EM ist mir auch zuviel Klumpen (z.B. TSMC und Samsung), aber es gibt leider kein Equal weight ETFs dazu.
Es gibt den L&G Emerging Markets Quality Dividends Equal Weight UCITS ETF, falls dir ESG und Dividendenfokus egal ist.
EM ist mir auch zuviel Klumpen (z.B. TSMC und Samsung), aber es gibt leider kein Equal weight ETFs dazu.
Es gibt den L&G Emerging Markets Quality Dividends Equal Weight UCITS ETF, falls dir ESG und Dividendenfokus egal ist.
Die 20% Europa habe ich jeweils zur Hälfte mit 10% ganz Europa und 10% Eurozone gewichtet. So werden die Länder besser gemäß BIP abgebildet, weil beispielsweise UK und die Schweiz weniger und etwa Deutschland mehr gewichtet werden.
Möglichst breite Diversifikation und Abbildung der gesamten Marktkapitalisierung mittels Large, Mid und Small Caps aus DM und EM unter Berücksichtigung des nominellen BIPs.
Du bist noch nicht in Rumänien investiert. Würde dir noch BGROBET05176 vorschlagen. Lockheed Martin fehlt auch, weil Amundi es ausschließt. Müsstest du noch extra dazu nehmen.
Mal im Ernst: das ist doch viel zu kompliziert, mache es dir einfach(er). Ich schließe mich Hmpf an
.
Die FM sollen weggelassen werden wegen der Risiken und fehlender adäquater Marktzugänglichkeit selbst über ETFs
Afrika wäre theoretisch schon investierbar.
Da reicht einer aus.
Ich habe da als Laie zwar auch keine Gegenargumente, aber es gibt auch einen Experten, der das anders sieht.
Ziel ist, dass gesamte Vermögen absolut sicher und dennoch mit dem bestmöglichen Zins auf 3-5 Jahre anzulegen.
Vielleicht sind auch diese Laufzeit ETFs etwas für dich:
Ich habe gerade dieses Interview vom Finanzrocker mit Marcel von freiheitsmaschine.com gesehen. Auch Multimillionär. Er "rät" dazu sein Vermögen auf verschiedene Banken in unterschiedlichen Ländern (Rechtsräume) auch außerhalb der EU (USA, UK, Singapur) über mehrere ETFs zu verteilen, zumindest macht er es wohl so.
Widerspricht komplett dem KISS Ansatz hier. Wie blickst du darauf, Irving? Ein ETF bei einem Broker fühlt sich für mich auch irgendwie nicht optimal an bei 7-stelligem Vermögen.
Entschuldigung…aber irgendwie ist das alles etwas „wirr“ bei dem Cederburg.
Man kann sich mit einer KI ganz gut darüber unterhalten
. Offenbar geht es darum, dass man lieber eine 100% Aktienquote fahren sollte, aber dann 50% Internationale Aktien, 50% Heimatmarkt Aktien, anstatt Anleihen hinzuzufügen. Über sehr lange Zeiträume (30 Jahre) wäre das besser, als ein Aktien/Anleihen Mix.... Irgendwie aber auch logisch, oder? Das ginge wahrscheinlich auch ohne Domestic Stocks.
KI:
Cederburgs Fazit: Statt das Risiko durch Anleihen (egal welcher Art) zu dämpfen, sollten Anleger die Volatilität von Aktien akzeptieren und das Risiko stattdessen durch geografische Streuung (50 % Domestic / 50 % International) kontrollieren.
Seit knapp 20 Jahren heißt es nun, dass ich bis 67 arbeiten soll.
Aktuell sagt die Politik, dass selbst 67 zu früh wäre und ich doch lieber noch länger arbeiten soll.
Mein Vater musste seinerzeit mit 58 aufhören weil es die Politik so wollte.
Das klingt nach Resignation 😒. Je älter ich werde und je mehr ich diese politischen Diskussion um die Rente und Teilzeitanspruch usw. verfolge, finde ich es zunehmend befremdlich, dass irgendwelche anderen Menschen aus Berlin darüber entscheiden (können!), wie wir unser Leben leben sollen. Eigentlich ist man total abhängig. (Sorry für Off topic)
Und weiter... https://envestor.de/etf-fusionen-m…s-leben-schwer/
ZitatAnleger tun gut daran, bei der ETF-Auswahl auch auf die Stabilität des Anbieters zu achten. Hier haben in den vergangenen Jahren Vanguard, PIMCO und auch die britische L&G durch Konstanz geglänzt.
Da hast du ja alles richtig gemacht, Irving 👍
Statt Kosten bei bestehenden Fonds zu senken, legt man lieber neue, günstigere Fonds auf.
