Beiträge von Sealwolf

    Staun! Wie haut das zeitlich hin? Ich hatte das gestern erst um diese Zeit vorgeschlagen. Und seither hast Du die beiden Bücher besorgt und durchgelesen? Ich bin beeindruckt.

    Die hattest Du bereits in anderen Threads vorgeschlagen. Ich hab den Autor sogar mittlerweile selber weiterempfohlen.

    Ich glaube nicht, daß Dich Bücherlesen weiterbringt.

    Ich glaube das tut es immer. Und wenn`s Thomas Mann ist ;)

    Du gibst an, Deinen Beruf mit Leidenschaft zu betreiben und hast doch (was ungewöhnlich für einen Mann Deines Alters ist) nur eine Teilzeitstelle. Das ernährt Deine Familie und Dich dennoch ganz gut, aber Karriere macht man damit nicht, das heißt: Du hast Dich aus dem Rattenrennen abgemeldet. Auch das paßt in meinen Augen nicht so recht zusammen.

    Den Bruch hast Du treffsicher aufgespürt. In der Tat gab es eine Phase in meinem Leben, in der ich mich für quasi unkaputtbar hielt und viel Gas gegeben habe. Dazu kamen die Kinder, dann hat`s irgendwann knack gemacht.

    Ich habe den Eindruck, daß Du diesbezüglich einem Luftschloß nachstrebst, das Du eigentlich überhaupt nicht finden willst. Und es ist in diesem Fall ja einfach, sein vermeintliches Ziel bewußt nicht zu erreichen.

    Darüber muss ich nachdenken. Vielleicht ist da was Wahres dran. Ich denke ich suche nicht eigentlich ein Gebäude, sondern eine Heimat für mich und meine Familie. Da sind Aspekte dabei, die man vermutlich gar nicht kaufen kann.

    Wir haben ein Berliner Testament.. ehrlicherweise ist das aber schon ein paar Jahre her. Vermutlich wäre es mittlerweile steuertechnisch besser schon im ersten Erbfall die Kinder mit reinzunehmen, um die Freibeträge mitzunehmen.

    Zu dem Spruch "happy wife - happy life" hab ich neulich die nette Ergänzug gelernt: "remember: it`s cheaper to keep her" ;)

    Falls du bei einer Sparkasse bist: die haben eine erhöhte Einlagensicherung durch den Verbund.

    VW Bank - die haben auch eine erweiterte Sicherung. Im Katastrophenfall kann man die wohl aber vergessen.

    Hab Ihr eine konkrete Empfehlung für einen Geldmarktfonds? Ich glaub wenn ich die ganze Summe auf einmal da reinschiebe brauch ich danach erstmal einen Schnaps.

    Werde an mir selber arbeiten - und die Augen aufhalten.

    Danke für den Input! Arzt ist korrekt. Ich denke ich mach das mit dem Geldmarktfonds und entspann mich erstmal.

    Die beiden Bücher von Herrn Braun hab ich auf Eure Anregung schon gelesen, haben mir gut gefallen. Besonders der Aspekt, dass man Geld nicht horten sondern rechtzeitig in Erlebnisse und Zeit tauschen sollte. Da bin ich nun dabei, denn bisher war ich eher, sagen wir mal, sparsam. :) Prof. Walz kenne und schätze ich ebenfalls (also nicht persönlich). Gibt es noch weitere Literaturempfehlungen?

    Ehrlich gesagt empfand ich unser Erspartes bisher als gar nicht so hoch, deshalb fand ich die Reaktionen hier interessant. Freunde/Verwandte mit ihrem Häuschen und ein paar Arbeits/Investmentjahren mehr auf dem Buckel bewegen sich da in ganz anderen Dimensionen. Vermutlich sitze ich da aber in einer Blase.

    Ich arbeite jeden Tag, halt drei Tage halbtags. Aber einen ganzer freier Tag klingt schon verdammt gut, ich werde versuchen dass umzugestalten. Schöne Woche Euch! S.


    Wir hatten knapp zwei Jahre nach Grundstücken (sehr rar) und Bestandsimmobilien (viel alter Schrott mit Renovierungsbedarf) gesucht. Etwa 25 Immobilien haben wir besichtigt, aber nichts hat uns gefallen. Wir haben auf Geoportalen und Google Maps freie Flurstücke ausfindig gemacht, umständlich die Besitzer und deren Telefonummer herausgefunden, angerufen und gefragt, ob sie ihr Grundstück verkaufen wollen. Es gab nur Absagen, wir waren auch frustriert.

