Beiträge von ThomasPfister

    Stell dir mal einen normalen Arbeitnehmer vor, der seine Steuererklärung einreicht und laut seiner Software eine Erstattung erwartet.

    Bei einer wirtschaftlichen Arbeitsweise müsste der Betrag laut Software einfach überwiesen werden und kein Mitarbeiter darf Zeit aufwenden, da diese Zeit flächendeckend nicht dazu führt, dass die niedrigere Erstattung durch das Finanzamt die aufgewandte Arbeitszeit kompensiert.

    Stell dir mal vor es gibt eine Überweisungssoftware, die automatisch Überweisungen in die Zukunft terminieren kann.

    Es gilt zu bedenken: Jeder Mensch handelt aus eigenem Interesse. So gesehen ist jeder ein Egoist. Heißt, man muß immer mit kritischen Nachdenken, Nachfragen an allen Themen herangehen. Blindes Vertrauen ist selten zielführend. Natürlich gibt es auch Fälle, in denen man - leider - blind vertrauen muß, z. B. wenn man im Koma liegt.

    Dem Finanzamt liegen keine Angaben zur Höhe deiner Kapitalerträge vor. Das Finanzamt bekommt nur Informationen zu der Höhe der freigestellten Kapitalerträge. Da hierzu Unterlagen angefordert werden, scheinst du beim erfassen der Erträge einen Fehler gemacht zu haben. Es sei denn es sind auch ausländische Erträge dabei.

    Ich habe regelmäßig ausländische Erträge dabei und es werden trotzdem keine Belege verlangt. Nach meiner Erfahrung werden Belege angefordert, wenn sich eine deutliche Änderung zum letzten Jahr ergibt oder man macht eine Korrektur geltend. Mit Sicherheit wird es noch so etwas wie Zufallskontrollen geben.

    Die große Frage ist, wie weit greift ein solcher Krieg um sich. Selbst in der Ukraine funktioniert das Wirtschafts- und Finanzwesen noch. Und wenn man zurück in den zweiten Weltkrieg schaut. In England, die Schweiz, die USA und natürlich vielen anderen Ländern lief die Wirtschaft einfach weiter.

    Zurück zu Novo. Aktien sollten immer eine langfristige Geldanlage sein und da liegt Novo nach meiner kurzen Analyse in den letzten 10 Jahren sehr gut. Der Wert hat sich mehr als verdoppelt. Noch länger betrachtet schneidet Novo sogar noch besser ab. Klar, kann ich immer so eine Rakete wie Nvidia als Gegenbeispiel heranziehen, aber auch sehr viele deutlich schlechter laufende Aktienwerte.

    Diese "personalisierte Werbung" wird in meinen Augen ohnehin überschätzt.

    Interessiere ich mich beispielsweise für einen Rasenmäher, recherchiere danach und kaufe schließlich einen (vielleicht sogar mithilfe der gewonnenen Informationen), dann kaufe ich in den nächsten Wochen einen Artikel mit Sicherheit nicht, nämlich einen Rasenmäher. Womit werde ich in den nächsten Wochen aber zugeschmissen? Richtig: Mit personalisierter Werbung für Rasenmäher.

    Das ist Werbung noch aus dem alten Neuland. Die neue Neuland weiß, Du hast einen Garten - außer natürlich der Rasenmäher war ein Geschenk -, sprich Du brauchst mal Rasendünger, oder eben sonstige Geräte für den durchschnittlichen Gärtner. Also zahlt ein Gartencenter schon mal mehr für eine so personalisierte Adresse.

    Da ich die Diskussion gestartet habe, zuerst ein vielen Dank an alle Teilnehmer der Diskussion.

    Auf der einen Seite natürlich viel Kritik an meiner Äußerung - damit habe ich natürlich gerechnet -, auf der anderen Seite, wenn ich so die genannten Beispiele - Mein Beispiel VW, dann wurden japanische Handeshäuser quasi als Negativ-Beispiel und als absolutes Positiv-Beispiel Nvidia aufgeführt - nehme und daraus ein Depot zusammenstelle, habe ich eine Superrendite in den letzten Jahren erzielt. Natürlich weiß, daß sich Vergangenheitsergebnisse nicht 1-zu-1 auf die Zukunft übertragen lassen.

