Beiträge von xdtake

    Wir haben uns schon einige Häuser angeschaut in den letzten 2 Jahren und keines davon war so gut in Schuss das ich schätzen würde das eine Renovierung weniger als 100.000 Euro kosten würde...

    Meinst Du, daß das mit dem Hausbau/-kauf trotz der Trumpschen Mega-Zölle klappt? (siehe Thread-Titel)

    Hat Deine Mutter denn mittlerweile wieder eine Arbeit?

    In welcher Zeit ist das Immoprojekt denn geplant? Es könnte sein, daß die Bank für eine Immobilienfinanzierung etwas mehr Eigenkapital sehen will als das, was aktuell auf Deinem Depot ist.

    :)

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! :)

    Tatsächlich möchte der vorhin erwähnte "nette" Sparkassen Berater uns sogar einen relativ guten Kredit geben für den Hausbau, meine Mutter hat immernoch keine Arbeit gefunden - Zitat des Bankberaters dazu "ohne ihren Sohn wird das nichts mit dem Hausbau" -

    Da wir (:meine Mutter) relativ viel Eigenkapital aus Erbschaft und Anlage Erträgen haben würde uns ein Kredit von 100.000 Euro wahrscheinlich reichen, außer irgendetwas völlig Unvorhergesehenes passiert... Bei diesem Betrag wäre die Rate die wir monatlich abbezahlen müssten tatsächlich sogar etwas niedriger als unsere momentane monatliche Miete

    Kurzer Zwischenstand von mir: ich war bis letzten Donnerstag auf 1792 Euro in meinem Depot, nach Freitag bin ich nun wieder auf 1733 Euro runtergefallen, man sieht allerdings das mein Depot insgesamt doch ganz gut wächst😄 ich bleibe wacker investiert im MSCI ACWI als solide Basis und spiele nur noch ein bisschen mit kleinen Prozentwerten in meinem Depot rum, um ein paar gute Beimischungs ETFs zu finden😊 Ich denke mit meinem 2000 Euro netto Gehalt sind 1733 Euro Depotwert nach knapp 8 Monaten doch ein ganz guter Wert... Zeitgleich habe ich auch noch monatlich 100 Euro in einen Deka Dividend Strategie Fonds eingezahlt, der steht jetzt aktuell bei 722 Euro... Wie hat mein Lehrer früher immer gesagt *du musst dranbleiben*

    Hallo dude,

    Keine Sorge, ich hatte selbst die Idee, kein Tipp. Wollte etwas Umwelverträgliches unterstützen, waren nur 200 Euro. Hatte damit schon mal Glück bei Formycon, mit 6 Euro gekauft, heute 30. Es gibt andere Beispiele, aber auch schlechte. Manchmal juckt es eben😉

    Und Etf wird bespart, seit 2019 leider erst, aber immerhin

    Darf man nach dem Alter fragen wenn du sagst "erst" seit 2019? Mich plagt die konstante Sorge das ich mit meinen 26 Jahren zu spät eingestiegen bin😬

    Ich habe in einem Börsen Ratgeber von der Firma "Primary Hydrogen" gelesen die sich auf die Förderung von weißem Wasserstoff spezialisiert hat. Da dieses Feld wohl noch extrem unerschlossen ist und diese Firma hier wie so eine Art Vorreiter agiert wurde empfohlen einen kleinen Teil seines Vermögens (>5%) in diese Firma zu investieren, da sie extrem gute Renditechancen bieten soll falls es in dem Feld einen Durchbruch geben sollte... Ich habe jetzt mal 73 Euro rein investiert, was denkt ihr über dieses Investment? Viele Grüße xdtake

    Wenn ich noch jung wäre und in Immobilien investieren würde, würde ich nur in Parkhäuser investieren, da ist noch die beste Rendite zu machen wenn der Standort passt (Innenstadt) oder Parkhaus in Nähe eines grossen Verkehrsflughafens.

