Beiträge von csh

    Kannst du so machen, wenn es dir gefällt. Ich persönlich könnte an der Aufteilung auch Gefallen finden, sieht solide aus. Geht eher Richtung BIP Gewichtung, find ich gut.

    Ich fände es aber übersichtlicher, wenn man MSCI World mit EM mischt anstatt ACWI mit EM, weil dann schneller klar ist, wie hoch der EM Anteil ist.

    Und wenn du es schon so ausklügelst, würde ich noch Small Caps berücksichtigen, z.B. mit EM IMI statt EM und einen World Small Cap.

    mich ärgert nur das es jetzt direkt nach dem Investieren kam und ich das beschissenste Timing überhaupt erwischt hab.

    Ich kam im Herbst 2019 an die Börse. Voller Euphorie habe ich dann den Großteil meines Vermögens, welches bisher auf dem Tagesgeld lag, per (hohem) Sparplan über ein paar Monate investiert. Im Februar 2020 wurde die letzte Sparplanrate ausgeführt. Einen Monat später kam der Corona Crash. Ich fühlte mich auch total dumm und habe mich geärgert.

    Den ETF habe ich immer noch und steht trotz Trump gut im Plus.

    Also Kopf hoch, langfristig wird es schon gut gehen.

    Ich habe nach dem denkwürdigen Auftritt der beiden Donalds im Oval Office sofort alle ETF US amerikanische Anbieter verkauft und natürlich die hohen Gewinne versteuert.

    Uff, krass. Ist das nicht etwas übertrieben? Also du zahlst lieber jetzt Steuern, nur um einer völlig aus der Luft gegriffene Sondersteuer auf US Fonds vorzubeugen, die es vielleicht niemals geben wird?

    Bin kein Rechtsexperte, aber ich denke, alle UCITS-konformen Fonds werden doch rechtlich gleich behandelt. Außerdem lagert Xtrackers ja auch bei State Street.

    In der zweiten Hälfte dieses Videos wird ein marktkapitalisierender Ansatz mit anderen Ansätzen verglichen und das Ergebnis ist nicht so berauschend (für den marktkapitailsierenden Ansatz). In der Deutlichkeit habe ich das noch nie gesehen. Mich verwundert, dass dies nicht von anderen behandelt wird oder darauf hingewiesen wird. Woher kommt eigentlich die Meinung, dass ein MSCI World oder FTSE All-World so gut sind? Ist das einfach nur, weil sie günstig und einfach sind?

    Viele Finanzexperten rund um Dr. Andreas Beck sehen das ja auch so und behandeln das Thema Marktkapitalisierung in ihrem Paper "Erfolgreich wissenschaftlich investieren" so:

    Der zweite Effekt ist, dass die Gewinne der Weltwirtschaft handlungsleitend für die

    Portfolio-Struktur sein sollten und nicht die Marktkapitalisierung. Man orientiert sich

    fundamental an der Rentabilität und dämpft damit das Risiko, in bestimmten

    Regionen oder Branchen zu heftig in Spekulationsblasen zu laufen. Beherzigt man

    dieses Vorgehen, so entsteht ein Aktienportfolio, welches langfristig vom

    Zinseszinseffekt der Unternehmensgewinne an Stelle von kurzfristigen

    Kursschwankungen dominiert wird.

    Ebenfalls Gerd Kommer behandelt das Thema in ähnlicher Weise auf seinem Blog. Zwar nicht signifikant mehr Rendite bei BIP Gewichtung, aber weniger Risiko, da weniger Blasen entstehen.

    Gewichtung nach Marktkapitalisierung mit der 1-ETF Lösung ist halt die einfachste Variante, daher wird es oft empfohlen.

    Hallo,

    du verbreiterst dich ja mit keinem der beiden, da beides bereits im MSCI World enthalten ist.

    Du willst wahrscheinlich den USA Klumpen verringern. Dann ist es wohl wirklich fast egal, der ex-USA ist wohl wegen Japan immer noch breiter. Also mit dem Stoxx würdest du auch Japan untergewichten.

