Altersvorsorge

  • Bei Punkt 1 bin ich bei Dir. Für mich geht das einfacher, wenn ich nur 1-2 ETFs habe und keine Dividenden in unplanbarer Höhe mit verplanen muss.

    Ob ich Auschüttungen bekomme oder Anteile in dieser Höhe verkaufe, macht allenfalls in Form der Verkaufsbegühr einen Unterschied. Alle 6-12 Monate ein paar ETF Anteile verkaufen und aufs Tagesgeld umbuchen ist für mich kein Aufwand. Die Entscheidung, ob ich dabei Einzelaktien oder einen der ETFs verkaufe, schon eher. Je mehr Entscheidungsspielraum, um so mehr kann ich falsch machen und mich dann darüber ärgern. Oder am Ende gar nicht mehr die benötigte Rendite erzielen.

    Ich komme auf andere Werte:
    Aktuell sind es 23000€ Depotwert (ETFs und Aktien). Kommen 15 Jahre lang 150€/Monat dazu und ich nehme eine Rendite von 6% p.A. an (alle Dividenden werden ebenfalle investiert), dann kommt man am Ende auf rund 85000€ (davon geschätzte 45000€ Reddite).

    Möchte man diese nun über 25 Jahre (mit 2% Steigerung p.A.) entspraren und komme auf 4% Rendite p.A. des Restportfolios, sind es ca. 320€ im Monat Netto oder 237€ nach heutiger Kaufkraft (2% Inflation p.A. angenommen).

    Jetz müssen nur die "Qualitätsaktien" über die kommenden 40 Jahre so qualitätsvoll bleiben wie erhofft. Geht es besser aus, darf ich sogar älter werden ohne mich einzuschränken.

  • Hallo


    richtig, mein kompletter Depotwert beträgt ca.23.000 Euro und die schon erwähnten Qualitätsaktien bringen im Jahr ca. 600 Euro an Rendite….was wieder investiert werden soll.


    Und der Gedanke ist ja weiter zu investieren und es gibt halt nicht nur den einen Weg aber hilfreiche Empfehlungen, sind willkommen.

    Nicht jeder ist Profi in Sachen investieren 😉

  • Nicht jeder ist Profi in Sachen investieren 😉

    Und auch nicht jeder ist Profi bezüglich der Bedienung eines Foreneditors.

    Wenn Du was zitieren willst, dann tu das, schick Dein Posting danach aber nicht ohne von Dir selbt hinzugefügten Text ab, sondern schreib das, was Du dazu zu sagen hast, drunter. Regelmäßig wirst Du auch nicht zum ganzen Vorposting etwas zu sagen haben, sondern nur zu einem Teil. Daher ist es sinnvoll, das zitierte Vorposting auszuholzen, wie ich das oben gemacht habe.

    Erst wenn Du beides erledigt hast: das Vorposting auf das Notwendige reduziert sowie eine eigene Ergänzung druntergeschrieben, dann klickst Du auf "Antworten".

    PS: Man kann auch mehrere Vorpostings in 1 Posting zitieren und braucht nicht für jedes ein eigenes Posting, das die Mitforisten fragend zurückläßt.

  • Hallo Forum,

    ich habe dummerweise 2010, schon in der Ärzteversorgung versichert, eine dws Riesterrente abgeschlossen. Im Nachgang denke ich, dass ich diesbezüglich falsch beraten wurde, da ich keinerlei staatliche Zulagen (bin kinderlos) erhalten habe. Welche Folgen würde wohl eine Kündigung zum aktuellen zeitpunkt haben?


    Vielen Dank für jede Antwort!

    Hey Apfelsaft7 behalte mal die Riester-Reform mit dem Altersvorsorge-Depot ab (Stand jetzt) 2027 im Auge. Dort soll man bestehende Riesterrente Riesterrentenprodukte nach 5 Jahren Vertragsdauer kostenfrei überführen dürfen inkl. Zulagen. So könntest du aus einem schlechten Produkt noch was gutes machen + bis zu 480€ Zulagen p.a. erhalten wenn deine Sparleistung 1800€ pro Jahr beträgt 😊✔️

  • Wie gesagt: Das mit dem Zitieren solltest Du dringend nochmal üben.

