Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Mir ging es nur darum, das man auch über Größe des Autos und die PS-Zahl Kosten sparen kann, der Benzinpreis ist nicht der einzige Kostenfaktor.

    Größe und Preis haben relativ wenig miteinander zu tun. Es gibt eine Menge Kombis, die weniger kosten als eine Lifestyle Kiste wie der Mini Cooper. Die Positionierung des Autos hat einen viel größeren Einfluss auf den Preis als die reine Größe. Bleibt man da bei Vernunft, hat ein Kombi auch gesittete Unterhaltskosten. Wenn du natürlich deinen Mito mit einem BMW 5er Touring vergleichst...aber dann ist das Problem nicht der Kombi, sondern der 5er BMW.


    Und noch ein Nachtrag zum Thema erstes Kind und Kombi...ich dachte ja immer, der Octavia hätte einen großen Kofferraum...bis der Kinderwagen das erste Mal eingeladen war. Ja, es gibt Kinderwägen mit besserem Packmaß aber die kleinen Rädchen sind dann auch nur für Asphalt geeignet. Die ganzen Jahre vorher hatte ich den Kofferraum auch regelmäßig voll bekommen.

  • Liebe Forumsfreunde, vor allem Bernd und Ozark

    jetzt muss ich mich doch auch noch mal melden zum Thema „richtiger Kauf- oder Verkaufszeitpunkt“.

    Gleich eines vorweg:

    Obwohl es inzwischen zahlreiche Untersuchungen gibt, dass das sogenannte „Timing“ langfristig keinen echten Vorteil gegenüber einer einfachen Daueranlage bringt, mache ich es trotzdem auch so.

    Warum?

    Ganz einfach:
    Ich bin auch nur ein Mensch.

    In meinem Fall hatte ich durch Immobilienverkäufe oft sehr hohe Summen auf einen Schlag zur Verfügung. Und ich habe es ehrlich gesagt nie geschafft, völlig emotionslos alles mit einem Klick zu investieren – egal wie die Börse gerade steht.

    Ich fühle mich – wie viele andere auch – einerseits wohler, wenn ich noch „Pulver trocken“ habe, um bei Kursrückgängen nachkaufen zu können.

    Andererseits ist genauso logisch:
    Wenn die Kurse eben nicht fallen, sondern steigen, dann stehe ich da und habe das nächste Problem.
    Dann überlegt man: hinterherlaufen oder warten?
    Und meistens macht man dann genau das, was im Nachhinein falsch war

    Jetzt kommt noch die eigentliche Absurdität:

    Da ich ja schon teilweise investiert bin, freue ich mich über steigende Kurse.
    Gleichzeitig hoffe ich aber insgeheim auf fallende Kurse, damit ich endlich den Rest investieren kann.

    Man freut sich also über das, was man eigentlich gar nicht will.
    Das muss man sich mal vorstellen.

    Wenn man dieses Spiel über viele Jahre und Jahrzehnte immer wieder erlebt hat – mal so, mal so – dann wird man irgendwann deutlich entspannter.

    Lieber Bernd, lieber Ozark, einen Fehler solltet Ihr nicht machen:

    Wenn bei Euch ein bestimmter Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkt einmal gut funktioniert hat, dann heißt das nicht, dass diese Strategie grundsätzlich besser ist.

    Das war einfach ein Treffer – mehr nicht.

    Beim nächsten oder übernächsten Mal kann es genau anders laufen.
    Und wenn man das über viele Jahre ehrlich betrachtet (und sich nicht nur an die schönen Treffer erinnert), merkt man irgendwann:

    Das Ganze ist zum großen Teil Illusion.

    Oder freundlich gesagt: ein kleines bisschen Selbstbetrug gehört auch dazu

    Am Ende gilt für mich ganz simpel:

    Nicht WANN investieren ist entscheidend,
    sondern DASS man investiert ist – und vor allem dabeibleibt.

    Viele Grüße McProfit

  • Laut einem aktuellen Axios-Bericht laufen derzeit intensive Verhandlungen zwischen den USA, Iran und mehreren regionalen Vermittlern über einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand. Der Deal wird dabei als eine Art letzter Versuch beschrieben, um eine weitere Eskalation zu verhindern – insbesondere Angriffe auf zivile Infrastruktur und eine Ausweitung des Konflikts in der Region.

