Beiträge von fotoman

    kann ich ein PV Anlage nutzen nur für den Allgemeinstrom und ist das sinnvoll oder macht das keinen Sinn

    Nutzen kannst Du diese, das ist bei uns auch der Fall. Es macht für mich aber nur Sinn, wenn Du eine WP wählst (die Mieter brauchen auch im Sommer Warmwasser). Oder Du musst durchrechnen, was Dich ein Speicher kostet und ob er sich (für die Mieter) lohnt. Ob sich das für Dich aber lohnt, wenn Du nicht selber im Haus lebst?

    Einspeisung ins Stromnetz wird m.W.n. nur noch geringfügig vergütet, mit Pech dann, wenn Du die PV installiert hast, garnicht mehr.

    Ich habe zwar von Fernwärme keine Ahnung, aber 85k€ für den Gesamtumbau klingt schon sehr hoch. 36k€ gehen auf den Anschluss, falls in den 500€ alle Kosten enthalten sind und nicht nur das Verlegen, die Instandsetzug von Wegen und Garten aber noch obendrauf kommt.

    Wobei ich hier als Vergleich, je nach Gastarif, eher die Kosten bei einem Neuabschluss rechnen würde. Das hängt aber natürlich vom Tarif und dessen Laufzeit ab. Und wie hoch sind im Vergleich die Kosten mit WP, ebenfalls bei aktuellen WP-Strompreis?

    Gas würde ich aus den von Dir erwähnten Gründen auch bei der aktuellen Politik als Zentralheizung nicht mehr wählen. Warum soll ich als Vermieter für die (unplanbaren) Heizkosten meiner Mieter zahlen? Hat man eine teure Heizung, kann als sozialer Vermieter im Zweifel die Kaltmiete entsprechend anpassen. Aber hier ist man als Vermieter vom Heizverhalten des Mieters abhängig.

    Falls Du nicht schon >60 Jahre alt bist, würde ich bei dem ganzen auch die Folgekosten für Dich betrachten. Also Wartung/Ersatz, eine WP hält nicht ewig und wenn die Politik in D so bleibt wie bisher wird der Heizungsbauer auch weiterhin solche Wucherpreise nehmen können.

    Wenn ich 26 Jahre über 300€ einzahle und nur eine Rente von gerade mal der hälfte garantiert bekomme

    Auch, wenn ich Deiner sonstigen Schlussfolgerung folge, woher sollen die 300€ kommen? Das sind 317€ Brutto. Mal unter den Annahme, dass dies kein Minijob ist, sind auf diese 317€ Steuern und Sozialabgabne zu zahlen. Da bleiben wohl höchstens 200€ Netto für den privaten ETF übrig.

    Trotzdem wären mir die Kosten hier viel zu hoch. Der AG Anteil ist zu gering (sogar unter den Gesetzlichen 15%).

    Wenn am Ende eine Rente gewünscht ist, kann man sich später im Jahr (nicht heute, es sind noch keine Konditionen bekannt) das AV-Depot ansehen. Sonst halt das Netto in den genannten FTSE All-World stecken, dies genauso konsequent durchhalten wie die BAV-Beiträge, davon ausgehen, dass man nie Grundsicherung beziehen wird und sich am Ende halt selber darum kümmern, dass man sich eine lebenslange Rente auszahlt.

    Wie habt ihr das gelöst ?

    Man kann es so rechnen wie Finanzschlumpf

    Ich persönlich habe meine selber bewohnte ETW garnicht in meine Sparrate rein gerechnet, ich habe aber auch nie eine feste Sparrate gehabt.

    Außer den hoffentlch verringerten Aussgaben fürs Wohnen ab den Zeitpunkt, wenn die ETW abbezahlt ist, steigert die ETW bei mir auch nicht mein (verfügbares) Vermögen. Ich kann sie nicht in Teilen verkaufen/vermieten (u.U. möchte ja jemand meinen Balkon mieten?) und verkaufe ich sie komplett (zu welchem Preis auch immer), dann fällt der verringerte Finanzbedarf fürs Wohnen weg und ich muss den Verkaufserlös mit dem nötigen Finanzbedarf verrechnen.

    Dazu muss ich diesen Finanzbedarf aber abschätzen können und kann dann, zusammen mit anderen Dingen, für die ich spare, meine Sparrte (in Euro, nicht in Prozent meines aktuellen Einkommens) entsprechend anpassen.

