Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

  • Dann müsstest du das Internet verbieten. Aber das Internet setzt sich ja nicht durch und deswegen hat sich in ein paar Jahren ja eh alles erledigt.

    Wie absurd.

    Es reicht völlig, das Internet total zu überwachen und zu zensieren oder abzuschotten.

    Stichworte Great Firewall, KI-Ũberwachung und Sozialkreditsystem.

    Auch der Einwurf von “Weltuntergangsszenarien” verpufft angesichts der realen Welt.

    Hier geht es auch nicht um Meinung, sondern um die Unterschiede zwischen Gold und dem Internet oder anderen “Netzwerken” wie Bitcoin.

    Das war ja die Ausgangsthese, dass ein “Netzwerk” irgendwie wie Gold sein könnte.

    Frei nach dem TE: Study the real world! 🌍

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    Bitcoin
    Expertengespräch am 06.08.2026

    Reine Spekulation? Wann Du Bitcoin haben solltest

    06.08.2026 - Bitcoin

  • Wenn ein Jahrtausend altes Asset das mit mehreren Millionen Tonnen tatsächlich auf diesem Planeten existiert an einem Tag ein Viertel seines Wertes verlieren kann braucht man sich um die Schwankungen eines erst wenige Jahre alten digitalen Assets keine Sorgen machen.

    Wenn man selbst noch mehrere Millionen Jahre lang leben und somit Zeit haben wird, das digitale Asset reifen zu sehen, mag das zutreffen.

    Wenn man allerdings deutlich weniger Zeit hat, nutzt dieser Vergleich nichts.

  • Ich finde, die Aussage greift zu kurz. Natürlich können Staaten das Internet überwachen, zensieren oder den Zugang einschränken. Aber das betrifft (temporär) in erster Linie Menschen und Nutzung, nicht das Protokoll selbst. Ein global verteiltes System wie Bitcoin lässt sich nicht einfach „abschalten“, solange es irgendwo weiterläuft. Nutzung kann erschwert, kriminalisiert oder verdrängt werden, verschwinden tut das Netzwerk dadurch nicht.

    Der Vergleich mit Gold zielt auch nicht darauf ab, dass Bitcoin ein „Netzwerk wie jedes andere“ ist, sondern darauf, dass es ähnliche monetäre Eigenschaften hat. Dass Staaten Besitz verbieten oder einschränken können, hat es bei Gold historisch ja gegeben – trotzdem war es nie weg.

    Gerade die reale Welt zeigt doch eher, dass zentraler Druck langfristig zu dezentraler Anpassung führt. Verbote, Zensur und Überwachung sorgen nicht für das Ende solcher Systeme, sondern machen sie robuster. In dem Sinne ist Bitcoin meiner Auffassung nach eher anpassungsfähig als verwundbar.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Jeder darf meinen, der Himmel sei grün oder 2+2 sei 5. Genauso darf man auch meinen, dass Gold auch nur ein Netzwerk sei (oder umgekehrt ein Netzwerk wie Gold).

    Frage ist eher, ob diese Meinungen den Himmel, die Mathematik oder das Gold beeindrucken können. Vielleicht, wenn Pippi Langstrumpf sie äußert ;)

  • Jeder darf meinen, der Himmel sei grün oder 2+2 sei 5. Genauso darf man auch meinen, dass Gold auch nur ein Netzwerk sei (oder umgekehrt ein Netzwerk wie Gold).

    Frage ist eher, ob diese Meinungen den Himmel, die Mathematik oder das Gold beeindrucken können. Vielleicht, wenn Pippi Langstrumpf sie äußert

    Bitcoin wird nicht mit Gold verglichen, weil es ein Netzwerk ist, sondern weil es ähnliche monetäre Eigenschaften erfüllt. Dass Gold den Meinungen egal ist, stimmt. Genau so ist es Bitcoin egal, wer ihn nutzt, verbietet oder verspottet – er funktioniert einfach weiter nach festen Regeln.

    Man kann das ablehnen oder uninteressant finden, völlig legitim. Aber so zu tun, als ginge es hier um beliebige Meinungen statt um überprüfbare Systemeigenschaften, macht die Debatte eher rhetorisch als sachlich.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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    Bitcoin kackt ja schon wieder ziemlich ab und marschiert straff Richtung 50k. Waren nicht eigentlich 150k als Kursziel sogar noch für 2025 ausgerufen?

    So scheint das ja auch die Björse Montag wieder auf Talfahrt zu schicken.

  • Interessanterweise hört man wenig von den ganzen Tech Bros und MAGA-Oligarchen, die das noch so gehypt haben.

    Vielleicht haben sie ein gutes Geschäft gemacht? Pump and dump?

    In der Pyramide muss es ja auch das Fußvolk geben. Hauptsache, jeder kennt seinen Platz in diesem Spiel…

    Die Zentralbanken kaufen derweil lieber Gold - offenbar als “strategische Reserve”…

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  • Bitcoin kackt ja schon wieder ziemlich ab und marschiert straff Richtung 50k.

    Du bist in diesem Thread auch nur unterwegs, wenn Bitcoin einen Kursrutsch erlebt hat, oder? ^^ – Freu dich doch lieber über den schönen Rabatt, den es aktuell gibt.