Ich habe den Eindruck nicht, die haben doch erst letztes Jahr ihren MSCI World ETF von 0,19 auf 0,12 gesenkt.
Also entweder man hat
- Mehr Rebalancing Aufwand oder
- Die Frage was man in 10 Jahren mit der Position machen würde, falls dann Europa der neuen Klumpen wäre
Beides gleichzeitig ja eher nicht, denn du das rebalancing sollte das Thema mit dem Klumpen ja nicht mehr da sein (und umgekehrt)
Ich meinte es so: wenn man sich nun für 30% Europa insgesamt entscheidet und das so umsetzt:
80% World ETF (angenommen darin sind 15% Europa) und zusätzlich 20% Europa ETF, kommt man auf 32% Europa. Passt etwa.
Wenn aus irgendeinem Grund der Europa Anteil im World in einigen Jahren nicht mehr bei 15% sondern bei 40% liegt, müsstest du deinen Europa ETF verkaufen, was du vorher wahrscheinlich auch schon teilweise durch das Rebalancing gemacht hast. Wenn man Rebalancing allerdings durch frische Sparraten macht (statt Verkäufe), müsste man wieder ein Gegengewicht zum Europa Klumpen finden.
Ich halte es allerdings für sehr unwahrscheinlich, dass im World ein Europa Klumpen entsteht, daher sind es nur theoretische Überlegungen.
Meine Gedanken dazu:
Pro:
Contra:
Als erstes würde ich den Schwellenländer Anteil erhöhen. Und wenn das immer noch nicht reicht, würde ich lieber einen globalen ETF dazu nehmen, der die USA zwar untergewichtet, aber trotzdem noch mit drin hat.
Z.B. den Kommer ETF oder einen Dividenden ETF oder einen Equal Weight ETF.
Hier ein nettes Video dazu.
Ist es zu der Beratung mit dem Bekannten gekommen?
Ja, es gab ein Gespräch, aber keine wirkliche Beratung, wäre ja auch so gar nicht möglich, da er die Zahlen und genauen Produkte nicht kennt. Auch nicht falsch verstehen (an die anderen): Sie geht auch nicht zur Bank und lässt sich da "richtig" beraten.
Sie fragte, ob sie nicht ihren Riestervertrag kündigen solle, weil der ja auch nichts bringe und man erst im Alter an das Geld käme. Allgemeine Empfehlung war ihn zu behalten, wegen der Zulagen.
Zweite Frage war, ob sie nicht ihren aktiven Fonds verkaufen solle. Da war nur die Hinweis, dass ETF genauso riskant seien und man die Steuerzahlung von rund 18,5% beachten solle (Teilfreistellung*KeSt), man müsse es sich eben ausrechnen, ob und wann es sich lohnt. Also erhellende Erkenntnisse waren es natürlich nicht, habe ich aber auch nicht anders erwartet.
Keine schlechte Wahl. Meine Frau hat auch zugekauft.
Dachte deine Frau ist so streng wissenschaftlich und kostenbewusst mit Vanguard ETFs unterwegs?
In Anlehnung an den Thread "Geldgespräche mit meiner Frau..." kam mir die Frage:
Wie geht Ihr mit Geld um in Eurer Ehe?
Ja.. mein Thread...
. Wir haben getrennte Konten und Depots. Wir fühlen uns sehr wohl mit dieser Struktur, es kam noch nie ein Bedürfnis nach einem Gemeinschaftskonto auf.
Das größte Thema, was mich aber umtreibt, ist dass wir (eher sie) zu viele Finanzprodukte haben (alter Bausparer, Riesterversicherung, Lebensversicherung, private Rentenversicherung, Sparkonto, aktive Fonds, diverse ETFs, mehrere Banken) und spätestens seit dem KISS Thread von Irving macht mich diese Unübersichtlichkeit nachdenklich. Aber auch schon vorher. Ihr ist es leider fast egal, aber ich hätte gerne mehr Struktur.
wöchentliche Sparpläne
Was bringt das?
Der Grund ist simpel: Beide Personen sind nicht vergleichbar. Genau darauf wollte ich hinaus.
Hingegen kann für Personen mit einem vergleichsweise hohen liquiden Vermögen und überwiegend nicht aus Arbeit stammendem Einkommen eine Erhöhung des Europa-Anteils sinnvoll sein. Das hätte Finanzfluss im Video erwähnen sollen.
Gute Hinweise. An so etwas habe ich noch nie gedacht.
Thomas von Finanzfluss hat auch neulich seine BU-Versicherung gekündigt (Quelle: Youtube Interview mit ihm), weil er sie nicht mehr bräuchte, weil er auch ohne Arbeitseinkommen gut versorgt sei. Aber nur weil das für ihn so passt, ist das ja nicht allgemeingültig.
