Beiträge von csh

    Der Grund ist simpel: Beide Personen sind nicht vergleichbar. Genau darauf wollte ich hinaus.

    Hingegen kann für Personen mit einem vergleichsweise hohen liquiden Vermögen und überwiegend nicht aus Arbeit stammendem Einkommen eine Erhöhung des Europa-Anteils sinnvoll sein. Das hätte Finanzfluss im Video erwähnen sollen.

    Gute Hinweise. An so etwas habe ich noch nie gedacht.

    Thomas von Finanzfluss hat auch neulich seine BU-Versicherung gekündigt (Quelle: Youtube Interview mit ihm), weil er sie nicht mehr bräuchte, weil er auch ohne Arbeitseinkommen gut versorgt sei. Aber nur weil das für ihn so passt, ist das ja nicht allgemeingültig.

    Das finde ich ziemlich herablassend. Deine Frau scheint bei Euch für den täglichen Einkauf zuständig zu sein. Wenn sie jetzt bei jedem Artikel auf die günstigsten Preise achten, dann sind es bei einem Einkauf für einen einzelnen Artikel natürlich nur ein paar läppische Cent. Aber die Masse machts. Ihr könnt ja mal parallel einkaufen, jeder mit derselben Liste. Dann vergleicht Ihr Euer Ergebnis. Die Differenz multiplizierst Du mit der Anzahl der theoretischen jährlichen Einkäufe. Das Ergebnis würde mich sehr interessieren. Ich glaube keineswegs, dass es dann nur ein paar läppische Cent sind.

    Das weiß ich und ich bin ihr da auch sehr dankbar ❤️. Und ich habe es auch ihr gegenüber nicht wörtlich so formuliert wie hier geschrieben, es ging eher um die Denkweise. Finanztip hat da sogar mal ein Video drüber gemacht: penny wise, pound foolish. Nur die kleinen Dinge beachten, aber die nicht die großen.

    Die Lazy Investors haben da auch mal ein Video drüber gemacht: ewig Gedanken machen, welchen Mixer man sich kauft, aber nicht die großen Fragen beantworten, wo es um 5-stellige Beträge geht.

    Sie ist wirklich super sparsam und konsumbewusst, holt immer das Beste aus Alltagsangeboten raus. Nur beim Verständnis für langfristige Geldanlage tut sie sich etwas schwer.

    - ansonsten ist ein ausschüttender ETF für sie vielleicht echt besser, rechne ihr vor wie hoch ihre Steuerlast beim Umschichten wär und ob sie das will und sich dann besser fühlt

    Dann soll sie doch einen ausschüttenden nehmen.

    hat sie ja.

    Aber psychologisch ist das zu verstehen und McProfit hat das mehrfach erklärt.

    Deine Frau BRAUCHT ausschüttende ETF. Warum auch nicht ?

    Definitiv. Ich glaube sie ist da eher die Einkommensinvestorin. Finde ich auch völlig ok.

    Vielleicht werde ich ihr auch mal einen

    Dividenden ETF

    vorschlagen.

    - klingt als ob die Sparrate eher etwas zu hoch für die ist und sie sich zu eingeschränkt fühlt in dem was übrig bleibt, eventuell etwas runterregeln und nachjustieren

    Hervorragend analysiert. Ich dachte mir auch schon, dass es sinnvoll wäre. Heute kam sie auf mich zu und sagte "ich will heute noch die Sparrate reduzieren, kannst du mir das gleich machen!?". (ja ich weiß, ihr findet es lächerlich, dass sie nicht weiß, wie das geht, aber sie wusste es halt nicht). Sparrate ist jetzt um rund 30% reduziert, ich denke, damit fühlt sie sich jetzt ein gutes Stück wohler. Gleich auch noch zusammen den WpHG-Bogen ausgefüllt, es wird besser ;). Aber beim Blick ins Depot auch gleich wieder der Satz: "Es wird einfach nicht mehr, ich sehe nur meine eigenen Einzahlungen". Tja, ihr wisst ja wie das am Anfang ist, Zinseszins braucht Zeit.

    Ich denke das obige Gespräch zwischen den Eheleuten ist eher satirisch zu bewerten und hat sich bestimmt nicht so ereignet wie es kolportiert wurde.

    Wörtlich nicht, aber inhaltlich schon.

    Ach herrje... Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl.

    Keine Sorge, wir ziehen schon an einem Strang, was die Sparsamkeit und das Altersvorsorge Mindset angeht. Nur beim Verständnis für Geldanlage und Assetklassen hapert es wohl noch etwas.

    Aber hey, da war ich auch mal. Jeder fängt mal ahnungslos an. Ich werde dran arbeiten 🙂.

