Omeile Mein StB hat leider nichts in Rechnung gestellt, stimmt. Außer natürlich für die ESt 2019.
Dafür aber der Anwalt, der den Vertrag ausgearbeitet hat (und den StB um Stellungnahme gebeten hat).
Omeile Mein StB hat leider nichts in Rechnung gestellt, stimmt. Außer natürlich für die ESt 2019.
Dafür aber der Anwalt, der den Vertrag ausgearbeitet hat (und den StB um Stellungnahme gebeten hat).
Die bereits gezahlte Steuer auf die Raten der Jahre zwischen Veräußerung und BP wird ja gegengerechnet, indem die Steuerbescheide korrigiert werden.
Ja, jedoch muss ich gestehen, dass ich auch zwischenzeitlich viel mit Rürup gemacht habe und demnach natürlich auch wenig Steuern effektiv gezahlt habe.
2019 habe ich auf 800T EUR (Einmalzahlung) knapp 375T gezahlt und dann bis heute noch ca. 40T (welche angerechnet werden könnten).
Thebat Oh ha, klingt ja gar nicht gut. Sieht nach Totalschaden aus.
Veräußerungsgewinn lt. BP: 1,75M
Zeitpunkt der Veräußerung: 07/2019
Zeitpunkt der BP: 12/2024 (Beginn)
Mein Alter: 45
Also meinst Du, ich soll lieber gleich einen Anwalt in dieser Richtung suchen und gar nicht versuchen, ggü. dem FA zu argumentieren oder klagen?
Interessant ist, dass alle Beteiligten, also Anwalt und StB die Zuflussbesterung immer so vorgerechnet haben. Natürlich stand parallel auch die Sofortbesteuerung als Option im Raum (wenn ich denn genügend Kleingeld gehabt hätte).
Vermutlich werde ich dann aber wohl doch erstmal dem FA meine Meinung schildern und gleichzeitig meinen StB informieren. Kann er sich ja auch mal Gedanken machen.
Wenn du das Anliegen bei den beiden als Ziel vorgetragen hast, würde ich schauen, in wie weit die Fehler gemacht haben.
Interessanter Punkt, danke!
Das ist zwar vermutlich in etwa so schwer, wie einem Arzt einen Kunstfehler nachzuweisen, aber auf jeden Fall ein super Tipp.
Hast du die schon um ihre Meinung gefragt, warum das Finanzamt das jetzt anders sieht als sie bei der Formulierung des Vertrags?
Tja, das FA hat ja den Vertrag vorher nie gesehen. Rückblickend war das vermutlich ein Fehler.
Ja, das auf den Verkaufserlös Steuern fällig sind ist selbstredend und bei Deinen Ausführungen kann ich auch durchaus verstehen, dass dies scheinbar ein gern gewählter Versuch ist, hier tatsächlich Steuern zu sparen/stunden. Das FA selber ist der Auffassung, der Käufer hätte sich hiermit einen Finanzierungsvorteil verschaffen wollen.
Kann ich, wie gesagt, alles verstehen und nachvollziehen. Nur ist es in meinem Fall wirklich nicht so gewesen ![]()
Als Selbständiger (in schwieriger wirtschaftlicher Lage und ohne Altersrücklagen) war mir halt einfach unwohl dabei, ein so großes Barvermögen mitzuschleppen. Mit der monatlichen Rente kann ich gut meinen Rückzug aus der Selbständig geordnet antreten und im Zweifelsfall vom pfändungssicheren Teil noch leben ohne den Sozialstaat zu belasten.
Gerne würde ich das dem Sachbearbeiter auch ehrlich und persönlich so darlegen, ohne gleich mit fremder Hilfe irgendwelche Paragrafen zu bemühen. Einfach nur, weil es mein Bedürfnis ist, meine Situation zu erörtern.
Haltet ihr das für eine gute Idee? Ich meine, was kann schiefgehen, wenn ich es zunächst mit Ehrlichkeit versuche im Falle des Scheiterns (= geänderter/gesonderter Feststellungsbescheid) erst dann den offiziellen Weg mit Einspruch, Klage und ggf. Revision zu wählen?
