Sicherheitsbaustein Renten ETF

  • Hallo allerseits,

    Ich möchte 200k in einem 50 50 Portfolio anlegen, ich bin totaler Neuling, habe mich in den letzten 14 Tagen aber sehr intensiv mit Geldanlage beschäftigt und möchte es gerne selber machen, also ohne Finanzberater von einer Bank oder einer Vermögensverwaltung. Perspektivisch kann ich auch noch 100k mehr anlegen.

    Mein Renditebaustein soll so aussehen:

    10k etc Gold

    60k Msci World

    10k Msci world ex USA

    10 k msci EM

    10 msci small caps

    So, nun zu meiner Frage, diese bezieht sich auf den Sicherheitsbaustein: ich möchte nicht 100k in Tagesgeld anlegen und mit dem großen Betrag bankhopping betreiben, ich könnte natürlich einen Teil in eine Festgeldtreppe legen, ich habe aber überlegt, den größten Teil Renten-etfs bzw Geldmarkt Etf anzulegen. Aufgrund der aktuell noch nicht so guten Performance der klassischen Renten ETFs habe ich mich auf Rentenetfs mit sehr kurzer Laufzeit und Geldmarktfonds konzentriert.

    Mein Problem dabei ist, es gibt da die verschiedensten Indexe, und je mehr ich recherchiert habe, desto mehr habe ich gefunden, ich bin jetzt bei einer recht großen Stückelung mit jeweils 10k gelandet, aufgeteilt auf sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen. Meine Frage ist, ob das so sinnvoll ist, ich weiß halt nicht genau, welcher Index wie laufen wird, die Zinsentwicklung ist ja nicht genau vorhersehbar, und ich dachte mir, durch eine breite Streuung schaffe ich es vielleicht, zumindest einen Inflationsausgleich im Sicherheitsbaustein hinzukriegen. Ich würde mich über Hinweise freuen, ob eine Aufteilung in so viele ETFs im Sicherheitsbaustein sinnvoll sein kann, oder ob ich mich auf weniger Renten ETFs beschränken soll, und wenn, dann auf welche(n) Index(e).

    Hier mein Sicherheitsbaustein, jeweils 10.000k, die letzten 20.000 K wären dann Tagesgeld, bis auf die zwei letzten laufen alle kurz

    Amundi Prime Euro Government Bonds 0-1 year UCITS ETF DR EUR Acc.

    Amundi ETF Govies 0-6 Months EuroMTS Investment Grade UCITS ETF DR EUR Acc.

    iShares EUR Floating Rate Bond ESG UCITS ETF Dis

    Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF 1C Acc.

    Amundi Smart Overnight Return UCITS ETF - EUR Acc.

    Xtrackers II Germany Government Bond 0-1 years UCITS ETF 1C EUR Acc

    Amundi Index Euro Aggregate SRI UE DR ETF EUR Acc.

    Xtrackers II EUR Corporate Bond UCITS ETF 1C Acc.

    Ich kann auch noch überlegen den Tagesgeldanteil zu erhöhen, dennoch bleibt ja die Frage mit der Aufteilung des Restes auf so viele ETFs im Sicherheitsbaustein ja oder nein.

    Und dann noch meine zweite und letzte Frage: anders als zwischen den beiden Bausteinen und innerhalb des Renditebausteins denke ich, dass man innerhalb des Sicherheitsbausteins NICHT antizyklisch ausbalanciert, sondern sich eher von dem trennt, was nicht gut läuft, sehe ich das richtig?

    Ich bin ziemlich nervös, weil ich nächste Woche alles auf einmal anlegen möchte trotz hoher Börsenstände, und möchte natürlich keinen groben Fehler durch schlechte Fondsauswahl machen.

