Beiträge von James McIntosh

    Die 10300 Euro Entschädigung sind standardmäßig im Schließfachvertrag enthalten, sofern die Sparkasse das ähnlich handhabt wie meine Bank.

    Was etwas untergeht in den Medien ist, dass in der Sparkasse in Halle/Westfalen ebenfalls ein paar Schließfächer aufgebrochen wurden. Ich habe durch eine zuverlässige Quelle erfahren, dass die Schließfächer hier wohl nur abgesichert sind bis zu Beträgen zwischen 1.500 und 5.000 €.

    Da fragt man sich schon, wofür man eigentlich die Schließfachgebühr zahlt.

    Also... ich bin ja erst kurz hier, aber kann es sein, dass manche Leute das Forum hier etwas zu ernst nehmen? Als quasi Außenstehender muss ich sagen, dass ich ab und zu eine etwas seltsame menschliche Dynamik hier beobachtet habe. Wo es doch eigentlich primär um Finanztips gehen sollte wird schon ganz schön viel "gemenschelt" hier.

    Ich mache mich vll. nicht sehr beliebt mit diesem Hinweis, aber es gibt auch ein Leben ohne das Finanztip-Forum und ich kann nur hoffen, dass der Herr mit dem Pseudonym "Achim Weiss" jetzt etwas sinnvolleres mit seinem Leben anstellt als hier tausende von ellenlangen Posts zu schreiben.

    Schau Dir mal das Pantoffelportfolio der Stiftung Warentest an (falls noch nicht geschehen).
    In Deinem Alter würde ich Aktien-ETF zu Tagesgeld (oder Geldmarkt-ETF) von 70/30 oder sogar 80/20 wählen.

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    Einmal pro Jahr ein Rebalancing ist wirklich nicht sehr schwer, Warentest stellt sogar nen Rechner dafür zur Verfügung.

    Hallo zusammen,

    ich habe nun schon öfter im Forum die Kritik gelesen, dass z.B. Finanztip thesaurierende weltweite ETF empfiehlt, obwohl durch die Voraupauschale nun Ausschütter besser dastehen. Sollte das stimmen wäre es nett wenn jemand mal kurz erklären könnte, weshalb genau das so ist oder sogar eine Beispielrechnung zeigen. Danke!

    Tips zu den Einzelaktien gebe ich besser keine, denn ich habe selbst nicht immer das beste Timing. Habe z.B. jahrelang Bayer gehalten und dann Ende Oktober 2025 verkauft - seitdem sind sie um >30% gestiegen :D.
    Aber da diese neun Titel ja überschaubare Beträge sind würde ich sagen, dass die Entscheidung davon abhängt, ob Du Spaß am "Zocken" mit Einzeltiteln hast (dann ggf. halten) oder wie ich eher passiv inverstieren und ein aufgeräumtes Portfolio haben möchtest (dann ggf. verkaufen).

    as bzw. so eine oder einen in Anspruch nehmen, würde ich zudem eher nicht auf "Glück" setzen - sondern beispielsweise auf persönliche Empfehlung(en), Bewertungen im Internet, Vita der Person, ggf. vorhandene Artikel, Veröffentlichungen, Bücher usw. derselben, Eindruck im (oftmals kostenfreien) Kennenlern- bzw. Vor- oder Erstgespräch usw.

    Tja, es gibt leider nicht wenige Leute, die sich nach außen sehr gut darstellen können und deren Kunden (sofern die Zitate auf den Bewertungsportalen nicht gestellt sind) offenbar nicht mal im Nachhinein durchschauen, was ihnen da angedreht wurde und zu welchem Preis.
    Obwohl... letzteres ist eigentlich nicht verwunderlich, denn das geht ja vielen Kunden von Banken, MLP etc. ähnlich.

    Bei sorgfältiger Auswahl eines solchen (von Provisionen unabhängigen) Honorarberaters besteht aber eine realistische Chance auf eine fundierte und individuell passende Beratung samt kostengünstiger Umsetzung. Diese Chance dürfte in den oben genannten Fällen dagegen schon per se eher gar nicht existieren. Im Retailgeschäft erst recht nicht.

    Meine Erfahrung mit Honorarfinanzanlagenberatern sind zu 100% negativ. Da die Stichprobe n=1 ist, möchte ich nicht ausschließen, dass man mehr Glück bei einem anderen Berater haben kann.
    Aber wie oft soll man bitte hunderte oder tausende Euro in verschiedene Honorarfinanzanlagenberater investieren? Ich mach das jetzt jedenfalls lieber soweit ich es kann selbst.

    Wie ich zu Beginn bereits schrieb:

    Wie man an der Frage wohl erkennen kann, bin ich kein Experte in Sachen Anleihen und würde mich über fachkundige Einschätzungen freuen.

    Mehr habe ich von den kostenlosen & freiwilligen Kommentatoren hier natürlich nicht erwartet.
    Allerdings möchte ich vehement bestreiten, dass man in Sachen Finanzen besser beraten wird, wenn man etwas dafür (direkt oder indirekt) bezahlt hat. Sämtliche meiner Erfahrungen bei Sparkasse, MLP, Versicherungen und sogar einem Honorarfinanzanlagenberater sprechen klar dagegen. "You get what you pay for" stimmt in diesem Kontext eindeutig nicht.

