Beiträge von Trader42

    Im Vergleich zum Bitcoin, der gerade kläglich versagt, hält sich Gold doch hervorragend

    Kläglich versagen würde ich das nicht nennen. Ich bin eher Überrascht, dass BTC im Vergleich zum sonst üblichen Kursverlauf noch so weit oben ist.

    Ist aber auch egal. Der 1 zu 1 Vergleich Gold vs BTC - auch wenn er von vielen immer wieder hervorgeholt wird - ist sinnlos. Dafür liegen Nutzungsszenarien, große Nachfrage Treiber und generelle Abhängigkeit von diversen Marktdynamiken viel zu weit auseinander.

    Es gibt Überschneidungen, auch hinsichtlich einer langfristigen Depot Gestaltung. Aber die kurzfristige Preisentwicklung dieser beiden Assets hat einfach wenig Gemeinsamkeiten, also lässt sich daraus auch keinerlei Erkenntnis ziehen.

    Hab Gold im Depot, weil ich davon ausgehe, dass diverse Staaten und insbesondere die USA ihr Schulden Problem letztlich über Inflation lösen werden. Da ich gleichzeitig den Großteil des Aktienmarkts für überbewertet halte und große Risiken für die Weltwirtschaft sehe, gehört es bei mir zum Sicherheitsbaustein.

    Ich bin mir bewusst, dass auch Gold im Falle eines Crashes höchstwahrscheinlich erstmal mit runter geht und wenig als Cash Reserve taugt.

    Nur gibt es eben nicht so viele alternativen für das angenomme Inflation + Aktiencrash Szenario.

    Um es präziser zu formulieren : Gold ist ein Teil der Versicherung für den eventuellen Bedeutungsverlust des Dollars.

    Wie kommst du auf die Idee, dass das niemand (außer Dir) schnallt?

    Ungenau formuliert, gebe ich zu.

    Mein Kommentar bezog sich im Wesentlichen auf die absurde Ernsthaftigkeit mit der in diversen Presseartikeln Trumps Posts den Lesern als "News" verkauft werden (Krieg, kein Krieg, Krieg aber wir haben nicht angefangen, totale Vernichtung, morgen Frieden, Straße auf, Straße zu usw... Und jedes einzelne Mal traden irgendwelche Insider das ganze Minuten bevor er die Posts absetzt).

    Passt aber auch ganz gut auf einige hier im Forum.

    die Funktionsweise von Medien ist dir doch sicher bekannt.

    Durchaus. Aber es gibt eben auch Unmengen Erfahrungswerte bzgl der Funktionsweise von Fluggesellschaften.

    Flüge werden so spät wie nur möglich gecancelt, in der Hoffnung, dass entweder der Flug doch noch durchgeht oder möglichst viele Kunden vorher von selber stornieren (und damit die Kosten tragen). Es gibt nur höchst selten eine Vorwarnung, die einen üblichen Urlaubszeitraum von 2-3 Wochen abdecken würde.

    ie Straße von Hormus ist offen:

    https://www.n-tv.de/newsletter/bre…id30726372.html

    Die Wahrscheinlichkeit, dass man also nicht mehr zurückkommt, geht meiner Meinung nach gegen null. Außerdem würde sich sowas wochenlang im Voraus ankündigen. Dieses Risiko würde kein Anbieter eingehen.

    Deine Naivität hätte ich gerne. Da hat sich gar nichts geändert.

    Also ich würde definitiv nicht jetzt in Urlaub fliegen und darauf hoffen, dass in 3 Wochen mein Rückflug noch existiert.

    Ja. Wären die Marktentwicklungen vorhersehbar, wäre auch das eingepreist.

    Man muss sich das wirklich immer wieder klarmachen: Alles, was bekannt ist, ist bereits eingepreist

    Ich finde es irgendwie erschreckend wie keiner schnallt, dass das alles seit Beginn des Krieges bloß eine sich mindestens wöchentlich wiederholende übelste Marktmanipulation ist und nix was Trump postet irgendwas mit der Realität zu tun hat.

    Da wird Schwachsinn ein und wieder aus gepreist.

    weil ja bestimmt die Kurse noch weiter runtergehen…

    Hier. Ich.

    Die Menge an Hopeium die hier immer aufkommt sobald die wütende Orange mal wieder die Richtung wechselt ;).

    Israel greift weiter den Libanon an. Iran's 10 Punkte Plan wird die Usa mit Sicherheit nicht akzeptieren, also wird Iran wohl zumindest weiter abkassieren für jedes schiff das durch die Straße will (und das nicht in US Dollar). Bleibt dieser Zustand bestehen, hat Trump nun höchst erfolgreich den Verfall des Petrodollars beschleunigt.