    Ach, da habe ich doch noch eine Frage: man soll ja am besten mit Limit order an einer Börse und nicht im Direkthandel kaufen, ich könnte mir vorstellen, dass es da vielleicht Sinn machen würde, sich für die ETFs des Renditeteils den Tiefststand der letzten ein bis zwei Wochen anzugucken und so ein Limit zu nehmen, oder ist das nicht so entscheidend und man versucht, eher das Limit so hoch anzusetzen, dass auch innerhalb eines Tages die Order ausgeführt wird? Die Schwankungen auf so einen kurzen Zeitraum sind ja letzlich nicht so groß gewesen. Aber wenn man 60k in den MSCI World kippt, könnte das ja schon einen Unterschied machen.

    Danke vorab für Eure Antworten!

  • Teil das ganze in Tagesgeld/Sicherheitsbaustein und Renditebaustein.

    Als Renditebaustein schau dir mal die mal z.B. die Lifestrategy ETFs von Vanguard an.

    Da sind breit gestreut schon Aktien und Anleihen ETF gemischt. Da musst du dir nur das Mischungsverhältnis aussuchen und schon ist dein Portfolio fertig.

    Du überlegst dir dann nur noch die Aufteilung zwischen Sicherheit und Renditebaustein.

    Fertig. Mach es so einfach wie möglich und verzettele dich nicht....

    Viel Erfolg bei deinen Finanzentscheidungen.

  • Teil das ganze in Tagesgeld/Sicherheitsbaustein und Renditebaustein.

    Als Renditebaustein schau dir mal die mal z.B. die Lifestrategy ETFs von Vanguard an.

    Da sind breit gestreut schon Aktien und Anleihen ETF gemischt. Da musst du dir nur das Mischungsverhältnis aussuchen und schon ist dein Portfolio fertig.

    Du überlegst dir dann nur noch die Aufteilung zwischen Sicherheit und Renditebaustein.

    So würde ich es auch sehen. Wenn du lieber ein bisschen mehr diversifizierst, teile doch deinen Sicherheitsbaustein auf Tagesgeld, 1 Geldmarkt-ETF und 1 Staatsanleihen-ETF auf. Aggregate und Coroporate würde ich da rausnehmen.

  • Wenn du noch nix im Depot hast, dann wäge gut ab, wie viele Zeilen, also hier ETFs, du da künftig drin haben möchtest. Jede Zeile kann einen aufregen. Gerade für Anfänger gilt deshalb: Weniger ist mehr. Alles, was du kaufst, will auch bearbeitet werden. Wenn du Pech hast, arbeitet es sonst an dir.

  • Wenn du noch nix im Depot hast, dann wäge gut ab, wie viele Zeilen, also hier ETFs, du da künftig drin haben möchtest. Jede Zeile kann einen aufregen. Gerade für Anfänger gilt deshalb: Weniger ist mehr. Alles, was du kaufst, will auch bearbeitet werden. Wenn du Pech hast, arbeitet es sonst an dir.

    Sehr schön gesagt!

  • Hallo.

    Soll der Sicherheitsbaustein jetzt Sicherheit bieten oder den Kaukraftverlust ausgleichen?

    Vom Ersatzrad erwarte ich nicht, dass es mein Auto schneller macht. ;)


    Und Du bist Dir sicher, dass Du das alles so zergliedert haben willst?

    Naja, ich dachte schon dass es der Sinn eines Sicherheitsbausteins ist, nicht an Wert zu verlieren, also im Idealfall zumindest die Inflation auszugleichen.... Nein, ich bin mir nicht sicher, ob ich das alles so zergliedert haben möchte, aber andererseits bin ich mir eben auch nicht sicher, ob es nicht von Vorteil sein könnte, ich könnte mir angucken, wie die einzelnen Sicherheitsbaustein-ETFs laufen und dann, wenn ich Geld entnehmen müsste, bei Bedarf oder im Rahmen eines Ausbalancierens zwischen Sicherheitsbaustein und Renditebaustein, könnte ich den am wenigsten rentablen entfernen..... aber ob das so sinnvoll ist oder nicht, war ja genau meine Frage:)

  • Ja, die life stratey ETFg hatte ich auch gesehen, die wären sicher eine gute Alternative, in dem mit 60% wären dann auch ausreichend Renten für den Sicherheitsbaustein mit drin.