    Code hat im Zitat nichts zu suchen, und die Gänsefüßchen in der Titelzeile vergißt Du besser. Zum Zitieren nimmt man die Gänsefüßchen unten rechts.

    Hey Achim,

    Danke für deine hilfreichen Tipps und oder Belehrungen.Leider sind mir solche Konversationen mit dir zu anstrengend. Bin hier um Erfahrungen auszutauschen nicht ständig belehrt zu werden. Gehe davon aus, das es noch andere Leute hier gibt, die einen anderen Umgang pflegen.

    Als Neuling darf man sich erst einmal Zurecht finden.

    Freundliche Grüße

  • Als Neuling darf man sich erst einmal Zurecht finden.

    das ist richtig.

    Und wenn ich möchte, dass sich andere Leute Zeit nehmen um mir meine Fragen zu beantworten, dann nehme ich mir vorher die Zeit die Frage ordentlich zu formulieren und ordentlich zu formatieren.

    Das erhöht die Lesbarkeit gerade auch für die Leute, die nicht jeden Thread von Anfang bis Ende durchlesen, sondern zum Beispiel über die "Suche" auf einen bestimmten Post verwiesen werden.

    Es gibt neben dem Button "Antworten" auch den Button "Vorschau", so kannst du vorab sehen, wie dein Posting aussehen wird, und kannst bei Bedarf noch Änderungen vornehmen.

    🤓

  • und die schon erwähnten Qualitätsaktien bringen im Jahr ca. 600 Euro an Rendite….was wieder investiert werden soll.

    Bei meiner amateurhaften Rechnung gehe ich davon aus, dass diese Rendite nur die Dividenden sind und nicht die Rendite der Aktien. Für mich zählt in der Auszahlungsphase die Gesamtrendite.

    es gibt halt nicht nur den einen Weg

    Stimmt, es gibt leichtere und schwierigere Wege und jeder wählt den, der zu ihm zu passen scheint.

    Dein Weg scheint schon festzustehen, also verfolge ihn konsequent. Welche hilfreichen Empfehlungen erwartest Du im Bezug auf eine langfristige Anlage, wenn sich fast 70% des Vermögens in Einzelaktien befinden und der überwiegende Rest (inkl. Sparrate) in einer deutlichen Übergewichtung von Europa (ohne Einzelaktien ca. 45% und steigend).

    Wie das mit dem Einzelaktien ausgehen wird, kann Dir (auch statistisch) niemand abschätzen. Genauso wenig, ob die Wette auf Europa in 15-45 Jahren positiv oder negativ ausgegangen sein wird.

    Was ich von "normalen" Anleihen ETFs halte, habe ich schon geschrieben. Aber dafür mag auch nur mein Verständnis dieser Produkte zu schlecht sein, um darin eine Möglichkeit zu sehen, eine (von mit bisher nicht benötigte) Schwächung der Volatilität meines Portfolios in der Ansparphase zu erreichen ohne Rendite zu verlieren.

  • Dein Weg scheint schon festzustehen, also verfolge ihn konsequent. Welche hilfreichen Empfehlungen erwartest Du im Bezug auf eine langfristige Anlage, wenn sich fast 70% des Vermögens in Einzelaktien befinden und der überwiegende Rest (inkl. Sparrate) in einer deutlichen Übergewichtung von Europa (ohne Einzelaktien ca. 45% und steigend).

    Wie das mit dem Einzelaktien ausgehen wird, kann Dir (auch statistisch) niemand abschätzen. Genauso wenig, ob die Wette auf Europa in 15-45 Jahren positiv oder negativ ausgegangen sein wird.

    Hey,

    Ja , das sind die Dividenden der Aktien.

    Mein Weg ? Hilfreiche Empfehlungen

    Für die Zukunft / Rentenalter vorzusorgen

    wobei bei der Altersorsorge da anscheinend immer nur die Rede von 6 stelligen Beträge gesprochen wird versuche ich das mal anders zu formulieren.

