Beiträge von R. Schonwieder

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    Festgeld25Kwird frei 01/27
    Barvermögen125K

    Laut meinen Berechnungen habe ich eine Rentenlücke von ca. 1.100 €.


    um eine Rentenlücke von €1.100 netto je Monat aus Kapitalvermögen zu erwirtschaften, bräuchtest du ein Depotvermögen von ca €500.00.

    Dann kannst du theoretisch jährlich 3,5% entnehmen = €17.500
    ich nehm jetzt einfach mal an 25% gehen für Steuern o.ä. weg (wer weiss schon, was in 25 Jahren sein wird, aber mit Steuerfreiheit würde ich nicht kalkulieren), so bleiben €13.125 fürs Jahr = €1.094 je Monat
    Dein Depot beträgt aktuel €5.000, du müsstest es also verhundertfachen.

    Dein aktuelles Vermögen beträgt ca 200k, eine Kapitalrendite erwirtschaftest du derzeit nur mit einem winzigen Anteil von 2,5% (die 5k im Depot), der Rest rentiert vermutlich noch unterhalb der Inflationsrate?

    Wenn du in ca 25-30 Jahren zu Rentenbeginn ein Depot in ausreichender Grösse haben möchtest, musst du bald mit dem Aufbau beginnen. Und ja, ich würde gleich mal 100k reinstecken, denn in meinen Augen solltest du den Plan mit der Immobilie gleich heute beerdigen. Eine Immobilie ist ein Lifestyle Model und ersetzt keine Altersvorsorge, und für beides gleichzeitig hast du leider nicht genügend freies Einkommen.

    Und was gäbe es denn sonst noch an Möglichkeiten

    du schreibst sehr wenig zu deiner Situation. Für mich klingst es, als ob du im eigenen abbezahlten Haus wohnst, aber die Alterseinkünfte nicht zum bequemen Leben reichen und du deshalb eine Möglichkeit suchst dein Betongold zu verflüssigen?

    Banken haben an so was nur wenig Interesse, deswegen gibt es nur wenige Anbieter, ob die seriös sind kann ich nicht beurteilen. Privatkäufer können selbstredend keinesfalls in Betracht kommen, weil du ja zwingend auf eine verlässlich Zahlung deiner Leibrente angewiesen sein wirst.

    Um ein möglichst attraktives Angebot für deine Immobilie zu bekommen, wäre es sicherlich am besten du verkaufst das Haus ganz regulär und gestaltest mit dem Erlös dann deinen Unruhestand.

    Mit ganz viel Glück findest du sogar einen Käufer, der dir das Haus zurückvermietet, so was ist aber sicherlich eher selten.

    Statt dessen kannst du auch den Erlös nehmen, und davon dann viele Jahre bequem eine Miete in einer schönen, altersgerechten Wohnung zahlen. Und für die Alltagsausgaben bleibt sicherlich auch noch einiges übrig.

    ich/wir haben 4 Depots, überall in etwa die gleiche Anlagehöhe

    1. ein gemeinsames (ING)
    2. eines für mich (ING)
    3. eines für meine Frau (ING)
    4. ein gemeinsames (QUIRIN)

    Bei den ING Depots nutze ich Unterdepots um die GMF von den ETF zu separieren.

    Giro haben wir nur ein gemeinsames bei der ING. Habe noch nie gehört, das bei einer seriösen Bank die Giroabwicklung für mehrere Tage unterbrochen war. Und selbst wenn, habe ich Familie/Freunde, die im Notfall aushelfen könnten.

    Mich würde interessieren, ob ich damit überoptimiert bin

    ich denke, du wärst damit "über-engineered" (falls dieser Anglizismus erlaubt ist)

    denn was helfen dir deine Budgets, wenn das Geld vor Monatsende verbraucht ist? Zahlst du dann nicht deine Versicherung, bloss weil der Budgettopf leer ist?

    Wie viele andere hier, mache auch ich eine rückblickende Betrachtung meiner Ausgaben (basierend auf den Kontodaten vom Giro) und das schon seit vielen Jahren. Ich weiss deshalb, dass die Höhe meiner monatlichen Gesamtausgaben stark schwankt, und noch stärker schwanken sie innerhalb der einzelnen Kategorien.

    Hier geht’s nur um das Bild des bösen Mannes und Fairness wird mit ist Gesetz und Zugewinngemeinschaft abgetan, Wer sich trennt ist auch egal, Schuldfrage wird nicht gestellt.

    nein, es geht darum dass sich ein Paar trennt und nun der per Gesetz vorgesehene Ausgleich von einem der beiden verweigert wird.