  • Wenn du noch nix im Depot hast, dann wäge gut ab, wie viele Zeilen, also hier ETFs, du da künftig drin haben möchtest. Jede Zeile kann einen aufregen. Gerade für Anfänger gilt deshalb: Weniger ist mehr. Alles, was du kaufst, will auch bearbeitet werden. Wenn du Pech hast, arbeitet es sonst an dir.

    Da ist sicher was wahres dran.....

  • So würde ich es auch sehen. Wenn du lieber ein bisschen mehr diversifizierst, teile doch deinen Sicherheitsbaustein auf Tagesgeld, 1 Geldmarkt-ETF und 1 Staatsanleihen-ETF auf. Aggregate und Coroporate würde ich da rausnehmen.

    Danke für den Tip wegen Aggregate und Corporate, ich hatte gedacht, die bringen vielleicht ein bisschen mehr, aber sind vermutlich auch unsicherer oder volatiler

  • Ich möchte 200k in einem 50 50 Portfolio anlegen, ich bin totaler Neuling, habe mich in den letzten 14 Tagen aber sehr intensiv mit Geldanlage beschäftigt und möchte es gerne selber machen, also ohne Finanzberater von einer Bank oder einer Vermögensverwaltung. Perspektivisch kann ich auch noch 100k mehr anlegen.

    Nach 14 Tagen "sehr intensiver Beschäftigung" im Selbststudium von 0 an bist Du typischerweise nicht fit genug, Deine Finanzen in die eigenen Hände nehmen zu können. Dafür braucht man länger.

    An Deiner Stelle würde ich nach einer Möglichkeit suchen, das Geld zwischenzuparken und mir dann schätzungsweise ein Vierteljahr Zeit nehmen, mich schlauzulesen und schlauzufragen.

    Nach dieser Zeit würde ich dann langsam anfangen, Geld anzulegen.

    Mein Renditebaustein soll so aussehen:

    10k etc Gold
    60k Msci World
    10k Msci world ex USA
    10 k msci EM
    10 msci small caps

    Du bist offenkundig im Moment voller Gestaltungsdrang. Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden, in ähnlicher Weise wird ein Mensch, der sich nie um Geldanlage gekümmert hat, in 14 Tagen nicht zum Profi.

    Ich möchte nicht 100k in Tagesgeld anlegen und mit dem großen Betrag bankhopping betreiben, ich könnte natürlich einen Teil in eine Festgeldtreppe legen, ich habe aber überlegt, den größten Teil Renten-ETFs bzw Geldmarkt ETF anzulegen. Aufgrund der aktuell noch nicht so guten Performance der klassischen Renten ETFs habe ich mich auf Renten-ETFs mit sehr kurzer Laufzeit und Geldmarktfonds konzentriert.

    Auch hier wieder Gestaltungsdrang ohne Ende. Das ist viel zu kompliziert.

    Ich bin ziemlich nervös, weil ich nächste Woche alles auf einmal anlegen möchte trotz hoher Börsenstände, und möchte natürlich keinen groben Fehler durch schlechte Fondsauswahl machen.

    Ich kann Dir davon nur innig abraten.

    Wer kaum weiß, was ein Schwimmring ist, sollte nicht gleich ins Tiefe gehen.

    Es geht für Dich im Moment darum, eine gute Warteposition zu finden, die Dir die Zeit gibt, Dich schlauzulesen. Das könnten Tagesgelder sein, das könnte ein Geldmarktfonds sein. Das Problem dabei ist, daß Dich möglicherweise schon der Geldmarktfonds an den Rand Deiner Fähigkeiten führen wird.

    Selber machen zu wollen und das dann auch verantwortlich zu tun sind zwei Paar Stiefel.

