Beiträge von LebenimSueden

    Man könnte auch mal darüber nachdenken das Abfindungen zu 100% auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden bis die Abfindung verbraucht ist oder eine neue Arbeit gefunden wurde.

    Ich glaube das Thema hast du nicht ganz durchdacht. Wenn die Abfindung keinen Vorteil bringt, wird auch keiner mehr gegen Abfindung gehen. Stattdessen wird jeder betriebsbedingt gekündigt werden müssen, mit allen Komplikationen. Und am Ende hat der gekündigte AN weniger Geld in der Tasche.

    Zumindest waren die Griechen damals in ihrer Eurokrise nicht so dämlich wie die Franzosen und haben ihr eigenes Land abgefackelt, was die Krise bestimmt nicht besser macht.

    Hallo, wir reden von Franzosen. Da haben gewisse Dämlichkeiten Tradition und das Abfackeln gehört eindeutig dazu. Ebenso wie jeder Widerstand gegen Reformen.

    Im Unterschied zu Griechenland dürfte aber Frankreich bei einer Staatsschuldenkrise kaum zu retten sein. Ist einfach zu groß der Brocken

    Wobei ich mich gerade frage, ob Tiny Houses beim Flächenverbrauch tatsächlich so viel besser abschneiden als beispielsweise Reihenhäuser.

    Die Frage ist doch eher, wie viel schlechter. Beim Reihenhaus entfallen die Abstandsflächen und damit schafft man sehr hohe Dichte. Baut man sie dann noch mit 2 Vollgeschossen oder sogar 2,5 Geschossen, bekommt man richtig was unter.

    Extrem klein und trotzdem freistehend zu bauen ist dagegen ein absoluter Irrweg, da man permanent gegen Skaleneffekte arbeitet. Abstandsflächen, Dicke der Außenwände beim Flächenbedarf. Verhältnis Innenraum zu Außenwandfläche beim Energetischen. Wer auf 20-30qm leben will, sollte sich besser eine Wohnung suchen. Selbst wenn wir ein bisschen größer gehen...meine Nachbarin hat mittlerweile ihren 50qm Flying Space. Der ist von der Grundfläche nicht viel kleiner als unser Haus...wir haben halt ein zweites Stockwerk drauf und entsprechend viel mehr Wohnfläche.

    Konkret, habt Ihr schon eine Tendenz (mir ist bewusst, dass viele Broker noch keine konkreten Konditionen veröffentlicht haben), welchen Broker Ihr nutzen und welche ETF's Ihr besparen möchtet?

    Beim Broker bin ich noch offen. Beim ETF wird es entweder ein ACWI oder Global All-Cap werden. Keep it simple.

    Irgendwelche TER Erstattungen nehme ich zwar gerne mit, richte die Entscheidung aber nicht danach aus. Das hält eh nur ein paar Jahre, dann muss Geld verdient werden

    Hab mich schon im entsprechenden Thead hier gewundert warum so viele Leute an der Karte festhalten wollten

    Könnte daran liegen, dass manche Leute die noch zu alten Konditionen haben und die Abbuchung dann nichts kostet. Eine richtige Kreditkarte braucht man heute nur noch selten, zumindest mache ich heute fast alles per Debitkarte. Aber...ganz ersetzen kann die eine KK halt nicht.

    Zu den neuen Konditionen finde ich die aber auch nicht mehr besonders attraktiv

    Ich finde die Norwegian z.b. top, da ist sogar noch eine kleine Reiseversicherung mit dabei.

    Eine Kreditkarte sollte eine Kreditkarte sein. Und sonst nichts.

    Die Rate ist sehr wohlwollend gerechnet (Jahresurlaub und Rücklagen für das Haus sind da schon rausgerechnet). Außerdem ist davon auszugehen das ich durch meinen Job im öD auf die Jahre gesehen immer mehr verdiene, Netto dürften das nochmal kurz vor der Rente knapp 800 € ausmachen, so das da genug Spielraum wäre die Rate zum Ende deutlich anzuheben.