    Das sich solche Konstellationen meist in der Form darstellen: der Man hat das Geld, die Frau hat die Kinder, ist leider traurige Realität, aber nicht gottgegeben. Gesellschaftliche Normen, Karrierechancen und Genderpaygap, familiäre Erwartungen usw führen häufig dazu, dass sich Paare auf diese Aufteilung einlassen. Und damit ergeben sich dann im Laufe der Jahre finanzielle Ungleichgewichte.

    aber dann würde ich halt nur mit Ehevertrag heiraten.

    theoretisch ja, aber praktisch schwierig: was packe ich denn in den Vertrag, wenn ich noch gar nicht weiss wie sich unser gemeinsames Leben entwickeln wird?
    Was es bedeutet Kinder zu haben war uns bei der Hochzeit ja bloss aus dem Fernsehen bekannt. Wie sich unsere jeweiligen Interessen/Hobbies entwickeln werden wussten wir nicht. Wie es sich anfühlt, dass mein Gehalt sich im Laufe der Jahre vervielfacht hat, während meine Frau ihres nur geringfügig steigern konnte und dann viele Jahre gar nichts verdient hat. Wie verändert sich das Konsumverhalten, wenn wir die ersten 10k oder 100k oder 1 Mio im Depot haben?
    Rückblickend weiss ich natürlich, was ich hätte reinschreiben müssen um mir für die heutige Situation einen Vorteil zu verschaffen - das ist aber weder realistisch, noch wäre es fair gewesen.

    Zum Glück hält unsere Ehe nun schon seit 30+ Jahren, den Rest schaffen wir auch noch 😉

    Und ich weiss auch, das viele Ehen geschieden werden, aber ich glaube nicht, dass die Chancen besser werden, wenn jede(r) nur so halb kommittet ist.

    So, und nun muss ich beim Kochen helfen 😜

    Ich hab als Mann bereits ein fettes Depot bei Eheschließung, Arbeite dann nicht/kaum und leb hauptsächlich vom Depot. Sie arbeitet voll und spart sich während der Ehe noch was zusammen da sie noch nicht viel vorgesorgt hat.

    so ein Model (jeder zahlt für sich) nennt sich nicht Ehe, sondern Wohngemeinschaft.

    Spart euch das Geld für die Hochzeit!

    findet ihr das dann fair?

    so was fände ich seltsam. 🧐

    mein Mann: strategisch investieren und damit mehr Risiko eingehen, als das Geld auf dem TG-Konto zu packen, karrierefokussiert sind und viel Einsatz in ihre berufliche Entwicklung stecken

    habe deinen "Fall" gestern beim Berggehen meiner Frau erzählt ... und die ist deutlich emphatischer, als ich. Deshalb hier noch eine Einschätzung, die sie gemacht hat:

    dein Mann ist karrierebewusst (Status ist ihm wichtig??) und trotzdem verdienst du trotz Kinderausfallzeiten nun schon fast wieder genauso viel wie er? Hier könnte eine weitere Verletzung seiner "männlichen Ehre" liegen. Im Sinne von: Ehe hat nicht geklapppt, der einzige berufliche Überschallflieger bin ich auch nicht, und jetzt will sie auch noch das Geld, welches ich toller Hecht so gewinnbringend angelegt habe?

    Seine beste Chance, sich nun von dir im Status nach oben abzusetzen, liegt darin, dir deinen Anteil an eurem Zugewinnvermögen vorzuenthalten.

    Don't do it (Nike.de)

    Genau deshalb finde ich es so wichtig, das schon während der Ehe entsprechend aufzuteilen.

    wie du ja in diesem Thread siehst hat die vermeintliche (bzw die vom Mann der TE gefühlte) Aufteilung dies gerade nicht verhindert, sondern statt dessen das gefühlte Problem für ihn sogar grösser gemacht. VOR der Ehe hätte er ggf einen Ehevertrag vorschlagen können - ob ihm dies bessere Gefühle gegeben hätte, kann ich nicht beurteilen.

    Und aus welchem er drei Konten wurde dieses Geld angespart?

    das ist vollkommen irellevant, das es sich um Gemeinschaftsvermögen innerhalb einer Zugewinnehe handelt.

    ich beziehe mich Mal nur auf die Moral.

    nein, du beziehst dich auf dein ganz persönlich individuelles Gerechtigkeitsempfinden

    Als Moral werden die Werte und Regeln bezeichnet, die in einer Gesellschaft allgemein anerkannt sind. Wenn man sagt, jemand hat „moralisch“ gehandelt, ist damit gemeint, dass er sich so verhalten hat, wie es die Menschen richtig und gut finden. (BpB.de)

    Wie du an den meisten anderen Antworten hier im Thread siehst, entspricht deine Bewertung eher nicht die der Allgemeinheit.

