Die Rate ist sehr wohlwollend gerechnet (Jahresurlaub und Rücklagen für das Haus sind da schon rausgerechnet). Außerdem ist davon auszugehen das ich durch meinen Job im öD auf die Jahre gesehen immer mehr verdiene, Netto dürften das nochmal kurz vor der Rente knapp 800 € ausmachen, so das da genug Spielraum wäre die Rate zum Ende deutlich anzuheben.
Die Bank interessiert sich nicht dafür, was du vielleicht in ein paar Jahren machst und ob du Spielraum siehst, die Rate in x Jahren anzuheben. Pläne haben viele, wenige setzen sie auch um. Gehaltserhöhungen müssen nicht nur mit der Inflation mithalten, sondern auch mit steigenden Abgaben. Ein reales Netto-Plus zu erwirtschaften ist schwierig, das geht meistens nur durch Karriere.
Die Bank muss eine gewisse Tilgung rechnen und wenn wir jetzt einfach mal 4,5% Zins plus 1% Anfangstilgung rechnen, hast du bei 400k eine Rate von 1833€. Damit bist du aber rund 38 Jahre beschäftigt, das wird die Bank so nicht machen dürfen. Die Aufsicht rechnet da nämlich auch mit. Wenn wir auf 30 Jahre gehen, wirst du bei gut 2000€ pro Monat rauskommen. Bei der Variante wirst du aber bei 400k Kreditsumme über die Jahre rund 330k an Zinsen zahlen.
Wichtig ist auch, dass nach 30 Jahren schon wieder einige Investitionen am Haus fällig sein werden. Insofern wäre mir das zu viel, ich habe damals auf der Suche nach einer Bestandsimmobilie einfach zu viele abgewohnte Häuser gesehen, weil die Leute auf 400k Immobilien saßen aber offenbar das Kleingeld gefehlt hat, um die in Schuss zu halten. Jetzt freuen sich die Erben drüber. Und als Jahrgang 87 (herrje, wir werden nächstes Jahr wirklich schon 40...), würdest du mit 30 Jahren nach heutigem Stand in die Rente planen. Kann man machen, bei 1-2 Jahren ist das sicherlich auch für die Bank machbar. Tun würde ich das nicht unbedingt.