    Von daher mögen solche Regeln wie die 50-30-20 eine grobe Orientierung für Leute sein, die eine solche brauchen, um überhaupt zu sparen. Ob die 20% Sparrate am Ende für einen selber sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

    Man merkt im Thread generell ganz gut, dass es am Ende offenbar weniger um die reine Sparquote geht, sondern eher darum, welche Rolle Geld im eigenen Leben überhaupt spielen soll

    Das sollte m.M.n. bei jedem so sein. Egal, ob die Sparquote gerade so dafür ausreichen könnte, die erwartete Rentenlücke zu schließen oder ob sie höher liegt.

    Ich war erst mit Ende 40 ansatzweise in der Lage, meine benötigten/gewsünschten Ausgaben und Einnahme zum Ende meines aktiven Erwerbslebens (als Angestellter) zu bestimmen.

    Und gleichzeitig schreiben mehrere, dass man sich irgendwann auch fragen muss, ob man später überhaupt noch das Bedürfnis oder die Gesundheit hat, vieles nachzuholen.

    Ich habe trotz Sparquote niemals das Gefühl gehabt, etwas verpasst oder als Spar-/Geldgründen nicht getan zu haben.

    Das einzige, was ich mich im Nachhinein frage ist, ob ich noch viel früher hätte Geld gegen Zeit tauschen sollen. Aber ohne (auch im Nachhinein) zu wissen, was ich dann mit der Zeit getan hätte, ergibt der Gedanke dazu noch nicht einmal in der Theorie Sinn.

    Wie viel Fokus legt ihr bewusst auf die Zukunft und wo zieht ihr für euch die Grenze, um sich auch aktuell Dinge zu leisten oder Freiräume zu schaffen?

    Ich hatte diesen Fokus nie, wenn ich mal von ein paar Versicherungsprodukten absehe, die ich mit Berufseinstieg abgeschlossen habe. Beide aber mit einer eher geratenen Höhe und ohne mir dabei Gedanken zu machen, ob die Zahlungen für den jeweiligen Zweck ausreichend gewesen wären.

    Ansononsten hatte ich schon immer das Mindset, nie mehr auszugeben wie ich Einnehme und bis zu einem gewissen Punkt dafür zu sorgen, dass sich meine Einnahmen mehr erhöhen wie mein Lebensstandard.

    Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber woher soll das Interesse am Aktienmarkt groß herkommen, wenn es jetzt nicht gerade die Eltern mitgeben?

    Woher kommen die Interessen der Kindern, wenn sie nicht von den Eltern vorgelebt werden?

    Bei der Masse an (meist eher seltsamen) Finanzprodukten, welche Studenten während dem Studium von meist fragwürdigen Maklern angedreht werden, wird der ein oder andere wohl auch auf die Idee kommen, sich eigenständig darüber zu informieren. Eigenständiges denken und Handeln sollte ein Teil der Hochschulausbildung sein und muss sich nicht nur auf das eigene Studienfach beschränken.

    Thema Börse war vor fast 20 Jahren ganz anders besetzt als heute

    Nahezu alle Themen, die auch nur entfernt etwas mit meinem Studium oder meinen Hobbies zu tun haben, waren damals grundlegend anders wie heute.

    Nur, weil mein Vater 1996 (gegen Ende meines Studiums) ein paar Mitarbeiteraktien gekauft hat, hat mich das einige paar Jahre später weder zu meinem damaligen Sparplan (mit aktiven Fonds) gebracht noch zu anderen Finanzthemen. Die Gespräche im Freundeskreis waren dafür schon interessanter, und das ganz ohne Geld, das ich dafür hätte investiern können.

    Hier habt ihr euren Blick aus der Blase. Bei mir hat sich das Thema Finanzen erst richtig weiterentwickelt, als der Hausbau kam.

    Bei mir kam die Immobilie erst, als ich "zu viel" Geld auf dem Konto hatte und mir meine 15 Jahre vorher (über alle von Dir genannten Blasen hinweg, die waren bei mir einzig relevant bei der Jobsuche) gestarteten Sparplan nicht wirklich viel eingebracht hat (immerhin einen guten Anteil der Eigenanteil).

    Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass meine Eltern mit mir über gewisse Versicherungen gesprochen haben, die ich kurz nach Berufseinstieg abgeschlossen habe.