    Dein Name ist geradezu Programm. Deine primäre Aufgabe sollte jetzt sein, zunächst die clues zu finden und erst danach zu handeln.

  • Okay, danke!

  • Ich bin ziemlich nervös, weil ich nächste Woche alles auf einmal anlegen möchte trotz hoher Börsenstände, und möchte natürlich keinen groben Fehler durch schlechte Fondsauswahl machen

    In der Argumentation kann ich Achim Weiss voll zustimmen.
    Wenn du willst, so nervös bist, ist das vor Weihnachten gar nichts.

    Ich gebe dir mal einen Tipp zum Einstieg:

    Du investierst am Montagnachmittag ab 15 Uhr einfach als Einstieg 10.000 Euro in einen guten ETF auf den MSCI World.
    Den Rest schiebst du über die Feiertage gemütlich in die „Ecke“ mit den real 1,9%.

    Und dann machst du erstmal gar nichts.
    Ich komme gerade vom Yoga-Kurs zurück und da redet Micha irgendwas von belgischen Staatsanleihen mit 3 % und so….

    Locker bleiben.

  • Naja, ich dachte schon dass es der Sinn eines Sicherheitsbausteins ist, nicht an Wert zu verlieren, also im Idealfall zumindest die Inflation auszugleichen.... Nein, ich bin mir nicht sicher, ob ich das alles so zergliedert haben möchte, aber andererseits bin ich mir eben auch nicht sicher, ob es nicht von Vorteil sein könnte, ich könnte mir angucken, wie die einzelnen Sicherheitsbaustein-ETFs laufen und dann, wenn ich Geld entnehmen müsste, bei Bedarf oder im Rahmen eines Ausbalancierens zwischen Sicherheitsbaustein und Renditebaustein, könnte ich den am wenigsten rentablen entfernen..... aber ob das so sinnvoll ist oder nicht, war ja genau meine Frage:)

    Man sollte das gute Verhalten leicht machen und das nicht ganz so gute Verhalten schwer machen.

    Einen Sparplan auf nur eine Position (oder nur sehr wenige) durchlaufen zu lassen, ist wahrscheinlich einfacher als eine Batterie von Positionen, die man ggf. noch im laufenden Betrieb optimieren will.

    Ich weise nur auf die Gefahr hin, dass man etwas am Ende kaputt optimiert. ?(

    Am Ende ist es Deine Entscheidung und Du musst sehen, was für Dich funktioniert.

  • Ja, guter Plan, danke!

    Werde für alle Fälle auch einen Yogakurs belegen

  • Man sollte das gute Verhalten leicht machen und das nicht ganz so gute Verhalten schwer machen.

    Einen Sparplan auf nur eine Position (oder nur sehr wenige) durchlaufen zu lassen, ist wahrscheinlich einfacher als eine Batterie von Positionen, die man ggf. noch im laufenden Betrieb optimieren will.

    Ich weise nur auf die Gefahr hin, dass man etwas am Ende kaputt optimiert. ?(

    Am Ende ist es Deine Entscheidung und Du musst sehen, was für Dich funktioniert.

    Ja, danke, ich werde die Anzahl der etfs im Sicherheitsbaustein reduzieren.

  • Clueless66 , bin nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Themen Interessierter mit zudem ein bißchen auch eigenen Erfahrungen (investiere aktiv seit den 70er Jahren). Überflogen habe ich nur Deinen Beitrag Nr. 1.


    Ganz generell: Für die im Raum stehenden Beträge wäre mir Dein Ansatz zu kleinteilig sprich zu zerfasert.

    Warum nicht einfach eine Zweiteilung in die Bereiche "risikoarme" und "risikoreiche" Anlagen mit den dann auch entsprechenden Renditeerwartungen ... ?! Siehe hier:

    Ich möchte 200k in einem 50 50 Portfolio anlegen

    Das läßt sich gut mir nur zwei oder drei Vehikeln (Produkten) darstellen sprich umsetzen.