    Eigentlich müsste er dir 200.000€ geben (Nach Gesetz), er will aber nur 100.000€ geben. Wir reden also "nur" über eine Absenkung des Ausgleichs und keiner Verweigerung. (Nur um erstmal die Fakten darzustellen, wie ich sie verstehe)

    nicht "müsste", sondern "er muss".
    und wo hast du das mit den 100k gelesen, die er abgeben will? mMn stand dazu nichts im Text, es könnte also auch sein, dass er gar nichts abgeben will.

    Ich finde, die Schwierigkeit liegt eher in der Unbekannten: Den Ausgaben

    nope, denn es wäre eine Unmöglichkeit solch eine Aufrechnung über viele Jahre der Ehe mitzuführen (in denen eine dann auch noch viele Jahre wegen Kindererziehung karriere- und vermögenstechnisch zurückstecken musste).

    Wer entscheidet, welche Ausgaben gerechtfertigt sind, welche Kosten dem Gemeinschafts -oder aber den jeweiligen privaten Konten zuzurechnen sind?
    BSP: Mutter fährt Kinder ins Schwimmbad (weil 15 km vom Wohnort und kein ÖPNV) - ihr Eintritt gilt als Gemeinschaftskosten, oder doch eher "privat", weil sie ja auch selber eine begeisterte Schwimmerin ist? Du merkst schon: das wird ein Fass ohne Boden.

    Du wirst ja i.d.R. auch noch eine Rente erhalten.

    wobei zu bedenken gilt, dass diese Rente ja evtl auch noch erst die Lebenshaltungskosten des noch lebenden Partners zu decken haben. Denn der verbleibt ja dann noch in der Wohnung/Haus und muss sich selber versorgen, da wird dann nicht so viel gespart.

    In dieser Konstellation braucht es dann schon genügend verfügbares Kapital, um sich selber sein Heim auszusuchen ... und den Partner daheim weiterhin gut versorgt zu wissen.


    Ist allerdings auch ein wenig verwirrend in der Bezeichnung der Leistungen. Die Pflegekasse zahlt also, je nach Pflegegrad, einen Anteil an den Pflege- und Ausbildungskosten.

    ja, das ging mir auch so. In unserem Fall liegen die Gesamtkosten bei grob 6.000 je Monat, von denen 2.000 für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten gelten und deshalb nicht bezuschusst werden. Von den verbleibenden 4.000 übernimmt die Pflegeversicherung 1.855 (PG4), so das der Zuschuss auf deinen Eigenanteil von 2145 berechnet wird --> im ersten Jahr bekommst du also 322 Zuschuss.

    Naive Menschen hätten rechnen können 15% Zuschuss auf 6.000 = 900 je Monat 😜

    Das Dreikontenmodell während der Ehe suggeriert doch etwas, dass weder rechtlich stabil noch legitim ist, zumindest aus meiner Sicht

    und genau dieses separierte Mitrechnen in der Ehezeit fällt euch (also eher ihm) nun auf die Füsse.

    Kurz mal angenommen, ihr hättet es euch einfach gemacht (so wie ja auch einige hier schon berichtet haben) und ab Hochzeit einfach alles über eine gemeinsame Kasse/Konten/Depots abgerechnet, dann gäbe es heute nur noch das gemeinsame Vermögen im gemeinsamen Depot, welches ihr dann 50/50 teilt. Meiner Meinung nach gibt es in einer Ehe kein "meins" und "deins" sondern nur "unser".

    Ihr habt das aus Gründen während eurer Ehe anders gehandhabt, und nun hat er ein Konto, auf dem nur sein Name steht, und da sind 500k drauf, die er jetzt als "seins" sieht. Und dieser Schatz wird um so wertvoller, weil nun eine Trennung bevorsteht und es danach ja tatsächlich wieder getrennte Konten und Vermögen geben wird.


    Ich befürchte auch, solange eine starke Kränkung im Spiel ist, kommt die Argumentation auf Sachebene nicht oder nur schwer voran.

    da braucht es noch nicht mal eine Kränkung. Es gibt soziologische Experimente, in denen bewiesen wurde, dass Dingen, die man selber besitzt, ein höherer Wert zugemessen wird, als gleichwertigen Dingen, die aber anderen gehören. Deswegen will man sie nicht hergeben, bzw verlangt einen höheren Tauschpreis.