Ich hoffe nicht, dass Dir das irgend ein Schlauberger empfohlen hat ohnd das zu Ende zu denken oder wenn schon , dann RICHTIG machen
Nun ja, ob es Schlauberger waren weiß man ja immer erst nachher. Bei mir waren diverse Parteien involviert (u.a. mein StB und eine Kanzlei für Wirtschaftsrecht). Zu keinem Zeitpunkt hat mir da irgendwer von einer solchen Gefahr berichtet.
Aber gut, das nützt mir jetzt ja auch nichts mehr.
Wenn Du jetzt die 500.000 Euro nicht hast, kannst Du mit dem FA eine Ratenzahlung vereinbaren (hoher ZINS!!) , parallel zur Rate oder das mit Deiner Bank finanzieren.
Banken fallen bei mir leider aus. Schon bei der Hausfinanzierung wurde mir gesagt, dass die Rentenzahlung nicht als Sicherheit dienen kann. Demnach bin ich denen jetzt ganz bestimmt keine 500T "wert".
Ob sich das FA auf eine derart hohe und notwendigerweise auch langfristige Ratenzahlung einlässt? Kommt man da nicht auch langsam in den Bereich, dass man unterm Strich schon fast mehr Steuern bezahlt als man überhaupt Erlös erzielt hat?
Es ist ja nicht so, dass diese Steuer aus heiterem Himmel kommt, man hat das sicher vorher mal durchgerechnet udn sich vermutlich deshalb auf die Rente geeinigt.
Genau. Die Gesamtsumme war klar und die Rechnung war für mich relativ einfach:
Summe X als Einmalzahlung, um Verkaufskosten, Pflichtteile an Miterben und Steuern auf eine aufgedeckte stille Reserve zu begleichen.
Restsumme Y auf so viele Jahre aufgeteilt, dass netto (!) ein Betrag von 2-3T EUR pro Monat herauskommt.
Das war mein Auftrag an die Beteiligten und mein Wunsch an den Käufer. Hat bis letzte Woche prima funktioniert.
Daher wurde der Begriff RENTE nur gewählt damit man die Einkommensteuer auf den Verkaufspreis nicht zahlen braucht.
Na klar war das auch ein Thema. Aber ich hatte es nur als reine Formsache angesehen.
Sorry falls es falsch rübergekommen ist: Selbstverständlich kann ein Forum niemals eine professionelle Beratung ersetzen. Bei solchen Summen erst recht nicht.
Bin aber sehr an Meinungen interessiert und brauche ganz dringend ein paar Lichtblicke am Horizont ![]()
Ich sehe nämlich gerade meine komplette Existenz inkl. Haus und Altersvorsorge (rein privat / Selbständiger) den Bach runtergehen.
McProfit Danke für Deine ausführliche Antwort. Eventuell ist das Thema hier ja doch gut aufgehoben und kann für andere als Warnung gelten.
Natürlich ist es sehr komplex und auch die Veträge wurden von Anwälten und meinem Steuerberater (und nicht von mir + Google) aufgesetzt.
Selbstverständlich muss und werde ich mir jetzt erneut professionelle Hilfe suchen. Mir bleibt ja schlussendlich auch nur der Klageweg durch alle Instanzen um zumindest auf Zeit zu spielen. Trotz Zinsen werde ich mir die Nachforderung in einigen Jahren "leisten können".
Dennoch habe ich ein gewisses Vertrauen in die Rechtsprechung zumal meine Motivation, eine Leibrente anstelle einer Einmalzahlung zu beziehen wirklich rein psychologischer/persönlicher Natur war und Gesetze/BMF-Schreiben hier eindeutig sind.
Problematisch sind offenbar diverse Auslegungen verschiedener Finanzgerichte hierzu.
Aber vom Ablauf her müsste doch erstmal ein "Grundlagenbescheid" kommen um Einspruch einlegen zu können, oder?