    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Sicherheitsbaustein

    Nach meinen Erfahrungen gibt es in dem Bereich "private Finanzen" nur drei "Sicherheiten": Die Inflation, die Steuern und die mit jedem Investment verbundenen (mehr oder weniger hohen) Kosten sprich Gebühren.

    Mit dem Ansatz können zumindest diese Kosten/Gebühren sehr niedrig gehalten werden:

    möchte es gerne selber machen, also ohne Finanzberater von einer Bank oder einer Vermögensverwaltung.


    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Mein Renditebaustein soll so aussehen:

    10k etc Gold

    Gold sollte - nach meinem Dafürhalten - nicht als "Renditebaustein" gesehen, verstanden und darunter subsumiert werden. Für meinen Teil halte ich seit Mitte der 70er Jahre (damals in homöopathischer Dosis) und seit Ende der 90er Jahre (in relevanter Dosierung) physisches Gold - aber nur aus dem Gedanken einer probaten "Versicherung" mit sehr langer Historie.


    An Deiner Stelle würde ich übrigens versuchen, die Anlage der 200.000 € als integralen Bestandteil Deiner finanziellen Gesamtsituation zu sehen und zu verstehen (sollte die Zahl in Deinem Forennamen in Bezug zu Deinem Geburtsjahr stehen - also auch in Bezug auf Deinen (hoffentlich vorhandenen) Finanzplan in Sachen Altersvorsorge und Ruhestandsplanung).


    Last but not least:

    habe mich in den letzten 14 Tagen aber sehr intensiv mit Geldanlage beschäftigt

    Für ein so wichtiges Thema wie die "privaten Finanzen", scheint mir das eine eher sehr kurze Zeit und oberflächliche Beschäftigung mit der Thematik.


    Dir gute Gedanken, weiteres Einlesen und dann ebensolche umsichtigen Finanz-Entscheidungen !

  • Ich folge eigentlich dem Konzept des pantoffel-portfolios von Stiftung Warentest, dieses ist für Anfänger gedacht. Es ist also gar nicht so viel Tatendrang von meiner Seite drin, der Rendite Baustein entspricht bis auf die Tatsache, dass ich den Anteil der Beimischungen geringfügig erhöht habe, eigentlich ziemlich genau den Empfehlungen von Stiftung Warentest. Für den Sicherheitsbaustein jedoch fallen die Empfehlungen von Stiftung Warentest etwas knapp aus, vor ein paar Jahren haben sie in älteren Beiträgen eher rentenetfs empfohlen, dann eher Tagesgeld und Festgeld zur Zeit der Zinswende, und jetzt gibt es von Warentest-Seite auch Empfehlungen, Geldmarktfonds für das pantoffelportfolio zu verwenden. Ich habe eigentlich in erster Linie versucht, diese Empfehlungen umzusetzen, war aber dann im Bereich der kurzlaufenden Renten- und der Geldmarktfonds auf verschiedene Indexe gestoßen, weshalb ich bei dieser größeren Anzahl von ETFs im Sicherheitsbaustein gelandet war. Hat also auch gar nicht so viel mit Tatendrang zu tun.

  • Danke für die Tipps, ja, mit dem Gold ist es so eine Sache, Stiftung Warentest sieht Gold eindeutig im Renditebaustein, aber ich habe im Internet auch andere Bewertungen gefunden, manche sehen es einfach als Extra Baustein, teilweise wird es auch dem Sicherheitsbaustein zugerechnet.

    Die Anlage ist tatsächlich ein Teil von noch kommenden Anlagen, um mir später einen entscheidenden Teil der Rente zu finanzieren, ich bin selbstständig, habe aufgrund einer privaten Krankenversicherung hohe Ausgaben und werde in 8 Jahren eine nur kleine Rente bekommen, weil ich nicht so lange in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet habe. So bin ich auch auf Stiftung Warentest gekommen, weil die nicht nur das besagte pantoffelportfolio, sondern auch auch Tools für Entnahmepläne anbieten.

