Beiträge von Micho

    Der Anleiheteil in den LS-Produkten bildet natürlich eine andere Risikoklasse als Aktien ab, aber eben keine risikoarme Anlageklasse wie Tages-, Festgeld oder Geldmarktfonds.

    Manchmal denke ich, dass der Begriff ,,risikoarm" irreführend ist. Mir ist ,,nominal schwankungsarm" lieber, obwohl ich auch immer ,,risikoarm" zum Geldmarkt sage. Eigentlich ist das falsch. Risikoarm ist ein Tagesgeld nämlich nicht. Die realen Verluste lagen in den vergangenen Jahren nach Steuer bei fast 30%. Das gilt noch mehr für Anleihen.

    Ich würde ja auch diversifizieren daher hatte ich zu Beginn auch den MSCI ACWI IMI mit genannt.

    Aber passt dieser zum Fidelity US Quality Income? In den TOP 10 Holdings sind ja einige Überschneidungen, sind diese unbedingt zu vermeiden oder wie ist die Meinung dazu? Oder kann man diese beiden ETF kombinieren?

    Das ist vermutlich nicht was du hören willst, aber ich halte von dem US Quality Income überhaupt nichts. Das ist ein Marketing-Fonds, der sich durch irgendwelche Auswahlkriterien eine höhere TER rechtfertigen will. Er hat nur 99 Positionen und eignet sich meiner Meinung nach nicht für ein rational aufgebautes Depot. Wie groß ist denn dein Depot und welche Buchgewinne stehen in den ETFs? Wäre eine Neuausrichtung mit einem globalen ETF eine Option?

    Hier noch einmal ein paar Grundlagen zum Thema Diversifikation und den Gründen weshalb ein US-Fokus ein Problem darstellt.


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    Es nützt nichts, wenn der „Heilige Gerd“ hier seine persönlichen Analysen und Meinungen für seine Anhänger wiederholend darlegt.

    Auch sind seine Schriften keine göttliche Offenbarung.

    Es sei ihm freigestellt, den US-Anteil als „ zu hoch“ zu bezeichnen und damit seine gestalterische Fummelei mit ETFs zu begründen. Prignosefrei ist das nicht und über einen längeren Zeitraum auch nicht mit einer Überperformence verbunden.

    Kannst du das belegen oder ist das nur der Versuch etwas und jemanden zu diskeditieren, weil einem die Ergebnisse nicht passen?

    Ist der US-Aktienmarkt wirklich der beste der Welt?

    Ist der US-Aktienmarkt wirklich der beste der Welt?
    In diesem Beitrag beantworten wir die Frage, ob der US-Aktienmarkt strukturell rentabler ist als andere nationale Aktienmärkte.
    gerd-kommer.de

    P.S. Gibt es überhaupt eine einzige finanzrelevante Frage, die hier im Forum gestellt wird, die nicht bereits bis ins letzte Detail auf den Blogs von Gerd Kommer, Hartmut Walz und Georg behandelt wurden? :/

    Nach dieser Definition ist noch nicht einmal Elon Musk reich. Für mich ist sonnenklar, daß The Donald ihm irgendwann verdeutlichen wird, wer von beiden das Alpha-Männchen ist. Ich ahne nur noch nicht, wann das der Fall sein wird.

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    Wie kommst Du denn auf die Idee, dass man die bräuchte? Was soll man denn 3-4 Stunden in der Woche tun?

    Siebenmal ins Depot schauen, 2 Videos auf youtube schauen (extraETF, justETF, Gerd Kommer, Walz, Braun, Lochner, Finanztip, Finanzfluss ...), 14 Mal im Finanztip-Forum nachschauen, ob nicht jemand eine Frage zur TER gestellt hat, sich neu überlegen, ob der US-Anteil nicht zu hoch ist, eine Excel-Tabelle anlegen und herausfinden, dass der US-Anteil okay ist, nochmal ins Depot schauen und mit der Excel-Tabelle abgleichen, erkennen, dass der US-Anteil etwas zu hoch ist, im Gerd Kommer Buch nachlesen, dass das völlig okay sei, . . . .das wäre dann Montag Vormittag.