    Danke! Habe durch deine Geschichte gelernt: Meine Frau ist bei finanziellen Dingen völlig okay.

    Danke auch für deinen KISS Thread. Der machte mich nachdenklich, ob wir es nicht ähnlich halten sollten.

    Was hast du angestellt, dass sie dir nicht vertraut?
    Wenigstens da ist meine Frau ganz auf meiner Seite.

    Sie vertraut mir natürlich schon. Aber sie stellt trotzdem regelmäßig die Geldanlage in Frage. Ich denke es hat nur etwas mit Unwissenheit zu tun. Sogar ich, der viel gelesen hat in Finanzthemen, stelle vieles in Frage. Man hört sich halt gerne mal um, und fragt andere, was man noch so machen kann. Gestaltungsdrang eben.

    Neulich hatte ich ungefähr folgendes Gespräch mit meiner Frau. Kennt ihr sowas auch? Ich poste es einfach mal zur Belustigung. Ich bin allerdings auch leicht am verzweifeln 😩, ich muss mehr an der Familienfinanzbildung arbeiten.

    ______

    "Ich gehe gleich einkaufen, gibt paar Sachen im Sonderangebot. Danach geh ich noch tanken, weil es abends immer etwas günstiger sein soll... Brauchst du noch was?"

    "Ne. Aber kümmer' dich doch lieber mal um deine Geldanlage als immer nur um so Cent Beträge. Du könntest z.B. mal deine Union Investment Fonds in deinen ETF umschichten, der ist 20x günstiger."

    "Aber der ETF bringt doch überhaupt nichts. Was habe ich denn davon? Ich zahle da jeden Monat ein und ich sehe das Geld nie wieder."

    "Wie der bringt nichts, der steht doch immerhin bei+15%."

    "Ja aber ich haaabe nichts davon!! Nichts!"

    "Wieso nicht? Hättest du das Geld auf dem Konto gelassen, hättest du jetzt vielleicht nur +1%."

    "Aber nochmal, was habe ich davon? Mein Vater hat mir erzählt, wieviel er letztes Jahr an Dividenden bekommen hat: ein paar Tausend Euro!! Und ich? Ich bekomme nichts!"

    "Dein Vater ist auch viel älter als du und investiert schon ewig in Dividenden Aktien. Außerdem hast du doch einen ausschüttenden ETF, da bekommst du doch auch was raus."

    "Ja toll, 50€ oder so.... Das bringt doch nichts. Außerdem bewegt er sich seit Wochen nicht nach oben, es wird einfach nicht mehr. Sollte ich den nicht lieber verkaufen und dann suchst du mir einen besseren ETF oder einfach auch so Dividenden Aktien?"

    "Eigentlich finde ich ihn schon ganz OK, du musst es langfristig sehen. Ich würde ihn einfach so laufen lassen."

    "Ich will aber einen besseren ETF, der mehr bringt. Oder wir kaufen lieber ein Grundstück von dem Geld, dann haben wenigstens die Kinder in 20 Jahren was davon."

    "Wir kaufen doch jetzt kein Grundstück und lassen das 20 Jahre brach liegen. Wer weiß wo die später wohnen wollen."

    "Dann halt eben eine Mietswohnung in einer Uni Stadt, dann können die da mal studieren."

    "Du weißt doch gar nicht, ob die überhaupt studieren wollen und wo und was..."

    "Dann vermieten wir die eben. Dann kommt wenigstens jeden Monat Geld ein. Schau dir die Steffi an, die hat auch eine Wohnung und vermietet die und geht nicht mehr arbeiten."

    "Jo, hat sie geerbt. Ist halt Glück. Und ihr Mann arbeitet doch, reicht denen wohl so."

    "Ja trotzdem, wir arbeiten beide und können uns nicht mal eine Woche Urlaub leisten."

    "Doch können wir."

    "NEIN, können wir uns eben nicht. Ich habe nämlich nur noch ein paar hundert Euro auf dem Konto, der Urlaub kostet aber viel mehr. Und bald geht schon wieder diese Sparrate ab, von der ich nichts habe. Und dann habe ich noch weniger 😢. Es wird immer nur weniger 😤!!! Ich muss die unbedingt stoppen!"

    "Mach dir mal keine Sorgen, wir können uns einen Urlaub schon noch leisten."

    "Glaube ich irgendwie nicht so. Am Wochenende sehe ich meinen Bekannten, der arbeitet bei der Bank und hat mehr Ahnung als du, dann frag ich den mal was der empfehlen würde... Ich muss jetzt los, bevor es zu spät ist, die Angebote gibt's nur noch heute."

