Du solltest Menschen, die du nicht kennst, nie unterschätzen. Wer sagt dir, dass ich mich nicht schon sehr intensiv mit der Kalkulation der PKV beschäftigt habe? Vielleicht ist ja genau das der Grund meiner Ansichten?
OK. Wenn du das gemacht hast ist ja gut.
ZitatDie sich ändernde Sterbetafel ist im Übrigen genau das Problem. Älter werdende Menschen werden häufiger krank und ihre Behandlung ist besonders teuer. PKV-Versicherte sind dazu im Schnitt einige Jahre älter als bei der GKV und sie leben länger. Damit ist die Sterbetafel hier ein besonderes Problem, weil diese über die ganze Bevölkerung gilt, während die PKV-Versicherten diese eben übertreffen mit all den nachteiligen Folgen.
Die bei der PKV verwendeten Sterbetafeln sind auf das Kollektiv angepasste Sterbetafeln. Hierrin ist berücksichtigt, dass PKV Versicherte im schnitt älter werden.
Trotzdem kommt es zu Beitragsanpassungen, da z.B. die Kosten steigen (medizinische Inflation) oder z.B. durch Innovationen die Versicherten älter werden (Veränderung der Sterbetafeln), oder die Zinsen sich Verändern oder die Stornowahrscheinlichkeiten sich verändern.
Grundsätzlich trägt sich im PKV System jeder Versicherte im Schnitt selbst - jeder zahlt einen risikogerechten Beitrag.
Die steigenden Kosten für ältere Versicherte ist für die PKV viel weniger ein Problem als für die GKV, da in der GKV keinerlei Vorsorge dafür getroffen wird (durch Alterungsrückstellungen). Hier schlägt die Demografie voll durch - sogar überproportional, da ältere Versicherte nicht nur mehr kosten, sondern auch noch weniger zahlen.