    Ich würde aber zunächst in Schwellenländer und/oder Small Caps investieren, das wäre wirklich breiter.

    Hallo,

    zufällig habe ich gerade gesehen, dass es seit gestern einen neuen ausschüttenden ETF auf den MSCI World Small Cap Index gibt.

    Insofern besonders, weil es der erste seiner Art ist, bisher gab es keinen ausschüttenden ETF auf diesen Index. Ich finde es jedenfalls interessant, vielleicht der ein oder andere hier auch.

    SPDR MSCI World Small Cap UCITS ETF USD Unhedged (Dist)

    IE000SU1VJ03

    Leider bin ich mir nicht sicher ob die Dauer für eine Anlage lang genug ist, da ich hier immer wieder längere Laufzeiten lese.

    Die längeren Laufzeiten machen die Sache halt sicherer, also in dem Sinne, dass du am Ende eine positive Rendite bekommst.

    Wenn du dir das Rendite Dreieck des MSCI Worlds anschaust, stellst du fest, dass es einige 5-Jahres-Zeiträume gibt, wo du am Ende schlechter da stehst, z.B. Anfang der 1970er oder die 2000er.

    Von 1970-2020 kann man 13 5-Jahres-Zeiträume mit negativen Renditen zählen. Historisch gesehen kann man also schlussfolgern, dass eine Anlage in Aktien über fünf Jahre zwar meistens gut geht, aber eben nur zu etwa 74% der Fälle (positive Rendite am Ende der fünf Jahre).

    So, ich habe mich heute für den Kauf des DBX0T8 (kurzlaufende deutsche Staatsanleihen 0-1 Jahre Restlaufzeit) entschieden, nachdem ich auch noch etwas im Wertpapierforum und auf Reddit gelesen habe.

    Ich bedanke mich für eure Beiträge und wollte mich hier nur nochmal rückmelden!

    Mir ging es auch darum die Anlageklasse Anleihen einfach mal kennenzulernen, und freue mich total, dass diese jetzt mein Depot bereichert😃.

    Das Produkt war für mich am einfachsten zu verstehen, kein Schnickschnack, kein Swap, und kostenlos kaufbar bei meiner Bank.

    Hatte mir noch "richtige" Geldmarkt ETF angeschaut.

    Aber: Das Trägerportfolio des beliebten DB0XAN fand ich nicht sehr überschaubar, enthält z.B. auch Unternehmensanleihen, die ich nicht einschätzen kann.

    Zweitens scheint es so, als würde sich die inverse Zinskurve normalisieren. Wenn ich es richtig verstehe, sollten dann einjährige Anleihen besser rentieren als solche mit 0-3 Monaten Restlaufzeit.

    Und anderes Beispiel: Im Factsheet des Amundi Smart Overnight ETF (LU2082999306) steht z.B. dass die Top 10 Positionen US Aktien sind, das hat mich ebenfalls abgeschreckt/verwirrt.

    Hallo Tomsky,

    schau doch mal auf getmad.de vorbei. Vielleicht kannst du dich inspirieren lassen.

    Der Betreiber berichtet dort von seiner Reise ins Privatiersleben und ist seit diesem Jahr auch Privatier. Sein Vermögen, was deinem sehr ähnelt, legt er transparent offen:

    Ca. 1,3 Mio € v.a. in Einzelaktien, Dividendenstrategie,

    Ca. 100k € in Cash, Alter Mitte 40.

    Kann man daraus etwas urteilen?

    Tut mir leid, ich kenne mich mit privaten Rentenversicherungen nicht wirklich aus. Aber mehr als beitragsfrei stellen kannst du ohnehin nicht machen soweit ich weiß. Vorzeitig auszahlen lassen ist vermutlich nicht rentabel, wenn du das überhaupt ginge.

    aber so wie ich das sehe wird das vom Broker ja automatisch gehandhabt.

    Ja genau, bei deutschen Brokern hast du mit dem Steuerkram normal gar nichts zu tun. Kann sein dass das bei exotischen Wertpapieren anders ist, aber zumindest nicht mit normalen UCITS ETFs.