    Für Same_but_different macht das die Situation aber nicht besser, denn Argumente hast du schon genug, aber die Gefühle deines Mannes kannst du damit nicht verändern. Um eine faire Regelung zu finalisieren (und das ist der Zugewinnausgleich!) wäre ein Gespräch mit einem Fachanwalt:in angeraten, statt dass ihr euch mit jeweils eigenen Anwälten vor Gericht trefft.
    Vor Gericht bekommst du eh Recht (und 200k) und ihm geht es dann keinesfalls besser (wegen Gesichtsverlust, Ungerechtigkeitsempfinden, Stress und Kosten etc)

    Das erste was ich höre, US-Anteil darf nicht zu groß sein.

    worauf bezieht sich denn dieser US-Anteil?

    derzeit bedeutet dies lediglich, dass die Firma in USA ihren Hauptsitz hat und sich dort an der Börse registriert hat.

    es heisst nicht, dass dort alle ihre Mitarbeiter sitzen.

    es bedeutet auch nicht, dass alle Kunden in den USA sitzen.

    und schon gar nicht, dass alle Umsätze in den USA stattfinden.

    und am allerwenigsten heisst es, dass die Gewinne in den USA erzielt werden.


    als Investor wäre es mir am liebsten ich könnte genau in die Firmen investieren, welche grosses Wachstumspotential haben, für ein attraktives Produkt oder Service, für welches viele Kunden auf der ganzen Welt viel Geld zu bezahlen bereit sind und welches zu niedrigen Kosten bereitgestellt werden kann. Das wird aber ein Traum bleiben, weil die Firmen solcherlei Details natürlich nicht bekanntgeben.

    nachdem ich all dies nicht wissen kann, und mir für eigene Recherche und Analyse sowohl die Resourcen als auch die Kompetenz fehlen, bleibt ein weit gestreuter Aktienindex als nächstbeste Alternative.

    Mich würde interessieren welchen Durchführungsweg der Betriebsrente ihr habt oder nutzt?

    meine BAV läuft als "Unterstützungskasse"

    eingezahlt hat der AG mit 3,5% vom Gehalt und ich nochmals 4,0% vom Gehalt

    über 25 Jahre waren das insgesamt Einzahlungen von 360k

    seit ich 60 bin (und nicht mehr arbeite) bekomme ich monatliche Auszahlung von € 1400

    ich habe mich für die monatliche Auszahlung meiner BAV entschieden, weil diese bis zu meinem Lebensende und darüber hinaus an meine Witwe zahlen wird

    Ein Bauspardarlehen kann man doch jederzeit vorzeitig tilgen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung.

    dann hat sich das im Laufe der Jahre evtl geändert.

    Für unsere Bausparer traf das damals (>10a) aber nicht leider zu. Sondertilgung nur möglich im Rahmen des vorher Ausgehandelten, vorzeitige Tilgung hätte uns definitiv was gekostet.

    Ich war froh um die Darlehen der KFW, die durfte ich tatsächlich ohne Vorfälligkeitsentschädigung tilgen.

    Hast du wirklich ein Tageslimit gesetzt oder doch eher ein Limit pro Überweisung? Es ist nämlich beides möglich

    ja das war das Tageslimit, Wochenlimit steht bei 15k

    bin nicht sicher, ob SEPA Lastschriften vielleicht bei der Berechnung des Limits ignoriert werden? Immerhin kennt die Bank dann ja die Gegenseite, eine SEPA Lastschrift kann ja nur von authorisierter Seite eingezogen werden.

    Ich persönlich finde die Wartezeit von 4 Stunden für das Wirksamwerden des höheren Überweisung Limits sehr gut, da es vielleicht hilft Betrugsfälle zu vermeiden,

    ich habe es gerade mal ausprobiert: das höhere Limit war sofort eingetragen, ohne Wartezeit. Ob aber auch sofort eine Überweisung durchgeführt worden wäre, weiss ich nicht.

    Bei der Gelegenheit habe ich mal nachgeschaut: ich habe mein tägliches Limit auf 5.000 gesetzt. Ich finde aber mehrere Tage, an denen Überweisungen im Gesamtwert von deutlich mehr als 5.000 ausgeführt wurden (Deckung war natürlich vorhanden) -> bin aktuell gar nicht so überzeugt, ob dieses Limit tatsächlich umgesetzt wird. 🧐

    Abgesehen davon ist es mir doch eh egal, ob die Überweisung heute oder morgen rausgeht (falls Limit schon verbraucht sein sollte). In welchen Situationen ist denn die sofortige Ausführung einer Überweisung von nöten?

    30% USA:
    - Vanguard S&P 500 UCITS ETF (USD) Acc IE00BFMXXD54 10%
    - iShares S&P 500 EUR Hedged UCITS ETF (Acc) IE00B3ZW0K18 10%
    - iShares S&P 500 Equal Weight UCITS ETF USD (Acc) IE000MLMNYS0 10%

    du hast Angst vor Klumpenrisiko in einem Weltindex und bildest deshalb die gesamten Wirtschaft der USA über 3 ETF auf die S&P 500 ab? Ich kann den Sinn hier nicht erkennen.