Beiträge von Micho

    Die Frage wäre, wie es um die Mittelzuflüsse im Ganzen aussieht.

    Du pickst Dir hier einen UCITS ETF raus (EU) und versucht daraus etwas herzuleiten. :/

    Das ist dann nur Europa. Evtl. sind ja auch die Gesamtmittel aus Europa die in die US Märkte fließen entsprechend gestiegen.

    Schließlich wurde auch viel Geld aus China abgezogen. Irgendwo muss das Kapital ja investiert werden.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Equal Weight Produkte Mittelzuflüsse haben. Die Frage stellt sich was man mit dieser Info machen soll. Die Höhe der Mittelzuflüsse war noch nie ein guter Indikator. Nischen- und Branchen-ETFs haben oft starke Mittelzuflüsse. Meistens dann wenn die Sau Richtung Dorfausgang rennt. Das liegt aber weniger an der geballten Prognose-Fähigkeit der Anleger, sondern an der Tatsache, dass diese Produkte vermehrt angeboten und beworben werden. Das Thema ,,Klumpenrisiko" geht seit Jahren und in den letzten Monaten verstärkt durch alle Medien bis hin zum Finanzporno-Kanal. Equal Weight (und andere Klumpen-senkende) Produkte schießen gerade wie Pilze aus dem Boden.

    Vermutlich hat Tausti diese Info von der letzten Börse Online (auch eher Porno-lastig):

    In diesen ETF investieren kluge Anleger jetzt Milliarden, um sich vor der Tech-Blase zu schützen
    Anleger nutzen Equal Weight ETFs wie Invesco, um sich vor Tech-Blasen zu schützen.
    www.boerse-online.de

    Nochmal:

    Du müßtest jetzt nicht auf den Wert des Depots, sondern nur auf die Wertentwicklung der letzten drei Jahre (etwa 40%) hohe Steuern zahlen (etwa 7% des aktuellen Depotwerts). Das willst Du nicht. Lieber schenkst Du das ganze Geld (100%) Deinen Kindern.

    Deine Kinder werden sich freuen!

    Da er ohnehin ETF-Sparpläne bei den Kindern laufen hat, kann er doch die Anteile übertragen, bei Auflösung des Fonds neu anlegen und die Sparpläne für ein paar Jahre aussetzen. Dann haben die Kinder was sie ohnehin bekommen hätten und der Papa Steuern gespart. Win-Win.

    In diesem Video geht Andreas Beck kurz auf die Entwicklung der ETFs und ein paar grundsätzliche Überlegungen bzgl. [Marktkapitalisierung] vs. [andere Ansätze] ein.

    Schon 2 Jahre alt, aber sehr sehenswert, weil er als Verfechter einer ,,breiteren Strategie" trotzdem nicht dogmatisch rein marktkapitalisierende Ansätze ablehnt.

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    Viele Anleger scheinen nicht zu verstehen, dass die einzigen Gründe für langfristig hohe reale Aktienrenditen die regelmäßigen heftigen drawdowns und die Unmöglichkeit ihrer Vorhersage sind. Die Equity Prämie ist eine reine Risikoprämie. Ohne Risiko, keine Prämie.

    Wären Krisen auch nur annähernd vorhersehbar, könnte man mit Investitionen in Eigenkapital kein Geld verdienen.

    Undd was den Crash angeht: wir werden uns wundern, wie viele Experten um die Ecke kommen und uns erklären, warum der Crash absehbar und unvermeidbar war, nachdem er passiert ist.

    Ich freue mich auf den Grund. Das ist jedes Mal eine Überraschung. Irgendwas, das wirklich niemand auf dem Schirm hatte. Alle konzentrieren sich auf Tech, Trump, Taiwan und die Ukraine....und dann landet ein UFO in der Lüneburger Heide.

    Ich bewerte Unternehmen nicht, weil ich davon zu wenig verstehe. Das neue Geld fließt allerdings genau in die Unternehmen, von denen die Anleger glauben, dass sie dort den höchsten Profit erzielen. Und das sind aktuell nur ganz wenige Firmen, die meisten davon in den USA. Die üblichen Verdächtigen wie Apple, Amazon etc. eben.

    Da die immer so gern genommenen Welt-ETF jedoch zu um die 50% USA enthalten, und dieser Anteil von den genannten Top10 dominiert wird, treibt also der Geldfluss in genau diese Unternehmen die Indizes. Beim MSCI World machen die Top10-Positionen aktuell ca. 23% aus.

    Der Kursanstieg bei diesen Unternehmen kommt eben nicht daher, dass die so toll sind, sondern dass sich das frisch gedruckte Geld den einfachsten Weg sucht. Daher steigt auch der Kurs von Welt-ETF und alle hier freuen sich darüber.

