Beiträge von Chrisly

    Also Bitcoin ist wirklich nix für mich, da kann ich auch gleich mit Sportwetten versuchen Erträge zu generieren. Ansonsten gibt es hier in Europa jede Menge profitable Investments und ich schaue mich auch immer wieder gerne in den Emerging Markets um.

    Was mir immer wieder auffällt, ist die große Ähnlichkeit der 10 größten Positionen bei der Zusammensetzung dieser ETFs. Offensichtlich kommt man einfach nicht an den üblichen Verdächtigen vorbei, oder etwa doch?

    Ich mag jedenfalls, trotz dass die Amis (noch) die größte Marktwirtschaft haben, mein Geld nicht mit Meta, Amazon, Google usw. vermehren. Diese Unternehmen sind bei mir auf der schwarzen Liste.

    Huiii... also viel hat sich ja nicht geändert, seit ich das Letzte mal hier online war ... Anfang des Jahres war's, glaube ich. ^^

    Das Gekabbel mag ja kurz ganz unterhaltsam sein, wird aber auch schnell wieder langweilig - ist halt immer wieder dasselbe...

    Also viel Spaß noch Allerseits, ich bin auch schon wieder weg und arbeite an meiner privaten Serverfarm weiter...

    Tschöö mit Öh!

    🙋‍♂️

    Xetra Gold hat den Nachteil, dass man Verwahrgebühren zahlen muss.

    Besser ist Euwax Gold II, hier gibt es keine Gebühren aber einen höheren einmaligen Spread.

    Hier genauso, nach einer Haltedauer von mehr als 1 Jahr, steuerfrei.

    Viel Spaß beim investieren.

    Euwax Gold II hat ein Aufgeld von ca 2% bezogen auf das Investment:
    Geld 1,10 Brief 0,82 %

    Da ich über die lokalen Voraussetzungen (Tresor) verfüge, kaufe ich Edelmetalle lieber physisch und spare mir daher das Aufgeld.

    Also ich denke wir leben seit geraumer Zeit in einem "Dauercrash". Im Grunde ist die Börse doch bereits seit dem "Liberation Day" des Donald T. aus Washington D.C. in einer Art dauernder Schockstarre. Und wenn nun noch solche Extremereignisse wie Krieg im und mit dem Iran und all die anderen "Problemzonen" hinzukommen, ist die Frage ob es denn zu einem Crash kommt und wann bereits obsolet. Der Crash ist längst präsent, er zeigt sich nur anders. Keine ins bodenlose fallenden Kurse, keine Bankenkrise, sondern subtiler, aber dafür persistenter.

    Und solange

    Ich habe mir abgewöhnt bei kurzfristigen Geldanlagen eine höhere Rendite zu erwarten, als maximal den Inflationsausgleich. Warum? Weil es allein schon statistisch keinen Sinn macht. Unter 10 Jahren Anlagehorizont gründet jeglicher mutmaßliche Ertrag über 3% auf Spekulation. Natürlich KANN man Glück haben und für eine geraume Zeit - die im Ideal genau mit dem eigenen Anlagehorizont übereinstimmt - eine Periode des allg. Wachstums an prosperierenden Märkten erleben, doch das Gegenteil ist genau so wahrscheinlich. Und bei der aktuellen Unwägbarkeit globaler Ereignisse wird es selbst den erfahrensten Börsengurus ziemlich schwerfallen Erträge jenseits der 5% Marke einzufahren.

    Also solange es bei den Geldmarkt-ETFs keine signifikante Änderung bei der Rendite gibt, hast du letztlich folgendes Problem:

    Ein Geldmarkt-ETF bietet aktuell im besten Fall eine Rendite die gerade so die Inflation ausgleicht. Damit kannst du also den Kaufkrafterhalt deines Investments bestreiten - soweit sogut.

    ABER: bei der Entnahme zahlst du trotzdem 25% Kapitalertragssteuer, was den Inflationsausgleich wiederrum schmälert, bzw, wenn's blöd läuft sogar zunichte macht.

    Deswegen solltest du deine Rechnung so aufmachen, dass du Inflation+ Kapitalertragsteuer in deine Ertragsmarge mit einbeziehst. Erst dann macht es Sinn Geld auf diese Weise zu "parken".

    So zumindest denke ich darüber...

    1. Würdet ihr freies Kapital eher in einen separaten ETF-Sparplan legen, wenn der Anlagehorizont nicht die AV ist sondern 7+ Jahre oder trotzdem "alles in einem ETF" mit entsprechenden Auszahlungen bei Bedarf?

    Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, hast du wohl nach 7+ Jahren vor einen bestimmten Betrag auszahlen zu lassen. Da wäre eine entsprechende Strategie für Auszahlungen hilfreich, denn wie dir sicherlich bekannt ist, werden bei der Auszahlung von ETFs die ältesten Anteile zuerst veräußert, was zu einer entsprechenden steuerlichen Belastung führt (25% Kap.Ertr. St.). Daher ist es u.U. sinnvoll sich eine passende Strategie für die Auszahlung zu überlegen. Hier mal ein Beispiel, wie man so etwas machen kann: ETF Steuern clever umgehen

    Das heißt, du läufst dem Markt hinterher.