    Ob die Straße wirklich "frei" ist werden wir sehen. Diverse Schiffe die dort fest hängen werden wohl die Möglichkeit nutzen abzuhauen, aber wirklich frei ist die straße erst, wenn es wieder möglich ist eine bezahlbare Versicherung für ein Schiff das da durch will zu bekommen.... Hier rechne ich eher mit Monaten als mit Wochen.

    Nehmt die zerstört Infrastruktur dazu sowie all die Lieferungen die in den nächsten 1-4 Wochen hätten ankommen sollen und dann könnt ihr feststellen, dass sich real nix geändert hat.

    Guckt euch einfach den Gap zwischen den Spotpreisen für Öl (und daraus direkt abgeleiteter Produkte) und dem Futures Markt für WTI / Brent an.

    TL:Dr

    • Die Nummer ist erst wirklich beendet, wenn Israel das auch will und die Frachter wieder versichert werden können.
    • Ölpreis bleibt hoch. Benzin/Diesel ebenso.
    • inflation bleibt hoch bzw steigt.
    • Tatsächlicher Supply Schock ist noch gar nicht angekommen, kommt aber noch.
    • Börsenfeuerwerk wird noch diese woche wieder in sich zusammenfallen.
    • Achja und der KI Datacenter Boom ist auch abgeblasen.

    Ich pack jetzt meine Glaskugel wieder ein.

    Guten morgen zusammen und genießt den sonnigen Tag:saint:

    Er kommt.

    Ich sehe keine andere realistische Option.

    Tanker und Containerschiffe sind schnarch langsam. In den meisten irgendwie relevanten Ländern kommen nach wie vor die Ladungen an, die vor dem Krieg losgeschickt wurden. Was wir aktuell an der Börse sehen, ist also weitestgehend eine Theorie-Übung.

    Der Spaß geht erst wirklich los, wenn die Unternehmen massenhaft Gewinnwarnungen raus schicken, Angestellte in Kurzarbeit schicken etc, weil aus hohen Rohstoffpreisen plötzlich realer Rohstoff Mangel wird.

    Das lässt sich IMO - selbst wenn die Straße von Hormus morgen frei wäre - nicht mehr verhindern und betrifft die Lieferketten der meisten Unternehmen.

    Die Frage wurde bereits mehrfach hier beantwortet. Daher sieh es mir nach, wenn ich die Antwort nur verlinke:

    Danke.

    Ich sehe ein, dass das für Menschen die eine stetige Auszahlung wollen attraktiv klingt. Dennoch stehen Risiko und Renditepotential da für mich in keinem interessanten Verhältnis.

    Letztlich ist das eine hoch spekulative Crypto Wette bei der das Risiko elegant an die Käufer dieses Produkts ausgelagert wird. Man muss darauf vertrauen, dass 1) die These stimmt und 2) Strategy über einen sehr langen Zeitraum keinen Mist baut (zu gierig wird... Whatever) und selbst wenn das klappt hab ich nach etlichen Jahren ja erstmal bloß meinen Einsatz wieder. Die Ausschüttungen helfen mir hingegen nicht, wenn mein Einsatz nachher weg ist.

    Ich würde BTC kaufen + mit BTC als Collateral Cash auszahlen als nahezu immer überlegene Variante ansehen. Steuerlich und hinsichtlich des Risikos.

    Für gaaaanz kurze Laufzeiten mag das Ding interessant sein.

    ist in Deutschland Mode, gegen Faxgeräte zu hetzen, sie gelten als der Inbegriff der Fortschrittsverweigerung. Ich halte sie nach wie vor für den besser geschützten Kommunikationsweg im Vergleich zur immer noch nicht verschlüsselten E-Mail.

    Seufz.

    Im Gegensatz zum in der Regel quasi unverschlüsseltem Fax, haben E-Mails heutzutage in >99% der Fälle zumindest eine brauchbare Transportverschlüsselung.

    Eine Ende zu Ende Verschlüsselung hat sich zwar (leider) bisher nicht breit durchgesetzt, ist aber im Gegensatz zum Fax zumindest für jeden der will leicht zugänglich.

    Ein durchschnittliches 0815 Fax ist beim Sicherheitsniveau nur ganz knapp über einer Postkarte.

    Vor allem gibt es - im Gegensatz zur E-Mail - keine wirklich funktionierende Absenderverifizierung. Woher ein Fax wirklich kommt und ob es auf dem Weg verändert wurde, ist nicht nachvollziehbar.

    Kein Problem! Dafür kann man ja ein Sondervermögen schaffen.

    Sondervermögen Flüssiggasterminalbau.

    Ich geh hier mal von Polemik aus... Oder hältst du das wirklich für eine realistische Option? Gemeinsame EU Schulden für LNG Terminals und Gasimporte die niemand braucht? Ich glaube nicht, dass das durchsetzbar wäre.