  • Danke für die Tipps

    Gerne. Meine ich ernsthaftes Interesse und/oder Bedarf zu erkennen, versuche ich (m)einen Beitrag zu leisten - im Rahmen meiner bescheidenen Kenntnisse.

    ja, mit dem Gold ist es so eine Sache

    Allerdings. Kenne genug Leute "ohne ein Gramm" (physisches) Gold im Portfolio, die sich bestens finanziell aufgestellt sehen. Ebenso Leute, die physisches Gold als "Versicherung" im Portfolio haben. Bis hin zu Leuten, die 30 oder 40% ihres Gesamtvermögens in Gold und Silber halten.

    Jeder Jeck ist anders oder auch "Paragraph Eins - jeder macht Seins".

    Stiftung Warentest sieht Gold eindeutig im Renditebaustein,

    Die Meinungen dazu haben sich - nach meiner Erinnerung - im Laufe der vergangenen Jahrzehnte bei so einigen Protagonisten geändert. Meine mich zu erinnern, daß beispielsweise die Verbraucherzentralen (ggf. auch die Stiftung Warentest) noch in den 70er und 80er Jahren von Gold generell abgeraten haben (jedenfalls dem Durchschnittsbürger als sozusagen "Otto Normalverbraucher"). Irgendwann im Laufe der Jahrzehnte tauchte dann der Tenor auf "10% Gold im Portfolio" kann man machen oder gar "einen Anteil Gold sollte man vielleicht besser haben".

    Aus meiner Sicht bleibt das eine ganz individuelle Entscheidung (abhängig auch vom Vertrauen des Einzelnen in den Staat, in das staatliche Papiergeld, in die staatliche Notenbank, in staatliche Währungsexperimente (wie die europäische Einheitswährung Euro) etc. pp.

    Diese Frage (Gold ja oder nein) dürfte aber für Dich eher bzw. wahrscheinlich nicht "spielentscheidend" sein ...

    Die Anlage ist tatsächlich ein Teil von noch kommenden Anlagen, um mir später einen entscheidenden Teil der Rente zu finanzieren, ich bin selbstständig, habe aufgrund einer privaten Krankenversicherung hohe Ausgaben und werde in 8 Jahren eine nur kleine Rente bekommen, weil ich nicht so lange in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet habe.

    Verstehe.

    Dann hast Du diesen Aspekt (siehe schon Nr. 17) zumindest mal mit auf dem Schirm

    An Deiner Stelle würde ich übrigens versuchen, die Anlage der 200.000 € als integralen Bestandteil Deiner finanziellen Gesamtsituation zu sehen und zu verstehen (sollte die Zahl in Deinem Forennamen in Bezug zu Deinem Geburtsjahr stehen - also auch in Bezug auf Deinen (hoffentlich vorhandenen) Finanzplan in Sachen Altersvorsorge und Ruhestandsplanung).

    Hierzu

    So bin ich auch auf Stiftung Warentest gekommen, weil die nicht nur das besagte pantoffelportfolio, sondern auch auch Tools für Entnahmepläne anbieten.

    Zum Themenkomplex "Altersvorsorge und Vermögensaufbau" gibt es nach meinem Eindruck (deutlich) mehr Infos im Internet und anderen Medien als zum Themenkomplex "gezieltes und kontrolliertes Entsparen bzw. Entnahmepläne im Alter".

    In den USA dagegen scheint es auch dazu reichlich (allerdings englischsprachige) Literatur zu geben ...

    Mir ist eine deutsche Website erinnerlich, die sich u. a. intensiv mit diesem speziellen Thema (Entnahmestrategien) beschäftigt ("finanzen-erklaert.de" - oder so ähnlich zumindest). Vielleicht ein Lesetipp für Dich ?


    Dir weiter gute Gedanken und dann ebensolche Finanz-Entscheidungen !