    Und nochmal deutlich gesagt, ich habe VW nur als ein Beispiel aufgeführt, also fehlen noch mindestens 9 weitere Beispiele.

    Interessants Thema. Dazu paßt mein Leben.

    Meine Eltern haben mich nach dem Motto "Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt." in finanziellen Dingen erzogen. Und jetzt kann ich quasi die Ernte einfahren. Ich wurde im letzten Jahr mit Aufhebungsvertrag nach ca. 30 Jahren gekündigt. Nun im Alter von 57 Jahren kann ich beruhigt in die Zukunft, ohne mich einschränken zu müssen, blicken. Das ist schon ein Luxus. Dafür bin ich meinen Eltern und ihrer Erziehung unendlich dankbar.

    In meiner Studienzeit der Wirtschaftswisenschaften in den 90ern, habe ich gelernt, daß Aktien von großen AGs, natürlich börsennotierten AGs, nichts anderes sind als Fonds. Sie halten Beteiligungen an zig Unternehmen, rund um den Globus. Und heute trifft dies wahrscheinlich noch mehr zu, als damals, denn diese AGs sind zu reinen Beteiligungs-Holdings mutiert. Ein Prof sagte damals immer, VW sei eine Beteiligungsgesellschaft mit angeschlossener Automobilproduktion. Gerade VW hält Beteiligungen an Start-Ups bis hin zu Kooperationen mit chinesischen Herstellern. Somit ist diese Aktie bereits eine Art Aktienfonds. Natürlich ist mir bewußt, daß dies nicht auf jede AG zutrifft (Alter Grundsatz: Ausnahmen bestätigen die Regel). Ohne genau die Beteiligungen im Einzelnen zu studieren, glaube ich, daß der Fall bei Vonovia anders liegt.

    So gesehen, argumentierte der Prof weiter, wenn ihr einen Fonds kauft, zahlt ihr auf jeden Fall ein weiteres Management, obwohl ihr schon für die Finanz-Holding eines bezahlt habt, und für die einzelne Tochtergesellschaft schon ein weiteres. Also schaut euch einfach die größten Aktienpositionen, der in Frage kommenden Fonds, weltweit, europäisch etc., an - diese sind fast immer die gleichen AGs, und kauft euch diese ca. 10 Aktien selbst.

    Ich verfahre immer noch nach diesem Grundsatz - klingt für mich auch sehr einleuchtend. Ich stelle diese These mal zur Diskussion. Was sagt ihr dazu?

    Ich freue mich auf Eure Anregungen.

    Ich habe noch nirgendwo gehört, ob sich diese Milliarden-Einkäufe / Investitionen auf zusätzliche Einkäufe / Investitionen beziehen, oder sind die bereits geplanten Einkäufe / Investitionen bereits in dieser Summe enthalten.

    Und wie sieht eigentlich die Rechnung aus, wenn man diese zusätzlichen Milliarden als Ausgleich für die über Jahrzehnte vernachlässigte Rüstung in Europa betrachtet?

    Zum Thema Datenschutz: Ich frage mich, ob diejenigen, die mangelhaften Datenschutz ins Feld führen, sich mal die Türen der Arztpraxen näher angesehen haben. Mein Hausarzt residiert in einem alten Haus, vermutlich 60er Jahr. Die Tür schaut genauso aus. Ich bezweifel, ob sich ein ausgeklügelter Türschließmechanismus dahinter verbirgt. Was ist mit Home-Office bei den Ärzten. Mit Sicherheit schon ein Thema auch vor Corona. Da wird zuhause mit Patientendaten gearbeitet und die Ehefrau oder natürlich Ehemann bringt den Kaffee herein "Ach, ist das nicht der Meier aus Haus 1." Oder was ist mit Datenschutz bei den Patienten, konkretes Beispiel, Schwiegermutter ist im betreuten Wohnen, da wird automatisch über Krankheiten beim Kaffee gesprochen. Die Liste mit Beispielen läßt sich unendlich weiterführen.

    Wo bleibt da der CCC mit seinen PR-wirksamen Hackerangriffen?