    Eines Tages wurde dann zufällig ein Grundstück angeboten und wir haben sofort zugeschlagen.

    klingt fast wie hier bei uns ;) Viele, die aktuell nicht handeln, haben keine Vorstellung was im Markt abgeht; meine älteren Kollegen schütteln nur verständnislos die Köpfe, wenn ich darüber rede. Wir hatten Eigentümer, die dann als Verkäufer nach Jahrzehnten mal wieder in den Markt gingen nicht aus dem Staunen kamen. Passende Doppelhaushälften bekommen da gerne 100 Anfragenin der ersten Stunde und gehen sofort wieder offline.

    Anmerkung noch zum Job, das wurde oben gefragt: Ich bin in der glücklichen Lage, meinen Job gerne zu machen. Arbeite mit Menschen, der Beruf wird händeringend gesucht, und ich würde, wenn ich im Lotto gewönne, vll. einen freien Tag pro Woche oder ein Sabbatical machen, aber nicht aufhören. Bin angestellt und trage quasi null wirtschaftliche Verantwortung, keine Überstunden etc. Gehalt für eine Vollzeitstelle ist ca. 110k. Das gleiche könnte man auch selbständig machen, mit dem ganzen Ärger dran, und dann ungefähr das Doppelte verdienen.

    Jetzt dürft Ihr mal meinen Beruf erraten ;)

    Super Rückmeldung hier, ich glaub es hat mir jetzt schon was gebracht.

    Kannst du uns kurz erläutern, wie sich das konkret darstellt? Scheitert es grundsätzlich am geeigneten Angebot oder schlicht am "gefühlten" Preis-Leistungs-Verhältnis?

    Ich wüsste recht genau was und in welcher Lage ich mir vorstellen würde. Das Problem ist glaube ich auch eine lokale Spezialität hier vor Ort: Um unsere Stadt herum sind im Prinzip nur Käffer. Die Stadt hat sich mega gemacht mit schönen Plätzen, vielen Festen, super Schulen. Ballungsszentren sind auch nur max. 50km entfernt; das alles bedingt, dass es genau solche Konstellationen wie uns wie ein schwarzes Loch anzieht. Und der Markt ist halt (wie gesagt 50k Einwohner) klein, d.h. es wird einfach wenig gehandelt. Und das nur "unter der Hand".

    Also ja, am Angebot. Und das was "offiziell" kommt, hat ein Preis-Leistungs-Angebot des Grauens. Wir haben ein total verrauchtes Standard-Reihenhaus mit Handtuchgarten besichtigt (kein Keller, keine Specials), die wollten dafür 850k. Da hätte ich (wie auch immer man den blöden Rauch aus den Wänden und Böden kriegt...) einziehen können. Dafür ist mir mein Geld aber zu schade, sorry.

    Da sag mal einer, wohlhabende Leute hätten keine Probleme. Du bist doch in einer Situation, von der die meisten nur träumen können. Und du fällst schon durch ein paar nervige Umstände bei der Immobiliensuche in eine leicht depressive Phase? Vom Herumjammern wird es garantiert nicht besser. Da wird niemand kommen und dir deine Wunschimmobilie auf dem Silbertablett anbieten. Du musst schon selber deinen Hintern bewegen, auch wenn es schwerfällt.

    Du hast vollkommen recht.

    Wie wohnst Du denn zur Miete?
    Wohnung? Haus?

    Wie gesagt: Das Geld ist nicht Dein Problem.

    Fragt sich, ob Du ohne fremde Hilfe auf dem Loch herauskommst.

    Was sagt denn Deine Frau dazu?

    Miete, Wohnung, Altbau. Super Nachbarschaft, maue Substanz, kalt im Winter durch uralte Fenster, Heizung etc. Vermieter macht alles nur vom billigsten, z.B. Vinylplattenboden im Altbau. Finde ich ein ästhetisches Verbrechen. Hab schon überlegt auf eigene Kosten Parkett reinzulegen, Vermieter zeigte sich erfreut-zustimmend;-)

    Frau ist genervt.

    Hallo liebe Foristen,

    danke für den vielen Input, da kam ja rasch einiges zusammen :) !

    Ich versuche mal, auf einige Punkte zu reagieren:

    Okay, ich glaube das Problem zu erraten.

    Nehmen wir mal an, der Eingangspost existiert nicht. Was habt ihr euch für eine Grenze fürs Eigenheim gesetzt?

