PKV Huk vs Barmenia

  • Der lustige Spruch passt nicht ganz adrianberg . Unsere Auto Analogie HUK = Dacia bezieht sich ja nicht auf Status, sondern auf Sicherheit.

    Hier der Link zum mageren 3 Sterne Rating des nagelneuen Dacia Duster beim NCAP Crashtest 2024: https://www.euroncap.com/en/results/dacia/duster/51909.

    Dr. Michiel van Ratingen, Generalsekretär Euro NCAP: "... Einige, wie Mercedes-Benz, Škoda, VW, BMW und Renault, sind davon überzeugt, dass ihre Kunden der Sicherheit einen höheren Stellenwert im Produktangebot einräumen. Bei Dacia und Suzuki liegt der Schwerpunkt auf der Erschwinglichkeit, aber die Verbraucher sollten sich darüber im Klaren sein, dass es auf dem Markt Konkurrenzfahrzeuge zum Duster und zum Swift gibt, die ein wesentlich höheres Sicherheitsniveau bieten."

    Der Vergleich HUK = Dacia passt also ganz gut. In welchem Fahrzeug hat man "lieber" einen Unfall (= wird ernsthaft krank), in einem billigen oder in einem möglichst sicheren?

    Sorry, ich konnte es nicht lassen. :D

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Hallo zusammen,

    das verstehe ich nur allzugut. ;)

    Es ist die Frage, welches Sicherheitsniveau ich haben und welches Sicherheitsniveau ich bezahlen möchte.

    Es passt recht genau.

    (Rhetorische überspitzte Frage, wenn ich bei einem „Unfall“ selbst bezahlen möchte“?)

    (Wenn „wenig Unfall“ hat man den geringen Beitrag als „Gewinn“).

    Es ist die Frage, welches Sicherheitsniveau ich haben und welches Sicherheitsniveau ich bezahlen möchte.

    (Es gibt Versicherungen, die „nur“ schwerste Erkrankungen absichern und sonst nichts.)

    (Finanztip empfiehlt das nicht).

    LG

  • Es ist die Frage, welches Sicherheitsniveau ich haben und welches Sicherheitsniveau ich bezahlen möchte.

    Wenn das Risiko planbar und kalkulierbar wäre, könnte das ein durchaus sinnvoller Ansatz sein. Bei einem Auto ist der maximale Schaden durch den Wert des Autos begrenzt. Bei Gesundheit ist das anders. Leider sind Krankheiten und damit zusammenhängende Kosten weder planbar (wann passiert's), noch kalkulierbar (wie teuer wird's).

    Wenn HUK Versicherte mit einer billigen PKV auf Dacia Niveau jetzt schon sicher wissen, dass sie im Bereich der vielen Leistungslücken des Tarifs nie ernsthaft krank werden, dann haben sie langfristig alles richtig gemacht und viel Geld gespart. Das weiß leider nur kaum jemand mit hinreichender Sicherheit. :)

    Super GAU für HUK Versicherte ist eine frühe teure Erkrankung, deren Kosten nicht übernommen werden.

    Stünde ich heute vor dieser Entscheidung würde ich mich definitiv nicht bei der HUK versichern. Plakativ formuliert: Bei Gesundheit ist Geiz nicht geil!

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  • Auch bei der KfZ Versicherung agiert die HUK äußerst fragwürdig, wie man bei SWR und WDR verfolgen konnte: https://www.swr.de/verbraucher/ar…ei-huk-100.html und https://www1.wdr.de/fernsehen/mark…250115-100.html.

    Die KfZ Versicherung kann man relativ einfach wechseln. Bei einer privaten Krankenversicherung ist das deutlich schwieriger und mit Verlusten verbunden.

    Da bin ich ganz bei Schiller: "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet, der Wahn ist kurz, die Reu ist lang." :)

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  • Sehhilfen, Hörgeräten, anfängliche Zahnstaffel, LASIK oder der Begrenzung von Heilmitteln auf den 1,1-fachen Beihilfesatz

    Könnten Sie konkret ein paar Worte zu den jeweiligen Begrenzungen sagen? Wird da pro Hörgerät begrenzt, also z. B. 3000 € pro Hörgerät, wenn ich dieses alle paar Jahre wechsle, oder ein einziges Mal 3000 € für Hörgeräte (beim ersten Hörgerät, das man je bekommt und nutzt) und danach 0 € für jedes weitere? Wie ist es bei Sehhilfen und LASIK diesbezüglich?

    Was mich am meisten stört ist die von Ihnen erwähnte Begrenzung von Heilmitteln auf den 1,1-fachen Beihilfesatz? Kann ich bei der Barmenia im Rentenalter als Beamter mit PCD-Klausel zum Beispiel dauerhaft in die USA oder nach Australien ziehen (was ja erstmal cool wäre, weil man flexibel bleibt), aber bekomme im Land des dauerhaften Aufenthalts dann nur einen Teil meines Medikaments bezahlt, das aber vielleicht auch mal 200.000 € oder 2.000.000 € kostet? Das klingt erstmal wie ein krasses Beispiel, aber wenn es dumm läuft, dann bekommt man das teure Krebsmedikament weder im Ausland noch in Deutschland vollständig erstattet. Ich persönlich finde, dass eine PKV in den Bereichen ambulant und stationär sowie bei Hilfsmitteln und Heilmitteln (dazu gehören ja Arzneimittel) möglichst umfassend (z. B. > 3,5facher Satz) leisten sollte und nicht bei Medikamenten, die jeder von uns früher oder später mal braucht, Begrenzungen haben sollte.

    Die Zahnstaffel finde ich erstmal vernachlässigbar, aber das ist sicherlich sehr subjektiv und vom Zahnstatus abhängig.

    Beste Grüße