Bisher habe ich nämlich nur ein langes Schreiben des Betriebsprüfers mit der Bitte um Stellungnahme (innerhalb 14 Tg.!) erhalten.
Hallo,
ich habe vor sechs Jahren ein geerbtes Unternehmen verkauft und hierfür eine monatliche Rentenzahlung über 15 Jahre vereinbart. Dies war mir persönlich lieber als eine sehr hohe (1,5M) Einmalzahlung. Außerdem spart es viel Steuern (Zuflussbesterun) da unser sonstiges Haushaltseinkommen sehr gering ist.
Jetzt kommt aber plötzlich dss Finanzamt und sagt, Zuflussbesterung is nicht weil ich viel zu jung wäre. Es wird behauptet, ich wolle dem Käufer nur ein günstiges Darlehen verschaffen.
Jetzt stehe ich da und werde wohl eine Steuerforderung von 500T bekommen. Mehr, als ich bisher (netto) überhaupt erhalten habe. Läuft also auf Zwangsvollstreckung hinaus und ich bin alles los.
Das kann doch nicht gerecht sein. Klar finde ich (jetzt) Urteile dazu, aber im Gesetz steht nix von solchen Bedingungen.
Habt ihr Meinungen dazu?
Ich persönlich würde dem Fragesteller nahelegen, sich für einen Anbieter ohne zwischengeschaltete Bank zu entscheiden. Vorteil wäre die kürzere Kommandokette und ein einheitlicher Ansprechpartner.
Hinzu kommt, dass Überweisungen evtl. deutlich schneller sein könnten.
Daher also TR, SC oder halt die ING?
Für welche Seite wäre es denn „blöd“?
Das ist eine gute Frage. Mir scheint, als hätten beide Seiten damit Arbeit und eigentlich sind beide Verlierer:
Der Neobroker lässt sich die Chance entgehen, mit dem Kunden in Zukunft Geld zu verdienen ("aktives Trading", Spreads, Provisionen durch beworbene Sparten-ETFs, ...) und das klassische Institut, welches sich um seine Handelsprovision geprellt sieht.
Verständlich, dass man da nicht viel Mühe reinsteckt. Technisch gesehen sollte das ja nur minimal schwieriger sein als z.B. eine klassische Überweisung.
Im Ansatz machen die Broker das ja auch ganz toll, aber wie gesagt, die tatsächliche Erfolgsquote dürfte, meinem Empfinden nach, gering sein.
Die Tatsache, dass man ja sogar oft direkt liest, man solle nach vier Wochen schon die BaFin informieren spricht ja wohl Bände.
Ich möchte da ja keinem Anbieter etwas unterstellen, aber es würde schon Sinn machen, den Depotübertrag künstlich zu erschweren.
Gerade bei sowas, was der Themenersteller plant wäre es ja blöd, wenn man bei einem Neobroker billig einkauft, nur um die Anteile dann zu einem "Premiumanbieter" zu übertragen.
Generell scheinen hohe Einmalkäufe problematisch zu sein. Ist mir bei der Solarisbank (Bison) so passiert: Kündigung ohne Angabe von Gründen inkl. vierwöchiger Kontosperre. Einmalanlage von ca. 120T in Geldmarkt-ETF.
Bernd123 Ahh, ok. Würden für Dich denn 120T schon dazu zählen?
Hatte bis zu diesem "Ausrutscher" noch nicht wirklich viel Kontakt mit denen ![]()
Ja! Zumindest ist das bei dem Neobroker Finanzen.net Zero so.
Komisch, bei mir nicht. Ich mach das ständig und die Einmalzahlungen erhöhen, genau wie der Sparplan, einfach den Bestand. Ist doch bei TR genau so ... und alles andere wäre auch sehr ungewöhnlich, zumal ich Sparpläne immer als "Abo" gesehen habe.
Als Selbständiger hab ich ja öfters ungeplante Einnahmen und der (sauber gerechnete) Überschuss geht dann in Einmalkäufe. Bei mir sogar alle paar Monate. Ich halte die Sparpläne lieber klein.
