Ich habe den Vertrag jetzt laufen lassen, werde die Abschläge im Auge behalten und ggf. nach der ersten Abrechnung eine erneute Anpassung vornehmen lassen. Immerhin hab' ich jetzt wieder was dazugelernt und werde künftig auch noch zusätzlich auf die garantierten Abschlagshöhen achten, wenn ich den nächsten Vertrag auswähle. Ich werde berichten, sollten sich hier noch weitere Auffälligkeiten ergeben. Mir ging es hier auch weniger um den konkreten Vertrag, sondern vielmehr darum, dass mir diese Vorgehensweise bislang nicht bekannt war. Daher wollte ich v.a. erfahren, ob das inzwischen verbreitet oder doch noch eher die Ausnahme ist.
fragwürdige Abschlagsberechnung bei eprimo
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canuck -
31. Oktober 2025 um 16:50 -
Erledigt
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Ich hatte dasselbe Problem. Abschlag weit mehr als doppelt so hoch wie beim alten Anbieter, obwohl der eprimo Tarif natürlich billiger ist. Im Kundenportal von eprimo konnte ich den Abschlag nur um 20% reduzieren. Dann hab ich bei Check24 geschaut (habe da zum ersten Mal den "premium24 Service" dazugenommen, wo man das Kundenportal vom Anbieter gar nicht mehr unbedingt braucht), da konnte ich den Abschlag iterativ auf meinen gewünschten Betrag verringern.
IT-technisch hat das auch funktioniert, sprich ich sehe im Kundenportal jetzt den gewünschen Abschlag... ich gebe Bescheid, falls da in den nächsten Tagen noch ein Mensch interveniert und mir den Abschlag wieder erhöht. -
... sofern der Computer das dann überhaupt zuläßt.
Nur um das hier aktuell zu halten:
Mein nach erster Abbuchung online wieder nur als Wunsch zur Vormerkung eingegebener Wunschabschlag von 155,-€ wurde dann nach einigen Tagen mit einem neuen Abschlagplan beantwortet: Ich zahle nun also die "richtigen" 155,-€/ Monat
Zumindest bei Mitgas klappt das also... -
Ich habe noch keinen Anbieter gehabt, der nicht spätestens nach Anruf/Mail den Abschlag auf den Wunschbetrag geändert hat. Manchmal lassen die Portale keine beliebige Änderung zu oder nur täglich um einen bestimmten Betrag. Dann muss man das Spiel halt mehrmals wiederholen. Ich rechne meist auch den abschließenden Bonus mit in den Abschlag ein.
Die bauen halt auch drauf, das die meisten Kunden den Unterschied zwischen Abschlag und real anfallenden Kosten nicht verstehen.
Aber im Beispiel des TO (so ich es richtig verstanden habe) - Vertragsbeginn im November und erste Abrechnung bereits im Dezember ist es verständlich, das der Versorger einen angemessenen Abschlag haben will und nicht nur 1/12. Den muss man dann nur nach der Dezember Abrechnung auch wieder reduzieren. Aber ncihts, worüber man sich aufregen muss.
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Ich habe noch keinen Anbieter gehabt, der nicht spätestens nach Anruf/Mail den Abschlag auf den Wunschbetrag geändert hat.
Hatte ich schon mehrfach. Der Energiemarkt ist ein Haifischbecken, in dem sich auch unseriöse Firmen tummeln.
Ich lese regelmäßig meine Zähler ab; Excel erstellt mir bei jeder Zählerablesung eine (fiktive) Zwischenrechnung, die ich intern mit den bereits bezahlten Abschlägen verrechne. So weiß ich zeitnah, wo ich stehe. Eine gewisse Überzahlung toleriere ich für den insgesamt günstigen Preis. Ich reduziere systematisch meine Exposition dadurch, daß ich den Gasvertrag gezielt im Herbst abschließe. Die Spinnerei der Sofortboni verbessert meine finanzielle Position als Kunde zusätzlich.
Ich hatte schon mehrfach die Situation, daß die Vorauszahlung über den Abschlag deutlich höher war als meine Zwischenrechnung. Bei einem seriösen Anbieter ist die Anpassung des Abschlags auf einen realistischen Wert kein Akt (offenbar hattest Du bisher immer nur seriöse Anbieter!). Als Kunde hat man darauf ja sogar einen Rechtanspruch (Was immer der in der Realität wert ist). Unseriöse Anbieter halten öfter mal an überhöhten Abschlägen fest, so zumindest meine Erfahrung.
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Ich hatte schon mehrfach die Situation, daß die Vorauszahlung über den Abschlag deutlich höher war als meine Zwischenrechnung.
Und ich dieses Mal genau das Gegenteil. Eon hat genau meinen Vorjahresverbrauch und ich komme bei EInrechnung der Boni auf einen Abschlag von knapp über 100€ monatlich.
Nun wollen die nur 23,x€ pro Monat. Soll mir recht sein,...
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Bilde dann ggf. Rücklagen, solltest du nicht den ein oder anderen Boni übersehen haben.

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