Ich habe den Antrag per Kontaktformular zurückgezogen, danke für Eure Hilfe!
Beiträge von Sealwolf
-
-
Wir sind hier gerade dabei der Krankenkasse zu übermitteln, was relevante Einkünfte sind und was nicht.
Das wäre in meinem speziellen Fall kein Problem: Der Mann hat keinerlei Vermögen. Im Gegenteil: Es gibt noch ein paar Schulden, die Gläubiger haben aber aufgegeben.
-
Was spricht dagegen einfach die Altersrente zu beantragen und weiter zuarbeiten?
Dann würde er doch wegen „Aktivrente“ 2000 Euro steuerfrei haben.
Dagegen spricht, dass dann die freiwillige Mitgliedschaft für immer eingeloggt bleibt. Auch wenn er irgendwann aufhört zu arbeiten.
-
Er möchte auf jeden Fall weiter arbeiten, egal ob Rente jetzt oder in 2 Jahren. Drei Fragen sind mir dazu noch gekommen:
1. was ist, wenn wir jetzt Rente beantragen, er aber voll weiter arbeitet? welche kv fällt an?
2. gesetzt, man verklagt tatsächlich den arbeitgeber: kommen die fehlenden anwaltschaften dann „zurück“ und die lücken füllen sich? ich vermute nämlich, dass in dem fall einfach jemand der kV und RV Geld schuldet.
3. in welcher form nehme ich den Antrag zurück? Hat das ein Formular?
Danke Ihr ward sehr hilfreich.
Grüße! S.
-
Zu den Einzeltiteln: Ich empfehle, wenn man mich fragt, ein „Spassdepot“ mit Einzelwetten. Hauptfunktion ist es, die Psyche zu bedienen und damit „große“ Fehler zu vermeiden. Bei mir ca 5% vom Portfolio. Seit ich da genügend Werte drin hab, beobachte ich das alte Gesetz der Diversifikation: Manches haussiert, manches kollabiert, über die Jahre macht man dann die Marktrendite und hätte auch gleich passiv bleiben können.
Wenn Dein Verlusttopf leer ist, würde ich Alles so lassen und den breiten Index weiter besparen, zur Optimierung gelegentlich die ETFs wechseln.Schönes Restwochenende, S.
-
Ich finde, auch in diesem Fall ist es das alte Lied: Fragt man nach der idealen Asset Allocation, müssen mehr Daten auf den Tisch. Alle Assets mit ihrem Wert, auch das verbleibende Humankapital und Rentenansprüche, dazu Risikobereitschaft und geplante Entnahmen. Der Rest ist Mathematik und erstaunlich gut erforscht.
-
uha Du scheinst in der Materie zu sein, daher nochmal explizit die Frage (wichtig für meine Kalkulation): Du hast oben gesagt, eine freiwillige KV wäre nicht viel teurer (falls man keine weiteren Erträge hat). Nach meiner Info gilt aber auch in der Rente der Mindestbeitrag, so dass bei 800 Euro Rente ca 250 Euro KV/PV anfallen. Weißt Du dazu was? Danke
-
Wenn er Grundicherung beantragt, würde die KV doch wohl übernommen.
Kann sein. Aber er möchte in jedem Fall noch bis zu zwei Jahre weiterarbeiten und würde für die Zeit auch keine Grundsicherung bekommen.
-
Danke für Euren Input!
Das Geld wird ihm so oder so doch nicht zum Leben reichen, oder?
Er wird doch wahrscheinlich irgendwelche Unterstützungen oder Aufstockungen benötigen?
Er ist in der glücklichen Situation, mit Partnerin in ihrem (also dem der Partnerin...) Eigenheim zu leben. Das Geld muss also nur für seinen Beitrag zu den Kosten reichen. Außerdem kann es sein (ganz verstanden hab ich es allerdings nicht), dass just die fehlenden 2 Jahre auch Zeiten der Grundrente generieren, die noch fehlen. Das würde eine weitere Aufstockung bedeuten.
-
Den würde ich nicht als Blödsinn bezeichnen, schau dir die Performance der letzten Jahre an.
ich denke, er möchte die Dividende dann für Blödsinn ausgeben.
-
Die freiwillige Versicherung als Rentner wird erst dann signifikant teurer als die KVdR, wenn er neben der Gesetzlichen Rente noch weitere Einkünfte geltend machen muss, hat er diese?
Die Berechnung hat viele Parameter, wenn es aber reicht bis zu dem von dir errechneten Datum und er das kann, dann sollte er es tun.
dachte ich zuerst auch, aber dann habe ich verstanden, dass bei der freiwilligen Versicherung ein Mindestbetrag gilt (fiktives Einkommen von ca. 1300, Tendenz steigend). D.h. (es sei denn, ich bin falsch informiert): auf die 800 Euro Rente fallen ca. 250 Euro KV/PV an, in der KVdR wären es ca. 80.
Und natürlich hat der Mann keinerlei Vermögen oder gar Einkommensquellen.
