Beiträge von Clueless66

    Den (kleinen) steuerstundenden Vorteil gibt es nur in der Ansparphase. In der Entnahmephase dreht der zu einem Nachteil. Bisher hat sich diese Einsicht noch nicht flächendeckend durchgesetzt, weil das Problem erst seit 2023 sichtbar ist. Zuvor haben die Steuern auf die Vorabpauschale wegen niedrigem und teils negativem Basiszins keine Rolle gespielt.

    Fakt ist, dass Du bei der Entnahme beim Thesaurierer zweimal Steuern zahlst.
    Einmal für die Steuern auf die Vorabpauschale, was in etwa der Steuer auf die Ausschüttung entspricht. Dafür brauchst Du zusätzliche Liquidität was schon mal nicht so günstig ist. Dann fallen ein weiteres mal Steuern an beim Verkauf der Anteile, mit der Du die Entnahme machen willst. In den Anteilen stecken Gewinne drin, die beim Verkauf versteuert werden. Je nachdem wie lange Du die Teile im Depot hast, kann das mehr oder weniger teuer werden.

    Okay, danke! Wenn ich das jetzt richtig verstehe bedeutet es, dass es, insbesondere bei einer im Vergleich zur Auszahlphase eher kürzeren Ansparphase, doch von Vorteil ist, ausschüttende Fonds zu nehmen, in meinem Fall dann den FTSE all world im pantoffelportfolio und den Life strategy 60% in dem extra Portfolio.

    Dieser Vorteil überwiegt auch dann, wenn ich während der Ansparphase Orderkosten durch das wieder anlegen der Ausschüttungen habe. Ich bin bei der consorsbank, das sind dann knappe 5 € plus 0,25% des ordervolumens.

    Gerade fällt mir ein, dass ich ja auch wenn ich sonst keinen Sparplan habe für die Dividenden vielleicht einen Sparplan für 4 mal im Jahr aufsetzen könnte.

    Gut dass das Thema aufkam, ich hätte ansonsten nämlich thesaurierende Fonds genommen!

    Danke für die Klarstellung, ich dachte, dass die Steuer auf die Vorabpauschale eventuell niedriger sein könnte als die Steuer auf die tatsächlich ausgezahlte Dividende, aber mit dem Thema hatte ich mich auch noch gar nicht beschäftigt. Finanztest empfiehlt eher die Anlage in thesaurierende Fonds, deshalb hatte ich dieses Thema bisher ausgespart. Bei thesaurierenden Fonds spart man sich ja zumindest die Ordergebühren, weil man nicht Auszahlungen wieder anlegen muss. Ich habe keinen regelmäßigen Sparplan, den kann ich mir in meiner derzeitigen Einkommenssituation als Selbstständige nicht leisten. Das Vermögen, um dessen Wiederanlage es geht, war bisher über viele Jahre mit zuletzt hohem Verlust in offenen Immobilienfonds angelegt, ich hatte mich da nie drum gekümmert, mein Fehler. Ich habe seit langem noch ein weiteres, kleineres Depot (65 k) mit zwei mäßig laufenden Aktienfonds und schlecht laufenden Rentenfonds sowie Siemens Aktien, und dass ich mich demnächst auch kümmern müßte. Das nur zu Erläuterung, warum ich keinen Sparplan habe. Es wird in den nächsten Jahren noch einiges an Vermögen dazu kommen, unter anderem durch Immobilienverkauf, und das soll und muß dann für meine Zusatzrente reichen.

    Hätte ich eine größere Summe zu investieren würde ich das bei Aktien gestaffelt machen, also z.B. bei 500K dann so 50k€ jeden Monat. Da ich schon ein paar Börsenkrisen mitgemacht habe kenne ich das Gefühl, wenn das Depot kurz nach dem Investment recht plötzlich und dann für eine gefühlte Ewigkeit 50% oder so im Minus steht.
    Durch die Staffelung kann man dieses Risiko zwar natürlich nicht eliminieren, aber zumindest etwas mehr verteilen. Ist aber zugegeben mehr eine psychologische als rationale Sache.