    Stand jetzt geh ich davon aus, dass es keinen "Deal" dieser Art gibt. Man hat dem orangenen Clown gesagt was er hören will, aber das war's auch. Das wird keinen Weg in rechtsverbindliche Verträge finden.

    daß Neubauten Heizungsanlagen haben müssen, die zu 65% mit erneuerbaren Energien betrieben werden (also beispielsweise mit Kohlestrom, denn Strom ist ja per definitionem immer erneuerbar).

    Wo nimmst du das eigentlich her (also ernst gemeinte Frage)? Nach meinem Verständnis geht es darum, dass die Heizungen die Möglichkeit bieten müssen zumindest mit 65% EEG betrieben zu werden. Das macht Strom nicht automatisch sauber und davon geht (meines Wissens) auch niemand einfach aus. An welcher Stelle wird das denn behauptet ?

    Allerdings lässt sich eine Gasheizung eben nicht auf 65% EEG umrüsten... Jedenfalls nicht zu irgendwie vertretbaren Kosten. Über 65% EEG im Stromnetz ist hingegen ein absolut realistisches Ziel.

    Die Grünen wollten im letzten Jahr Wärmepumpen mit der Brechstange einführen. Die Absicht wurde frühzeitig signalisiert, längst bevor das Gesetz im Wortlaut vorlag oder gar verabschiedet wurde.

    Das ist die Springer Presse Perspektive (man könnte es auch Propaganda nennen) auf die Geschehnisse und nicht wirklich das was passiert ist. Das Gebäudeenergiegesetz gab es schon vorher, ebenso wie die EU Verträge aus denen sich die 65% EEG Regel ableitet. Es gibt beides im übrigen immer noch. Das angebliche Gasheizungsverbot bzw. der angebliche WP Zwang existieren im exakt gleichen Umfang.

    die EU hat zugesagt, The Donald's Kumpels das Dreifache an fossilen Brennstoffen abzunehmen wie bisher

    Was ziemlich offensichtlich Blödsinn ist.

    Es gibt bestehende langfristige Lieferverträge mit diversen Ländern. Um überhaupt den Bedarf für eine Verdreifachung des Imports aus den USA zu schaffen, müssten wir diese Verträge brechen (was darauf hinausläuft beides zu bezahlen). Anzunehmen, dass wir komplett aufhören bspw. billiges Norwegisches Pipeline Gas zu nutzen und dafür teures US Gas über den Seeweg importieren, ist vollkommen unrealistisch.

    Es gibt in den USA überhaupt keine Kapazitäten, um diese Mengen zu exportieren. Genauswenig gibt es hier Kapazitäten für den Import.

    Die EU hat nicht einmal die Macht so was zu entscheiden. Das ist erstmal ein privatwirtschaftliches Ding. Die EU kann Handelsabkommen schließen, aber nicht einfach Privatunternehmen vorschreiben, dass sie nun Menge X an US Öl/Gas importieren müssen.

    gegen alle Andersdenkenden

    Die wohl ewig währende Diskussion über den Unterschied zwischen Fakten und Meinungen.

    Man kann sich die Sachlage anschauen und zu dem Ergebnis kommen, dass man lieber eine Gasheizung verbauen möchte. Die Meinung teile ich vielleicht nicht (wobei das je nach Einzelfall durchaus möglich wäre) aber es muss ja nicht jeder meiner Meinung sein.

    Oder man ist wie Achim und behauptet einfach mal irgendwelchen sachlich falschen Quatsch... Kann man machen, aber dann soll man bitte nicht jammern, wenn man korrigiert wird. Wer dann in dem Kontext noch was von "grüner militanz" gegen "Andersdenkende" erzählt, macht sich einfach nur lächerlich.

    Ich stehe jedem sein Recht auf eine eigene/andere Meinung zu, aber eigene Fakten gibt's einfach nicht.

    Dann noch das Gemöpe im Garten unter Nicht-mal-Vollast im Winter

    Ich frag mich immer was das für merkwürdige WP sein sollen die angeblich so viel Lärm verursachen. Die die ich bisher erlebt habe, waren auch unter Last im tiefsten Winter ziemlich erträglich (=ab 3-4m Abstand nicht mehr wahrnehmbar).

    Ich will nicht ausschließen dass es so was gibt, aber es ist definitiv nicht der "moderne" Standard. Die erste WP unter Last neben der ich im Winter bewusst stand war vor ~12 Jahren in der Schweiz bei -15 Grad und das Ding war definitiv nicht störend laut.

    Wie viel tilgt ihr denn bzw. wo liegt die Restschuld nach 5 oder 10 Jahren?

    Was macht ihr, wenn in 5 Jahren ein neuer Kredit nur zu 6% oder vielleicht 9% zu bekommen ist?

    Wie sicher lässt sich das Objekt vermieten und deckt die Miete eure Kreditrate ab?

    Wenn ihr es euch leisten könnt die Restschuld im Zweifel aus anderen Quellen zu bedienen oder zu solchen Konditionen neu zu finanzieren, dann kann man das schon machen.