    Laut ChatGPT kann man selbst bei zentralen Parkplätzen im Innenstadt Bereich mit gerade mal durchschnittlich 4,3% Rendite rechnen, das ist im Vergleich zu einem guten ETF relativ schlecht😄

    Ich kenne die Zahlen nicht. Vielleicht postest Du mal die Erhebungen über die EK Rendite von Immobilieninvestitionen. Aber bitte die Rendite bezogen auf das EK und nicht nur die selektive Betrachtung von Immobilienwertentwicklungen.

    Das machst Du wirklich? Wie machst Du das? Trackst Du jeden Kauf mit Datum und bereinigst immer alles um einen Preisindex? Welchen Preisindex nimmst Du dafür? Auch bei Sparplänen? Das glaube ich Dir einfach nicht.

    In wieviel Prozent der Immobilienkäufe in Deutschland ist das dieses Jahr schon passiert?

    Was würdest Du wählen:

    500k€ Schulden zu 1% Zinsen auf 20a oder 450. k€ Schulden zu 3,5% auf 20a.

    Zu dem Thema muss ich kurz was los werden: In meiner alten Mietwohnung hatte ich einen Vermieter dem damals von der Bank ein Kredit für den Hausbau genehmigt wurde obwohl er davor schon 90.000 Euro Schulden durch diverse andere Konsumkredite hatte. Das Haus an sich war nichts Besonderes - Massahaus - selbst isoliert und innen ausgebaut durch den Vermieter, also wirklich auf dem billigsten Weg ein Haus gebaut. Damals (Baujahr 1995) hat mein Vermieter einen 350.000 Euro Kredit für das Haus aufgenommen. Letztes Jahr mussten wir unser Haus verlassen weil eine größere Renovierung wegen Schimmel im Haus angestanden hatte, das konnte unser Vermieter nicht stemmen deswegen blieb ihm nichts andere übrig als das Haus zu verkaufen. Er hatte zu diesem Zeitpunkt letztes Jahr von dem Kredit gerade mal 170.000 Euro abbezahlt (!), und er war schon 55 Jahre alt letztes Jahr - hat also schon 29 Jahre an dem Kredit abbezahlt. So kann ein Hausbau auch ziemlich schief gehen. Mit allem drum und dran - er musste uns Entschädigung bezahlen, Gutachter und Renovierungskosten für das Haus, Verkaufspreis des neuen Käufers, blieb ihm von seinem Haus am Ende noch ca. 100.000 Euro übrig. Also man sieht, es kann auch schief gehen...

    Erstmal vielen Dank für eure umfangreichen Antworten, tatsächlich habe ich bei Thema Fertighaus damals auch etwas unschönes erlebt - bis vor 2 Jahren lebte ich noch in einer Mietwohnung in einem Massahaus - damals wurden wir nach 13 Jahren aus unserer Wohnung geschmissen weil das komplette Haus "verschimmelt" war - was gesundheitlich nicht mehr zumutbar gewesen ist und unser Vermieter ist durch die nötigen Sanierungsarbeiten pleite gegangen. Maßgeblich dazu beigetragen hat das in seinem damaligen Bauvertrag stand das er bestimmte Dichtungen selbst im Haus einbauen muss - was er nicht getan hat da er damals das Kleingedruckte im Bauvertrag scheinbar nicht sehr gründlich gelesen hat...

    Zum Thema Hausbau an sich: erschwerend für mich kommt noch dazu das das Haus meines Vaters wahrscheinlich relativ schnell nach dem Ableben meines Vaters irgendwann abgerissen werden muss. Es ist ein Altbau aus den 50ern - ich sage nur Lehmhaus mit Asbestplatten und Keller im Wasser... Leider hat mein Vater nie Geld in sein Haus gesteckt und damals wurde das Haus tatsächlich auch zum größten Teil von meinem Opa und seinen Verwandten selbst gebaut - 80% waren ungelernte Kräfte, also keine Spezialisten auf dem Gebiet, das merkt man leider an vielen Ecken im Haus. Das ist natürlich dann auch zukünftig nochmal ein entscheidender Kostenfaktor...