    Nur die Frage weshalb 18,5%? Ich habe sonst 25% gelesen

    ETFs mit mindestens 51% Aktienanteil sind steuerlich teilfreigestellt, d.h. es fallen nur Steuern auf 70% der Gewinne an.

    Kapitalertragssteuer sind 25%, darauf noch mal 5,5% Solidaritätszuschlag.

    Die Rechnung wäre also: 0,7 * 0,25 * 1,055 = 18,46%.

    da wird mir wohl keiner helfen können.

    Nein 😉. Psychologisch einfacher ist der langsame Einstieg, statistisch ist der schnelle Einstieg besser. Aber ich sag mal, wenn du über ca. 6 Monate verteilst, wirst du vermutlich keinen Unterschied merken auf lange Sicht.

    Beispiel 100% FTSE All-World, oder MSCI World und EM, oder S&P500, Stoxx 600 Europe, viel USA (Rendite), weniger USA, China, ... ja alles interessant ;)

    Tja... Einige Foristen sprechen hier gerne vom Gestaltungsdrang, gerade bei Anfängern, und raten dann dazu nur einen ETF zu wählen, was auch ausreicht.

    Wenn du etwas spielen willst, oder mehr Kontrolle haben willst, machst du halt ein komplexeres Portfolio, aber du willst es wahrscheinlich in ein paar Jahren wieder gerne einfacher haben wollen.

    Am Ende bringt es nicht allzu viel, hier ein Blogartikel vom Finanzwesir dazu.

    Wieso ist das ein Problem für Dich? :/

    Da tickt wohl jeder anders. Erwerbsarbeit (40h-Woche im Angestelltenverhältnis) saugt mir Zeit und Lebensenergie und bringt mir eigentlich nichts außer Geld. Auch keine sozialen Kontakte, da 100% Remote Job. Man erledigt immer nur Dinge für andere, die man freiwillig nie machen würde. Dazu viel Bullshit und Bürokratie. Daher kann ich mir nicht vorstellen, das freiwillig über das Rentenalter hinaus machen zu wollen.

    Man macht es halt des Geldes wegen, also ich.

    Es gibt ja auch schöne Zitate dazu wie "A salary is the drug they give you to forget your dreams."

    Man könnte das noch lange weiterführen. Vielleicht habe ich auch zu viel von diesem YouTube Kanal konsumiert, wo über das gesellschaftliche System der Lohnsklaverei und den Sinn von Erwerbsarbeit "philosophiert" wird. Guter Kanal, aber ich verstehe, wenn viele damit nichts anzufangen wissen.

    Ich habe nicht vor, mit Renteneintritt den Hammer fallen zu lassen - will schon gern noch ein paar Jährchen weiterarbeiten.

    Uff 🤨. Du willst wirklich freiwillig weiter in diesem System der modernen Lohnsklaverei bleiben? Mach doch sowas nicht, echt verrückt.

    Warum dann überhaupt noch investieren?

    Hallo Marnix,

    (wegen der Rechtschreibung gar kein Problem 😉)

    Ja, du hast viele Überlappungen drin. Der von Amundi und der von Invesco sind ähnlich, der Amundi hat noch rund 10% Schwellenländer.

    Aber: beide wären nicht meine erste Wahl: Der Invesco ist Swap basiert, ich würde lieber physisch wählen.

    Der Amundi ist viel zu teuer (0,45%), in Luxemburg aufgelegt (schlechtere steuerliche Aspekte), auch Swap basiert und Amundi ist nicht gerade beliebt wegen Indexwechsel, Verschmelzung und Ändern des Fondsdomizils.

    Mit dem iShares S&P 500 gewichtest du die USA noch weiter, aber ich denke das ist dir bewusst. Der ETF an sich ist sehr gut. Aber die Übergewichtung muss man wollen.

    Der Dow Jones ETF ist mit 0.60% untypisch teuer für einen ETF. Auch nachhaltige ETFs bekommst du günstiger für 0.2%.