Das finde ich ziemlich herablassend. Deine Frau scheint bei Euch für den täglichen Einkauf zuständig zu sein. Wenn sie jetzt bei jedem Artikel auf die günstigsten Preise achten, dann sind es bei einem Einkauf für einen einzelnen Artikel natürlich nur ein paar läppische Cent. Aber die Masse machts. Ihr könnt ja mal parallel einkaufen, jeder mit derselben Liste. Dann vergleicht Ihr Euer Ergebnis. Die Differenz multiplizierst Du mit der Anzahl der theoretischen jährlichen Einkäufe. Das Ergebnis würde mich sehr interessieren. Ich glaube keineswegs, dass es dann nur ein paar läppische Cent sind.
Das weiß ich und ich bin ihr da auch sehr dankbar ❤️. Und ich habe es auch ihr gegenüber nicht wörtlich so formuliert wie hier geschrieben, es ging eher um die Denkweise. Finanztip hat da sogar mal ein Video drüber gemacht: penny wise, pound foolish. Nur die kleinen Dinge beachten, aber die nicht die großen.
Die Lazy Investors haben da auch mal ein Video drüber gemacht: ewig Gedanken machen, welchen Mixer man sich kauft, aber nicht die großen Fragen beantworten, wo es um 5-stellige Beträge geht.
Sie ist wirklich super sparsam und konsumbewusst, holt immer das Beste aus Alltagsangeboten raus. Nur beim Verständnis für langfristige Geldanlage tut sie sich etwas schwer.
- ansonsten ist ein ausschüttender ETF für sie vielleicht echt besser, rechne ihr vor wie hoch ihre Steuerlast beim Umschichten wär und ob sie das will und sich dann besser fühlt
Dann soll sie doch einen ausschüttenden nehmen.
hat sie ja.
Aber psychologisch ist das zu verstehen und McProfit hat das mehrfach erklärt.
Deine Frau BRAUCHT ausschüttende ETF. Warum auch nicht ?
Definitiv. Ich glaube sie ist da eher die Einkommensinvestorin. Finde ich auch völlig ok.
Vielleicht werde ich ihr auch mal einen
Dividenden ETF
vorschlagen.
- klingt als ob die Sparrate eher etwas zu hoch für die ist und sie sich zu eingeschränkt fühlt in dem was übrig bleibt, eventuell etwas runterregeln und nachjustieren
Hervorragend analysiert. Ich dachte mir auch schon, dass es sinnvoll wäre. Heute kam sie auf mich zu und sagte "ich will heute noch die Sparrate reduzieren, kannst du mir das gleich machen!?". (ja ich weiß, ihr findet es lächerlich, dass sie nicht weiß, wie das geht, aber sie wusste es halt nicht). Sparrate ist jetzt um rund 30% reduziert, ich denke, damit fühlt sie sich jetzt ein gutes Stück wohler. Gleich auch noch zusammen den WpHG-Bogen ausgefüllt, es wird besser
. Aber beim Blick ins Depot auch gleich wieder der Satz: "Es wird einfach nicht mehr, ich sehe nur meine eigenen Einzahlungen". Tja, ihr wisst ja wie das am Anfang ist, Zinseszins braucht Zeit.
Ich denke das obige Gespräch zwischen den Eheleuten ist eher satirisch zu bewerten und hat sich bestimmt nicht so ereignet wie es kolportiert wurde.
Wörtlich nicht, aber inhaltlich schon.
Ach herrje... Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl.
Keine Sorge, wir ziehen schon an einem Strang, was die Sparsamkeit und das Altersvorsorge Mindset angeht. Nur beim Verständnis für Geldanlage und Assetklassen hapert es wohl noch etwas.
Aber hey, da war ich auch mal. Jeder fängt mal ahnungslos an. Ich werde dran arbeiten 🙂.
Danke! Habe durch deine Geschichte gelernt: Meine Frau ist bei finanziellen Dingen völlig okay.
Danke auch für deinen KISS Thread. Der machte mich nachdenklich, ob wir es nicht ähnlich halten sollten.
Was hast du angestellt, dass sie dir nicht vertraut?
Wenigstens da ist meine Frau ganz auf meiner Seite.
Sie vertraut mir natürlich schon. Aber sie stellt trotzdem regelmäßig die Geldanlage in Frage. Ich denke es hat nur etwas mit Unwissenheit zu tun. Sogar ich, der viel gelesen hat in Finanzthemen, stelle vieles in Frage. Man hört sich halt gerne mal um, und fragt andere, was man noch so machen kann. Gestaltungsdrang eben.