetrieb die Wärme am Boden raus pusten. So kann die warme Luft im Raum aufsteigen und man wird nicht von oben angepustet. Der Verkäufer meinte, im Heizbetrieb sei das angenehmer. Kostet aber 500 Euro je Gerät mehr. (Hier wirkt sich der teure Komfort auf die Amortisation negati aus).

    Im Flur wird ein klassisches Wandgerät installiert, da stört der Luftzug nicht.