    Ich hätte so an 800 gedacht (all-in). Wichtiger als das Budget wäre mir aber glaub die Frage, ob ich für das, was ich bezahle, ein gutes Gefühl habe.

    Es sei die Frage erlaubt, was denn Deine Frau will? Ich lese da nämlich nur ich. :/

    Ich bin auch Eigenheim sozialisiert aufgewachsen und habe auch viel zu lange gedacht, dass ich mir auch irgendwann etwas eigenes kaufen muss.

    Heute, mit Mitte 50 bin ich heilfroh darüber mir nie Beton ans Bein gebunden zu haben. Ich hasse Gartenarbeit und gehe einem Hobby nach, dass man lieber bei gutem Wetter betreibt. Ich würde abk...en, wenn ich jetzt erstmal den Garten schön machen müsste. ;)

    Du sprichst einen zentralen Punkt an. Ihr ist es, glaub ich, relativ egal ob man kauft oder mietet. Sie nervt das ständige Gesuche und mein Gejammer. Und klar hast Du vollkommen recht, als Mieter geniesst man auch einige Vorteile.

    Danke für den ehrlichen und offenen Beitrag, da sieht man wieder, dass Geld alleine nicht glücklich macht.

    So ist es, zumindest nicht automatisch. Geld gibt (mir) (vermeintliche) Sicherheit, es ist aber kein Selbstzweck.

    Seid ihr sicher, dass ihr wirklich ernsthaft sucht? Woran hakt es? Sucht ihr nach dem Super-Schnäppchen? Habt ihr (Du und Deine Frau) komplett unterschiedliche Vorstellungen?

    Ein weiterer Kernpunkt. Ja, wir haben leicht unterschiedliche Vorstellungen, aber das ist es nicht. Ich möchte ein gutes Gefühl haben. Sicherlich ist es auch die Größe der Entscheidung denke ich. Es fühlt sich vermutlich ganz anders an, wenn ich von Miete einfach auf Darlehen umswitche als Geld, was ich schon habe, auszugeben.

    Und ja, ich gebe zu, wir sind auch hier schon (wenn auch echt selten, würde sagen vll. 1x pro Jahr?) an guten Angeboten vorbeigekommen, da haben wir dann jeweils durch kurzes Zögern (einmal nur die bescheidene Frage nach einem Grundriss, dass war der Verkäuferin schon zu viel..) die Chance verpasst.

    Diese Aussage verstehe ich nicht. Man kann doch bei so ziemlich jeder Dorfbank ein Schließfach anmieten. Klar, das kostet ein paar Euro. Aber besser als das Zeug im Keller liegen zu haben.

    Ich habe hier alle Banken (und privaten Anbieter) angegfragt: Schliessfächer werden eher zurückgebaut/sind Mangelware, da kein lohnendes Geschäft und zu viel Risiko; wenn, dann nur für Hauskunden. Das "Problem" haben weitere Bekannte in anderen Städten, glaub das ist generell so. Ein Bekannter hält gar ein leeres Schließfach; Steuerberater hat ihm dringend aberaten es zu kündigen, da man sonst nicht mehr rankommt.

    Oder eine passende Hausratsversicherung. Dann kann man den Barren auch ins Klo stellen.

    Hausrat versichert Wertsachen nur bis 30k und verlangt einen Tresor in der entspr. VdS Klasse.

    wie ich unsere Situation verbessern kann. Da das m.E. vor Allem Kopfsache ist, und Probleme eine Neigung haben, sich bei ähnlichen Menschen stereotyp zu wiederholen, vielleicht war mal jemand in einer ähnlichen Situation oder hat gar für sich eine Lösung gefunden.

    Hallo liebe Foristen,

    nachdem ich erstmal mitgelesen habe, von der vorhanden Expertise und die Diversität der Meinungen begeistert war, möchte ich Euch gerne meine (unsere) Vermögenssituation vorstellen.