    Das Ziel ist später zur gesetzlichen Rente und der zu erwartenden Altersvorsorge, 1700 € - 2000 € zusammengerechnet aktueller Stand, noch eine Lücke in den nächsten 15 Jahren von 300 € - 500 € zu schließen. Hoffe das ist besser ausgedrückt 😊

    Ja, 70% befinden sich in Aktien ein umschichten wäre aber kein Problem und die Übergewichtung Europa auszugleichen auch nicht.

    Habe mich zwischen dem FTS All World und dem ACWI für den zweiten entschieden.Um etwas mehr Europa zu bekommen noch den Stoxx Europe 600 dazu genommen. Ok,10 - 15 weniger hätten es da auch getan🙈😉.
    Könnte den Stoxx Europe 600 reduzieren, Sparrate auslassen oder den ACWI erhöhen 🤷🏼‍♂️.


    Und Wie gesagt, von den Aktien war ich überzeugt aber offen für hilfreiche Tipps und Empfehlungen 👌👍💪

  • Das Ziel ist später zur gesetzlichen Rente und der zu erwartenden Altersvorsorge, 1700 € - 2000 € zusammengerechnet aktueller Stand, noch eine Lücke in den nächsten 15 Jahren von 300 € - 500 € zu schließen. Hoffe das ist besser ausgedrückt 😊

    Hast Du Dich schon mal mit Entnahmestrategien (z.B. 4%-Regel) beschäftigt?
    Siehe z.B. hier: https://www.finanzen-erklaert.de/vorsicht-vor-der-4-regel/

    Gehen wir mal von der 4%-Regel aus, braucht es bei einer Entnahme von 300-500€ im Monat (3600-6000€ p.a.) einen Depotwert von 90.000 - 150.000€. Und das Ganze dann vor Steuern!

    Jetzt musst Du für Dich schauen, ob Du die Erreichung dieses Ziels für Dich in den verbleibenden 15 Jahren als realistisch erachtest.
    Bitte bedenke, dass Steuern und Inflation auch noch berücksichtigt werden müssen. Und immer im Hinterkopf behalten, dass die '4%-Regel' keine 100%ige Sicherheit bietet. Man muss das Ganze als Basis sehen auf der man seine eigene Strategie aufbauen kann/muss.
    Daher kommen auch die Aussagen, dass es beim Thema Altersvorsorge ganz schnell um 6-stellige Depotwerte geht.

    Lass Dich aber deswegen nicht vom investieren abschrecken, weil Du denkst, Du schaffts es eh nicht! Es ist allemal besser überhaupt zu investieren und es zu versuchen als den Kopf in den Sand zu stecken.
    Wenn es dann in der Rente 'nur' 250€/Monat sind, die Du aus Deinem Depot ziehen kannst, ist das allemal noch besser als nix!

  • Hallo Forum,

    ich habe dummerweise 2010, schon in der Ärzteversorgung versichert, eine dws Riesterrente abgeschlossen. Im Nachgang denke ich, dass ich diesbezüglich falsch beraten wurde, da ich keinerlei staatliche Zulagen (bin kinderlos) erhalten habe. Welche Folgen würde wohl eine Kündigung zum aktuellen zeitpunkt haben?


    Vielen Dank für jede Antwort!

    Vielleicht ist es besser, für diese Anfrage einen eigenen Thread aufzumachen. Womöglich braucht ein Arzt mit Riesterbeschwerden eine andere Behandlung als ein Anleger, der seine 130-Euro-Sparrate auf X Wertpapiere verteilen will.

  • Das Ziel ist später zur gesetzlichen Rente und der zu erwartenden Altersvorsorge, 1700 € - 2000 € zusammengerechnet aktueller Stand, noch eine Lücke in den nächsten 15 Jahren von 300 € - 500 € zu schließen. Hoffe das ist besser ausgedrückt 😊

    Habe mich zwischen dem FTS All World und dem ACWI für den zweiten entschieden.Um etwas mehr Europa zu bekommen noch den Stoxx Europe 600 dazu genommen. Ok,10 - 15 weniger hätten es da auch getan🙈😉.
    Könnte den Stoxx Europe 600 reduzieren, Sparrate auslassen oder den ACWI erhöhen 🤷🏼‍♂️.