    Irgendwoher werde ich die Informtionen damals wohl gehabt haben, als ich meinen Versicherungsvertreter aktiv danach gefragt habe.

    Aber klar, jeder lebt in seiner Blase. Egal, ob im eigenen Haushalt oder in der mit 31.000 weitern Studenten an der Uni, an der man eingeschrieben ist.

    Ohne Anstoß von außen ändert sich selten was von alleine.

    Das sieht man leider bei extrem vielen Leuten. Eigenes Interesse oder gar Eigeninitiative ist eher selten. Was heute nicht auf Social Media vorgelebt wird, existiert für viele Leute anscheinend nicht mehr.

    Vielleicht finde ich es nur komisch, dass jemand selbst Immobilien kauft, obgleich er erstmal ETFs empfiehlt.

    Bei Immobilien gibt es viel zu viele Variablen, um das allgemein als Invest positiv oder negativ zu bewerten. Dazu dürfte für ihn selber nicht die Frage ETF oder Immobilie sein, sondern es dürfte ein "und" sein, was bei 99% solcher Videos, auch von Finanztip, als finanziell ausgeschlosen gilt.

    Seitdem Herr Walz in seinem Reaktions-Short Nettopolicen als funktikonsgleich zu privaten ETF-Sparplänen bezeichnet hat, ist er für mich endgültig durchgefallen (genauso wie ich es bei solchen Ansichten bei einer Prüfung bei ihm wäre). Seine Ideenlosigkeit für den Sinn von Laufuzeit-ETFs mag man noch seinem Einkommen zuschreiben.

    Hier wird die systematische Übergewichtung mal hinterfragt:

    Ich kann mich an kein Video von FF erinnern, in dem von einer (historisch belegbaren oder mind. erwarteten) Überrendite geredet wird.

    Dazu finde ich hier jedenfalls nichts:

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    Aber genauso geht Notgroschen davon aus, dass man zwingend mind. einmal jährlich rebalencen muss und dass man dazu auch zwingend Anteile verkaufen muss. Außerdem scheint er von 1970 bis heute stur nach 70/30 gerechnet zu haben und nicht mit der jeweils aktuellen Aufteilung nach BIP.

    Das kann man alles so machen, genauso wie in anderen Videos (auch bei FF und FT) immer von 30 Jahren mit identischer Sparate ausgegangen wird. Für mich ist das genauso unrealistisch wie eine sture 70/30 Auftielung über Jahrzehnte, wenn ich eine Gewichtung nach BIP möchte.

    Als Nutzer vermisse ich dann doch klare Empfehlungen.

    Wie bei jeden seriös erscheinenden Finanzkanal wird sowas mit Absicht nicht gemacht. Es gibt keine Anlageberatung/Empfehlung, und damit auch keine Verantwortung für die Invest-Entscheidung von völlig fremden Zuschauern. Der User soll selber verstehen, in was er investiert. Dann ist es auch kein Problem, "den" zu einem passenden ETF auf dem MSCI World auszuwählen oder selber zu entscheiden, ob man nach Marktkapitalisierung, nach aktuellem BIP oder stur nach 70/30 investieren möchte.

    Leider habe ich keine hilfreicheren Antwort bekommen.

    Die wird Dir auch niemand geben können.

    Was hast Du mit dem Geld vor und über welchen Zeitraum?

    Sprich, sind die 200€, die Du derzet übrig hast, (ab Einzahlungszeitpunkt) für die kommenden 10 Jahre übrig. Und zwar unabhängig davon, passieren mag? Nur dann sollte ein Invest in den ETF genauso risikreich sein wie das Sparen auf den Tagesgeld, aber gleichzietig mehr Renditechancen bieten. Die Fragem warum Du das möhctest, ist für die ja unqualifiziert, für mich mit 56 ist es das heute schon, da ich nicht für meine lachenden Erben spare sondern für mich und u.U. für direkt von mir finanziell abhängioge Personen.

    Die vorhandenen (schwankungsarmen) 140k€ sind viel Geld (der ETF unterliegt, genauso wie neu in ihn invetsiertes Geld, Marktschwankungen, die Dir niemand vorhersagen kann), können aber trotzdem, je nach sonsitgen Einnahmen und ggf. schlechter verlaufendem Gesundheitszustand wie erhofft, innerhalb von ein paar Jahren Pflege/Pflegeheim aufgebraucht sein.

