Beiträge von csh

    Anfang 2027 käme noch ein Europa inkl. UK dazu.
    Ob als Pendandt zum Global Quality oder als Ergänzung der equal-weight-quality-dividends, weiß ich leider nicht, vermute aber sehr stark ersteres (die beiden bereits existierenden Equal weights können Europa ja bereits jetzt komplett abdecken).

    Das deckt sich mit dieser Mitteilung:

    https://www.etfstream.com/articles/l-and…d-thematic-etfs

    Interessant: es soll auch einen "L&G All-World Quality Dividends UCITS ETF" geben. Vermutlich nach gleichem Schema wie der Global, nur breiter.

    Interessant fand ich den Satz aus dem heutigen Newsletter:

    Als Faustregel empfehlen wir mindestens drei Nettomonatsgehälter, sechs bei hohen monatlichen Kosten.

    D.h. die Leute, die auf großem Fuß leben, müssen (sollten) mehr für die Absicherung ihres Lebensstils zurücklegen. Das wiederum bringt Opportunitätskosten mit sich. D.h. wenn man eine geringe Sparrate hat, schwächt man seinen Vermögensaufbau nicht nur dadurch, sondern zusätzlich durch ein höheres Sicherheitsbedürfnis.

    Die Frage ist letztlich, ob ich Geld, das ich möglicherweise irgendwann in den nächsten 2-4 Jahren benötige, lieber in einem GM-ETF oder Anleihen ETF parken soll.

    Schau dir vielleicht mal das Video von Andreas Beck dazu an:

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    (Zinstopf wäre das in deinem Fall)

    Diskussion gab's auch schon hier im Forum.

    Ich find's schade. Obwohl ich nicht in die bestehenden ETFs investiert bin, machen sich die Anbieter damit für mich ein Stück weit unsympathisch und reihen sich langsam ein in die Liste der zu meidenden Anbieter.

    Bei iShares war das ja schon länger bekannt, dass sie die Gebühren von alten ETFs nicht senken, aber bei Xtrackers hatte ich gedacht, dass sie sowas nicht machen, nachdem sie ihren MSCI World gesenkt haben.

    Anleger können alternativ ein aktiv gemanagtes Individualprodukt wählen. Dieses kostet abhängig von der Vertragslaufzeit zwischen 1,0 und 1,5 Prozent pro Jahr.

    Ey, wer entscheidet sich denn bitte dafür, wenn die Sparkasse auch ein Standarddepot für 0,1% anbietet?

    kann den Aktienanteil in der Sparkassen-App während der Ansparphase kostenlos anpassen.

    kostenlos!!!! 🙃

    Vielleicht nicht das Schlechteste, wenn DEKA und die Sparkassen mit dafür sorgen, dass Anlegende in einigermaßen vernünftige Produkte investieren. Mal schauen, wie das Produkt dann konkret aussieht, DE000ETFL508 und DE000ETFL227?

    Müssten sie dafür nicht ihre ETF auf 0,1% TER senken? Also gerade beim Aktien-ETF wäre das eine Gebührensenkung von zwei Dritteln. Kaum vorstellbar... Girokonto Gebühren bei der Sparkasse gingen immer nur (deutich) hoch.

    Da müsste man aber schon hohe Kapitalerträge haben, dass sich die Versteuerung mit individuellem Steuersatz nicht mehr lohnt. Derzeit liegt die Grenze bei rund 63.000€ im Jahr.

    Ich denke, du verwechselst hier die Günstigerprüfung mit der Beitragsbemessungsgrenze. Besteuerung mit dem individuellen Steuersatz lohnt sich mit der Günstigerprüfung solange wie der individuelle Steuersatz unterhalb der Kapitalertragssteuer (25%) liegt. Das ist bis einem Einkommen von rund 20.000€ der Fall.

    Bei 63.000€ zahlt man bereits ca. 39% Steuer.

    Ich verstehe diese starren Finanztip-Regeln auch nicht so recht.

    1. Es ist ja nicht so, dass Vanguard ein neuer Anbieter auf dem ETF-Markt wäre. Die wissen wie man ETF baut und vermarktet.
    2. Vanguard bietet einen ETF auf den FTSE Global All Cap-Index schon seit vielen Jahren in den USA an.

    Da könnte man von den strickten Empfehlungsregeln m.E. durchaus abweichen.

    Aber wo soll man da die Grenze ziehen?

    Man kann auch argumentieren:

    * Franklin Templeton bietet in den USA seit 1948 Fonds an. Die kennen ihr Geschäft. Daher empfehlen wir den Franklin FTSE Developed World ETF.

    * iShares ist der größte ETF Anbieter in Europa. Die wissen was sie tun. Daher empfehlen wir den neuen iShares FTSE All-World ETF. Und den von Invesco und Xtrackers gleich mit.

    * Amundi ist ebenfalls etabliert in Europa, daher empfehlen wir den Amundi Prime All-Country World ETF. (Mir ist aufgefallen, dass Finanztip gar nichts mehr von Amundi empfiehlt? 🤔)

    * BNP Paribas bietet ETF auf breite etablierte Indizes, die wir empfehlen. Dazu sind sie die günstigsten, daher empfehlen wir deren ETF.

    * L&G ist lange in Europa etabliert, daher empfehlen wir den L&G Global Equity ETF (der zwar ganz leicht ESG ist, aber sonst alle Finanztip Empfehlungen erfüllt).


    Also eigentlich könnte man jeden breiten ETF empfehlen, der nicht von einem unseriösen Anbieter kommt.

    Hatte über KI versucht, herauszufinden, ob Invesco die neue Mode mitmacht. Keine Anzeichen dafür gefunden. Vielleicht ist ihnen der Aufbau der Global Active Serie wichtiger. ETF aktiv gemanaged sind auch ein großer Trend.

    Also mein Chat mit der KI ergab, dass es schon sehr wahrscheinlich ist, dass Invesco und SPDR ihre Gebühren in den nächsten Monaten senken werden. Invesco zu 90%, SPDR zu 75%. Aber woher diese Einschätzung kommt, weiß natürlich niemand.

    Invesco ist prinzipiell nachhaltig orientiert, zu sehen im Verhalten bei Abstimmungen von Unternehmen, in die Invesco investiert ist.

    ETF-Anlegys haben sehr wohl die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Welcher ETF- Anbieter - das macht den Unterschied.

    Also dein Artikel bezieht sich auf diesen Bericht. Wo bitte ist Invesco dort nachhaltig? Die schaffen es auf Platz 64 von 70. Zwar noch vor Vanguard, aber gut ist das ja nicht.

    Hast du die Kinder gefragt, ob sie ein Haus kaufen wollen? Ich find das einfach nur falsch ^^ IHR wollt ein Haus kaufen. Dann macht es. Aber drängt euren minderjährigen Kindern nix auf.

    Die Kinder sind 3 und 5. Sie hat auch niemand gefragt, ob sie ETF oder Aktien kaufen oder haben wollen. Ob die Eltern nun 10% vom Haus schenken oder Aktien, sollte rechtlich völlig egal sein. In 20 Jahren könnten die Eltern sie ja auch wieder aus dem Grundbuch rausnehmen und sie auszahlen.

    Außerdem tut man den Kindern etwas Gutes, wenn sie vielleicht ein größeres Kinderzimmer und einen Garten bekommen.

    Natürlich geht es letztlich um (natürlich nur legale) Steueroptimieriung, aber daran finde ich nichts falsch.