Die Gründe fürs Nicht-Anlegen würde ich wie folgt zusammenfassen, bitte ergänzt eure Meinung:
Ich spreche mal von mir selbst. In meinen Zwanzigern hat mich Geldanlage überhaupt nicht interessiert, weil mich auch Altersvorsorge nicht interessiert hat.
Geld kam mehr als genug rein, ich sah keinen Grund darin, die Überschüsse besser anzulegen, das Leben war auch so gut.
Außerdem wusste ich auch gar nicht wie. Ich dachte, um an der Börse anzulegen, müsse man ständig Geschäftsberichte lesen und jeden Tag seine Anlage überwachen. Es war so 2009, wo ich mal kurz über ein Sparkassenangebot (Deka Fonds) nachgedacht hatte, aber abgelehnt hatte, weil ich nicht verstanden hatte, was man mir verkaufen wollte und die "Arbeit", die ich damit dann gehabt hätte nicht haben wollte. Mangelnde Bildung war also tatsächlich ein Faktor.
Ich glaube viele haben einfach keine Lust sich tiefer mit Geldanlage zu beschäftigen (ähnlich wie mit Steuern und Versicherungen). In meiner Familie ist man zufrieden, wenn man ein Festgeld bei der Sparkasse hat, das reicht. Altersvorsorge macht man vielleicht mit privaten Rentenversicherungen oder bAV.
Man kann sich auch fragen, was ein hohes Vermögen eigentlich bringt. Geld hat auch irgendwann einen Grenznutzen.
Ein ca. 60-jähriger meinte mal zu mir: "50k € auf der Bank reichen mir."