    Als Single mag Dir das egal sein, mit Partnerin, die ggf. von Deinen Einnahmen mit abhängig ist, wäre es mir dies nicht.

    Mein Gedanke war, evtl. jetzt mehr als Einmalanlage in ETFs zu investieren, da der erste Euro ja am meisten Zinsen bringt.

    Und mit Pech kosten sie dich in 2-3 Jahren noch mehr, weil der ETF temporär im Keller ist, die Bauzinsen aber höher stehen wie heute und Du das Geld besser in das Eigenkapital gesteckt hättest. 125k€ Eigenanteil sind heute, je nach Gegend und Immobilie, recht viel oder gerade mal gut die Kaufnebenkosten.

    Aber gut, wenn Du auf mind. 28 Jahre hin Deine Rentenlücke berechnen kannst (mit oder ohne Immobilie, auch die kostet, aber ggf. weniger wie die Mietsteigerung bis in 28 Jahren), dann kannst Du vermutlich auch abschätzern, wie hoch die Rendite in Deinem ETF wäre.

    Du möchtet 1100€ (heutige Kaufkraft) in mind. 28 Jahren über wie lange (nehme ich mal 30 Jahre, also bis zum Alter von 97) entnehmen mit einer sehr geringen Pleitewahrscheinlichkeit.

    Das wären dann nach dem Rechner
    https://www.zinsen-berechnen.de/entnahmerechner.php
    (1100€ Entnahme im 1. Jahr, 2% Dynamik zum Inflationsausgleich, 3% Rendite auf das Restkapital, 30 Jahre Laufzeit) ca. 341k€ Vermögen (ohne jede Steuer berechnet).

    Das gibt dann nach dem Rechner
    https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php
    (341k€ Endkapital, 3% Rendite, alle Erträge mit 26,4% versteuert) 735€/Monat Sparrate über 28 Jahre. Lustiger Weise landest Du dann bei der allseits bekannten 3,5-4% Regel für die Entnahme.

    Die Rendite beim Sparen ist hier mir Absicht so niedrig angestzt. Es sind ca. 5-6% inkl. Infaltion, mit viel mehr rechnet Finanztip derzeit nicht.

    Jetzt kannst Du Dir noch einen besseren Rechner suchen, der die Steuern genauer berechnet, da Du mit rentenbeginn nicht alles umschichtest und es eine Teilfreistellung für Aktien-ETFs gibt. Das ist für mich genauso Erbsenzählerei wie heute meine Rente oder die Steuerpolitik in 28 Jahre zu erraten, um da auf 10% genau zu rechnen.

    Und es sollte klar sein, dass diese Werte mit Absicht ohne Inflation und ohne Steigerung der Sparrate angegeben sind (außer bei der Entnahme).

    Ich würde, wie schon genannt wurde, bis zur Endscheidung für oder gegen eine Immobilie, alles auf dem Tagesgeld/Geldmakrt parken und die Entscheidung dann aber auch fix in max. 2-3 Jahren treffen. Was Du mit der Sparrate die kommenden Jahre planst, würde für mich auch von der gewünschten Immobilie abhängen. Kostet die (in 3 Jaren) ohne Sanierungsbedarf "nur" 300k, würde ich den Sparplan in den ETF laufen lassen, kostet sie eher 500k€ oder mehr (jeweils inkl. Kaufnebenkosten, Umzug, Renovierung usw....) würde ich auch das Geld im Geldmarkt parken.

    Die Seite der App selber gibt da leider keine konkrete Anleitung

    Also ich finde hier (ganz am Ende) eine sehr konkrete Anleitung (PDF, insg. 51 Seiten)
    https://www.breitbandmessung.de/mobil-testen

    Sehe ich dann auf Seite 23 den Screenshot der App, fürht diese wohl 6 Messungen je Tag und das über 5 Messtage durch (alle erlaubten Ausnahmen stehen im folgenden Link, wenn die App sie unterstützt).

    Damit bin ich (ohne Taschenrechner-App) bei den 30 Messungen, die wohl auch Finanztip nennt.

    Zum Schutz vor Missbruch (ich weiss, dass ich weder in der Tiefgarage noch an >60% meiner Wohnung sinnvollen 4G/5G Empfang habe) gehört dazu auch eine Standortbestimmung per GPS (==Messung auf dem Balkon oder vor dem Haus, der Mobilfunk-Anbieter ist nicht für den Stahlbeton Deines Gebäudes verantwortlich).