    Ja, ich denke auch, psychologisch ist es auf jeden Fall einfacher, den Kauf über mehrere Etappen zu strecken, und wenn zwischendurch die Börsen fallen, kann man sich freuen, dass man beim Restkauf davon profitieren kann. Andererseits: wenn man die Einzahlung über einige Zeit streckt und die Börse verliert dann direkt anschließend, wäre man besser dran gewesen, wenn man gleich zu Beginn alles investiert hätte. Deshalb überlege ich auch hin und her, mal denke ich, ich mache alles nächste Woche nach dem Motto time in the market schlägt timing the market, und dann denke ich wieder, ich strecke es auf drei bis sechs Monate. Die Frage ist vielleicht auch, welche Strategie man letztendlich im Zweifel am meisten bereuen würde, wenn es auf die ein oder andere Weise schief geht😅

    Die grundsätzlichen Gedanken zum Vanguard Lifestrategy sind vernünftig. Das einzige was mir an dem für die Entnahmephase nicht gefällt ist die Tatsache, dass es den nur thesaurierend gibt. Ausschüttende Fonds haben im Alter klare Vorteile. Bei thesaurierenden Fonds muss man zum Jahresfang immer Extra-Geld reservieren für die Steuern auf die Vorabpauschale.

    Danke für den Hinweis. Vielleicht habe ich da ein Verständnisproblem, aber ich hätte eigentlich gedacht, dass die thesaurierende Version besser ist, weil ich für Ausschüttungen ja direkt Kapitalertragssteuer zahlen müsste, der Freibetrag wird schon durch das Tagesgeld ausgeschöpft. Und dann muss ich die Ausschüttungen selber wieder anlegen. Beim thesaurierenden Fond muss ich zwar eine vorabpauschale zahlen, aber die sollte doch eigentlich deutlich niedriger sein, und die thesaurierende Version des Fonds dürfte ja auch eine höhere Rendite haben.

    Aber das ganze ist perspektivisch vermutlich komplexer, weil bei mir ja in wenigen Jahren schon die Auszahlphase anfängt und da wäre es wahrscheinlich ungünstig, einen Geamtbestand thesaurierender Fonds zu verkaufen, um sie umschichten zu können in Ausschüttende.

    Um später in der Auszahlphase von Ausschüttung und allein zu leben, reicht das Gesamtvermögen nicht, das heißt, wenn ich meinen renditebaustein jetzt ausschließlich mit ausschüttenden ETFs bestücke (neben dem Live strategy 60% wäre das ja dann in meinem parallel angelegten pantoffelportfolio noch der MSCI World ACWI) müsste ich auch Fonds Bestandteile verkaufen in der Auszahlungsphase, nur eben weniger, dann hätte ich eine Kombination aus Fondsverkauf und Dividenden.

    Würdest du darin einen grundsätzlichen Vorteil sehen?

    So handhabe ich das auch mit der Sicherheitskomponente....Den Großteil im DBX0AN...und immer wenn es einen akzeptables Tagesgeldangebot gibt (hohe Bonität, Laufzeit min. 3 besser 6 Monate...) schiebe ich temporär max. 100k€ ins Tagesgeld.....aktuell z.B. 2,9% für 6 Monate bei der Volkwagenbank....

    Ja das klingt gut, bei der Volkswagenbank habe ich diese Summe auch gerade liegen

    Was schwebt dir da vor?

    Xetra oder Euwax 2 Gold, zur Stabilisierung gegen zu große Schwankungen. Bei Xetra hat man ja eine Gebühr für die Lagerung, bei ewuax 2 einen größeren spread mit deutlichem Verlust bei Verkauf, ich denke, wenn man ja sowieso länger als ein Jahr hält, kommen die Kosten vielleicht auf das Gleiche raus. Habe das allerdings noch nicht ausgerechnet. Wenn es Bestandteil des Renditebausteins ist, kann es im Zuge des Rebalancings ja dann zu Verkäufen kommen

    Ich habe sogar überlegt, ob ich unabhängig vom pantoffelportfolio (also anderes Thema) etwas Gold kaufen sollte, z.B 10000 € in ewuax 2 Gold, das kann man sich auch gebührenfrei ausliefern lassen bei Bedarf.