    Deswegen hat ja Olaf Scholz die Äußerungen Habecks auch süffisant als "Blödsinn" bezeichnet. Und richtigerweise hinzugefügt: Auf Kapitalerträge erhabt man Steuern. und sonst nichts.

    Und das Rentensystem wird mit Beiträgen finanziert und nicht mit Steuern. Wait a minute.... =O

    Wir reden hier nicht vom typischen Privatier, sondern eher vom Frugalisten. Da steht die GKV nicht unbedingt im Widerspruch zur finanziellen Freiheit. Die Gruppe ist natürlich recht klein und besonders viel zu holen ist auch nicht bei Leuten, die sich nichts gönnen.

    Viel interessanter wäre vermutlich, die ganzen Teilzeitjobs stärker an der GKV zu beteiligen, indem man die Beiträge auf eine Vollzeitstelle hochrechnet. Schließlich bekommt man auch 100% der Versorgung

    Reden wir nicht um den heißen Brei herum. Die Grünen sind so links, dass mein Blinker angeht. Es geht um eine Vermögenssteuer. Von Investoren was zu holen ist einfacher als einem Zweijährigen einen Teddy wegzunehmen. Einfach die Kapitalertragssteuer erhöhen und fertig. Das ist kein Hexenwerk. Dann fließen mehr Milliarden in das Fass ohne Boden.

    Im ersten Jahr ist es zweckgebunden und in 10 Jahren weiß kein Mensch mehr für was das eingeführt wurde und alles landet im selben Topf. Das nennt sich Steuererhöhung und ist genau das was dieses Land nicht braucht.

    Welche Reaktion will man testen? Ob die Bürger das System besser kennen verstehen als die Politik?

    Auch für einen Privatier der freiwillig in der GKV versichert ist wäre für die GKV-Beiträge maximal bei einem Einkommen in Höhe der BBG Schluss. :/

    Und wenn ein Privatier in der PKV versichert ist, zahlt er ohnehin keine Beiträge zur GKV.

    Einfach nur eine totale Luftnummer!

    Ein Zuschuss ins System aus Kapitalerträgen wäre doch eine Idee. Ganz ohne BBG und Versicherung. 5% der Gewinne gehen in die Sozialkassen. Ob man das dann Beitrag oder Steuer nennt ist doch Schnuppe. Man holt es sich von denen, die keine Lobby haben.

    Jein. Es gibt in entsprechenden Kreisen den Tipp, dass man in der finanziellen Freiheit noch einen kleinen Teilzeitjob macht, um sich für einen Apfel und ein Ei in der GKV versichern zu lassen. Da die GKV ihre Leistungen unabhängig vom geleistet Beitrag erbringt und das aktuelle System nur Arbeitseinkommen berücksichtigt, ist das natürlich recht attraktiv

    Multimillionäre mit Teilzeitjob und in der GKV. Diese Personengruppe muss ganz schön groß sein.... :/

    Hattest Du denn noch nie das Gefühl bei einem Arztbesuch, dass der Arzt sich dir nicht annimmt und dich binnen 2 Minuten abfertigt, überweist oder dir einfach was verschreibt? Ich persönlich höre ständig im Freundes- und Bekanntenkreis solche Geschichten.

    Das kann ich bestätigen.

    Guter Kommentar von Mario Lochner:

    Wenn man richtig zugehört hätte, dann hätte es auch keine "Klarstellung" gebraucht. Es ging die ganze Zeit um die, die alleine von Zinsen und Dividenden leben können. Und das kann man nur, wenn man reich ist und nicht die kleine ETF-Anna.

    Hört sich an wie ,,der kleine Mann muss die Mehrbelastung durch den CO2-Preis gar nicht zahlen. Dafür bekommt er Klimageld".

    Hast du schon Klimageld bekommen?