    :S=O

    Was soll denn das für ETF sein? Ich kann den Artikel nicht lesen. Vielen Dank für die Informationen.

    Die Filings für die neuen Produkte setzen einen klaren Schwerpunkt auf Small Caps. Sechs der neun geplanten ETFs sollen die Indizes Russell 2000, FTSE Developed Europe Small Cap, Russell US Mid Cap, Russell 1000 US Value, Russell 1000 US Growth sowie FTSE Global Small Cap abbilden.

    [...]

    Darüber hinaus plant Vanguard drei breiter aufgestellte Aktien-ETFs: den Vanguard FTSE Eurozone UCITS ETF, den Vanguard FTSE Global All-Cap UCITS ETF sowie den Vanguard FTSE All-World ex US UCITS ETF.

    Das Geschäft ist margenschwach und wird von Ihares, Amundi und Xtrackers dominiert. Vanguard hat in Deutschland Probleme. Das liegt auch am Preis.

    Ich finde Vanguard preislich immer noch konkurrenzfähig. Klar es gibt inzwischen den günstigeren Invesco FTSE All-World., aber der ist eben noch jung.

    Der Emerging Marktes ETF ist einer der günstigsten. Der Developed World ist günstig genug und hat eine hervorragende Tracking Differenz. Günstigere MSCI World Konkurrenz-Produkte von BNP oder UBS sind zwar günstiger aber haben schlechtere TD. Der Xtrackers ist genauso teuer und hat erst letztes Jahr die TER gesenkt.

    Der High Dividend Yield ist auch seit Jahren der günstigste globale Dividenden ETF.

    Ishares ist grundsätzlich teurer.

    Nur Amundi hat wirklich günstigere Produkte, aber dafür einen Image Schaden.

    da muss ich schmunzeln.... letztes Jahre hatte ich

    die "Kleine" - Berlin im Sommer (ca. 400 €), USA Austausch im Herbst (ca. 2800 €)

    die "Große" - Barcelona im Herbst (ca. 600 €)

    Uff... OK, soweit ist die Lifestyle Inflation noch nicht fortgeschritten, das sind wirklich andere Hausnummern. Hier geht's nur in die Jugendherberge aufs Land.

    Was mich aber auch stutzig macht: es gibt Leute, die selbst diese 4,4% vom Kindergeld nicht mehr übrig haben und die Klassenfahrt vom Amt bezahlt bekommen. Da frag ich mich wie das sein kann. Was machen diese Leute mit den 3108€ Kindergeld, dass nicht mal ein Bruchteil davon übrig bleibt.

    Meine Empfehlung ist, so früh wie möglich und wenn mans kann, jeden Cent vom Kindergeld auf die Seite zu legen. Sonst haut einen das irgendwann mal um....

    Selbstverständlich für Finanztip Foristen. 😉

    Mit den 259 Euro Kindergeld kommt man nicht weit mit einem Schulkind und Jugendlichen.

    Die 250€ Kindergeld decken die Mehrkosten doch nichtmal im Ansatz. Alleine für den Kindergarten (mit Betreuungszeiten wie in meiner Jugend) geht schon mehr als die Hälfte ab. Dazu Wohnraum, Kleidung, Essen... und die restlichen Euro sind locker weg. Da müssen wir noch gar nicht über Verdienstausfälle oder den Skikurs reden.

    Kleidung: im Kleinkindalter bekommt man alles günstig auf Kleiderbasaren. Hosen, Shirts, Pullis, alles für niedrige einstellige Beträge. Schuhe und neue Kleidung für ältere Kinder kosten natürlich mehr, aber man kauft auch nicht jeden Monat was neues und kann es auch oft weiterverkaufen.

    Essen: Ich tracke das zwar nicht, aber so viel Mehrkosten können es eigentlich nicht sein. Wir kochen ohnehin jeden Tag für uns, da scheint es kaum ins Gewicht zu fallen, wenn wir etwas mehr Fischstäbchen, Lasagne oder Suppe machen. Außerdem spart man sich als Eltern das Außer-Haus-Essen im Restaurant, weil man da überhaupt keine Zeit mehr für hat.

    Kindergarten kostet bei uns nichts ✌️.

    Klassenfahrt kostet dieses Jahr 138€, also gerade mal 4,4% des Kindergeldes.

    Schulbedarf für zwei Kinder (Hefte, Bücher, Stifte) hat uns aufs Jahr nicht mehr als 250€ gekostet, wenn man mal von den Einmalanschaffungen (Schulranzen) absieht.

    Sportverein: 8€ / Monat.

