Beiträge von Goldmicha

    • (Depotübertrag): Erfahrene Anleger nutzen ein Zweitdepot. Sie übertragen die "jungen" Anteile (mit wenig Gewinn) auf ein neues Depot und verkaufen sie von dort aus. So bleiben die alten Anteile mit den hohen Gewinnen im ersten Depot und können dort weiter unversteuert für den Zinseszins arbeiten.
    • Funktioniert das?

    Scheiße, erst Irvin und jetzt Achim. Das waren leider echte Kapazitäten. Ich mag Leute, die scheiße sagen, wenn sie scheiße meinen. Und ich finde es ausgesprochen unangenehm, wenn Leute so rausgeekelt werden, wie es in diesen beiden Fällen scheinbar passiert ist.

    Noch ein Vorschlag: 50-60% in den ACWI Imi, 40-50% in den Kommer-ETF. Beides weltweite ETF, wenn auch etwas unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Positionen. Würde den US-Anteil auch etwas senken. Wir verzichten dabei aufs Rebalancing.

    Überschneidung: Geschätzt 80-90 % der Firmen, die im Kommer-ETF stecken, sind auch im ACWI IMI enthalten.

    Kosten: Mit einer durchschnittlichen TER von ca. 0,35–0,40% ist das Portfolio teurer als eine Ein-ETF-Lösung (0,20%).

    • Überschneidungen: Du hast fünf ETFs, die im Kern alle „Value“ oder „Multifaktor“ sind. Der Gerd Kommer ETF enthält eigentlich schon fast alles (All-Cap, EM, Faktoren). Den RAFI und den VanEck zusätzlich zu halten, erzeugt viele Überschneidungen.

    BTW: Warum 2 Threads zum gleichen Thema?

    90 Prozent Aktien
    18. Januar 2026 um 14:48

    Vielleicht kann man die zusammenführen? Kater.Ka

    Bitte nicht, denn es geht um zwei verschiedene Dinge. Einmal um einen Sicherheitsbaustein (500k) und einmal um einen Investionsbaustein (500k).

    Ob das so gut war ? Jetzt sind wieder einige Prozente nicht eingefahren worden und die Weltmärkte stehen mal wieder auf Höchstkursen.

    Nun, das war in der Vergangenheit fast immer so. Aber selbst wenn. Die Kohle war einfach noch nicht da ;) Grundsätzlich bin ich jetzt aber etwas mehr im Thema drin. Außerdem habe ich natürlich die Hoffnung, dass die Kurse morgen zumindest etwas fallen. Ich gehe ja auch nicht gleich komplett all in, sondern habe mich für ein Stufenmodell entschieden.

    Hallo,

    ich habe das Glück, jetzt anlegen zu können. Ich brauche das Geld in den nächsten 10 Jahren nicht, weil ich noch so lange arbeiten werde und sehr glücklich mit meiner Arbeit bin. Auch danach brauche ich es nicht wirklich. Es wäre aber sicherlich ganz gut, zu wissen, dass noch ein wenig Kohle im Sparschwein ist.

    Bis lang hatte ich mir überlegt das Geld in den SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (isin: IE00B3YLTY66) zu stecken und in 10 Jahren mal zu schauen, was draus geworden ist. 99 % des weltweiten Marktes in einem einzigen Papier zu minimalen Kosten (0,17 % TER).

    Hier und anderswo lese ich jetzt oft, dass es nicht so klug ist, die USA zu stark zu gewichten. Deshalb überlege ich jetzt eher eine "Anti-USA" Korrektur einzubauen: 75% SPDR ACWI IMI / 15% MSCI exUSA / 10% EM IMI

    Was haltet ihr von dieser Idee? Und was haltet ihr von 75/15/10? Sollte man China vielleicht noch aus den EM nehmen? Da ich ja 10 Jahre Zeit habe, scheint mir das China/Taiwan Risiko nicht so hoch zu sein. Putin nimmt sich die Ukraine, Trump Grönland, China Taiwan. So what? Werte und Überzeugungen scheinen nicht mehr so die große Rolle zu spielen. Die Börsen brechen mal kurz für ein paar Tage ein und weiter gehts-so war es ja scheinbar in den vergangenen Jahren.

    Zwischendurch hatte ich auch mal (durch IRVIN inspiriert) folgende Überlegung:

    35% Amundi Prime All Country World UCITS ETF Acc: WKN: ETF151 Ticker WEBN

    35% Invesco MSCI World Equal weight WKN: A40G12

    15% iShares MSCI World small cap WKN: A2DWBY

    15% iShares Core MSCI EM WKN: A111X9 , ISIN: IE00BKM4GZ66

    Aber ich denke, dass das ständige Neubewerten und Umschichten nichts für mich ist. Außerdem müsste ich, immer wenn ich umschichte, auch Steuern zahlen, das möchte ich erstmal vermeiden.

    Ich würde es als sicherer begreifen, eben kein Währungsrisiko einzugehen, egal welches, das kann ja in beide Richtungen ausschlagen.

    Ist es dann nicht sicherer in der Heimatwährung zu bleiben?

    Oder gehörst du zu jenen, die dem Euro grundsätzlich misstrauen?

    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich war bzw. bin mir da unsicher. Momentan misstraue ich vor allem dem Dollar. Nach euren Rückmeldungen überlege ich auf 60 % DBX0AN zu gehen, und jeweils 20 % CHF (LYX01P) (Schutz bei Euro-Krisen, geringste Volatilität unter den Fremdwährungen.) und SGD / NOK (Geopolitische Diversifikation (z.B. je 10%)).