Ich werde das jetzt zum Spaß mal selber testen.
Mach mal. Bei mir blieb der Status 10 Tage auf "nicht gesendet" und auf Nachfrage wurde dann abgebrochen. Angeblich hat die Empfängerbank (Baader) nicht reagiert.
Vorher hatte ich es andersherum versucht. Da war dann angeblich "ein Beteiligter" schuld. Hat aber fast 30 Tage gedauert.
Ich kenne mehrere Leute, die ihre bei Trade Republic gekauften Anleihen und Aktien „evakuiert“ haben
... was aber wohl derzeit (?) auch einem Glücksspiel gleichkommt. Bei mir zwei Versuche (jeweils von anderer Seite initiiert), beide fehlgeschlagen weil sich "irgendwer" nicht gemeldet hat. Schlussendlich dann steuerschädlich verkauft.
Also sollte man auch den Depotübertrag testen und überlegen, ob man damit safe ist.
90 Prozent Aktien War da vielleicht Ironie im Spiel? ![]()
Bisher war hier ja der QYLD ETF immer das Paradebeispiel von NAV Erosion, also dem Abbau des eigenen Stammkapitals.
Interessanterweise hatte ich den vorher und die Position erst jüngst zum Kauf des hier diskutieren ETF geschlossen. Gesamtrendite war bei mir immerhin 12% p.a., jedoch hatte ich auch vor der "Kursexplosion" gekauft und war daher von der Erosion nicht so stark betroffen.
Nun nennst du den MSCI World als Benchmark, irgendwie verständlich, aber ist das Risiko beim Yieldmax nicht viel höher? Finde ich schwierig zu sagen.
Tja, Du sagst es. Und eine gewisse Überschneidung (US Tech) gibt es ja ebenfalls.
Vielleicht sind diese Hochausschütter eben nicht für Buy & Hold gedacht.
Also Dividenden in einen Brot und Butter ETF stecken und früher später ganz verkaufen ... oder aber, dann von den Dividenden leben (Traumvorstellung).
Aber das wäre sicher eine sehr exotische Verwendung für dieses Produkt, wo man sich dann auch kaum um die Underperformance der Strategie gegenüber Benchmark scheren würde.
Okay, aber damit "unterstellst" Du dem ETF jetzt, dass entweder sein Kurs oder seine Dividendenrendite (oder beides) im Laufe der Zeit stark fällt.
Vom reinen Bauchgefühl würde ich ja auch auf einen starken Kursverfall tippen, aber der müsste dann auch heftig und anhaltend sein.
Wenn man die Mag7 als Benchmark nimmt, dann wird er ja logischerweise immer deutlich drunter sein. Aber im Vgl. zum MSCI World?
flip Guter Punkt.
Dann belasse ich vorerst bei einem kleinen Satelliten und beobachte während ich meinen Verlustvortrag vom Finanzamt mit den Dividenden aufbrauche.
Andererseits: Für welche Art Anleger wären denn solche High-Yields überhaupt interessant? Nur Zocker und Reddit? ![]()
könntet ihr euch vorstellen da eine sehr hohe Summe ab 100 k im Depot zu haben oder eher nicht wenn nein warum nicht ?
Habe derzeit knapp 130T bei Zero und 20T bei TR, also ja, kann ich mir vorstellen. Um die Sicherheit mache ich dort Null Sorgen. Grundhat Motas91 ja genannt.
Wie ich vorhin schon meinte, ist es eher das Drumherum, was passen muss.
Bei Zero (und anderen, die mit der Baader Bank arbeiten) dauern Überweisungen gerne mal drei Werktage. Dafür ist die Oberfläche gut und Order ab 500 EUR kostenfrei
TR hat Sofortüberweisungen, VISA und Cashback. Order kosten 1 EUR ... dürfte bei Dir aber egal sein.
Bei den großen Playern schrecken mich die prozentualen Kosten bisher noch ab...