Flexible Stromtarife

KI-Zusammenfassung

: Welcher Vergleich für flexible oder dynamische Stromtarife ist am zuverlässigsten, wenn Finanztip, Stiftung Warentest, Check24 und Verivox für dieselben Anbieter stark abweichende Kosten und Platzierungen zeigen?

Welcher Vergleich für flexible oder dynamische Stromtarife ist am zuverlässigsten, wenn Finanztip, Stiftung Warentest, Check24 und Verivox für dieselben Anbieter stark abweichende Kosten und Platzierungen zeigen?

  • Mehrere Beiträge erklären die Abweichungen mit unterschiedlichen Methoden, etwa Voreinstellungen, Preisbestandteilen und der Frage, ob Qualitätskriterien oder Vermittlungsinteressen eine Rolle spielen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu Aktionspreisen im ersten Monat, Folgemonatspreisen und zur direkten Prüfung der Anbieter-Websites bei nicht gelisteten Tarifen.
  • Ein einheitliches Ergebnis gibt es nicht, denn Finanztip nennt zwar eine methodische Ursache, aber die passende Vergleichsgrundlage bleibt je nach Tarifstruktur offen.
  • Also hast du dir gar nicht erst die Mühe gemacht, Brittys Link mal zu lesen?

    Und das ist alles die Frau schuld, die seit Mai 2025 Wirtschaftsministerin ist. Natürlich.

  • Denn: Brüssel machte die Zustimmung von einer Regelung abhängig, die übermäßige Gewinne von Betreibern begrenzen soll, wenn diese dank staatlich abgesicherter Vergütungen und hoher Strommarktpreise mehr einnehmen als ursprünglich kalkuliert. Deutschland hatte sich bereits 2022 verpflichtet, einen solchen Rückforderungsmechanismus einzuführen.

    Über den Zeitpunkt der Umsetzung entbrannte jedoch ein Streit zwischen der Kommission und der Bundesregierung: Das Wirtschaftsministerium vertrat die Auffassung, die Übergewinn-Verpflichtung greife erst Mitte 2027. Die EU-Kommission bestand jedoch auf einer zeitnahen Umsetzung.


    April 2026. Das aktuelle Wirtschaftsministerium - der Schutzengel vor Übergewinnsteuern. Sich einfach an die Vereinbarungen von 2022 halten, kann sie nicht.

    Reiches krude Gesetzesänderungen werden auch von Energiegroßkonzernen kritisiert.

  • Du weist aber schon, dass das zunächst nicht die Übergewinnsteuern bei den bösen Ölkonzernen betrifft, sondern damit Übergewinne bei den Anbietern erneuerbarer Energien gemeint sind, die diese evtl. aufgrund staatlicher Förderungen machen?

  • Folgen der aktuellen Energiepolitik:

    Wichtig seien für Unternehmer wie Next2Sun ebenso wie für Interessenten und Investoren vor allem verbindliche Regeln und politische Zusagen, sagt Schieferstein. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das große Teile der Energiewende in Deutschland regelt, werde in den kommenden Wochen Geschichte sein. Danach müsse es eine „klare Basis geben. Dann gibt es auch Perspektiven. Viele Kommunen wünschen sich Agri-PV.“

    Für Krause-Tünker ist der Crash seiner Firma ein „Warnsignal für die gesamte Energiewende“. Unsicherheit sei „Gift“ für die Branche. Die gesamte Energiewende wirke seit dem Amtsantritt von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) für ihn wie verstreute Puzzleteile: Deutschland wisse nicht, wohin es will, sagt Krause-Tünker. Und seufzt: „Nichts läuft Hand in Hand.“

    https://www.focus.de/earth/energie/…138d950b88.html

    Ich bin zwar gerne für jedes Bashing gegen Reiche zu haben, aber wenn ein Unternehmenserfolg davon abhängt, ob es eine bestimmte staatliche Förderung gibt oder nicht, halte ich das erstmal für ein nicht super nachhaltiges Geschaftsmodell. Da lohnt ein zweiter Blick, ob die Kritik an der Stelle so gerechtfertigt ist.

  • Ich bin zwar gerne für jedes Bashing gegen Reiche zu haben, aber wenn ein Unternehmenserfolg davon abhängt, ob es eine bestimmte staatliche Förderung gibt oder nicht, halte ich das erstmal für ein nicht super nachhaltiges Geschaftsmodell. Da lohnt ein zweiter Blick, ob die Kritik an der Stelle so gerechtfertigt ist.