    Aber er wird von Finanztip empfohlen.

    Ich würde mich auch entscheiden, ob du nun nachhaltige investieren möchtest oder nicht, weil die anderen ETFs sind es nichts.

    Ich würde also den Invesco und den Amundi stoppen bzw. verkaufen und stattdessen einen Welt ETF oder einen World ex-USA nehmen. Letzterer fügt sich gut zum S&P 500 hinzu und du kannst selbst mischen.

    Statt der USA Übergewichtung würde ich lieber Schwellenländer hinzu nehmen.

    Für den Dow Jones Sustainabilty wirst du deine Gründe gehabt haben, da würde ich nochmal in mich gehen, ob er wirklich sein Geld wert ist.

    Hallo,

    du hast doch noch genug Zeit bis zur Rente. Außer du willst früher raus aus dem Hamsterrad.

    Also im Normalfall würde ich jetzt nicht einfach aufhören zu sparen /investieren.

    Außerdem brauchst du ja nicht mit Renteneintritt dein ganzes Vermögen, sondern verbrauchst es langsam. Mit 75 willst du ja schließlich auch noch etwas haben.

    Tendenziell könntest natürlich langsam anfangen mehr in sichere Anlagen zu investieren und somit einen Cash Puffer aufzubauen, aber pauschal kann man das nicht sagen, wann und wie viel.

    Ich kenne einen 80-jährigen, der kauft sich immer noch Einzelaktien bzw. hält einen Großteil seines Vermögens darin. Er ist überzeugt davon und hat es schon sein ganzes Leben so gemacht, ich denke für ihn ist es auch ein Stück Hobby. Er ist aber auch gut abgesichert.

    Hallo Harry,

    Bisher habe ich mich wirklich genau 0 dafür interessiert und jetzt stehe ich vor vielen Fragen.

    Hast du denn nun mehr Interesse? Meines Erachtens wäre das eine wichtige Grundvoraussetzung.

    Allerdings noch eine Ölheizung drin, woran ich vorerst festhalte.

    Das kann ich finanziell schwer einschätzen. Also das Risiko, dass die plötzlich ersetzt oder teuer repariert werden muss.

    Geld auf dem Girokonto: gut 55k. 1k auf einem Sparbuch.

    Ich hatte das auch mal so... Meine Bank schrieb mir sogar einen Brief, ob ich mein Geld nicht besser anlegen wolle... Ich hatte echt auch so null Interesse am Thema.

    Also: Das ist sehr viel fürs Girokonto. Gängige Empfehlung lautet 1-2 Nettomonatsgehälter auf dem Girokonto, um die Alltagsausgaben zu verwalten.

    Es gibt dort 0,0% Zinsen.

    Altersvorsorge 1: R+V Smart+Easy seit 2004 (läuft bis 2039). Monatlich 50 EUR. Policenwert 11k.
    Altersvorsorge 2: R+V ? seit 2003 (läuft bis 2049). Monatlich 50 EUR. Policenwert 13k.
    Altersvorsorge 3: R+V seit 2009 (läuft bis 2049). Beitragsfrei. Policenwert 32k.

    Ich kenne die Produkte nicht, aber typischerweise sind solche privaten Rentenversicherung teuer und intransparent. Meine Frau hat auch eine R+V Rentenversicherung, ist nach oben und unten begrenzt, also relativ sicheres Garantieprodukt.

    Jedes Jahr soll sie sich entscheiden wie ihr Geld angelegt werden soll: fester Zins oder Indexpartizipation (gedeckelt/mit "Cap"). Sie ist eher genervt davon und fragt sich, ob es die 20€ Zusatzrente die Sache wert ist.

    Ich kann dir da nichts empfehlen, aber drei private Rentenversicherung scheinen mir unnötig. Eventuell mal prüfen, ob du sie beitragsfrei stellen möchtest.

    Union Unvestment Debot mit 2 Fonds (UniValue Gobal A & UniKlassikMix) ?. Sehe keine Einzahlung. Depotwert 23k.

    Typische aktiv verwaltete Fonds. Hier ein Artikel dazu.