    Hallo,


    ich wollte 400 bis 500k für die nächsten 8 bis 10 Jahre hier anzulegen (vielen Dank an Irvin für den Tipp):

    Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF LU0290358497

    Überlege aber es jetzt doch anders zu machen (nächste Woche soll es los gehen). Wäre es nich besser auch hier etwas breiter zu streuen? Meine Idee:

    40% Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C, WKN: DBX0AN, Typ: Thesaurierend

    20% . Schweiz (CHF-Geldmarkt): Für den Schweizer Franken gibt es ein sehr effizientes Produkt von Amundi (ehemals Lyxor), das den SARON (den Schweizer Geldmarktzins) abbildet. Name: Amundi Smart City II - JPMorgan SARON UCITS ETF Acc, WKN: LYX01P (oder auch unter A2P67G zu finden), Typ: Thesaurierend

    Vorteil: ich halte faktisch Schweizer Franken-Guthaben. Wenn der Franken gegenüber dem Euro aufwertet, steigt der Wert dieses ETFs in meinem Depot zusätzlich an.

    20% : Norwegen (NOK-Anleihen mit kurzer Laufzeit) Da es für Norwegen kaum reine „rOvernight“-Geldmarkt-ETFs für Privatanleger in Deutschland gibt, greift man zu kurzlaufenden Staatsanleihen (0-5 Jahre). Name: iShares Norway Govt Bond UCITS ETF, WKN: A2PCDA, Typ: Thesaurierend

    Vorteil: Dieser ETF investiert direkt in norwegische Staatsanleihen. Da Norwegen faktisch schuldenfrei ist (wegen des Ölfonds), ist dies eines der sichersten Papiere der Welt. 0-5 Jahre Laufzeit bedeutet eine leichte Volatilität, wenn die Zinsen steigen/fallen.

    20%: Singapur (SGD-Staatsanleihen)

    Auch hier nutze ich einen ETF auf Staatsanleihen. Singapur hat ein AAA-Rating, was in Rogoffs Welt der "Schulden-Sorglosigkeit" eine absolute Seltenheit ist.

    Name: Xtrackers II Singapore Government Bond UCITS ETF 1C, WKN: DBX0BC, Typ: Thesaurierend

    Vorteil: Er reinvestiert die Zinsen der singapurischen Staatsanleihen direkt. Ich diversifiziere damit mein Portfolio geografisch weg von Europa und den USA. Momentan hätte ich eine jährliche Rendite von ca 2,8 Prozent. Also etwas unterhalb der Inflation. Sollten Dollar und Euro schwächeln, so hätte ich alles richtig gemacht. In diesem Fall hätte ich mit meiner Aufteilung alles richtig gemacht. Der DBX0AN liefert mir weiterhin seine Euro-Zinsen, aber meine Anteile in CHF (LYX01P) und SGD (DBX0BC) würden massiv an Wert gewinnen, weil sie in stabilere Währungen umgerechnet werden.. Das ist meine Überlegung. Was meint ihr dazu?

    Trump setzt alles daran, die Zinsen niedrig zu halten. Im Mai wird er einen Notenbankchef nach seinem Gusto einsetzen. D.h. die Inflation wird, auch dank der Zölle, ordentlich angeheizt – vermutlich, um die enormen Staatsschulden auf diese Weise zu tilgen. Die einfachen Menschen sind Trump ohnehin egal. Die müssen die Zeche dafür natürlich bezahlen, bzw. können sie nicht mehr zahlen. Zumal die Chance hoch ist, dass sie dank KI ihren Job verlieren. Ach ja, die Aktienkurse – das ist es ja, was hier interessiert – werden natürlich weiter steigen. ABER: da der Dollar sehr schwach werden wird, kommt davon bei uns im WELT-ETF nichts an. Sehe ich das für die nächsten 5 bis 10 Jahre richtig? Die Konsequenz müsste dann doch sein, USA reduzieren, mehr EM (die profitieren ja vom schwachen Dollar), mehr Europa und Japan.

    Oder was meint ihr?

    Ich habe mich ein einziges Mal in Bezug auf eine Geldanlage festgelegt: Beim Kauf eines Hauses. Das war eine gute Idee. Es hat mir in 10Jahren 77 Prozent Rendite gebracht. Damit war ich zu Frieden.

    Im Augenblick bin ich aber sehr unentschlossen. Eine Immobilie in Italien? Ein ETF oder beides? Schon mal eines altersgerechte Immobilie? Oder die Kohle einfach auf den Kopf hauen. Es fällt mir einfach schwer mich fest zu legen. Dabei weiß ich genau, dass es sehr ratsam wäre sich fest zu legen. Ich habe noch 10 Jahre bis zur Rente. Noch mal 70 bis 80 Prozent Rendite einzufahren wäre natürlich schon ganz nett.... Also werde ich zumindest die Hälfte meines Vermögens langfristig anlegen. Vermutlich in einen breit gestreuten ETF.

    Hallo,

    ich hatte mein Leben lang immer Probleme mich in Bezug auf meine Finanzen fest zu legen, weil ich nie wusste, was mir morgen in den Kopf kommt. Kennt ihr das? Und was kann man dagegen tun?

    Hallo,

    ich bin kein Experte für weltwirtschaft. Ich frage mich allerdings, ob es nicht sinnvoll wäre in China zu investieren. Ich sehe, dass sie enorm innovativ sind (z.b. in der Robotik aber auch im Bereich KI). Das müssen Sie auch sein, weil die Bevölkerung rasant schrumpft. Wie sieht ihr das? Und wie würde man am besten dort investieren?