    Kurzfristig sieht das vielleicht unschön aus, aber technisch ist nichts kaputt. Ich gehe eher davon aus, dass der Bereich um 75k$ hält (siehe Liberation Day im April). Erst wenn wir klar darunter rutschen, könnte man von einer echten Trendwende sprechen – dann wäre auch noch eine Etage tiefer drin. Selbst das wäre aber kein Drama.

    Man muss vielleicht schlicht akzeptieren, dass 2026 ein Bärenmarkt sein könnte. Das wäre historisch nichts Besonderes und passt ziemlich gut ins bisherige Muster. Wichtig ist: Der übergeordnete Trend aus higher highs und higher lows ist bislang weiterhin intakt.

    Und vor allem: Fundamental hat sich nichts geändert. Die Rahmenbedingungen sind gleich, die Adoption geht weiter und die Eigenschaften von Bitcoin sind unverändert. Kursziele wie 150k sind Momentaufnahmen und Narrative – der Markt schuldet niemandem einen Zeitplan.

    https://charts.bitbo.io/long-term-power-law/

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    Dann fang bitte endlich an ;)

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  • Am Wochenende ist die Liquidität im Markt deutlich geringer als in der Woche, bedeutet, dass weniger Geld zu großen Bewegungen führen kann. – Darüber hinaus kam es heute mehr oder weniger unerwartet in den USA zu einem partiellen Shutdown, worauf der Kurs des Bitcoin vermutlich reagiert hat. Dieser Shutdown könnte aber bereits am Montag wieder aufgehoben werden, da man wohl vor einer Einigung steht, sodass es am Montag nicht zwingend zu großer Volatilität auf den Aktienmärkten kommen muss.

    Shutdown in den USA – warum schon wieder?
    In den USA ist wieder einmal eine kurzzeitige Haushaltssperre in Kraft getreten, Bundesbehörden sind geschlossen oder arbeiten nur sehr eingeschränkt. Der…
    www.br.de

    Spannender sind wahrscheinlich die Rohstoffmärkte am Montag, vor allem Silber und Gold, die sich nach dem Abverkauf am Freitag evtl. erholen könnten.

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  • Wie entwickelt sich der Bitcoin-Kurs im Februar? 20

    1. Gegenbewegung Richtung 100k$ 2 10%
    2. Stagnation bei 80k$ 5 25%
    3. Abwärts Richtung 60k$ 8 40%
    4. Ist mir komplett egal, ich bin nur hier, um die Trottel auszulachen, die in so einen Scheiß investieren. 5 25%


    Na, wer hat Bock? :S – Was erwartet ihr für den Februar?

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  • Ich finde es erstaunlich, dass kurzzeitige Kursentwicklungen als Pro oder Contra (in aller Regel Contra) Argumente aus dem Hut gezaubert werden. Getreu dem Motto "Bitcoin ist ein Scam. Bitcoinkurs fällt. Ha ich hab Recht. Ihr ahnungslosen Schafe."

    Ich persönlich wünsche jedem mit seinem Finanzplan (ich hoffe jeder hat zumindest grob skizziert, warum er spart, was er bespart/investiert und warum er das tut) erfolgreich ist. Diese Böswilligkeit empfinde ich als hochgradig befremdlich.

    Dabei ist es völlig legitim darüber zu diskutieren, ob jetzt der Zyklus nachhaltig verändert wurde (wenn ja warum?) oder ob er ggf. noch intakt ist grds., aber durch gewisse Faktoren beeinflusst wird. Man kann von mir aus auch behaupten, dass das jetzt der Untergang von Bitcoin wäre (wenn man es denn auch nur im Ansatz logisch erklären kann, warum das so sein sollte). Aber diese Böswilligkeit ... ich weiss nicht.

  • Hatte hier nicht mal jemand behauptet, der Bitcoin sei ein Vorbote für den Aktienmarkt? Gibt es dafür Belege? Müssten wir uns dann nicht am Montag aufs Kaufen einstellen?

    Bitcoin ist halt 24/7 Tage handelbar und als Risikoasset (das ist es derzeit zweifelsohne) mit einer derart flexiblen Liquidität quasi das erste Asset, was angepackt wird, wenn am WE irgendwelche (vermeintliche) Hiobsbotschaften kommuniziert werden. Erfreulicherweise gilt das aber für die Entwicklung in beide Richtungen.

    Mir persönlich ist es egal, ob der Bitcoinkurs im Februar bei 50 oder 150k steht. Ich kann es eh nicht beeinflussen. Für die zunehmende Adaption wäre es natürlich wünschenswert, dass Bitcoin jetzt nicht weiter fällt, aber wenn es so ist, dann ist es so. Es spielt schlicht und ergreifend keine Rolle, ob ich mir darüber Gedanken mache. An meiner Strategie ändert das grds. nichts. Es macht mich auch nicht nervös, obwohl ich seit Beginn meines Investments zu 90% im Minus bin mit Bitcoin. Ich hab zu keinem Zeitpunkt darüber nachgedacht nochmal auszusteigen.

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