Alles anzeigenDu musst wissen, was Du möchtest und womit Du Dich wohlfühlst, es ist Deine Strategie. Hier vertreten die meisten die Meinung von Finanztip und sehen Einzelaktien nur als Beimischung und nicht als Hauptbestandteil des Depots, wenn man eine sichere und einfache Rendite auf einen langen Anlagezeitraum haben möchte.
Erst einmal danke für die allg. Empfehlungen Tipps und der angenehmen Konversationen mit Euch.Mein Gedanke / Wunsch ist später zur Rente, in 15 Jahren….die Lücke monatlich von 300 - 500 Euro zu schließen.
Die Erkenntnis, die ich hier bekommen habe….wird nur auf den einfachen Weg gelingen, die Sparrate um mindestens das doppelte bis dreifache zu erhöhen…dann sind wir bei 250-350 Euro….das könnte evtl. auch knapp werden🙈
Ich werde schauen,welche Aktien ich entferne, sind im Moment Dreiviertel alle im plus.
Denn Gewinn wohl im bestehenden thesaurierenden ETF investieren….weill umschichten im ausschüttenden, da bin ich noch nicht schlauer…oder Kombi mit einem ausschüttenden.
Solltet ihr mir konkrete Vorschläge / Empfehlungen machen…gerne.
Dankeschön 🙏
Beiträge von Desperados71
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Ob Dein Broker das Formular W8-BEN hinterlegt hat weiß ich nicht. Daher der Hinweis, Du mögest Deine Abrechnungen anschauen. Mit dem Formular, zahlst Du "nur" 15 % QS auf US-Aktien, ohne das Formular wären es 30 %. Das sollten die meisten deutschen Broker hinbekommen. Deutsche Kapitalertragssteuer fällt keine an, sofern Du einen Freistellungsauftrag bei Deiner Bank hinterlegt hast.
Ein Freistellungsauftrag ist hinterlegt…1000€
Und im Bereich Verwaltung kann ich einsehen, inwieweit der ausgeschöpft ist und was natürlich noch verbleibt.
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Das kommt drauf an, was du damit bezwecken willst. Wenn das die Rente aufbessern soll, wirst du wohl trotzdem immer wieder Anteile verkaufen müssen. Deswegen schlug ich vor, du könntest direkt auf Ausschütter wechseln.
Ja, letztendlich später die Rente soweit es geht und oder möglich ist aufbessern.
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Solange er den Pauschbetrag nicht ausgeschöpft hat, zahlt er keine 25 % Abgeltungssteuer sondern gar keine. Aber der QS-Anteil ist weg. Insofern war das mit den 40 % falsch. Er zahlt bei einem ordentlichen Broker "nur" die 15 % statt 0 %.
Meine Info sind 15% statt die 30% bei den USA Aktien.
Pauschbetrag bei der geringen Summe ist wohl noch nicht erreicht und mein Broker, ist Finanzen.net, schon ordentlich 😊
Liege ich jetzt falsch, gerne korrigieren.
Mein Empfinden im momentan…die entsprechenden Aktien alle zu verkaufen, dann nach dem EX Tag evtl. wieder kaufen ? was nicht das Problem darstellt, aber evtl. mit Kosten verbunden ist.
Und wie schon erwähnt…der Stoxx Europe 600 ruht, der ACWI wird weiter bespart.
Aber trotzdem eine Frage an euch…wann, oder macht eine Kombi zwischen thesaurierend / ausschüttend Sinn?
thesaurierend die nächsten Jahre und irgendwann auf ausschüttend umsteigen?
Empfehlungen finde ich halt immer prima -
Allianz, DHL kein QS (Quellensteuer)-Problem aber sowohl PepsiCo, Philip Morris als auch AbbVie führen 15 % US-QS ab.
Hey,
Würde bedeuten, ein paar Gewinne zu realisieren, die schon vorhanden sind, die entsprechend wieder zu investieren ? Bei den US Aktien
Sorry das ich mal so frage🙈 -
Falls du kein Problem damit hast, Ausschüttungen wieder anzulegen, kannst du natürlich schon komplett wechseln, statt später irgendwie umzustellen.
Zur ETF-Auswahl: Ich würde nur den ACWI besparen und den Rest liegen lassen oder verkaufen. Aber bevor ich weiter erzähle, wie ich es machen würde, noch eine Frage: Bei welchem Broker liegt das alles?