    Sinnvollerweise müsstest du deinen Mix auf die zukünftigen Bedingungen anpassen. Das kannst du aber nicht, und deshalb ist deine Strategie für die Tonne.

    Genau, ich finde auch dass die 48% Ertrag (nach Steuer) in den letzten 8 Monaten für die Tonne sind! Es hätte 84% sein müssen!! :P

    Ab wann wird eine Beimischung im Depot denn zielführend?

    Wenn sie Gewinne erwirtschaftet!? ich meine, was soll denn sonst der Sinn eines Depots sein.

    Und Beimischungen können ja durchaus Gewinne erwirtschaften: Ich guck mir gerade ein paar meiner Goldmünzen an. Die sind eine Beimischung zu meinem Depot, haben jedoch in den letzten Monaten über 42% Gewinn (Netto) erwirtschaftet - also eine gute Beimischung würde ich sagen...

    Und wenn man nun 12% Schwellenländer hinzufügt ist es mit 2 ETF zielführender als gleich einen ACWI zu nehmen?

    Wer sagt denn, dass man den gleichen Anteil von 12% nehmen muss/soll?
    Durch einen (oder mehrere) separate Emerging Market ETFs kannst du den Anteil im Portfolio selbst bestimmen und jederzeit variieren. Ich habe schon lange aufgehört ETFs nur "von der Stange" einzukaufen. Mein Portfolio-Mix ist flexibel und lässt sich entsprechend den aktuellen Bedingungen anpassen. Das muss man mögen, weil es kein "Buy and Hold" sondern aktives Management ist.

    Bezogen auf die Ursprüngliche Frage des Threads: "Wie geht Ihr mit Geld/Vermögen um in der Ehe/Partnerschaft?" halte ich es ganz einfach:

    Ich mache die Finanzen, vermehre das angelegte Kapital und achte darauf, dass wir stets maximalen Ertrag erzielen und bekomme dafür ein monatliches Taschengeld von meiner Frau die wiederum shoppen geht, sich tolle Urlaube und allerlei sonstige Vergnügungen leistet.

    Also - sie gibt den Rest aus.

    Frei nach der Maxime "Happy Wife - Happy Life" ist das doch'ne prima Arbeitsteilung, oder?

    👍

    Und bei der Gelegenheit kannst du dann auch gleich nachfragen, wie man mit KI generierten Textbeiträgen umgeht.

    Und was hat das jetzt eigentlich in einem Finanzforum von Finanztip zu suchen ? Nichts.

    Wer generiert ihr eigentlich diesen totalen Blödsinn mit den „Dichtern und Denkern“ ??

    Ich glaube, du bist da irgendwie in einer falschen Zeit. Diese gab’s nämlich nie.

    Sag mal... was ist dir denn über die Leber gelaufen? Streß mit der Ehefrau, Auto kaputt, Fußballverein auf Abstiegskurs...?

    Komm mal wieder runter, entspann dich, mach ein paar Atemübungen und chill mal --

    Das wird schon wieder! 😂

    Also ob ich nun einen MSCI oder ACWI im Portfolio habe tut sich im Grunde nichts. Der Hauptunterschied zwischen MSCI World und MSCI ACWI liegt in der Abdeckung der Schwellenländer. Und was diese betrifft so sind die anteile im ACWI eher als marginal zu betrachten. Meiner perönlichen Ansicht nach ist es zielführender einen "echten" Schwellenländer ETF zusätzlich zum MSCI World ins Portfolio aufzunehme. So kann man den Anteil der Emerging Markets selbst justieren.

    Jedes "Zuviel" richtet sich letzlich gegen sich selbst. Das ist ein evolutionäres Prinzip. Wenn z.B. ein Bakterium überhand nimmt, dann tötet es den Wirt letztlich ab. Wir sind als Menschen zwar mit einem Bewusstsein ausgestattet sind, das über sich selbst, die Umwelt und den eigenen "Platz" in dieser Umwelt nachdenken kann, doch das bedeutet noch lange nicht, dass wir auch Vorausschauend agieren und bspw. unseren zumeisst negativen Impact auf diese Umwelt so weit als möglich minimieren. Daher werden wir über kurz oder lang (wahrscheinlich eher 'kurz') den Bodycount der Weltbevölkerung extrem nach oben schrauben.

    Falls die Menschheit also es dennoch schaffen sollte, die kommenden 500 Jahre auf diesem Planeten zu überleben, könnte es so ab a.D. 2530 interessant werden. Es ist jedoch zweifelhaft, ob die gesamte Planetare Bevölkerung dann über 1-3 Mrd. hinausgeht.