...aber die eigene Immobilie diszipliniert und ist langfristig natürlich ein wesentlicher Baustein des Vermögensaufbaus.
Das sind Annahmen, die in vielen Fällen zutreffen mögen, aber nicht in allen.
...aber die eigene Immobilie diszipliniert und ist langfristig natürlich ein wesentlicher Baustein des Vermögensaufbaus.
Das sind Annahmen, die in vielen Fällen zutreffen mögen, aber nicht in allen.
Können wir das ggf. differenziert betrachten oder geht das nicht, weil wir hier online sind?
Wenn die Schule (das Gebäude) Sanierungsstau hat, dann ist regelmäßig die Kommune gefragt.
Wenn der Unterricht daneben ist, dann liegt es eher am Land.
Davon ab müsste man sich vergegenwärtigen, dass die Schule nicht einfach Wissen vermitteln soll, sondern (auch) die Fähigkeiten, sich Wissen zu erschließen. Es soll dort das Lernen erlernt werden, ob am Thema "Aufbau einer Wagner-Oper" oder "Bestandteile einer Immobilienfinanzierung" ist dabei zweitrangig.
Millionen von Menschen betreiben Altersvorsorge erst mal über die selbstgenutzte Immobilie.
Das kann man aber auch nur innerhalb gewisser Rahmenbedingungen als Altersvorsorge ansehen, ansonsten ist das eher Lifestyle.
Ich kenne viele Frauen, die sind jetzt im Alter irgendwo 50+, da regeln "die Männer" das Finanzielle. Da wurden die Frauen leider auch nie nach ihrer Meinung gefragt. Was der Mann vorgab, das war "richtig". So wurde diesen Frauen aber auch das Interesse am Finanzmarkt genommen. Was passiert, wenn die Frauen dann später im Leben alleine dastehen? Dann fängt die Not an, da das Wissen eben leider nicht vorhanden ist.
Dann kann auf das familiäre Umfeld hoffen, das dann idealerweise nicht am anderen Ende der Republik bzw. des Kontinents wohnt. ![]()
Was liegt denn da herum, aus dem ausgezahlt wird?
Ein Auszahlplan bis 85 hat doch keinen Rentenfaktor im eigentlichen Sinne.Das Kapital wird über einen begrenzten Zeitraum ausgezahlt, während eine lebenslange Rente das Langlebigkeitsrisiko absichert. Die Höhe der Auszahlungen hängt dich von Rendite, Kosten und Berechnungsmethode ab.
Wenn ich mit 65 z.B. 100.000 Euro in einem Anleihe-ETF mit europäischen Kurzläufern habe, bekomme ich 5.000 Euro überwiesen.
Oder stehe ich da auf dem Schlauch ?
Der eigentliche Sinn ist wie definiert?
Dann ist der Rentenfaktor bei 55,56, oder habe ich einen Denkfehler?
Die Auszahlung ist doch an sich linear, bleibt aber dynamisch, da das vorhandene Kapital ja noch weiter verzinst wird.
Falls Du keine monatliche Zahlung erhältst, sondern Jahreszahlungen vereinbart hast (AVD lässt dies zu), dann würdest Du das Jahr doch auch mit 12 Monaten ansetzen und nicht mit einem Monat, in dem die Zahlung erfolgt, oder?
Wenn ich nach 240 Monaten mein Geld komplett ausgezahlt bekommen habe, dann betrachte ich doch den Gesamtzeitraum, egal wie in diesem Zeitraum sich die Zahlungen verteilen.
Oder sinnbildlich: Wenn das Musikstück mit einer Pause beginnt, dann gehört die Pause doch dazu und nicht erst alles ab dem ersten hörbaren Ton.
Alles anzeigenHallo zusammen,
gäbe es eigentlich ein Szenario, mit seinem Riester nicht ins AVD zu wechseln?
Finanztip schreibt, so ein Fall wäre "viele Kinder, wenig Einkommen". Aber selbst dann sollte sich ein ETF langfristig besser entwickeln als ein Riester, somit verstehe ich das Argument nicht.
Ich habe vor fünf Jahren einen Riester für meine Frau abgeschlossen, mit im Prinzip genau den Rahmenbedingungen: Sie Elternzeit, mittlerweile 4 Kinder. Ziel: Minimale Eigenleistung, d.h. ausschließlich Minimalbetrag einzahlen und Mitnahme maximaler Förderungen. Ich spekuliere eigentlich nur auf die Mitnahme der 30% Entnahme. Alles andere ist ein Bonus. Falls Sie aufgrund Ihres Gehalts mehr als den Minimalbetrag einzahlen müsste, würden wir (vermutlich) keine Anpassungen vornehmen.