    Irgendein Sparkasse Fond mit 50 EUR vom Arbeitgeber (erst seit 2018).

    Klingt nach vermögenswirksamen Leistungen. Ich glaube die meisten Depots sind nicht VL-fähig, dann kannst du das schon so lassen.

    Meine allgemeine Frage: Was würdest du in meiner Situation tun? Wie würdet du das Geld aufteilen? Die Welt ist gefühlt gerade in schwierigen Zeiten (Krieg & Politik).

    Deine wirtschaftliche Gesamtsituation scheint ganz in Ordnung zu sein. Abbezahlte Immobilie und sonst auch schuldenfrei: das sollte dir ein gutes Stück Sicherheitsgefühl geben, so dass du objektiv betrachtet etwas ins Risiko bei der Geldanlage gehen kannst.

    Die Kosten für Ölheizung oder Renovierung kann ich aber nicht einschätzen.

    Ansonsten:

    • min 10k€ dauerhaft auf einem Tagesgeldkonto lassen (Notgroschen, 3 Monatsgehälter).
    • 3000€ aufs Girokonto.
    • Sparbuch auflösen
    • Erstmal alles aufs Tagesgeldkonto und lies dich in den nächsten Wochen und Monaten erstmal mehr ein. Du musst selbst hinter deinem Entscheidungen stehen und verstehen was du tust.
    • ETF Sparplan kannst du einrichten und schauen wie es läuft und wie du die Schwankungen aushältst. Aber einlesen würde ich mich dennoch, sonst bekommst du kalte Füße wenn du rote Zahlen siehst.

    Wenn ich größere Mengen ETF kaufe und dann doch benötigen würde - wäre das schon zu versteuernder Gewinn? Blödes Beispiel: Ich kaufe 10k MSCI World. Der Kurs ist 0 und ich zahle nach 1 Jahr aus: Muss ich für die 10k Steuern zahlen, oder nur wenn ich mehr Geld herausbekommen würde?

    Du zahlst beim Verkauf nur Steuern auf die Gewinne. Also wenn du für 10k kaufst und Ende des Jahres verkaufst du für 12k, hast du 2000€ Gewinn. Davon wird der Freibetrag von 1000€ abgezogen und auf die restlichen 1000 € zahlst du rund 18,5% Steuern (Kapitalertragssteuer, Solidaritätszuschlag, Teilfreistellung).


    Da der MSCI World gerade absinkt; sollte ich auf das Tal warten? Ich höre immer man muss anfangen, aber im Moment ist es doch schon offensichtlich, dass der Preis für Anlieger in die Karten spielt?

    Du wirst nicht wissen wann das Tal erreicht ist und keiner weiß wie es weiter geht. Jetzt finde ich es aber jedenfalls angenehmer als zum Alltime High zu investieren.

    Wichtig bleibt der Anlagehorizont von 10-15 Jahren.

    Wenn jetzt die EM wieder aufholen sollten, wäre mir das natürlich recht. Ob das wirklich dauerhaft passiert mit einer Outperformance der EM gegenüber World wird man sehen

    Ich bleibe bullish. Ist schon etwas älter, aber das wurde mir gestern angezeigt:

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    Das Chart schreit danach, dass es wieder aufwärts gehen muss (Regression zum Mittelwert).

    warum steht man dem ganzen hier so extrem negativ gegenüber?

    Man steht hier vielen Anlagestrategien kritisch gegenüber. Selbst dem klassischen 70/30 Portfolio (Developed/Emerging), zumindest wird es nicht aktiv empfohlen.

    Genauso wenig wie Faktorinvesting, Immobilien oder Edelmetalle.

    Wenn man sich hier umschaut, stellt man fest, dass die meisten hier Anhänger der thesaurierenden 1-ETF-Lösung sind, zumindest wird das immer wieder empfohlen. Ich empfinde das auch etwas engstirnig.

    Ich selbst habe übrigens zwei Dividenden ETFs im Depot, die rund 30% Gewicht einnehmen, und sehe das nicht kritisch.