Genau deshalb finde ich es so wichtig, das schon während der Ehe entsprechend aufzuteilen.
wie du ja in diesem Thread siehst hat die vermeintliche (bzw die vom Mann der TE gefühlte) Aufteilung dies gerade nicht verhindert, sondern statt dessen das gefühlte Problem für ihn sogar grösser gemacht. VOR der Ehe hätte er ggf einen Ehevertrag vorschlagen können - ob ihm dies bessere Gefühle gegeben hätte, kann ich nicht beurteilen.
Und aus welchem er drei Konten wurde dieses Geld angespart?
das ist vollkommen irellevant, das es sich um Gemeinschaftsvermögen innerhalb einer Zugewinnehe handelt.
ich beziehe mich Mal nur auf die Moral.
nein, du beziehst dich auf dein ganz persönlich individuelles Gerechtigkeitsempfinden
Als Moral werden die Werte und Regeln bezeichnet, die in einer Gesellschaft allgemein anerkannt sind. Wenn man sagt, jemand hat „moralisch“ gehandelt, ist damit gemeint, dass er sich so verhalten hat, wie es die Menschen richtig und gut finden. (BpB.de)
Wie du an den meisten anderen Antworten hier im Thread siehst, entspricht deine Bewertung eher nicht die der Allgemeinheit.
Eigentlich müsste er dir 200.000€ geben (Nach Gesetz), er will aber nur 100.000€ geben. Wir reden also "nur" über eine Absenkung des Ausgleichs und keiner Verweigerung. (Nur um erstmal die Fakten darzustellen, wie ich sie verstehe)
nicht "müsste", sondern "er muss".
und wo hast du das mit den 100k gelesen, die er abgeben will? mMn stand dazu nichts im Text, es könnte also auch sein, dass er gar nichts abgeben will.
Ich finde, die Schwierigkeit liegt eher in der Unbekannten: Den Ausgaben
nope, denn es wäre eine Unmöglichkeit solch eine Aufrechnung über viele Jahre der Ehe mitzuführen (in denen eine dann auch noch viele Jahre wegen Kindererziehung karriere- und vermögenstechnisch zurückstecken musste).
Wer entscheidet, welche Ausgaben gerechtfertigt sind, welche Kosten dem Gemeinschafts -oder aber den jeweiligen privaten Konten zuzurechnen sind?
BSP: Mutter fährt Kinder ins Schwimmbad (weil 15 km vom Wohnort und kein ÖPNV) - ihr Eintritt gilt als Gemeinschaftskosten, oder doch eher "privat", weil sie ja auch selber eine begeisterte Schwimmerin ist? Du merkst schon: das wird ein Fass ohne Boden.