    Es ist ein Beispiel dafür, was Unsicherheit in den Eckpunkten bei kleineren Firmen anrichtet.

    Es gibt übrigens auch von Großkonzernen deutliche Kritik am Hin und Her, weil es ihnen Kosten verursacht.

    Das Beispiel wirft auch die Frage auf, warum es für kleinere Firmen nicht ausreichend Zugang zu Wagniskapital gibt. Zumindest für Firmen, die nachweislich ein attraktives Geschäftsmodell haben, aber arg in Vorleistung gehen müssen (siehe Artikel).

  • aber wenn ein Unternehmenserfolg davon abhängt, ob es eine bestimmte staatliche Förderung gibt oder nicht, halte ich das erstmal für ein nicht super nachhaltiges Geschaftsmodell.

    Da möchte ich ein klein wenig widersprechen: Anders wird man die Energiewende kaum in Gang bringen, zumindest zum Start. Und diese Startphase dauert halt im Lande der akribischsten Planungsschritte schonmal ein paar Jahre... Das Beihilferecht der EU setzt da aber einen Rahmen, auf den Name oder Lebenslauf einer deutschen Ministerin keinen Einfluss hat.

  • Ein Kollege in Sorge:

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…olitik-100.html

    Deshalb sei er "hochgradig irritiert" über den Plan, die Einspeisevergütung für private Solaranlagen auf Dächern komplett zu streichen, schreibt Günther. Er frage sich ernsthaft, ob bei dem vergleichsweise kleinen Segment der Photovoltaikanlagen auf den Dächern der politische Nutzen und Schaden noch im Verhältnis stünden. "Wir brauchen für die Bürger niedrigschwellige Möglichkeiten, selbst Teil der Energiewende zu sein."

    Zusammenhang mit der Umstrukturierung im Ministerium? Es denen schwer machen, die Erneuerbare priorisieren? Es denen schwer machen, die Lösungen haben?


    Ich halte es für möglich, dass die Ministerin den Druck durch ungenügend gefüllte Speicher wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Es spielt ihr in die fossilen Karten.

  • Konkret hält Fouquet die geplante Regelung unter anderem für nicht kostengerecht. Sie verweist darauf, dass Netzentgelte nach EU-Recht die tatsächlich verursachten Kosten widerspiegeln müssen. Der Aufschlag richtet sich aber nicht nach der tatsächlichen Netznutzung oder Einspeiseleistung, sondern ist als Pauschale gestaltet. Zudem benachteilige er Betreiber kleiner Photovoltaik-Anlagen sowie Modelle wie gemeinschaftliche Gebäudeversorgung oder Mieterstrom, obwohl sie nur in geringem Maße Netzkosten verursachten.

    Nicht zuletzt verletzte die Abgabe in der geplanten Form gegen das verfassungsrechtliche Prinzip des Vertrauensschutzes. Betreiber bestehender Anlagen hätten im Vertrauen auf die bislang gültigen Regeln investiert. Sie nachträglich stark zu belasten, sei eine unzulässige Rückwirkung. Dass die Reform seit einem EuGH-Urteil von 2021 absehbar war, ändere daran nichts.

    https://www.focus.de/earth/energie/…58d8e84734.html

    Im Ministerium gibts keine Fachleute, die das hätten wissen können? :/

    https://www.tagesschau.de/inland/innenpo…etzung-100.html

  • Ich will einer der treuesten Hüterinnen der OT-Meldungen ja niemals unterstellen, solche Beiträge selbst anzuhäufen. Daher die höfliche Bitte um Erläuterung, inwiefern solche Linksammlungen noch Themenbezug zur Fragestellung/Thementitel "Flexible Stromtarife" und passenden Vergleichsportalen haben.

    Danke! :*


    Mir ist aufgefallen, dass sich die Berechnung der günstigsten Flex-Stromtarife zwischen Finanztip, test.de, Check24 und Verivox z.T. erheblich unterscheiden. Während z.B. tibber bei Finanztip schlecht abschneidet, liegt es bei den übrigen Vergleichen weit oben. Umgekehrt kommen die von Finanztipp hochgelobten Anbieter Ostrom und naturstrom bei den anderen Portalen gar nicht vor.

    Welcher Vergleich ist nun der zuverlässigste??

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