Hey,
nein, hätte kein Problem Ausschüttungen wieder anzulegen,sofern es Sinnvoll wäre….natürlich den entsprechenden ETF finden kommt wohl wieder hinzu.
Broker ist Finanzen.net Zero
Gruß
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Dein Weg scheint schon festzustehen, also verfolge ihn konsequent. Welche hilfreichen Empfehlungen erwartest Du im Bezug auf eine langfristige Anlage, wenn sich fast 70% des Vermögens in Einzelaktien befinden und der überwiegende Rest (inkl. Sparrate) in einer deutlichen Übergewichtung von Europa (ohne Einzelaktien ca. 45% und steigend).
Wie das mit dem Einzelaktien ausgehen wird, kann Dir (auch statistisch) niemand abschätzen. Genauso wenig, ob die Wette auf Europa in 15-45 Jahren positiv oder negativ ausgegangen sein wird.
Hey,
Ja , das sind die Dividenden der Aktien.
Mein Weg ? Hilfreiche Empfehlungen
Für die Zukunft / Rentenalter vorzusorgen
wobei bei der Altersorsorge da anscheinend immer nur die Rede von 6 stelligen Beträge gesprochen wird versuche ich das mal anders zu formulieren.
Das Ziel ist später zur gesetzlichen Rente und der zu erwartenden Altersvorsorge, 1700 € - 2000 € zusammengerechnet aktueller Stand, noch eine Lücke in den nächsten 15 Jahren von 300 € - 500 € zu schließen. Hoffe das ist besser ausgedrückt 😊
Ja, 70% befinden sich in Aktien ein umschichten wäre aber kein Problem und die Übergewichtung Europa auszugleichen auch nicht.
Habe mich zwischen dem FTS All World und dem ACWI für den zweiten entschieden.Um etwas mehr Europa zu bekommen noch den Stoxx Europe 600 dazu genommen. Ok,10 - 15 weniger hätten es da auch getan🙈😉.
Könnte den Stoxx Europe 600 reduzieren, Sparrate auslassen oder den ACWI erhöhen 🤷🏼♂️.
Und Wie gesagt, von den Aktien war ich überzeugt aber offen für hilfreiche Tipps und Empfehlungen 👌👍💪

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Wie gesagt: Das mit dem Zitieren solltest Du dringend nochmal üben.
Code hat im Zitat nichts zu suchen, und die Gänsefüßchen in der Titelzeile vergißt Du besser. Zum Zitieren nimmt man die Gänsefüßchen unten rechts.
Hey Achim,
Danke für deine hilfreichen Tipps und oder Belehrungen.Leider sind mir solche Konversationen mit dir zu anstrengend. Bin hier um Erfahrungen auszutauschen nicht ständig belehrt zu werden. Gehe davon aus, das es noch andere Leute hier gibt, die einen anderen Umgang pflegen.
Als Neuling darf man sich erst einmal Zurecht finden.
Freundliche Grüße
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Hey Hey
schon interessant wie Du deine Erfahrungen und Herangehensweise hier teilst, Kompliment.
Es klingt, als letztendlich ein einziger Welt ETF reicht, der alles abdeckt.
Gruß
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Alles anzeigen
Moin,
nach 5 Jahren ETF wird es Zeit mal (m)eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.
Im Dezember 2019 mit einem Depot aus 70% MSCI World und 30% EM begonnen kam dann Anfang 2021 der MSCI World Momentum ETF dazu.
2023 und 2024 merkte ich zusehends, dass ein Rebalancing eines 6-stelligen Depots allein mit frischem Kapital (Sparrate) für mich nur noch schwer durchzuführen ist (2024 hat allein der Momentum ETF 38% Rendite erzielt).
Da ich nach 5 Jahren immer mehr davon überzeugt bin, dass es langfristig schlichtweg keine Rolle spielt ob man nun hiervon oder davon etwas mehr im Depot hat, habe ich mich zu einer Umstellung entschieden.
Ende 2024 habe ich einen meiner MSCI World ETF verkauft und das Geld in den SPDR MSCI ACWI IMI ETF investiert. Ja, dass hat mich einen 4-stelligen Steuerbetrag gekostet.