    Die Bank interessiert sich nicht dafür, was du vielleicht in ein paar Jahren machst und ob du Spielraum siehst, die Rate in x Jahren anzuheben. Pläne haben viele, wenige setzen sie auch um. Gehaltserhöhungen müssen nicht nur mit der Inflation mithalten, sondern auch mit steigenden Abgaben. Ein reales Netto-Plus zu erwirtschaften ist schwierig, das geht meistens nur durch Karriere.

    Die Bank muss eine gewisse Tilgung rechnen und wenn wir jetzt einfach mal 4,5% Zins plus 1% Anfangstilgung rechnen, hast du bei 400k eine Rate von 1833€. Damit bist du aber rund 38 Jahre beschäftigt, das wird die Bank so nicht machen dürfen. Die Aufsicht rechnet da nämlich auch mit. Wenn wir auf 30 Jahre gehen, wirst du bei gut 2000€ pro Monat rauskommen. Bei der Variante wirst du aber bei 400k Kreditsumme über die Jahre rund 330k an Zinsen zahlen.

    Wichtig ist auch, dass nach 30 Jahren schon wieder einige Investitionen am Haus fällig sein werden. Insofern wäre mir das zu viel, ich habe damals auf der Suche nach einer Bestandsimmobilie einfach zu viele abgewohnte Häuser gesehen, weil die Leute auf 400k Immobilien saßen aber offenbar das Kleingeld gefehlt hat, um die in Schuss zu halten. Jetzt freuen sich die Erben drüber. Und als Jahrgang 87 (herrje, wir werden nächstes Jahr wirklich schon 40...), würdest du mit 30 Jahren nach heutigem Stand in die Rente planen. Kann man machen, bei 1-2 Jahren ist das sicherlich auch für die Bank machbar. Tun würde ich das nicht unbedingt.

    ?(

    Was willst du damit sagen? Deine übliche Leier von der benachteiligten Frau?

    Den Zahn kann ich dir in diesem Fall nachhaltig ziehen...als wir uns kennengelernt haben, war sie 37 und im Referendariat. Mehrfach Abi gemacht, lange studiert, zwischendrin noch ne Ausbildung. Nie richtig gearbeitet, Rentenansprüche aus den ersten 20 Erwachsenenjahren sind symbolisch. Nach dem Referendariat nur mit 60% eingestiegen und dabei geblieben. Nach der Schwangerschaft gleich mal das Arbeitspensum aufs Minimum reduziert und nur 1,5 Tage gearbeitet. Gerade nimmt man mal nochmal unbezahlte Elternzeit und reist durch die Weltgeschichte...wer keine Jahre zusammenschafft, bekommt auch keine Pension.

    Das ist Altersarmut mit Ansage und das hat absolut nichts mit dem Geschlecht oder der Rollenverteilung zu tun, sondern schlicht und einfach mit der falschen Prioritätensetzung. Sie hat von ihren Eltern gut geerbt, viel ist davon nicht mehr übrig. Und wenn das weg ist, kommt der große Knall, weil Geld und Ausgaben nicht zusammenpassen. Deshalb bin ich schon lange dafür, dass sie viel mehr arbeitet, gerne auch Vollzeit Das bekäme man organisiert. Du brauchst mir hier nichts vorwerfen...ich zahle das gemeinsame Leben schon weit über einen fairen Anteil hinaus und werde ganz sicherlich nicht auch noch Zuschüsse dafür geben, dass man durch die Welt reist oder sich Nachmittags mit Freundinnen am See trifft während ich arbeite. Wenn wir in rund 30 Jahren noch ein Paar sind, werde ich sie natürlich unterstützen. Wenn nicht...in einer freien Gesellschaft muss jeder und jede für die eigenen Entscheidungen der Vergangenheit geradestehen...

    Aber das nur am Rand...jetzt wieder zurück zum Thema.