    Warum überhaupt ein Haus bauen oder kaufen? Vielleicht wäre auf lange Sicht ja auch eine (möglichst barrierefreie, zentral gelegene) Eigentums- oder Mietwohnung eine sinnvollere Option?

    Das war eigentlich auch meine Idee bloß meine Mutter (die das Geld geerbt hat) möchte das nicht aus 2 Gründen - 1. Sie möchte das ich (falls es mal soweit ist irgendwann) mit meiner Familie zusammen mit ihr in einem Haus wohnen kann und 2. Haben ihr ein paar Freundinnen die Eigentumswohnungen besitzen erzählt das man als Eigentümer einer Eigentumswohnung immer noch nicht wirklich Eigentum hat - Sprichwort "Rücklagenbildung" falls der Eigentümer des Hauses irgendwas machen möchte - meine Mutter möchte sowas nicht, sie möchte "ihr eigener Herr sein" weil sie "schon immer in einem Haus gelebt hat"

    Ich werde bald auch vor einem Punkt stehen an dem ich entscheiden muss was ich machen werde - sowohl meine Mutter als auch mein Vater haben jeweils ihr Elternhaus geerbt. Mein Vater lebt momentan in seinem Haus und meine Mutter hat ihres verkauft als klar wurde das sie das Haus nicht alleine (bzw. Nur mit mir, da meine Eltern getrennt sind) unterhalten kann. Momentan stelle ich mir zusammen mit meiner Mutter die Frage ob es mehr Sinn macht ein neues Haus zu bauen oder ein altes Haus zu kaufen und zu renovieren. Wir haben uns schon eine ganze Reihe an Häusern angesehen, davon waren 70% in einem mehr als dürftigen Zustand - bei den restlichen 30% haben die Umstände nicht gepasst. Beim Thema Neubau wurde uns von fast jedem abgeraten einen privaten Bauträger in Anspruch zu nehmen, wir haben daraufhin verschiedene Fertigbaufirmen angefragt und eine davon hat uns ein Angebot unterbreitet bei dem der Hausbau erstaunlich günstig zu 80% von unserem Eigenkapital abgedeckt wäre - allerdings haben wir keinen Bauplatz was alles wieder relativiert. Wir wissen wirklich nicht was wir jetzt machen sollen. Fest steht nur das wir unbedingt aus unserer momentanen Mietwohnung raus wollen. Das andere Handicap wäre das meine Mutter kein Einkommen hat und wahrscheinlich auch keine Stelle mehr finden wird - das ist natürlich für die Bank super überzeugend, wenn nur ich den Kredit alleine stemmen muss...

    Vielen Dank für deinen konstruktiven Kommentar, da gebe ich dir nun Recht - im Durchschnitt steigen die Immobilienpreise - ich wollte nur verdeutlichen das es nicht immer so ist, es gibt immer Umstände die (egal ob mit verantwortlich oder nicht) dazu führen können das der Gegenstandswert Haus an Wert verliert, Wertsteigerung ist ja bekanntlich kein Naturgesetz😄 Vielen Dank für deine Klarstellung😊

    Nehmen wir mal an, dass das der Fall wäre...warum denkst du, dass das nicht ausreichend eingepreist ist?

    Und zweite Frage...denkst du, dass der ETF auch für die Art Sicherheit zuständig ist, die mit der aktuellen Weltlage wichtiger wird? Das Problem bei Themen-ETF ist ja immer, dass Name und Programm nicht zwingend übereinstimmen. Und dann interpretiert der Käufer noch was rein, was vielleicht nie im Programm war

    Das ist tatsächlich ein guter Einwand😄 ich werde den Digital Security verkaufen und auf den ishares Europe mid cap etf umsteigen^^