Meine Sparrate fließt jetzt nur noch in diesen ETF. Da der ETF aktuell bei der DKB kostenlos bespart werden kann, habe ich auch mein Sparintervall wieder auf monatlich geändert.
Im Februar folgt jetzt noch der Verkauf eines meiner MSCI EM-ETF, den ich dann ebenfalls in den SPDR ACWI IMI ETF umschichte. Der Verkauf des EM ETF läuft steuerneutral ab, da nur wenig recht Gewinn auf den Anteilen vorhanden ist und ich durch den Verkauf des MSCI World ETF Ende 2024 noch ein wenig Freibetrag in 2025 über habe.
Ab Februar sieht es dann so aus, dass ich eine 76/24 Depotaufteilung habe und der EM-Anteil durch den steigenden Anteil des SPDR ACWI IMI stetig abbauen werde.
Sollte es zu einem größeren Kurseinbruch kommen, werde ich ggf. weitere Anteile aus meinen anderen ETF in den SPDR ACWI IMI umschichten. Ansonsten bleiben die einfach liegen.
Ich denke, dass ich damit meine Anfangs- bzw. Ausprobierphase hinter mir gelassen habe.

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Hallo
richtig, mein kompletter Depotwert beträgt ca.23.000 Euro und die schon erwähnten Qualitätsaktien bringen im Jahr ca. 600 Euro an Rendite….was wieder investiert werden soll.
Und der Gedanke ist ja weiter zu investieren und es gibt halt nicht nur den einen Weg aber hilfreiche Empfehlungen, sind willkommen.Nicht jeder ist Profi in Sachen investieren 😉
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Bei Punkt 1 bin ich bei Dir. Für mich geht das einfacher, wenn ich nur 1-2 ETFs habe und keine Dividenden in unplanbarer Höhe mit verplanen muss.
Ob ich Auschüttungen bekomme oder Anteile in dieser Höhe verkaufe, macht allenfalls in Form der Verkaufsbegühr einen Unterschied. Alle 6-12 Monate ein paar ETF Anteile verkaufen und aufs Tagesgeld umbuchen ist für mich kein Aufwand. Die Entscheidung, ob ich dabei Einzelaktien oder einen der ETFs verkaufe, schon eher. Je mehr Entscheidungsspielraum, um so mehr kann ich falsch machen und mich dann darüber ärgern. Oder am Ende gar nicht mehr die benötigte Rendite erzielen.
Ich komme auf andere Werte:
Aktuell sind es 23000€ Depotwert (ETFs und Aktien). Kommen 15 Jahre lang 150€/Monat dazu und ich nehme eine Rendite von 6% p.A. an (alle Dividenden werden ebenfalle investiert), dann kommt man am Ende auf rund 85000€ (davon geschätzte 45000€ Reddite).Möchte man diese nun über 25 Jahre (mit 2% Steigerung p.A.) entspraren und komme auf 4% Rendite p.A. des Restportfolios, sind es ca. 320€ im Monat Netto oder 237€ nach heutiger Kaufkraft (2% Inflation p.A. angenommen).
Jetz müssen nur die "Qualitätsaktien" über die kommenden 40 Jahre so qualitätsvoll bleiben wie erhofft. Geht es besser aus, darf ich sogar älter werden ohne mich einzuschränken.
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Ob eine Sparrate von 150 Euro pro Monat etwas bewegen kann und wird, hängt von der persönlichen Situation ab. Nicht jeder ist mit 6stelligen Bruttogehältern verwöhnt und muss kleinere Brötchen backen. Nur weil hier häufig Leute mit hohem Finanzbedarf aufschlagen ist das sicher nicht generell richtig. Manch einer kann gar nichts zurücklegen. Außer dem hat Desperados71 offensichtlich noch zusätzlich in Form von Einzelaktien gespart.
Etwas mehr Klarheit bei der Finanzplanung ist dennoch angesagt. Welche Lücke willst Du mit Deinen Sparrate am Ende schließen und ist die Sparrate geeignet, das zu schaffen. Das ist viel wichtiger als die Frage ausschüttend/thesaurierend.
