Liebes Forum,
ich benötige etwas Orientierung und Unterstützung im Hinblick auf das große Thema BU.
Zu mir: Ich (33, nicht verheiratet, keine Kinder) und arbeite seit 3 Jahren als angestellter Lehrer an einer Privatschule in Hessen. Ich habe bislang weder Berufsunfähigkeits- noch Dienstunfähigkeitsversicherung, sondern hatte mich zu Beginn des Vorbereitungsdiensts lediglich für eine Unfallversicherung als Basis entschieden.
Nach meinem Vorbereitungsdienst bin ich in das Angestelltenverhältnis zurückgekehrt, da es mir wichtig war, flexibel zu bleiben, was z.B. den Wohnort angeht. Deshalb kam eine Beamtenstelle bislang für mich nicht in Frage. Derzeit verfolge ich auch eher den Gedanken einer Teilselbstständigkeit neben der Schularbeit, da ich meine berufliche Zukunft momentan nicht 100% im Schulgebäude sehe. Deshalb bin ich auch zu diesem Schuljahr in Teilzeit (60%, ca. 2100€ netto) gegangen, habe beim Finanzamt aber noch keine weitere Tätigkeit gemeldet. Ein Makler aus meinem Bekanntenkreis hat mir jedoch dringend empfohlen, mich vorher um eine BU zu kümmern, um bei Abschluss die Berufsbezeichnung "Lehrer" zu fokussieren. Weiterhin habe ich ein paar kleinere Wehwehchen, um die ich mich kümmern möchte, die ich aber auch noch um ein paar Monate nach hinten verschieben könnte.
Langfristig schließe ich eine Rückkehr in das Beamtenverhältnis (z.B. sollte die Teilselbständigkeit nicht funktionieren oder sollten sich Familienplanungen konkretisieren) nicht aus, weshalb ich mich Frage, ob ich nicht eine Dienstunfähigkeitsklausel berücksichtigen sollte. Hinzukommt die Frage, ob ich als Sportlehrkraft mit einzelnen risikobehafteten Hobbies überhaupt angenommen werde und in welchem finanziellen Rahmen ich mich damit bewege.
Über eure Ratschläge und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!
Liebe Grüße