    Falls du kein Problem damit hast, Ausschüttungen wieder anzulegen, kannst du natürlich schon komplett wechseln, statt später irgendwie umzustellen.

    Zur ETF-Auswahl: Ich würde nur den ACWI besparen und den Rest liegen lassen oder verkaufen. Aber bevor ich weiter erzähle, wie ich es machen würde, noch eine Frage: Bei welchem Broker liegt das alles?

  • Zu den Einzelaktien. Ist Dir bewusst, dass die Quellensteuer verloren ist, weil Du sie bei nicht ausgeschöpften Pauschbetrag nicht mal anrechnen kannst? Schau Dir mal die Dividendenabrechnungen zu Deinen Positionen an. Das ist nicht optimal. Unter dem Aspekt wäre es hilfreich, wenn Du bald ausreichend Kapitalerträge hättest. Für 2025 ist es zu spät, aber prüfe für Ende 2026, ob Du Gewinne realisierst durch Verkäufe, um wenigstens die Anrechnung der Quellensteuern hinzubekommen.

    Bitte schau Dir Deine Abrechnungen zu den Quellensteuern an. Ich denke du hast teils eine Steuerbelastung von 40 % z.B. bei Deinen US-Aktien. In Kombination mit hohen Ausschüttungen wird das besonders teuer. Einzelaktien mit Quellensteuern sollte man erst dann im Depot haben, wenn man Kapitalerträge oberhalb des Pauschbetrags hat. Dann lassen sich ausländische Quellensteuern oft auf die zu zahlende Abgeltungssteuer anrechnen.

    u.a . Allianz DHL BMW Abbie Pepsi Phillip Morris ca. 5 % im Schnitt

    Allianz, DHL kein QS (Quellensteuer)-Problem aber sowohl PepsiCo, Philip Morris als auch AbbVie führen 15 % US-QS ab.

  • Falls du kein Problem damit hast, Ausschüttungen wieder anzulegen, kannst du natürlich schon komplett wechseln, statt später irgendwie umzustellen.

    Zur ETF-Auswahl: Ich würde nur den ACWI besparen und den Rest liegen lassen oder verkaufen. Aber bevor ich weiter erzähle, wie ich es machen würde, noch eine Frage: Bei welchem Broker liegt das alles?

    Hey,

    nein, hätte kein Problem Ausschüttungen wieder anzulegen,sofern es Sinnvoll wäre….natürlich den entsprechenden ETF finden kommt wohl wieder hinzu.

    Broker ist Finanzen.net Zero

    Gruß

  • Keine Ahnung was Du sonst noch für Aktien hast. Bei US-Aktien ist es so, dass Du einiges zusätzlich an Steuern zahlst. Ich würde kurz vor dem Ex-Tag diese Positionen verkaufen und das Geld erstmal im breiten ETF speichern.

    Der Ex-Tag ist der Tag, an dem die Aktie um die Dividende gekürzt wird. Die nächsten Ex Tage sind:

    AbbVie 16.1.
    PepsiCo Anfang März (6.3.?)
    Philip Morris Mitte März (20.3.?)

    Unproblematisch für Quellensteuern sind Deutschland und GB für Dich. USA, Frankreich, Italien und viele weitere sind nachteilig.

  • Zu den Einzelaktien. Ist Dir bewusst, dass die Quellensteuer verloren ist, weil Du sie bei nicht ausgeschöpften Pauschbetrag nicht mal anrechnen kannst? Schau Dir mal die Dividendenabrechnungen zu Deinen Positionen an.

    Wenn er einen passenden Broker hat, verrechnet der das und er zahlt nur etwa die normalen 25 %.

    Natürlich kann er den Pauschbetrag so ggfs. nicht ausnutzen. Aber mehr als 25 % + Soli werden es nicht.