    Was zu einer Preisminderung oder zum Sonderkündigungsrecht führt, ist dort auch verlinkt (direkt bei der Bundesnetzagentur). Danach müssen mind. drei Messung fehlschlagen, und zwar mit den dort angegebenen Bedingungen:

    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/…keit/start.html

    Erfahrung? Nein, ich habe nur ein paar Artikel dazu gelesen und die obige Seite als erste bei Google in der (nicht KI) Suche gefunden. Ich gehöre zu den glücklichen (?), die einen Festnetzanschluss haben und seit Jahren wissen, wie gut/schlecht ihr Mobilfunkempfang in der Wohnung (und davor) ist. Daher habe ich den Empfang mit meinem neuen Handy auch noch nicht getestet.

    Reden wir mal vom Student als dem normalen Studenten Anfang 20...da hatte ich keine Gedanken um Geldanlage gemacht

    Da müsste man mal in Dresden nachfragen, ob die Studenden, die Mitgleider der IG Börse Dresden e.V. sind, keine normalen Studenten sind.

    Spoiler anzeigen

    Du hast Interesse am Kapitalmarkt? Dann bist du bei uns genau richtig!

    Willkommen sind bei uns interessierte Studierende, Schüler, Azubis, aber auch Berufstätige.

    Sowas gibt es an vielen (deutschen) Unis, die ich für normal halte. Nur, weil man sich für etwas interessiert, muss man nicht gleich eigenes Geld dort investieren.

    Wirklich relevant werden die ganzen Finanzfragen doch erst mit dem Berufsbeginn.

    So langsam verstehe ich, warum ich nach dem Studium weder auf die Versprechen der Versicherungsvertreter reingefallen bin noch mir ein paar Jahre später habe eine Riester-Rente andrehen lassen.

    Ich vermute mal weil es zusätzlicher Aufwand wäre. Man müsste alles so anpassen,

    Das wurde mit Absicht so einprogrmamiert/konfiguriert. Bis auf diese absichtliche Restriktion wäre nichts zu ändern. Ob ich die App auf einem 6" Smartphone im Querformat oder auf einem 12" Tablet im Hochformat nutze, muss nichts am Bildschirminhalt ändern. Die App skaliert derzeit schon mit verwiedenen Bildschirmbreiten.

    Gibt es dafür sinnvolle Anwendungen?

    Bei mir gibt es diese seitdem ich ein Android Tablet habe (weil es 2FA Apps ja nur für Android und iOS gibt).

    Theoretisch habe ich eine Tablethülle mit BT-Tastatur, in welcher das Tablet aber im Querformat befestigt wird und sich darin auch nicht drehen lässt.

    Ob eine haptische Tastatur eine sinnvolle Anwendung ist, könnte auch vom Alter der Users abhängen. Ich hasse es jedesmal, wenn ich Passwörter oder Texte auf der Touch-Tastatur "eingeben" muss. Die Jugend mag haptische Tastaturen garnicht mehr kennen.

    Genauso könnte SC an ältere Menschen denken. Anstatt sich ein 17" Tablet kaufen zu müssen, damit die App im Hochformat größer dargestellt wird, könnte man einfach das Smartphone oder 10" Tablet drehen.

    Mittlerweile gibt es einen Studenten. Aber wer kein Geld hat, wird eher selten in einem Finanzforum aufschlagen

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Nicht nur, dass man neben dem Job studieren kann oder als Rentner/Pensionär eine weitere Karriere als Student anstreben kann, auch Werkstudenten haben nicht zwingend wenig Geld.

    Wenn ich mir aber so einige Postings im Forum ansehe, dann könnten die zwar durchaus von (sehr) jungen Forenmitgliedern stammen. Das sind oft aber Einzelbeiträge wo man froh sein kann, wenn der Fragesteller bei Nachfragen zu seinem Thema nochmal reagiert.

    Es geht hier einfach darum, ob es auch überhaupt schlau ist. Das sind 200 € im Monat zu erhöhen.

    Wenn Du das mit Deinen weiteren Wissen über sie nicht entscheiden kannst, werde wir das hier auch nicht können. Wo ist denn Deine Einschätzung?