    Sofern ihr beide mit den Eltern gut klarkommt und davon ausgeht, dass das auch in Zukunft noch so sein wird, würde ich zu Version 2 tendieren. Aber...1,5k Rate sind schon verdammt sportlich für einen Neubau bei aktuellen Zinsen und Baukosten. Auch bei geschenktem Grundstück bleiben noch eine Menge Kosten übrig, 500k für Haus, Baunebenkosten und Außenanlagen sind da super schnell versenkt, auch wenn man nicht jedes Extra bemustert. Sagen wir mal ihr setzt 100k Eigenkapital ein, dann bleibt eine Finanzierung von 400k, bei 4% sind das 16k im ersten Jahr. 1,5k pro Monat sind nur knapp drüber. In der Konstellation tauscht ihr den Vermieter gegen den Geldvermieter ein. Bei 4,5% reicht das gar nicht für den Zins. Damit der Neubau was wird, muss entweder die Finanzierungssumme deutlich runter oder die Rate hoch. Das würde ich mir mal in Ruhe durchrechnen, gibt ja auch noch Förderkredite und Zuschüsse. Grundsätzlich ist das aber schon eine Variante, die etwas mehr finanzielles Engagement erfordert

    Option 3 klingt da schon deutlich attraktiver. 50k auszahlen, 200k Sanierung und bei 150k Kreditsumme abzüglich Zuschuss der Eltern geht das auch in einer halbwegs vernünftigen Zeit über die Bühne.

    Meine Frau hat überhaupt keinen Bock auf Riester. Ich konnte sie unter Hinweis auf Vermeidung einer schädlichen Verwendung zu einem Vertrag überreden. In der neuen Förderwelt wird es ähnlich aussehen. Falls nicht mehr als das Garantieprodukt verhandelbar ist, dann gibt es hier eine Ausnahme von Deiner Prognose. Aber der Großteil wird sich Richtung ETF-Dings positionieren.

    Bei meiner Freundin wird auch noch ein dickes Brett zu bohren sein. Mit der Börse hat sie es nicht und mit Onlinebanking erst recht nicht. Aber da sie den Kinderbonus bekommen würde und ein bisschen Altersvorsorge dringend nötig wäre (wer spät in den Beruf einsteigt, nie Vollzeit arbeitet und sich dann auch noch ständig Auszeiten nimmt...), muss sie zumindest die Mindestsumme einzahlen

    Ich werde abwarten, bis der öffentliche Anbieter des AVD an den Start geht. Vorher machen Vergleiche keinen Sinn und voreilige Vertragsabschlüsse erst recht nicht.

    Aber was soll der besser können?

    Für uns hier dürfte bei allen das selbstverwaltete Depot gesetzt sein. Da packt man den Welt-ETF der bevorzugten Geschmacksrichtung rein und fertig. Kostenloses Depot, günstiger ETF und eventuell sogar TER-Rückerstattung. Was soll das öffentliche AVD hier besser machen? Ich sehe allerhöchstens beim Standardprodukt eine Chance, wobei auch da die Neobroker die Messlatte hoch legen werden

    Und natürlich darf man dabei nicht dösen und sollte weiterhin den Verkehr beobachten.

    Aber das ist halt genau das Problem. Wir wissen beispielsweise von Lokführern, dass das auf Dauer ganz schlecht funktioniert und auch Gegenmaßnahmen wie Totmannpedal nur mäßigen Erfolg zeigen. Ein erfahrener Lokführer beherrscht das nicht nur sprichwörtlich im Schlaf. Dass ab und zu am Lenkrad wackeln da besser abschneidet, ist stark zu bezweifeln. Und da wir sehr viel mehr Autofahrer als Lokführer haben...

    Das ist auch das große Problem mit den modernen System mit Level 2+ oder ++. Die nehmen Funktionalität, die bei objektiver Betrachtung eher zu Level 3 gehört, und lassen den Fahrer weiterhin verantwortlich. Der döst vor sich hin und soll dann erkennen, wenn das System irgendwann einen Fehler macht. Es wäre ehrlicher diese Systeme nach Level 3 zu regulieren, aber dann müsste der Hersteller zum einen eine kontrollierte Übergabe an den Fahrer beherrschen (wer offiziell nie verantwortlich ist, muss auch nichts übergeben) und zum anderen für Fehler haften.