    Bei Wohnkosten für Kinder wird der Rahmen vermutlich wirklich gesprengt, daran hatte ich gar nicht gedacht. Wären ca. 160€ fürs Kinderzimmer bei unseren Quadratmeterpreisen.

    Ich sollte vielleicht mal wirklich tracken, was Kinder kosten, ist doch ganz interessant.

    Ja der Verdienstausfall ist der wirkliche Kostenpunkt, aber für mich immer noch kein Grund sich gegen Kinder zu entscheiden.

    Als ich mich für Kinder entschieden habe, habe ich nicht einen einzigen Gedanken an die Wirtschaftlichkeit oder Finanzierbarkeit verschwendet. Ich wollte einfach nur Kinder. Ich kann Menschen nicht verstehen, die da irgendeine Rechnung aufmachen, gerade in Deutschland ist das ja wohl nicht nötig.

    Kinder sind doch kein Renditeobjekt (eine Zeitung hatte so getitelt).

    Ich kenne allerdings auch vier (!) Pärchen (wo mindestens ein Elternteil Beamter ist), die sich sicherlich nicht nur, aber mutmaßlich auch aufgrund des üppigen Kinderzuschlages ab dem dritten Kind für ein drittes Kind entschieden haben.

    Finanziell finde ich es überhaupt kein Problem, Kinder zu haben, man bekommt schließlich Kindergeld. Ich kann trotz zwei Kindern immer noch ordentlich was ansparen. Unsere Bank hat den Hauskredit so berechnet, dass man ihn auch mit nur einem Gehalt abzahlen könnte, falls mal jemand wegen Kinderbetreuung ausfällt. Also auch kein Problem, mit nur einem Gehalt kämen wir also auch noch gut über die Runden.

    Hi, mir gefällt dieses neue Produkt, was hier vorgestellt wird:

    https://aktiengram.de/global-quality-dividends-etf/

    Er hat viele schöne Eigenschaften:

    • Keine Tech oder US Klumpen (wie etwa beim Fidelity Global Quality Income, der sehr ähnlich zum MSCI World ist)
    • Monatliche Ausschüttung. Meines Wissens der erste Aktien ETF, der das macht.
    • Ca. 3,5% Dividendenrendite
    • Fokus auf Dividenden Wachstum
    • Qualitätsfilter, z.B. nur Unternehmen, die ihre Dividende seit 10 Jahren nicht gesenkt haben.
    • Die alternative Gewichtung (Equal Weight) tut einem sonst marktkapitalisierungsgewichteten Portfolio vielleicht ganz gut.
    • Auch Small Caps sind enthalten

    Das soll natürlich keine Empfehlung sein, denn Achtung: der ETF ist sehr jung und klein.

    Unten in dem Link findest du weitere beliebte ETF mit Dividenden Fokus.

    Es gibt hier einen relativ neuen Thread zu dem Thema "alle 100k Euro einen neuen ETF".

    Ja der war von mir. Ich bin übrigens auch noch unschlüssig wie es weitergehen sollte ab sechsstellig. Scheint irgendwie nur so ein emotionales Ding zu sein, ohne harte Fakten. Ich lasse erstmal alles so weiterlaufen. Denn eigentlich will ich die ETF Zahl nicht wieder erhöhen.

    Aber man würde/kann vermutlich einfach MSCI ACWI (IMi), MSCI World, FTSE Developed, FTSE All-World, Kommer, Solactive Global, den neuen S&P All World in einem Depot parallel haben und hätte immer noch ein gutes Depot.

    Und wenn man sogar mal einen Exoten wie RAFI World 3000 oder FTSE All World High Div Yield oder Kommer oder Stoxx World Multifactor dazu nimmt, wird es auch nicht wehtun.

    Was hier noch nicht besprochen würde: Ist nicht die Depotbank der Fondsgesellschaft der "wichtigere" Teil, weil dort die tatsächlichen Aktien verwahrt werden?

    L&G => BNY Mellon Trust

    HSBC => HSBC

    Xtrackers => State Street

    Amundi => HSBC 🤔

    UBS => State Street

    Deka => Dekabank

    VanEck => State Street

    SPDR => State Street

    Franklin => BNY Mellon Trust

    Invesco => BNY Mellon Trust

    Vanguard => Brown Brothers Harriman Trustee Services

    iShares => State Street

    BNP => BNP Paribas

    Also außer Deka, Amundi und HSBC und BNP liegt alles bei einer Tochter einer amerikanischen Bank. Und Fondsgesellschaften, die es direkt bei sich selbst lagern sind vielleicht auch nicht optimal?

    Ich glaube man sollte sich nicht zu viele Gedanken machen und an das Rechtssystem glauben.