Zeig mir die angeblichen Physikalischen Gesetze die uns daran hindern sollen.
In ganz Europa ist Tag und Nacht mehr oder weniger gleichzeitig, ebenso die Saisonalität. Daraus ergibt sich, dass PV-Erträge eben überall auch ziemlich gleich verlaufen. Dummerweise sind die ausgerechnet im Winter am schlechtesten, wenn man für die Heizung die höchsten Stromverbräuche hat. Damit hängt die Zeit mit dem höchsten Bedarf fast vollständig am Wind und der weht nicht konstant. Soweit zur Physik.
Technisch wäre das lösbar, indem man einfach massiv über Bedarf Stromerzeugung baut und entsprechend massiv Speicher. Da kommen wir aber zum marktwirtschaftlichen Teil. Wenn die Erzeugungskapazität auf einen schlechten Tag ausgelegt ist, wird sie an allen mittelmäßigen und guten Tagen viel zu viel produzieren. Das führt dazu, dass die meiste Zeit die Preise im Keller sind und sich die Investitionen - ohne Subventionen - nicht amortisieren. Energieversorgung ist ein klassisches Pareto-Problem. Egal ob wir das jetzt als 80/20 oder 90/10 beschreiben...die Rosinen am Anfang pickt es sich sehr leicht. Und die letzten paar Prozent werden extrem teuer und aufwändig. Wenn du irgendwo liest, dass EE im Jahresschnitt 50% des Stroms geliefert haben, bedeutet das nicht, dass 50% der Umstellung geschafft sind. Bei weitem nicht