Ausschütter ETF gesucht nach Immoverkauf

  • Daß Du nicht sachlich auf mein Posting antwortest, deutet an, daß Du mit Deiner Argumentation am Ende bist.

    Nein, das bedeutet, das ich keine so dogmatische Sichtweise habe wie Du, was dein letzter Satz ja deutlich zeigte. Ich muss niemanden überzeugen. Und ich bespare den Dividenden Fond nicht, weil ich mir dadurch eine Überperformance erhoffen, sondern einfach weil es mir Spaß macht. Und weil ich relativ kurz vor der Rente stehe. Es ist für mich persönlich einfach attraktiver regelmäßige Ausschüttungen zu bekommen. Ich will das so.

  • Machen wir das doch an einem Beispiel fest und prüfen die Auswirkungen.

    Die allgemein bekannte US-Pharmafirma Pfizer hat eine Dividendenrendite von fast 7 % und findet sich im NL-ETF mit großem Anteil. Aber sie ist natürlich auch in jedem „Welt-ETF“.

    Ex-Tag für 0,43 $ ist der 23.01.2026, Zahltag ist der 06.03.2026

    Variante 1

    Ich kaufe die Aktie selbst und habe Anfang März

    a) keinen Freibetrag oder er ist verbraucht

    b) genügend Freibetrag

    Variante 2

    Ich kaufe den NL-ETF

    a) und b) wie oben


    Variante 3

    Ich kaufe einen IE-ETF

    a) und b) wie oben. Unterschied phys. zu synthetisch?

  • Nein, das bedeutet, das ich keine so dogmatische Sichtweise habe wie Du, was dein letzter Satz ja deutlich zeigte. Ich muss niemanden überzeugen. Und ich bespare den Dividenden Fond nicht, weil ich mir dadurch eine Überperformance erhoffen, sondern einfach weil es mir Spaß macht. Und weil ich relativ kurz vor der Rente stehe. Es ist für mich persönlich einfach attraktiver regelmäßige Ausschüttungen zu bekommen. Ich will das so.

    Wir haben hier im Forum einen anderen Dividendenliebhaber, der sich noch nicht einmal von einem deutlichen Absturz eines seiner Dividendenlieblinge von seinen Lobliedern abhalten läßt. Der Absturz von Novo Nordisk sei vom jeweiligen Präsidenten völlig unabhängig, schreibt er. Das stimmt, denn Novo Nordisk ist ein dänisches Unternehmen, und Dänemark hat keinen Präsidenten, sondern einen König.

    Deine Abrechnung des niederländischen Fonds bleibt unverständlich.

    Fonds halten Aktien, diese zahlen Dividenden, auf die viele Länder Quellensteuer einbehalten. Diese Quellensteuer wird nicht verrechnet, sie ist also für den Anleger eine Zusatzbelastung. Das ist der Grund für die Teilfreistellung, die von Leuten, die nichts von der Sache verstehen, gemeinhin als Steuersubvention oder Steuervorteil dargestellt wird.

    Ich habe neulich mal wieder vorgerechnet, daß diese Nichtanrechnung dazu führt, daß ETFs trotz Teilfreistellung nur unwesentlich geringer besteuert werden als eine Direktanlage und auch, daß die Gesamtbelastung eines ETFs umso näher an die Gesamtbelastung einer Direktanlage heranrückt, je größer der Anteil der Dividende an der Gesamtrendite ist.

    Bei 5% Dividende und 10% Wertzuwachs kostet eine US-Aktie 26,10% Steuer, ein ETF, in dem diese Aktie steckt, kostet bei diesen Parametern 23,47%, also deutlich mehr als die üblicherweise genannten 18,5%.

    Bei 5% Dividende und 5% Wertzuwachs kostet dieser ETF )trotz Teilfreistellung!) sogar minimal mehr als die Direktanlage.

    Es scheint nur so zu sein, daß der niederländische Staat von den bereits vorversteuerten Ausschüttungen des ETFs nochmal Quellensteuer abzieht, diese zweite Quellensteuer sei dann anrechenbar (wobei oben schon erwähnt wurde, daß das nur klappt, wenn der Sparerpauschbetrag schon voll ist).

    Kein Vorteil für niederländische Fonds, eher ein Nachteil.

  • Ich würde vermuten, die Dividendenrendite ist zu schön um sie liegenzulassen? Sie liegt bei 6,81% und Pfizer hat die letzten Jahre permanent gesteigert.

    Der Kurs kommt aber nicht auf die Beine. Wenn man die Entwicklung mit Eli Lilly vergleicht, fällt der Unterschied der Dividendenrendite auf. Der Grund ist einfach.