    Wir (verheiratet) wohnen zur Miete, 2 Kinder (10 und 8), wir sind 43 und 42. Ich würde mich selber als finanziell vorgebildet beschreiben, sehr früh (um den 18. Geburtstag) mit Aktien angefangen. Meine Familie war finanziell gut aufgestellt, Oma hat damals selbst mit Telekom (die sie selber als "Techno" Aktien bezeichnet hat :-)) tatsächlich Geld verdient. Zum Thema Mind-Set fällt mir immer eine Situation meiner Kindheit ein, als sie mir einen 100-Mark Schein zeigte und meinte: "Was siehst Du hier?Das ist ein Gutschein für einen Tag Freiheit, einen Tag weniger im Hamsterrad". Fröhlich saß sie im Erdgeschoß ihres Mehrfamilienhauses mit dem Kaffee in der Hand, sah den Mietern beim Rausgehen zu und meinte: "Die gehen jetzt alle für mich arbeiten...". Diese Bilder, nebst einiger Lebensweisheiten ("das Erste was Du kaufst, wenn`s Dir gutgeht, sind Gold und Grundstücke. Das Letzte was Du verkaufst wenn`s Dir schlecht geht, sind Gold und Grundstücke.") haben sich mir eingeprägt.

    Wir verdienen relativ gut (ich ca. 5K netto bei 70% Stelle, angestellt; Frau ca. 3K netto/Monat).

    Wir sind vor 1.5 Jahren aus einer Metropoloregion, wo mein Elternhaus steht, in eine kleinere Stadt (knapp unter 50K Einwohner) gezogen; damit es ruhiger ist, damit die Kinder gute Schulen haben, raus aus dem (von mir liebevoll zu bezeichneten) Ghetto. Und leider auch, weil ich seit einigen Jahren gerne ein Eigenheim hätte. Das sitzt bei mir im Kopf, meine komplette Verwandtschaft wohnt im Eigentum, das hatte immer einen hohen Stellenwert (siehe Oma oben); außerdem auch um sich wirklich eine "neue Heimat" zu erschaffen. Mir ist bewusst wie viel Kopfsache und Konsumausgabe da dabei ist.

    Problem: Die Stadt hier ist, gerade bei Familien, mega beliebt, und wir finden ums verrecken nichts Passendes.

    Das Dilemma: Durch den ständigen Schwebezustand sind große Teile des Geldes kurzfristig und falsch geparkt; ich (und wir) entwickle aber durch das Suchen und die Frustration echt eine fast körperliche Abneigung gegen das Gesamtthema. Mir wird kotzübel wenn ich das Wort "Makler" nur höre, nach frustranen Besichtigungen falls ich ein kurzes depressives Loch. Ich habe (wider besseres Wissen) Geld was neu reinkommt (unlängst kleine Erbschaft) einfach lieblos auf das vorhandene Konto gekippt, damit es weg ist. Beruflich könnte ich wesentlich mehr Gas geben, es stellt sich aber (zumindest bei mir) so eine "Scheissegal" Einstellung ein; es ist das Gefühl, "zu spät" zu sein, ich frag mich auch häufiger, wofür ich eigentlich arbeite. Soviel zu meinem Seelenleben, mir ist bewusst, das ist "Jammern auf hohem Niveau", aber man steckt nur in seiner eigenen Haut.

    Unser Gesamtvermögen derzeit:

    220k im Depot, davon einige "Altlasten" (Amazon, Google, etc.) und ca. die Hälfte ein FTSE all world

    100k in einem ETF-Robo, das ist die Position meiner Frau, in die sie reinspart

    10k in einem "Spieldepot", darunter Kryptos, Trendaktien, Ideen

    Meine Frau besitzt 1/2 Wohnung in Berlin, Wert ihres Anteils ca. 200k

    und dann die "Bauchwehpositionen"

    1kg Gold sowie etwas Schmuck (Diamant, Wert vll 10k) in vers. Stückelungen; wollte immer ein Schließfach (oder aber einen Tresor im Eigenheim), kann man hier vor Ort aber vergessen; deswegen, zu meiner Schande, im Keller in einer Kiste.

    und schließlich Tagesgeld in Höhe von insgesamt ca. 1.16Mio, davon (bitte nicht schlagen) 810 auf dem Tagesgeldkonto bei einer einzigen Bank. Ich weiss das ist saublöd.

    Soviel erstmal. Ich bin damit (sonst würde ich ja nicht schreiben) natürlich nicht glücklich, vielleicht habt Ihr ja Impulse.

    Beste Grüße und vielen Dank!

    S.

    Liebe Foristen!

    Muss ein Vermächtnis weit unterhalb der Steuerfreigrenzen (im konkreten Beispiel: vom Opa ein KfZ und Gegenstände im Wert von 45k als Vermächtnis erhalten; keine relevanten Schenkungen in den letzten 10 Jahren) beim Finanzamt angezeigt werden? Bei dem des Opas oder beim Vermächtnisnehmer? Was passiert wenn man es unterlässt?

    Danke und Gruß!

    S.

