Hallo zusammen,
Hier ist ja bislang einiges zusammengetragen worden.
Ich möchte das Thema jetzt nicht neu aufmachen , nur ich befinde mich in etwa der selbigen Position und würde gerne mal eure Meinung dazu hören.
Ich verkaufe seit 3-4 Jahre Teile meiner privaten Sammlung, hauptsächlich einzelne Briefmarken und Postkarten. Die Stücke stammen aus langjährigem Privatbesitz meiner Großmutter. Ein An/Einkauf zum Weiterverkauf findet nicht statt. Ab und zu verkaufe ich mal zusätzlich was für Bekannte, Freunde und Familie.
Die Verkäufe erfolgen ausschließlich über meinen privaten eBay-Account in Form von Auktionen. Ich stelle in der Regel einmal pro Woche Artikel ein, die jeweils sieben Tage laufen. Ein Großteil der Verkäufe liegt im Niedrigpreissegment (oft unter 10 €), wodurch sich über die Menge eine höhere Anzahl an Transaktionen ergibt. In Zahlen: 900 Verkäufe und rund 10000€ Im Jahr 2024. Das selbige in etwa für das Jahr 2025.
Mir stellt sich die Frage, ob meine Tätigkeit noch als private Vermögensverwaltung bzw. Sammlungsauflösung bzw. als Liebhaberei gilt oder ob hier bereits von einer gewerblichen Tätigkeit ausgegangen werden könnte.
Ich habe das mit dem Transparenzgesetz nicht so ernst genommen bislang, aber ich habe ein schlechtes Bauchgefühl.
Für Einschätzungen und Meinungen wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank und Grüße!