    Solange das nur per Umlage auf Gas finanziert wird, ist doch alles in Ordnung. Schließlich profitieren die Gaskunden auch davon, dass welches aus der Leitung kommt. Und ein Blick auf die Speicherfüllstände zeigt, dass hier durchaus Handlungsbedarf besteht. Wenn Gas im Sommer teuer ist, rentiert es sich nicht, das einzuspeichern. Und das Argument mit den LNG Schiffen hält auch nur so lange, bis die irgendwo festsitzen oder Terminals zum Verladen zerstört sind.

    Es sei denn, jemand klatscht seinen fett besparten Riester rein..... oder? Dann sind es doch ein paar Euros mehr.

    Bei 0,1% TER und 50k macht das 50€ im ersten Jahr. Immer noch günstig zur Kundengewinnung und ob die TER in Jahr 2 noch übernommen wird, ist fraglich. Zeigt auch wie wenig relevant die Erstattung tatsächlich ist. Wobei das Risiko für Scalable und co relativ gering sein dürfte...die typische Kundschaft für Neobroker hat keinen fetten Riester. Da wurde entweder nie einer abgeschlossen, weil die Zinsen damals im Keller waren oder der wurde zwischendrin stillgelegt

    Wir sprachen von funktionierenden Sprachsteuerungen.

    In der Realität reden wir von dem, was tatsächlich da ist und nicht von dem, was in der perfekten Welt sein könnte. Und das scheint halt - Tests zufolge - recht durchwachsen zu sein. Und um ein bisschen anektodische Evidenz aus dem Tesla reinzubringen...da wurde zwar die Anweisung zum Wechsel des Radiosenders verstanden und auch erklärt, welche Sender die gewünschte Musik abspielen, aber gewechselt wurde nicht...

    Wie auch immer...es wäre zur Verkehrssicherheit ein Beitrag, wenn man die Touchscreens beim Fahren sperren würde. Das Handy darf ich aus guten Gründen auch nicht benutzen. Dann kann sich jeder Hersteller selbst überlegen, was er auf Knöpfe legt und was er per Sprachsteuerung regelt

    Es ging ja um die 'langfristigen' Konditionen.
    Was nutzt es, wenn man z.B. bei TR ein 'dauerhaft' kostenloses AV-Depot abschließt und z.B. in 10 oder 20 Jahren muss man dann zu einem anderen Anbieter übertragen und es gibt dann keinen kostenlosen Anbieter mehr.:/
    Oder Dein zukünftiger Wunsch-Anbieter lehnt den Übertrag von Deinem AV-Depot ab? AFAIK gibt es auch beim AV-Depot keinen Zwang dazu jeden Kunden übernehmen zu müssen.:/

    Aber das ist ja das gleiche Problem wie mit den kostenlosen Girokonten und Kreditkarten. Da gibt es auch fast keine mehr bzw. nur noch mit Bedingungen wie Geldeingang. Wenn die Konditionen auf Dauer nicht wirtschaftlich tragfähig sind, muss man halt ein bisschen mehr zahlen. An dauerhaft kostenlos und auch noch Übernahme der TER glaube ich bei keinem Anbieter

    Zum Glück für die deutsche Automobilindustrie und den Wohlstand dieses Landes...

    Ja genau, du bist der große Retter der deutschen Autoindustrie. Wo du doch nur jede zweite Woche groß drüber schreibst, wie tot sie eigentlich ist und dass kein vernünftiger Mensch (oh...da ist die böse Vernunft) diese Autos kaufen würde. Ist etwa so konsequent wie deine Rettung der Umwelt.

    Und von mir aus darf jeder sein Geld verschwenden, wie er möchte. Ich störe mich daran, wenn das zum Maßstab für alle gemacht wird, das hat was von Marie Antoinette. Oder man Leute persönlich angreift, die damit ein Problem haben und man dann zur Unterstützung dieser Argumentation auch noch versucht, die Physik zu verdrehen.