    :D Also einen oder zwei fachliche Fehler korrigiere ich gerne. Aber das ist mir zu viel.

    Warren Buffett bringt es auf den Punkt:

    Ein weiser Mann.

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    Zu glauben, das sei bei den aufgeblasenen Kursen anders, wäre schon etwas naiv.

    Woran machst du fest, dass die Kurse ,,aufgeblasen" sind? Nimmt man die Großunternehmen aus den USA raus, sind die KGVs relativ normal. In vielen Regionen und Branchen sogar ziemlich niedrig. Nach welchen Kriterien bewertest du Unternehmen?

    Der Freund sollte eine Risiko-Lebensversicherung auf den Sohn abschließen und als Begünstigen einen Prank-Dienst wie poopsenders [Link von Moderation entfernt] eintragen, der sich verpflichtet, nach dem Ableben des Sohnes an die Schwiegertocher und ihre Familie über Jahrzehnte 4 Mal im Jahr eine Kiste mit Tierextrementen zu schicken. Nur so kann er sicher gehen, dass auch nach seinem Tod seine verkorkste Weltsicht weiterlebt.

    Die Kinder in meiner Familie sind 6, 8 und 10. Wenn die Eltern da für die Kinder bis zur Volljährigkeit ETF-Sparpläne anlegen, kann es doch nicht falsch sein.

    Das ist sehr vernünftig. monstermania schreibt (zurecht) von den emotionalen Auswirkungen, die ein Crash oder langwieriger Bärenmarkt haben kann. Auf dem Papier und im Nachhinein sieht es einfach aus. Wenn allerdings der Markt kurz vor dem 18ten Geburtstag um 50% nach unten knallt und in den Medien der Weltuntergang gespielt wird, brauchst du einen Plan. Vor allem sollte man emotional darauf vorbereitet sein (soweit das überhaupt möglich ist).

    Jeder hat so seine Präferenzen. Ich bin kein Freund von neobrokern und bin gerne bereit ein paar Euro zu bezahlen, wenn ich mir sicher sein kann, dass jemand ans Telefon geht, wenn ich anrufe. Oder jemand vor Ort ist, wenn ich ihn oder sie brauche. Andere sparen lieber diese Gebühren. Wenn ich abends im Restaurant 20 Euro Trinkgeld gebe, das Weizenbier 8 Euro kostet und eine Freizeit-Autofahrt nach Hamburg ohne Unterkunft mit 720 Euro zu Buche schlägt, tue ich mir schwer eine Bank, die unser gesamtes Vermögen verwaltet, danach auszuwählen, ob sie 1 Euro oder 20 Euro Gebühren verlangt. Gibt es da nicht wichtigere Kriterien? :/

    Ich würde mich von diesem ,,Wer-ist-der-Billigste?" komplett lösen und nach dem besten Gesamtpaket Ausschau halten. Kosten sind da nur ein Faktor und garantiert nicht der Wichtigste.

    Stimmt!

    Aber ich bin mir sicher, dass sich hier im Forum genügend Leute finden, die dann trotzdem noch nach Möglichkeiten suchen würden, Vermögen steueroptimiert zu vergrössern um sich dann den Kopf zu zerbrechen, wie sie das dann steueroptimiert an die Kinder/Erben weiterreichen können. 😉

    Charles D. Ellis ist 87 Jahre alt. Seine Asset-Allokation ist [100% Aktien].

    Begründung: Mein Einkommen deckt meine Ausgaben mehr als ab und Geld, das man nicht benötigt, sollte in den Aktienmarkt. Gehört später ohnehin meinen Enkeln. Und die haben Zeit.

    warum eigentlich keine Summen? Wir sind hier unter uns, alle sind anonym und tatsächlich macht es ja einen riesen Unterschied, ob ich insgesamt 100k habe - dann sind 54k im Tagesgeld evtl sinnvoll. Habe ich aber insgesamt 1 Mio, dann kann ich mir keine realistische Konstellation vorstellen, warum ich 540.000 zur täglichen Verfügung bräuchte.

    Kommt drauf an. Rein rational betrachtet ist jeder Euro, der im risikoarmen Teil ,,hängt" und für lange Zeit nicht benötigt wird, eine falsche ,,Investition". Man kann das Pferd allerdings immer andersrum aufzäumen: Wenn es reicht, warum sollte man dann unnötige Risiken eingehen? Ab einer bestimmten Vermögenshöhe ist es schlichtweg egal welche Asset-Allokation man hat. Es gibt einige ältere Menschen, die ein abbezahltes Eigenheim haben und monatlich weniger ausgeben als sie an Einkommen aus der GRV/BAV/.... haben. Ist es dann noch wichtig ob man 500k in Aktien hat oder 1 Mio.?

    Beim TE soll es ja um sehr bescheidene Beträge gehen. Warum er die nicht nennt, verstehe ich nicht.