    Was hat sie mit dem Geld vor? Rente mit 63 oder 67 (Dank Joga sollte wie wohl derzeit keine gesundheitlichen Probleme haben). Beginn der Entnahme mit Rentenbeginn oder erst später? Ggf. möchte sie ja Aktivrente machen, damit sie nicht nur auf die Ratschläge in der Jogagruppe angewiesen ist.

    Aber nein, für mich wäre es mit den genannten Angaben nicht sinnvoll, den Sparplan zu erhöhen. Sie soll das Geld lieber in ihre jetziges Leben stecken anstatt für später zu sparen. Ob davon irgendwas für sie falsch geraten ist, könnten nur weitere Fakten über sie, ihre Finanzplanung und auch ihren Gesundheitszustand liefern.

    Also mich für die beiden von iShares entscheiden, um bei einer eventuellen Kündigung die Anteile in mein Depot übertragen zu können?

    Du kannst die ETFs zu jedem Broker/Depot übertragen lassen, bei dem die ETFs auch gehandelt werden können. Dabei ist es völlig egal, ob Du diese dort selber besparst oder nicht.

    Ob ich diese Rentenversicherung noch weiter behalten möchte, muss ich noch in Ruhe entscheiden.

    Schau Dir die Anzahl der Anteile an (auch diese müssten in der aktuellen Standmitteilung angegeben sein) und rechne Dir mit dem aktuellen Kurs aus, wie hoch der Wert heute ist.

    Aber (für mich jedenfalls) viel wichtiger:
    Eine fondsgebundene Rentenversicherung hat (normalerweise, der konkrete Vertrag mag anders sein) andere Konditionen wie ein privater ETF-Sparplan, selst wenn man das vollkommen andere Ziel einer Versicherung mal ignoriert (was mir extrem schwer fällt, ich weiss, warum ich bei keiner Versicherung arbeiten könnte).

    Das geht damit los, dass man in der Fondsgebundenen Versicherung steuerfrei umschichten darf, dass der Gewinnanteil der Auszahlung entsprechend zu versteuern ist (Du wirst die 41k€ vermutlich nicht Netto als Rückkaufswert erhalten, wenn Du 33k€ selber eingezahlt hast, da hält das Finanzamt auch noch seine Hand offen).

    Und am Ende stellt sich dann u.U. die Frage, ob Du den eigenen Sparplan auch so konsequent durchhälst und ob Du dafür sorgst (gesorgt hast) dass Du niemals in Bürgergeld/Grundsicherung fallen wirst (Stichwort Schonvermögen).

    Wenn ich nun die Rentenversicherung kündigen sollte und die ETFs in mein Depot übertragen würde, wäre es ja wahrscheinlich nicht sinnvoll, iShares und Xtrackers zu haben und eine Umschichtung wahrscheinlich sehr teuer?!

    Die Depotführung sollte mit laufendem Sparplan kostenlos sein. Ob Du dann exakt zwei oder mehr ETFs im Depot hast, ist nur für Deine private "Verwaltung" relevant. Oder auch nicht, wenn Du sowieso nur den Gesamtstand des Depots betrachtest.

    Wenn die Kosten der einzige Grund sind, dann würde ich die kostenlosen ETFs besparen. Am Ende sind aber auch die einmalig 1,25% Gebühren je Sparplanausführung nicht schlimm. Rechne das auf die erwartete Haltedauer runter, also vermutlich bis zu Deiner Rente, oder schon nur 10 Jahren (weniger empfielht Finsanztip nicht für Aktien-ETFs). Wenn es sowieso Dein Ziel war, eine immer frei verfügbare Endsumme und keine Rente zu besparen, wäre das für mich verschmerzbar. Bei der RV wirst Du auch "Handeskosten" haben, die heißen dort nur anders.

    man wird dann garantiert ca. 2030 feststellen, dass sich dieses Elektroauto doch durchsetzt und für sehr viel mehr Geld eine ähnliche Lösung verbauen.

    Technischen Fortschritt gibt es ja nicht? Heutzutage mag es (insb. für Kleinwagen mit MIniakkus) sinnvoll sein, in der eigenen TG laden zu können. Wenn eAutos mal endlich akzeptabel werden (und das nicht, weil Verbrenner einfach sinnlos verboten werden), dann wird sich das hoffentlich geändert haben.

    Dass es finanziell mit dem Aufbau der WB nicht getan ist, ist Dir sicher klar.

