Beiträge von WerAuchImmer

    Interessant. Das schreibt die KI zu verschiedenen Brokern. Nachvollziehbar.

    Mir ist es innerhalb eines Systems aufgefallen. Und da geht es bei immer denselben 3 Jahren um erhöhte Produktkosten. Nicht um ein Mehr durch Zuwendungen, Ein- und Ausstiegskosten und was sonst noch alles aufgeführt wird.

    Naja. Du kannst dich ja, wenn es dich interessiert, noch tiefer damit beschäftigen.

    Oder mal die die entsprechenden Screenshots hochladen, damit man genau sieht was du meinst. Kannst du im Browser problemlos mit nem Snippingtool und dann hier einfach einfügen.

    Bis dahin fände ich es aber begrüßenswert, wenn man die wiederkehrende Unterstellung, dass sich da jemand heimlich bereichert, unterlassen würde, da es bisher einfach nur eine Annahme ist.
    Oder zumindest deutlich machen, dass es lediglich eine Annahme ist.

    Ich mach das deswegen jetzt mit Einmalorder. Das ist klare Kante. Wenn ex ante höhere Produktkosten angesetzt sind, dann werde ich das nicht ignorieren. Hab versucht, das über Support zu klären. Da kamen Nebelwolken. Das interpretiere ich so, dass damit Einnahmen generiert werden. Es hat sich ja wegen der EU-Vorgaben Wesentliches für Broker verändert.

    Hast du mal probiert dir das über KI erklären zu lassen?


    Es gibt eine klare rechtliche Vorgabe, aber die Broker nutzen darin enthaltene Spielräume unterschiedlich aus.

    Die Pflicht zur Erstellung des x-ante-Kostenausweises basiert auf der europäischen MiFID II-Richtlinie (in Deutschland im Wertpapierhandelsgesetz verankert). Die Finanzaufsicht (BaFin) prüft streng, dass die Kosten ausgewiesen werden. Da das Gesetz jedoch keine exakte mathematische Formel für jede denkbare Anlagesituation vorschreibt, kommt es zu Unterschieden in der Praxis. [1, 2]

    Die wesentlichen Gründe, warum Kostenausweise von Broker zu Broker unterschiedlich aussehen, sind:

    1. Unterschiedliche Modell-Annahmen beim Sparplan

    Weil niemand weiß, wie lange du deinen Sparplan tatsächlich laufen lässt, müssen Broker mit einem fiktiven Modell-Szenario rechnen. Hier kocht jeder Broker sein eigenes Süppchen:

    • Der 5-Jahre-Standard: Viele Broker rechnen standardmäßig mit einer Laufzeit von 5 Jahren (60 Ausführungen) bei deiner gewählten Sparrate.
    • Der 1-Jahr-Standard: Einige Broker weisen die Kosten pauschal nur für das erste Jahr oder für ein einziges Kalenderjahr aus.
    • Der Pauschalbetrag-Ansatz: Manche Institute zeigen gar nicht deine echte Sparrate, sondern nutzen ein Standardbeispiel (z. B. „Kostenbasis: 150 € monatlich über 5 Jahre“) als Referenzwert. [1]

    2. Berechnung der laufenden Produktkosten (TER)

    Bei einem Einmalkauf ist die Sache klar: 10.000 € Kaufsumme mal 0,20 % TER ergeben im ersten Jahr 20 € Produktkosten. Beim Sparplan wird es uneinheitlich:

    • Die korrekte zeitliche Gewichtung: Mathematisch korrekte Broker berücksichtigen, dass im Januar erst eine Tranche investiert ist und im Dezember zwölf. Die TER wird anteilig auf das historisch wachsende Vermögen im Jahresverlauf berechnet.
    • Die vereinfachte Endwert-Methode: Andere Broker nehmen der Einfachheit halber das berechnete Endvolumen nach Jahr X und wenden die TER starr darauf an, was die prognostizierten Kosten künstlich höher wirken lässt.

    3. Einberechnung von Verkaufskosten

    Der Gesetzgeber verlangt auch den Ausweis von potenziellen Ausstiegskosten. [1]

    • Broker A nimmt an, dass du nach dem Sparplan-Zeitraum alles auf einen Schlag verkaufst, und rechnet die reguläre Verkaufsgebühr in die Ex-ante-Renditeminderung ein.
    • Broker B geht davon aus, dass beim späteren Verkauf kostenfreie Neobroker-Konditionen greifen, oder lässt die fiktive Verkaufsgebühr anders in die Zukunftshochrechnung einfließen.

    Fazit

    Die Pflicht und die Kostenkategorien (Dienstleistungskosten, Produktkosten, Fremdkosten) sind strikt vorgegeben. Die Berechnungsmethode und die mathematischen Annahmen dahinter variieren jedoch deutlich. Erschrecke dich also nicht, wenn ein Sparplan bei zwei Brokern trotz identischer Gebühren im Ex-ante-Dokument leicht abweichende Gesamtkosten ausweist. Maßgeblich für dein echtes Geld ist am Ende immer das offizielle Preis-Leistungs-Verzeichnis des Brokers. [1, 2]

    Hat mich auch sehr gewundert, dabei ich war kurz davor, von der ING zu wechseln. Vielleicht wollte Scalable sich von TR abgrenzen und/oder sie haben per Marktforschung herausgefunden, dass viele Anleger ein „richtiges“ Tagesgeldkonto haben wollen.

    Sie werden wohl vor allem ausgerechnet haben, dass sie sehr viel Geld sparen werden, wenn sie ein separates anstelle des Verrechnungskontos verzinsen.

    Ich finde es schwierig Frauen darauf zu reduzieren. Das ist wie das Geraune von Haupt- und Nebenverdiener. Ob jetzt (gefühlte) Realität oder nicht, je mehr man genau darauf abzielt, um so mehr manifestiert man genau das als Normalität. Ich vermute dass eher eigenständige Frauen sich für Finanzen interessieren. Passt aber genau ins konservative Weltbild und das ist ja gerade hip!

    Dann dreht man sich aber im Kreis.

    Wenn man die eigenständige Business-Frau (ich unterstelle mal ohne Kinder) nimmt, ja dann ist da halt wirklich kein Unterschied zur finanziellen Lage eines Mannes und somit auch keine objektie Besonderheit für die Geldanlage auf die es zu achten gäbe.

    der iShares ist auch ganz neu und hat ca. 1000 Positionen mehr ...

    Darüber bin ich auch gestolpert.

    Laut KI hat Blackrock ganz andere Möglichkeiten was das interne Verschieben von Aktien zwischen diversen eigenen Fonds betrifft.

    Damit können sie dann angeblich auch mit dem kleinen Volumen schon günstig mehr Positionen abbilden.

    Da wird man dann die Tracking Difference abwarten müssen wie gut das Sampling funktioniert.

    Ganz normales Verhalten für einen frisch aufgelegten ETF.

    Das wird erst nach und nach aufgebaut.

    Im Vergleich kann man sich da auch mal anschauen wie sich die Anzahl der wirklich gehaltenen Positionen im SPDR IMI entwickelt hat.