    Ich möchte Dich davor bewahren, den gleichen Fehler, den Du schon mal gemacht hast, nochmals zu machen. So sieht es nämlich für mich gerade aus, wenn Du irgendetwas auf Empfehlung von unbekannten Forumsmitgliedern kaufen möchtest, ohne es selbst verstanden zu haben.

    Also... der Titel meiner Frage lautet ja "Verluste von Anleihen-ETF realisieren oder aussitzen?"
    Es geht mir um das VERkaufen des Anleihe-ETF. Ich habe nicht vor, irgendwelche Kaufempfehlungen umzusetzen, denn was ich mit den Erlösen mache, weiß ich bereits.
    Mein Tip zurück wäre also, die Beiträge genau zu lesen, statt dem Fragenden mangelndes Wissen und Unwilligkeit etwas dazuzulernen zu bescheinigen - das ist nicht sehr nett.

    Die Alternative ist aber nicht, nichts zu machen. Man könnte ja eventuell etwas lernen.

    Keine Ahnung was der Kommentar soll, denn im Rahmen meiner Möglichkeiten lerne ich ja dazu. Allerdings habe ich leider gerade keine Zeit, ein Studium der Wirtschaftswissenschaften einzuschieben um mich zum Profi-Ökonomen weiterzubilden. Daher nutze ich natürlich Bücher & Videos die Inhalte anbieten, die für mich einigermaßen verständlich sind (z.B. Warentest, Finanztip, etc.) und bin über diese Angebote auch sehr dankbar.

    Selbst wenn ich nun etwas Geld verloren habe durch den Anleihen-ETF, habe ich doch erheblich mehr Erträge erzielt, weil ich deinige empfohlene Anlagekonzepte umgesetzt habe.

    Was hast Du denn gelernt?

    Nix mit Finanzen

    Soll man in etwas investieren, was man nicht verstanden hat?

    Eher nicht

    Hast Du die Funktionsweise von Geldmarkt-ETF verstanden?

    Mittlerweile einigermaßen

    Soll man auf das hören, was andere empfehlen, ohne es selbst verstanden zu haben?

    Wenn die Alternative ist, nichts zu machen mit dem Geld (=Girokonto), richte ich mich notgedrungen nach den Tips von Quellen wie Stiftung Warentest bzw. Finanztip

    Das macht für dieses Jahr Sinn. Den Rest würde ich aber nicht einfach weiter laufen lassen. Das Zinsänderungsrisiko bei Deinem ETF besteht unverändert fort. Das gegenwärtige Zinsniveau kann sich durchaus auch wieder nach oben bewegen und schon bricht Dein ETF (erneut) ein.

    Möglich, aber sollten die Zinsen weiter runter gehen, wäre das Gegenteil der Fall.

    Da ich eh mehr Kapital in Geldmark-ETF und Tagesgeld habe, macht mir das "Risiko" steigender Zinsen nicht viel aus.

    Vielleicht tröstet es dich, dass manch andere in dieser Phase noch wesentlich unklüger waren:

    Na ja, zu wissen, dass andere Leute noch mehr Unsinn gemacht haben, hilft mir ja leider auch nicht viel. Ich verbuche die ganze Sache als Lehrgeld (...nicht mein erstes).
    Habe mich nun entschieden, so viel von dem Anleihe-ETF zu verkaufen, dass ich keine Steuern mehr auf meine diesjährigen Gewinne zahlen muss (ca. 1/5tel meiner Anteile). Den Rest lasse ich erstmal laufen.
    Den Erlös werde ich dann wohl nächstes Jahr in einen andere "sichere" Anlagen stecken, vermutlich in Festgeld oder einen Geldmarkt-ETF.

    Hm. Der ETF ist doch ein Ausschütter? Stimmen denn dann -12% für die gesamte Performance?

    Prinzipiell ist der Kurs doch wumpe: je niedriger die Umlaufrendite, umso höher der Kurs und umgekehrt. Ebenso errechnet sich die Ausschüttungsrendite bei niedrigerem Kurs entsprechend höher und umgekehrt.

    Der Kurs atmet halt umgekehrt zum Zinsniveau, aber solange der ETF ausschüttet ist meiner Meinung nach alles im grünen Bereich.

    Nunja, es stimmt schon, dass es ein Ausschütter ist... was sie Sache aber nicht so viel besser macht.
    Gekauft haben ich die Anteile Mitte 2019 zum Kurs von ca. €62,20 heute sind sie €54,80 Wert, also ein Verlust von ~12%.
    Ja, es gab natürlich Ausschüttungen, jedoch waren die in den Zeiten der Niedrigzinsen ebenfalls sehr gering. Für 2025 liegt die Ausschüttungsrendite bei 2,14%, also auch unter gutem Tagesgeld oder Festgeld.
    Wie auch immer, hätte ich das Geld unter dem Kopfkissen gelassen, wäre das deutlich klüger gewesen ?(

    Danke Alex777 , in der Tat ist es erfreulicherweise so, dass meine Kapitalerträge aus Aktien-ETF, Dividenden, Zinsen (sowie die Steuern auf die Vorabpauschale) im laufenden Jahr über meinem Freibetrag liegen und ich Kapitalertragssteuern zahlen "darf".
    Steuerlich gesehen wäre es dann wohl nicht dumm, noch im laufenden Jahr ein paar Anteile des o.g. Anleihen-ETF zu verkaufen und mit dem Verlust dann den Gewinn auszugleichen.