Ich überlege, den Riester in ein AVD zu wandeln, dabei weiter unter der Zielsetzung, dass ich so wenig "eigenes" Kapital einbringen will, wie möglich. Beim AVD wären das 120 Euro. Dadurch würde jedoch der Förderbetrag meiner Frau von 175 Euro auf 60 Euro sinken. Das Geld wäre jedoch besser in einem ETF angelegt.
Gibt es Gründe, den Riester einfach weiter zu besparen?
Wenn Du wirklich nur minimal einzahlen willst, dann gibt es für Kleinstverdiener einen kleinen Vorteil im alten System. Aber ggf. gleichen die neuen Vertragsbedingungen das aus.
Falls Du eine Auszahlung vor 65 haben willst, da bietet ein alter Vertrag wahrscheinlich bessere Optionen.
Falls Dein alter Vertrag deutlich unter Wasser ist, dann kann es sinnig sein, den alten Vertrag ruhen zu lassen. (Was einen neuen Vertrag aber nicht ausschließt.)
Ansonsten ist die neue Förderwelt grundsätzlich vorteilhafter.
In der neuen Welt macht es aber Sinn (insbesondere mit Kindern) mindestens 300 EUR (ggf. 360 EUR) einzuzahlen.
Aber nur bei Start mit 65 und keine Entnahme zu Beginn, also Zahlung über 240 Monate.
Wenn von 70 bis 85 ausgezahlt wird, dann habe ich mein Geld doch auch nach 20 Jahren ausgezahlt bekommen, auch wenn die ersten 5 Jahre eher karg sind.
Ein Auszahlplan (AVD) bis 85 hat einen Rentenfaktor von 41,67!
Ist das Konsens?
Alles anzeigenAchtung persönliche Meinung!
Ich finde es absurd, in den Einkommensgefilden noch Elterngeld beziehen zu dürfen. Alleine die Möglichkeit, durch irgendwelche "Tricks" unter die schon viel zu hohe Einkommensgrenze zu fallen macht es auch nicht besser.
Das sollte -Achtung Meinung!- denen vorenthalten sein, die es wirklich benötigen, und da spreche ich von der Unter- und unteren Mittelschicht.
Dem Poster steht das zu was er bewilligt bekommt, keine Frage.
Aber irgendwo sollte da auch der Staat noch obenhin eine echte harte Grenze ziehen wo man Zuschüsse, Beihilfen usw bekommen kann... Da zählt auch das Kindergeld dazu.
So, Feuer frei! Zerlegt meine Meinung.
Da gibt es eine echte harte Grenze, an der das zvE gemessen wird, welches beeinflusst werden kann.
350 × 12 = 4.200 / 51.944 = 0,0809 Entgeltpunkte (bei vollem Beitrag)
350 × 0,15 ÷ 0,186 × 12 = 3.387 / 51.944 = 0,0652 Entgeltpunkte (bei pauschalen Beiträgen durch den AG)
0,0157 × 42.52 = 67 Cent pro Monat (brutto)
Für 12,60 EUR an Beitrag im Monat!
Unbezahlten Urlaub in 2026 nehmen ginge auch. ![]()
Die Frage ist, ob er überhaupt umwandeln kann. Denn er gehört offenbar nicht zum Personenkreis, der berechtigt ist eine AV-Förderung zu bekommen.
Sofern irgendwann im Kalenderjahr 2027 Rentenversicherungspflicht besteht...
Arbeitet der junge Mann noch? Die Regelaltersgrenze wird ja erst zum Februar 2028 erreicht.
Du kannst im Jahr des Rentenbeginns den Vertrag abschließen, einzahlen und im Jahr nach Rentenbeginns (nach Verbuchung der Zulage) den Bumms zur Auszahlung bringen (als Einmalzahlung).
Steuern (max. 42%) werden unterhalb der Zulagenquote (50% auf die ersten 360 EUR) sein, wenn die Abschlusskosten stimmen, hat man fetten Gewinn gemacht.
Irgendwo weiter oben habe ich einmal übertrieben, nur wo? ![]()
Hast Du noch konkretere Fragen?
Wird denn laufend bereits eine Rente bezogen?
Wenn bei Dir Rentenansprüche (ggf. bAV) hinzukommen, dann lastet ja nicht ganz so viel Druck auf dem Depot.
Von der Rechnung würde ich zunächst mit möglichst wenig Depoteinsatz planen und schauen, wie dann die Finanzierung ausschaut, dann die Szenarien durchgehen und ggf. mit mehr Depoteinsatz planen, bis eine Variante gefunden ist, mit der sich alle wohlfühlen.
War das die Antwort auf meinen Post?
Also wenn das Geld quasi schon fast überläuft 😁
Es fängt an zu blubbern und zu sprudeln. ![]()
"Boiling point" wäre auch noch eine Variante.