Ja die Wahlergebnisse auf die Genderdebatte runterzukürzen ist natürlich perfekt. Ich denke das spielt alles mögliche rein, die genderdebatte wird nur sehr gerne vorgeschoben. Es gibt sehr viel größere Mängel in der Politik als ein Randthema. Das aber immer wieder in den Fokus zu zerren hilft genau niemandem. Die Schwarzmalerei auch nicht. Lieber mal anpacken und was tun wäre hilfreicher.
Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass Wahlergebnisse nicht von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden. Das legst du mir in den Mund, weil du offenbar lieber polterst, als dich mit meinen tatsächlichen Aussagen auseinanderzusetzen. Deine „Herangehensweise“ ist für mich eher Teil des Problems als ein Lösungsansatz.
Fakt ist: Immer mehr Menschen können mit zahlreichen Themen, die in Berlin, Washington und Co. für besonders relevant gehalten werden, wenig anfangen. Gendern und Wokeness sind dafür zwei Beispiele. Und das zeigen u.a. Wahlergebnisse (leider) sehr deutlich. Ob dir diese Entwicklung gefällt, ist dabei irrelevant.
,,Viel größere Mängel“, „anpacken“ und „etwas tun“ klingen zwar gut, bleiben aber inhaltsleere Phrasen, solange du nicht erklärst, was konkret dahintersteckt. Wenn du tatsächlich etwas zur Diskussion beitragen möchtest, dann werde bitte konkret: Was genau soll getan werden, wie soll es umgesetzt werden und welches Problem wird dadurch gelöst? Auf Dingen zu beharren, die nachweislich von der Mehrheit nicht gewollt sind, scheint mir jedenfalls nicht der richtige Weg zu sein. 