    Hallo Foristen! Ich bitte um Tipps:

    Wir haben derzeit 103k im ETF Robo, der wohl demnächst auf eine „Vermögensverwaltung“ umgestellt werden soll. Damit sind wir derzeit ca 21k im Plus. Ich verstehe nicht wirklich, was die Umstellung bedeutet, vermute aber eine Gebührenerhöhung. Kurze Frage daher: Kennt Ihr das Konzept? Geld abziehen, Steuern zahlen und in ETFs gehen? Stehen lassen und Umstellung nicht zustimmen? Zustimmen?

    Danke für Eure Hilfe und schönen Abend!

    S. aus L.

    Liebe Foristen!

    Ich hoffe, ich treffe das richtige Unterforum. Folgende Frage zum Thema "Weiterarbeiten nach Renteneintritt":

    Meine Mutter ist unlängst mit 67 in Altersrente gegangen. Tätigkeit bei der Deutschen Post. Sie arbeitet aber weiter, auf deutlich reduzierter Stundenbasis. Zunächst ereilte mich nach diesem Schritt eine aufgeregte Anfrage meiner Mutter, man habe ihr bei der Personalabteilung gesagt, sie dürfe nur ca. 600 Euro hinzuverdienen, sonst würde das auf die Rente angerechnet. Ich habe mich echauffiert und der Personalabteilung ausrichten lassen, dass das (insbesondere bei regulären Altersrentnern) Käse ist. Nun arbeitet sie schon einige Monate dort vor sich hin und hat ein Anschreiben der "Knappschaft Bahn See" bekommen, in dem man sie in der Minijob-Zentrale willkommen heisst. Meines Erachtens verdient sie aber für einen Minijob zu viel, im Dezember z.B. 1100 Euro. Da das Gebiet mir neu ist, bin ich nun etwas unsicher: Läuft da was grob falsch oder ist das erstmal ok so? Offenbar hat die Personalabteilung der Post den Fall nicht so oft (warum nur?), dass jemand dort nach der Rente weiterarbeitet, daher wirken die da nicht so ...tief eingearbeitet sag ich mal.

    Danke für Eure Hilfe und viele Grüße!

    S.

    p.s. sorry sehe gerade erst dass es ein Unterforum "Beschäftigung" gibt.

    Übrigens finde ich den ganzen Vorgang so überbordend kompliziert, dass ich frage wie Leute mit Immobilien überhaupt "Handel" treiben können; das ist ja ein regelrechter Trend, auch auf Social Media. Wobei die hohe Hürde des Verkaufens ja vielleicht auch vor zu regem Handeln schützt und daher Vermögen mehrt; so wie man ja sagt dass ein Eigenheimbesitzer zwangsläufig spart weil er ja die Finanzierung abbezahlt.

    ok verstanden. Es gab zu dem Haus (Bj 2003) einen dicken Ordner mit quasi allen Rechnungen zu dem Haus; mein Großvater hat als liebevolles Detail sogar alle Kosten zusammengerechnet (man weiß also auf den Cent genau, wieviel das Haus insgesamt gekostet hat). Energieausweis lag bereits vor, weil Großvater vor einigen Jahren schonmal verkaufen wollte. Blöderweise fehlen halt (warum auch immer) im Ordner die Unterlagen "Bauantrag" "Baugenehmigung" und noch irgendwas was mir Käufer schrieb. Kann ich bei dem Amt da einfach einen Termin machen und die Sachen scannen?

    Guten Morgen liebe Foristen!

    Ich bin gerade dabei, ein geerbtes Haus zu verkaufen. Wir haben im Ort direkt einen sympathischen Käufer gefunden und einen Preis vereinbart; Käufer hat eine Finanzierungsbestätigung der Bank über den vereinbarten Preis gezeigt. Wir haben nun gemeinsam den Notar beauftragt, einen Vertrag vorzubereiten. Bank des Käufers fordert nun immer neue Unterlagen (einiges lag schon vor: Grundfläche, Grundriss, Energieausweis, Objektbilder; nun will Bank noch Baubeschreibung, Baugenehmigung und Weiteres), die ich teils nicht in den (mitgeerbten) Ordnern habe. Wessen Aufgabe ist es, das zu besorgen? Bin nicht vor Ort. Offenbar hat Bank ja noch keine Entscheidung getroffen, ob sie finanziert, wenn sie weitere Unterlagen fordert; wozu dann die Finanzierungszusage?

    Danke für Eure Anregungen und beste Grüße!

    S.