Zu den Einzelaktien. Ist Dir bewusst, dass die Quellensteuer verloren ist, weil Du sie bei nicht ausgeschöpften Pauschbetrag nicht mal anrechnen kannst? Schau Dir mal die Dividendenabrechnungen zu Deinen Positionen an. Das ist nicht optimal. Unter dem Aspekt wäre es hilfreich, wenn Du bald ausreichend Kapitalerträge hättest. Für 2025 ist es zu spät, aber prüfe für Ende 2026, ob Du Gewinne realisierst durch Verkäufe, um wenigstens die Anrechnung der Quellensteuern hinzubekommen.
Zu ausschüttend/thesaurierend. Mit Blick auf ausreichend steuerpflichtige Kapitalerträge und nur noch 15 Jahren Anlagedauer bis zur Rente kann man durchaus überlegen auf ausschüttende ETFs umzustellen bei der Sparrate. Vermutlich macht es dank Vorabpauschale aber wenig Unterschied in Zukunft.
Grundsätzlich ist die Aufteilung 80/60 für Welt/Europa schon sehr europalastig.
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Ich oute mich…
Ich mich auch
5000 € im ACWI mit 100 € monatlich / die Sparrate soll durchlaufen
1500 € im Stoxx Europe 600 mit 50 € monatlich / evtl. Lass ich die Sparrate pausieren
beide thesaurierend….noch 15 Jahre wird bespart…und vielleicht vorher mit einem ausschüttenden anfangen. Muss mich erst reinfuchsen
Gruß
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Danke an die allg. Meinungen / Konversationen.
Ja, vieles liegt im Auge des Betrachters was die Rentenlücke betrifft. Werde die beiden thausierende ETFS weiter besparen, evtl. aus Gewinn der einzelnen Aktien mal einen Teil den ETFS hinzufügen und die Sparraten bestimmt im Laufe der Zeit erhöhen…vielleicht auch zeitnah😊.
sollte der Sparrerfreibetrag mal erreicht sein, kann man sich ja weitere Gedanken 🤷🏼♂️😉
Gruß
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Hallo
es geht nicht um das komplette wechseln von thausierend in ausschüttende ETFS, sondern nur eine Kombi, einen ausschüttenden ETF dazu nehmen. Diese alternative , umschichten wäre eine Strategie.Ich gebe recht, die evtl. Rentenlücke würde heute ein einzelner ausschüttender ETF nicht schließen.
Aber so zerfleddert ist das Depot jetzt nicht. Klar, könnte ich einige Aktuenanteile verkaufen, die ETFS aufstocken, was grundsätzlich nicht verkehrt wäre.
Alles im allen geht es später doch um einen guten Entnahmeplan, nicht um das ständige umschichten oder Anteile verkaufen….daher die beste StrategieGruß
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Wüsste nicht, warum man 15 Jahre vor der Rente von thesaurierenden in ausschüttende Fonds wechseln sollte. Der bisherige Depotbestand ist ja nicht so, dass die Ausschüttungen die vermutlich vorhandene Rentenlücke schließen könnten.
Und ohnehin ist Dein Depot m.E. schon zerfleddert genug - und bevor Du jetzt "Klugscheißerin" murmelst: war meins auch mal. -
Der Wert der Dividenden Aktien liegt bei 16k
u.a . Allianz DHL BMW Abbie Pepsi Phillip Morris ca. 5 % im Schnitt
Rentenanspruch bei Eintritt 1800 €
Zusätzliche Altersvorge dann noch einmal 200 €
Gruß -
Hallo Leute
Meine Sparzeit zur Rente sind noch 15 Jahre.
habe vor zwei Jahren mit der Altervorsorge, ETF Sparpläne angefangen. Zum einen läuft der ACWI Stand heute 5000€ und der Stoxx Europe 600 / ,Stand heute 1500 €.Sparrate 80 € und 50 €.Dann läuft noch nebenher ein Global x Defence Tech, Stand heute 500 € kein Sparplan.
Zudem habe ich im Depot 16 unterschiedliche Dividenden Qualitäts Aktien.
Meine Überlegung und letztendlich Frage an die Community hier… ob ein Bound Anleihen ETF und oder ein Ausschüttender ETF zu den thausierenden ETFS Sinn macht?
Es kommt doch irgendwann der Punkt, das dass Umschichten, verkaufen der thausierenden ETFS stattfinden wird, oder ?
Es gibt zwar keine Glaskugel aber hilfreiche Tipps von erfahrenen Anlegern wären