    Also, nach vielen Jahren Erfahrungen sammeln und nachdem ich so ziemlich jeden Fehler gemacht habe, den man so machen kann (Geldanlage bei MLP und Sparkasse, Vertrauen auf Versicherungsvertreter (=>komplett überversichert), Totalverluste mit Einzelaktien, Panikverkäufe zum falschen Zeitpunkt etc. pp.) investiere ich nun schon lange nur noch in 1-2 weltweite Aktien-ETF (z.B. A2PKXG , A2PKXG) und Geldmarkt-ETF (DBX0AN) plus Tagesgeld, wobei ich ein Verhältnis von 70/30 ("Risiko zu "Sicherheit") anstrebe.
    Wichtig: immer den Gesamtkontext beachten!
    Da ich schon über 50 bin, liegt der bei mir danke anderer Besitztümer bei ca. 50% "Risiko" und 50% "Sicherheit". Aber wie schon mehrfach hier gesagt, muss man das Thema Risiko mit sich selbst ausmachen.

    Danke, so werde ich es ja jetzt auch machen, mit weniger ETFs, nur noch ein bis zwei pro Baustein. Du erwähnst in deinem Beitrag zwei weltweite ETFs, gibst aber nur zweimal den A2PKXG an, nur interessehalber, welcher ist denn der zweite?

    Danke, ich denke du hast recht mit der Angriffsfläche die ich durch meine Formulierungen geboten habe.

    Danke auch für deinen Tipp für den Kauf nächste Woche. Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Musterdepot zugelegt und habe da schon festgestellt, dass ein paar rote Prozentpunkte keine Rolle spielen, ich habe dort verschiedene Startpunkte und Anlege dauern spaßeshalber mal durchgespielt für verschiedene Portfolienzusammensetzungen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, bevor ich tatsächlich etwas in das echte Depot einlege.

    Ich weiß nicht wie lange du schon die Menge an Geld besitzt, auf jeden Fall willst du starten und machst den typischen Anfängerfehler. Viel hilft bei Geldanlagen nicht viel sondern vernebelt die Übersicht gehörig. Du willst einen Renditebaustein und einen Sicherheitsbaustein, dass ist bis hierher erst einmal in Ordnung, allerdings ist das was du danach beschreibst ein heilloses Durcheinander. Gerade verschiedene ETFs verleiten, je nach Situation, hin und her zu schieben, kostet Gebühren eventuell Steuern und Nerven. Es kann manchmal gut gehen, überwiegend aber nicht. Ich bin seit einigen Jahren auf einen weltweiten ETF gegangen und es passt so. Gleiches für deinen Sicherheitsbaustein, da reicht TG für unvorhergesehene Dinge und ein Geldmarkt ETF. Wenn es noch Gold sein soll, Bitteschön, ist momentan auf Allzeithoch auf Grund der Unsicherheiten in den Finanzmärkten, ob es weiter so geht wissen wir nicht. Ich vermute es geht in geraumer Zeit wieder etwas nach unten, ist natürlich kein Argument dagegen, wenn es Sicherheit bringen soll und du dich damit gut fühlst. Mein Tipp, überleg dir noch einmal eine deutlich einfachere Variante und starte, bleib dabei auch wenn der Wind kräftig von vorne kommt. Viel Erfolg!

    Ich habe mich inzwischen, wie ich in meinem letzten Kommentar geschrieben habe, auf einen einzigen ETF im renditebaustein beschränkt, und auf einen Geldmarktfonds im Sicherheitsbaustein.

    Zunächst musst Du eine komplette Bestandsaufnahme machen. Die Werte von deinem ersten Beitrag scheinen mir nur ein Teil zu sein. Für eine gute Lösung muss man das Gesamtbild im Auge haben. Gerade wenn Du in nur 8 Jahren Erträge aus dem Depot ziehen willst, muss das ganze bedarfsgerecht geplant werden. Nach 14 Tagen wirst Du noch nicht den Durchblick haben, um alles optimal zu gestalten. Andererseits kann ich verstehen, dass Du es nicht länger aufschieben willst.

    Grundsätzlich planst Du sowohl beim Renditeteil als auch bei den Sicherheitsbausteinen unnötig kleinteilig. Es macht die Planung leichter, wenn du weniger Positionen im Depot hast. Daneben liegst Du falsch mit der Erwartung, dass Du mit Geldmarktfonds/Tagesgeld/kurzlaufenden Anleihen die Inflation ausgleichen kannst. Das mag noch halbwegs hinkommen, wenn keine Steuern zu zahlen sind aber nach Steuern hast Du eine negative Realrendite. Schau Dir auch mal Auszahlpläne an wie die von GEFA oder denk über eine Festgeld-/Anleihenleiter nach.

