Ich hoffe du lernst irgendwann alle Kosten in deine Gleichung mit einzubauen.
Die Relevanz von LebenimSueden diese Thematik betreffend dürfte gen Null tendieren.
Präziser daher: Hoffentlich "lernt" das der Rest der Welt ...
Zum Realitätsbezug (sollte der im Autoradio (Verbrenner übrigens) gehörte Bericht stimmen):
95% aller Fahrzeuge (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) im weltweiten Gesamtbestand sind Verbrenner.
Zu Europa und damit abseits von Entwicklungs- und Schwellenländern:
In Südeuropa (wie Italien, Griechenland, Kroatien) sieht es selbst im Bereich Neuzulassungen in Sachen E-Fahrzeuge extrem mau aus. Quoten beispielsweise in Italien von unter 5% bis max. nur 10%
In Osteuropa (wie Polen, Slowakei, Rumänien) sieht es bezüglich E-Fahrzeugen noch mauer aus. Selbst bei Neuzulassungen im niedrigen einstelligen bis unterzweistelligen Bereich.
(Sollte der Bericht im Radio fehlerhaft sein, mögen Kundigere dies gerne korrigieren)
Dazu kommt noch erschwerend, daß bei anderen Themen bzw. Sorgen der Menschen, der Klimaschutz meist zeitnah auf der Prioritätenliste der Menschen (Wähler) weiter nach hinten rückt (Geldentwertung/Inflation, Arbeitsplatz, Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum, Wohnraumversorgung, äußere Sicherheit usw.). Was sich dann (zumindest teilweise) auch im Wahlverhalten spiegeln dürfte.
Die Finanztip-Redaktion sowie die Finanztip-Community (die Vielschreiber betreffend) schätze ich - ganz persönlich - als ausgeprägt bis erheblich "grün-links"-lastig ein. Würde wetten, daß hier bei Abfrage der persönlichen politischen Partei-Präferenzen ganz Ähnliches herauskommt, wie im ÖRR, beim "Das Erste" und längst auch beim "ZDF". Vielleicht sogar in noch ausgeprägtere Form sprich wie beim "Linksfunk" WDR, NDR, Radio Bremen, HR usw., die sogar in der medienwissenschaftlichen Forschung in ihrer Gesamtberichterstattung häufig als "leicht links der Mitte" oder "liberal-progressiv" beschrieben werden. Sprich eine Mehrheit der dort Beschäftigten von 40-50% (oder noch mehr (*)) präferiert wohl "Die Grünen", 20 bis 30% die SPD oder gar "Die Linken" und die anderen Parteien (AfD, CDU, CSU, FDP) dürfen sich den mageren Rest teilen.
Diese Präferenzen der im ÖRR Beschäftigten - samt dem entsprechenden medialen Tenor, Sound und Mainstream - spiegeln aber nicht ansatzweise, sprich kongruent, die Präferenzen in der Gesamtbevölkerung wieder (von der Sonntagsfrage bis hin zu Bundes- und Landtagswahlen). Wobei sich längst diverse bis eher viele Journalisten des ÖRR weniger als "Journalisten" verstehen (berichten, was ist) sondern eher als "Aktivisten" (berichten, wie es gemäß ihrer Meinung und Haltung nach sein sollte). Das ist aber die Aufgabe von Sprechern der politischen Parteien und/oder von Regierungssprechern - nicht die Aufgabe von Journalisten.
(*) Eine Umfrage der Fachzeitschrift "Der Journalist" unter ARD-Volontären zeigte extreme Ausschläge: Gefragt nach der "Sonntagsfrage" kamen 57,1% für Die Grünen, 23,4% für Die Linke und 11,7% für die SPD zusammen (gesamt = über 92% für das rot-rot-grüne Spektrum - da bleibt fast nichts mehr übrig ...).
(*) Die repräsentative Langzeitstudie "Journalismus und Demokratie" der TU Dortmund bestätigt das Bild für die gesamte Branche: 41% der befragten Journalisten stehen der Partei Die Grünen nahe. Gefolgt von 16% für die SPD. Rund 23% gaben an keiner Partei nahezustehen. Während konservative und wirtschaftsliberale Parteien ganz deutlich bis massiv unterrepräsentiert sind (CDU: 8%, FDP: 3%).
(*) SOEP-Daten bestätigen ebenfalls dieses Bild: Wissenschaftliche Auswertungen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigen ebenfalls, daß Journalisten auf einer Skala von 0 (links) bis 10 (rechts) im Schnitt bei 3,96 liegen während der Bevölkerungsschnitt bei 4,60 liegt.
Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen und Fahrzeug(en) ... !