Hallo zusammen,
mir wurde in den letzten Wochen schon sehr gut hier geholfen, was das Umstellen meiner Sparpläne angeht.
Ich habe aber noch eine Frage zu einer "Altlast": Bei Union Investment habe ich bis letzten Monat seit Mitte 2022 monatlich 150€ in den UniGlobal -net- eingezahlt. Kein Ausgabeaufschlag, aber bis zu 2,2% Kosten. Der Sparplan ist gestoppt und wird in einen ETF gesteckt.
Mich "stört" jetzt irgendwie der Uni-Fonds im Union-Depot. Der ist bei aktuell knapp 10000€ (die letzten Tage etwas darunter gefallen), also unterm Strich etwa 2200€ im Plus. Klingt ja nicht verkehrt, aber ein ETF wäre in der Zeit noch besser gelaufen. Egal, Geld für die Kosten ist gedanklich abgeschrieben.
Wie soll ich nun mit dem Posten umgehen? Verkaufen kann ich nur steuerschädlich. Hätte also rund 450€ Steuern zu zahlen - übrigens auch im nächsten Jahr, durch diverse TG und FG von mir und meiner Frau.
Würde der Fonds noch 2 Jahre liegen, sind die Kosten, wenn er bei 10000€ bliebe bei bis zu 440€ in Summe - also quasi pari zur Steuerlast. Aus dieser Sicht denke ich klar an Verkauf - komplett oder in 2-4 Tranchen. Dann umschichten und komplett in meinen Vanguard FTSE All World stecken.
Allerdings "verliere" ich dann die in den ersten Jahren günstiger gekauften Anteile, die einen Gutteil des "Gewinns" ausmachen. Lohnt es sich dennoch aufgrund der Kosten umzuschichten und viele ETF Anteile jetzt in der "Hochphase" zu kaufen, oder besser halten und dann verkaufen, wenn ich das Geld mal brauche, z.B. zur BauFi Ablösung in 1,5 Jahren?
Vielen Dank schonmal für die Meinungen und viele Grüße