    Teil Deiner Bestandsaufnahme muss nicht nur sein, welche Vermögenswerte Du zur Altersvorsorge einplanen kannst sondern auch welche Auszahlungen Du daraus generieren musst und wie hoch Deine übrigen Einkünfte sind. Daneben solltest Du schauen, welche Deiner Entnahmen halbwegs sicher sein müssen und bei welchen Du mit Schwankungen leben kannst. Mit Blick auf die recht bald beginnenden Entnahmen solltest Du generell ausschüttende ETFs bevorzugen.

    Mein Vorschlag wäre daher im ersten Schritt eine Zwischenlösung anzustreben und das Feintuning auf später zu verschieben. Überfordere Dich nicht und lege Dich nicht fest zu Beginn. Wichtig ist anzufangen, nicht wichtig ist, es jetzt alles perfekt zu machen. So eine Zwischenlösung könnte beispielsweise so aussehen:

    50 k / 100 k in einen breit anlegenden ETF wie SPDR MSCI World IMI oder Invesco FTSE All World anlegen und den Rest in einem Geldmarktfonds parken. Und dann viel lesen und gerne Deine Ideen hier vorstellen. Etwas aufzuschreiben bringt oft Klarheit und die ist nötig für gute Entscheidungen.

    Vielen Dank für dein ausführlichen Kommentar!

    Mir leuchtet total ein dass es sinnvoll ist, die Anzahl der Anlagen zu verkleinern, ich werde jetzt im Renditeteil mit dem FTSE all world (80 k) mit einer Goldbeinmischung (20 k) anfangen, und in dem Sicherheitsbaustein (100 k) werde ich neben Tagesgeldhopping dann nur noch DBX0AN und/oder DBX0T8 kaufen. Das ist dann mein "Pantoffelportfolio".

    Außerdem werde ich auch noch 50k in den Vanguard life strategy 60% legen, und das ist dann auch erstmal alles, was ich zur Zeit anlegen kann, also 250k, irgendwann werde ich u.a. nach einem Immobilienverkauf noch mehr haben. Der life strategy 60 % hat gut performt und ist im Anleihenteil ganz anders bestückt als mein Pantoffel Portfolio im Sicherheitsbaustein, in dem dann ja nur ein Geldmarkt und Tagesgeld liegt. Im Aktienteil des life strategy 60% befindet sich eine sicher sehr ausgereifte Etf-mischung, so dass ich denke, es ist besser, einen Teil meines Geldes in diesen Mischfonds-ETF zu stecken, als die ganzen 250k in mein Pantoffelportfolio.

    Dadurch ist alles noch etwas breiter diversifiziert. Ich könnte auch noch überlegen, sogar noch mehr in diesen Mischfond und etwas weniger in meinen Pantoffel Portfolio zu stecken, also halbe halbe.

    Was Entnahme betrifft, habe ich mich gedanklich mit einigen Modellen beschäftigt, auch hier bietet Stiftung Warentest mehrere Auszahlungsrechner wie beispielsweise "Pufferrenten" oder "lernende Renten", die so berechnet werden, dass sie in den letzten 30 Jahren auch bei den stärksten Börsenabstürzen nicht oder nur wenig hätten gesenkt werden müssen, also deutlich konservativer als z.B. eine 4% Regel.

    Danke nochmal🙏

    Eigentlich war die Ansprache nicht robust. Der TE kokettiert damit, daß er keine Ahnung habe (dazu passend hat er seinen Namen gewählt). Ich könnte mir gut vorstellen, daß er sich nicht bewußt ist, wie sehr seine Koketterie ins Schwarze trifft. Schon seit Alters her sagt der Volksmund, Hochmut komme vor dem Fall. Der TE ist noch in der ersten Phase und hat die zweite noch vor sich.

    :)

    Welche Koketterie? Menschenkenntnis ist nicht deine Stärke. Also versuch es erst gar nicht. Ich habe jetzt mehrfach geschrieben, dass ich meine Geldanlage nach dem Prinzipien von Stiftung Warentest machen möchte, diese ist für Anfänger gedacht und ich habe nie behauptet, dass ich etwas anderes bin. Ich habe hier auch nie nach Ratschlägen bezüglich dieser Strategie gesucht, Ich hatte konkrete Frage zu den Renten ETFs, mehr nicht.