-
hab ich gelesen. mit speziell diesem arbeitgeber möchten wir uns allerdings nicht anlegen, das scheidet leider aus
-
Er war in der Zeit scheinselbständig; ein übler Arbeitgeber hat ihm quasi gesagt, für alle sei es besser, man meldet gar nichts an, und er bekommt sein Geld brutto für netto. Das Fass wollten wir rückwirkend nicht mehr aufmachen; lange her und könnte ihn ja auch auf die Füße fallen. In der Zeit war er selbstständlich auch nicht rentenversichert. Das erklärt auch u.A. die niedrige Rente.
Korrekt, der Mann weiß noch nicht mal, DASS er überhaupt in eine PV einzahlt fürchte ich.
Mein Freund ist etwas einfach strukturiert, aber extrem gutmütig und einfältig. Gleichzeitig hat der sein Leben lang wirklich hart körperlich gearbeitet; das triggert mich so an dem Fall.
-
Hallo liebe Foristen!
Ich beschäftige mich gerade mit einem etwas komplexen Fall, habe eine Lösungsidee entwickelt und bitte um Euren Input.
Ein Freund (geb. 1960) hat gerade Antrag auf Altersrente (ab 1.8.26) gestellt. Er arbeitet Vollzeit in einer Fabrik und hat, ich versuche mich zurückhaltende auszudrücken, mit Formularen, Behörden usw. überhaupt nichts am Hut. Häufig fragt er mich daher in solchen Sachen um Hilfe. Nun gut, laut Bescheid erwartet er 800 Euro Altersrente und hat nun von seiner GKV das Schreiben zum Thema KVdR bekommen. Darin sind Fehlzeiten aufgeführt, die längste 2001-2007 (der maßgebliche Zeitraum [2. Hälfte des Erwerbslebens] beginnt eben 2001). Nach einer Rückfrage bei ihm bin ich fast vom Hocker gefallen: Er war wohl in der Zeit gar nicht krankenversichert.
Damit kommt er ja nich in die KVdR, was bedeuten würde, von seiner Mini-Rente gehen ca. 250 Euro/Monate in die freiwillige KV.
Er hat ein Kind (geb. 1987), zu dem besteht aber keinerlei Kontakt, es liegt auch keine Geburtsurkunde vor; die müssen wir besorgen, das bringt laut Rechner 3 Jahre für die Anwartschaft.
Da er körperlich sehr fit ist und eh weiter arbeiten will, habe ich als Lösungs folgendes überlegt: Wenn wir den Rentenantrag zurückziehen (das geht wohl bis zum Bescheid), dies der GKV als Antwort mitteilen, er einfach zwei Jahre weiterarbeitet, verschieben sich die entspr. Zeiträume; ich habe mir einen Rechner für die KVdR runtergeladen, wenn wir den Antrag am 1.8.28 stellen, wird die Zeit, laut Rechner, gerade eben so erfüllt.
Nebeneffekt: pro Jahr 6% höhere Rente (da später beantragt), er zahlt bis dahin weiter ein, erhöht seine kleine Rente damit.
Ich habe versucht, beide Szenarien durchzurechnen (also jetzt nichts machen und meine Idee); wenn er durchschnittlich alt wird, sollte meine Idee einen Vorteil von ca. 35k bringen.
Was denkt Ihr?
Beste Grüße! Danke! Schönes Wochenende!
-
In der ZEIT war mal ein Vergleich aufgeführt zwischen Beamten und Angestellten. Dabei wurden Durchschnitte verglichen. Der kumulierte Vorteil des Beamten (inkl Pension, Lohnnebenkosten, fehlender Leerläufe etc) belief sich auf knapp 300K.
-
Ich bin angestellter Facharzt im MVZ, 44 J. Teilzeit 75% (30h) ergibt derzeit (inkl. Privatliquidation) genau 100k brutto (pro Jahr..). Ich bin zufrieden, zumal im Tarifvertrag (trotz massivem wirtschaftlichem Druck von oben) Gehaltserhöhungen „automatisch“ kommen. War anfangs erstaunt was man verdient, aber klar, man trägt auch relativ viel Verantwortung.
-
Hm. Wenn das stimmt, wäre ja schon die jährliche Dynamisierung, als Änderung des bisherigen Vertrages, steuerschädlich.
-
Wir sind übrigens gar löbliche Vermieter, andere lassen dort spekulativ Wohnungen leerstehen, das finden wir unredlich. Wir kennen sehr gut die andere Seite (kaum Wohnraum z.B. für Familien hier). Wir sind sogar doof genug ohne Trick die legal vorgegebene Miete zu nehmen; das führt zu einer Mietrendite von 0 und einem Massenansturm, wenn mal wieder neu vermietet werden muss.
-
Danke für die Anregungen, das war sicherlich hilfreich.
Korrekt, wir wohnen im Süden in einer Mittelstadt. Hier wird gerade Fernwärme verlegt, bloss lässt sich bisher kaum jemand anschließen, weil sich dadurch die Kosten wohl verdoppeln (sagen Leute, die den Fehler gemacht haben, umzusteigen).
Ob der Thermentausch so günstig wird, werden wir sehen; es muss wohl nichts am Kamin umgebaut werden, ich rechne trotzdem mit einem Kostenvoranschlag in Höhe 9K Euro.
Wir werden sehen.
-
Danke! Der Rechner gibt eine Rendite von knapp 2% ohne und von 0.4% mit Dynamisierung aus. Zauberhaft. 🙂