    Im Raum steht ein Zwei-Phasen-Modell mit einem zunächst zeitlich begrenzten Ceasefire. US-Präsident Trump hat die Frist für eine Einigung noch einmal verlängert. Gleichzeitig gibt es erste vorsichtige Signale in Richtung Entspannung, etwa die Aussage Israels, dass die Angriffe auf die Region um Teheran vorerst abgeschlossen seien.

    Quelle: https://gulfnews.com/world/mena/45-…far-1.500497479

    Crash somit verschoben? Bitcoin hat über Nacht auf die Meldung jedenfalls direkt sehr positiv reagiert – als durchgehend handelbarer Markt oft ein kleiner Vorlaufindikator für Börsen. Würde mich nicht wundern, wenn die Aktienmärkte am Dienstag nachziehen… sofern kein Taco-Move dazwischenfunkt ^^

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Gibt es nicht so ein Spruch, dass tote Menschen die besten Investoren seien, weil diese nie verkaufen (bzw. hin- und her betreiben) und immer investiert sind?

    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Gibt es nicht so ein Spruch, dass tote Menschen die besten Investoren seien, weil diese nie verkaufen (bzw. hin- und her betreiben) und immer investiert sind?

    Es ist nicht nur ein Spruch ;)

    „So hat bereits vor einigen Jahren eine Studie des Vermögensverwalters und amerikanischen Depotanbieters Fidelity herausgefunden, dass die Depots mit der besten Performance mehrheitlich einer bestimmten Art von Menschen gehörten: Toten. Auf Platz 2 dahinter lagen Menschen, die vergessen hatten, dass sie investiert hatten.“

    https://www.boerse-online.de/nachrichten/ak…n-20365736.html

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Lieber Einundzwanzig

    diese Geschichte ist leider erfunden –
    aber sie ist so schön, dass auch ich sie immer wieder gern erzähle.

    Und ehrlich gesagt:

    Ein bisschen wahr ist sie vermutlich trotzdem, auch wenn es diese konkrete Untersuchung so nie gegeben hat.

    Wenn man sich nämlich den langfristigen Verlauf eines Index anschaut, merkt man schnell:
    Am erfolgreichsten ist oft genau derjenige, der sich um alles Mögliche gekümmert hat – nur nicht ständig um seine Aktien.

    Das gilt füt Tote genauso wie für Lebende.....

    Viele Grüße
    McProfit

  • Du kritisierst hier einen KISS-Verfechter mit ca. 16 ETFs und den richtigen Einzelaktien.

    Was ja an sich kein Widerspruch sein muss. Es gibt Leute, die investieren und wollen lieber so wenig damit zu tun haben wie es nur geht, und trotzdem "gut" investieren, denen rät man KISS. Es gibt aber auch Leute, die wollen (versuchen) mehr Zeit rein zu stecken, mehr Verständnis für Zusammenhänge, mehr Hintergrundwissen... Einfach auch einen Hobbyanteil ins Investment zu legen.

    Oder man erwischt halt ne Frau mit dem falschen Job, und wird in der Yogagruppe zu nix anderem mehr gelöchert. Denen dann trotzdem KISS zu empfehlen, ist dann sogar sehr zu begrüßen.

  • Was ja an sich kein Widerspruch sein muss. Es gibt Leute, die investieren und wollen lieber so wenig damit zu tun haben wie es nur geht, und trotzdem "gut" investieren, denen rät man KISS. Es gibt aber auch Leute, die wollen (versuchen) mehr Zeit rein zu stecken, mehr Verständnis für Zusammenhänge, mehr Hintergrundwissen... Einfach auch einen Hobbyanteil ins Investment zu legen.

    Oder man erwischt halt ne Frau mit dem falschen Job, und wird in der Yogagruppe zu nix anderem mehr gelöchert. Denen dann trotzdem KISS zu empfehlen, ist dann sogar sehr zu begrüßen.

    Hauptsache, man kommt dann nicht mit Wasser- und Weindepots durcheinander.

  • Anna T. 7. April 2026 um 08:44

    Hat das Thema geschlossen.
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