    Diese Fragen wurden auch von einigen anderen Teilnehmern hier im Forum beantwortet.

    Danke!

    Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich erwartet habe, hier zum Abitur geführt zu werden, trotzdem danke für deine Ausführungen. Ich hatte übrigens im Vorfeld der 14 Tage, in denen ich mich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, tatsächlich auch Bücher zu dem Thema gelesen, die meisten von Stiftung Warentest. Natürlich bin ich deshalb immer noch totaler Anfänger. Ich weiß aber beispielsweise, warum ich ein 50/50 Portfolio haben möchte, und ich habe auch nicht danach gefragt, ob das eine sinnvolle Aufteilung ist.

    Die Konzepte von Stiftung Warentest sind für totale Anfänger, und nach denen richte ich mich, ich hatte lediglich 2 Fragen zum Sicherheitsbaustein (und eine kleinere Frage zum order-prozess selber) von denen mir hier zumindest eine von anderen auch konstruktiv beantwortet wurde.

    Sollte ich demnächst noch mal Fragen haben, werde ich mir glaube ich ein anderes Forum suchen, vielleicht gibt es ja dort Experten (denn ich will dir dein Wissen überhaupt nicht absprechen) die den Unterschied zwischen konstruktiv und herablassend mal reflektiert haben.

    Und dass du das nicht reflektiert hast, merkt man an deiner Diktion.😉

    Vielen Dank, super Ratschlag, vor allem auch genau passend zu meiner Anfrage.

    Danke für die Tipps, ja, mit dem Gold ist es so eine Sache, Stiftung Warentest sieht Gold eindeutig im Renditebaustein, aber ich habe im Internet auch andere Bewertungen gefunden, manche sehen es einfach als Extra Baustein, teilweise wird es auch dem Sicherheitsbaustein zugerechnet.

    Die Anlage ist tatsächlich ein Teil von noch kommenden Anlagen, um mir später einen entscheidenden Teil der Rente zu finanzieren, ich bin selbstständig, habe aufgrund einer privaten Krankenversicherung hohe Ausgaben und werde in 8 Jahren eine nur kleine Rente bekommen, weil ich nicht so lange in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet habe. So bin ich auch auf Stiftung Warentest gekommen, weil die nicht nur das besagte pantoffelportfolio, sondern auch auch Tools für Entnahmepläne anbieten.

    Ich folge eigentlich dem Konzept des pantoffel-portfolios von Stiftung Warentest, dieses ist für Anfänger gedacht. Es ist also gar nicht so viel Tatendrang von meiner Seite drin, der Rendite Baustein entspricht bis auf die Tatsache, dass ich den Anteil der Beimischungen geringfügig erhöht habe, eigentlich ziemlich genau den Empfehlungen von Stiftung Warentest. Für den Sicherheitsbaustein jedoch fallen die Empfehlungen von Stiftung Warentest etwas knapp aus, vor ein paar Jahren haben sie in älteren Beiträgen eher rentenetfs empfohlen, dann eher Tagesgeld und Festgeld zur Zeit der Zinswende, und jetzt gibt es von Warentest-Seite auch Empfehlungen, Geldmarktfonds für das pantoffelportfolio zu verwenden. Ich habe eigentlich in erster Linie versucht, diese Empfehlungen umzusetzen, war aber dann im Bereich der kurzlaufenden Renten- und der Geldmarktfonds auf verschiedene Indexe gestoßen, weshalb ich bei dieser größeren Anzahl von ETFs im Sicherheitsbaustein gelandet war. Hat also auch gar nicht so viel mit Tatendrang zu tun.

    Man sollte das gute Verhalten leicht machen und das nicht ganz so gute Verhalten schwer machen.

    Einen Sparplan auf nur eine Position (oder nur sehr wenige) durchlaufen zu lassen, ist wahrscheinlich einfacher als eine Batterie von Positionen, die man ggf. noch im laufenden Betrieb optimieren will.

    Ich weise nur auf die Gefahr hin, dass man etwas am Ende kaputt optimiert. ?(

    Am Ende ist es Deine Entscheidung und Du musst sehen, was für Dich funktioniert.

    Ja, danke, ich werde die Anzahl der etfs im Sicherheitsbaustein reduzieren.

    Ja, guter Plan, danke!

    Werde für alle Fälle auch einen Yogakurs belegen