    Tendenziell würde ich nicht fast mein ganzes Vermögen in eine Immobilie stecken

    Ich sofort wieder, wenn ich mir ansatzweise sicher bin, an dem Ort die kommenden 15-20 Jahre bleiben zu wollen, der Job sicher erscheint und die 4400€ Netto derzeit nicht im Lifestyle verschwinden (irgendwo muss das Eigenkapital herkommen).

    ist es sinnvoll eine eigentumswohnung zum selber drin wohnen 70 qm zu kaufen 301.000€ (incl. Nebenkosten) und bar zu bezahlen wenn man 380.000€ Kapital und monatlich 4.400 Netto, Hausgeld 330€

    Was ist sinnvoll für Dich? Wie ist das Geld sonst angelegt, mit welcher Rendite rechnest Du dabei, welchen Zinssatz zahlst Du für einen Immo-Kredit, welche KfW-Förderung gibt es ggf.

    Ich weiss nur im Nachhinein, dass es für mich 2017 nicht sinnvoll war, meine ETW mit einem hohen Eigenanteil zu finanzieren. Ob diese Rechnung auch bei heutigen Kreditzinsen aufgehen wird, wie Du auf die Schuldenlast reagierst, was passiert, wenn Du finanzierst und die Spekulation auf eine Überrendite der Anlage schief geht usw. weisst nur Du.

    Ob Du derzeit Dein Einkommen nahezu komplett verlebst oder bis zu Deiner Rente (wenn ich die 55 mal als Anter und nicht als Geburtsjahr interpretiere) Deine Rentenlücke (falls diese existiert) wieder aufgefüllt hast, weisst auch nur Du.

    Sind die 301.000 EUR nur der Kaufpreis und es kommen noch Nebenkosten

    Was bedeute "inkl. Nebenkosten" wohl (hast Du ja sogar mit zitiert)?

    So, wie ich die Frage verstehe, geht es nicht darum, ob der Kauf sinnvoll ist sondern nur darum, ob es sinnvoll ist, die selber bewohnte ETW komplett aus eigenen Mitteln zu finanzieren oder dafür einen Kredit (mit unbekannten Konditionen) aufzunehmen.

    und, was sagst du zu den vielen Rückmeldungen zu deiner Frage?

    U.U. ist er ganz trivial gerade (14:41) noch dabei, seine 4400€ Nettoeinkomen zu erarbeiten.

    Na ja, das finde ich schöngeredet.

    Das finde ich in diesem Fall nicht. Offensichtlich kennt der Anwalt das Vorgehen und auch das Arbeitsgericht war m.M.n. schnell.

    Daher würde ich wohl meinem Anwalt vertrauen anstatt ihm selber Vorschläge zu machen, wie er die Zahlungen herbeiführen kann.

    Gibt es noch einen "schlechtesten Fall" mit dem ich rechnen sollte?

    Womit Du rechnen solltest, weiss ich nicht. Vermutlich damit, dass Du noch länger auf Dein Geld warten musst.

    Nur Du kennst den Grund für die betriebsbedingte Kündigung. Ob der Grund nur vorgeschoben war, ob ggf. eine Insolvenz droht (mit oder ohne Privatinsolvenz des ehemaligen Arbeitgebers) oder ob der Laden gar an einen (durch die deutsche Justiz nicht greifbaren) Investor "übergeben" werden könnte, weiss hier vermutlich niemand.

    Erst die unerwartete Kündigung

    Von der wir hier nur eine Beschreibung kennen, da für die Frage auch nicht wirklich relevant.

    Was kreuzt man an, wenn man in sowas ähnlichem wie der Freistellungsphase der Altersteilzeit ist?

    "Angestellter" dürfte für die meisten implizieren, dass man für sein Gehalt noch aktiv arbeiten muss oder mind. eine Gegenleistung in Form von Zeit zu erbringen hat.

    Und bei einigermaßen signifikantem Anlagevolumen .... kann man dann über die Sparplanraten bzw. Entnahmen in der gewünschten Balance halten.

    (Kürzung von mir)

    Ab einen signifikanten Anlagevolumen muss man schon eine sehr hohe Sparrate haben, um das Rebalancing damit durchzuführen.

    Aber jeder wie er will. Ich nehme dafür lieber die Hilfe einer US-Fondsgesellschaft in Kauf, nutze auf meinem Computer das Betriebssystem eine US-Unternehmens und sonst noch so eines aus den USA.