Beiträge von Sovereign

    Auch wenn ich nicht Bernd123 bin ...


    Eine derartigen Einlassung samt persönlicher Einschätzung

    Aber witzig, wie du gerade viele Vorurteile dem genannten Typus gegenüber bestätigst :)

    setzt - als Sachgesetzlichkeit - voraus, daß man entweder selbst "Vorurteile" gegenüber einem "genannten Typus", allein aufgrund der Merkmale Alter, Hautfarbe und Geschlecht, hat bzw. solche pflegt - und/oder diese "Vorurteile" zumindest in einer bestimmten Gruppe bzw. Fraktion der Gesellschaft existieren.

    Was daran "witzig" sein soll oder könnte, ist eine davon separate Fragestellung.


    Nichtsdestotrotz Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Finde es super wichtig, dass Frauen einen geschützten Raum haben

    Nach meinen (sehr langjährigen) Erfahrungen sind die Finanzmärkte im Allgemeinen und die Kapitalmärkte im Speziellen nur ganz bedingt "geschützte Räume". Sich von Anbeginn also auch an "Wind", insbesondere "Gegenwind" und/oder unterschiedliche "Windstärken" (vom leisen Zug und der frische Brise über den starken Wind bis hin zu Sturm oder Orkan) zu gewöhnen, kann in Sachen Resilienz - einem, wenn nicht dem entscheidenden Erfolgsfaktor die "Compliance" den eigenen Finanzplan betreffend - meines Erachtens daher nur von Vorteil sein.

    Nur eine Frage zur praktischen Umsetzung des "geschützten Raumes" im von Dir ins Spiel gebrachten "Women-only Forum": Wie wird das denn in praxi gewährleistet ... ? Medizinisches Attest ... ? Wenn ich mich da beispielsweise als "Soverigne" anmelden würde (keine Sorge, nur eine rein theoretische Frage, die - aus Deiner Sicht - "Gefahr" besteht in praxi nicht) ... ?

    Was ich nicht verstehe: Warum macht ihr kein Women-only Forum auf, das von Frauen moderiert wird und in dem Männer einfach mal draußen bleiben?

    Für meinen Teil habe ich über die Jahrzehnte hinweg sowohl auf Unternehmens- als auch Consultingseite mit gemischten Teams (geschlechtsspezifisch gesehen) deutlich bessere Erfahrungen gemacht (auch die generierten Ergebnisse betreffend), als mit reinen Frauen- oder reinen Männerteams. Eine Erfahrung übrigens, die ich mit den meisten meiner Kollegen und Kolleginnen teile.

    Was wiederum ich (Stichwort: Finanzbildung) nicht so recht verstehe:

    Warum es in unseren modernen Zeiten und bei den heutigen technischen Möglichkeiten so anspruchsvoll und/oder schwer sein soll, sich - nur ein Hauch Eigeninitiative vorausgesetzt - selbst bestimmt, eigenständig und eigenverantwortlich zu dem Thema private Finanzen selbst zu informieren ... ?!


    Das war beispielsweise damals (Anfang 70er Jahre) ungleich schwieriger (kam als Schüler mit finanziell prekären Verhältnissen in Berührung und begann daher zum einen neben der Schule für Geld zu arbeiten und zum anderen mich parallel mit dem Thema Geld auch theoretisch ein bißchen zu beschäftigen. Seitens der Lehrerschaft hatte ich - trotz meiner mehrfachen Nachfragen - in 13 Jahren Schulzeit zu dem Thema keine Silbe erfahren ...).

    Was bei der Informationsbeschaffung ungleich schwieriger als heutzutage war (Fachbücher kosteten ein "Vermögen" - aus Sicht eines Schülers jedenfalls - so blieb nur der Weg in die Schulbücherei (extrem dünn sortiert), die Stadtbücherei (auch schwach), die Landesbibliothek (etwas besser) und schließlich etwas später die Universitätsbibliothek (deutlich besser).


    Nur am Rande aber in dem Kontext oder last but not least:

    das einfach nur was für alte weiße Männer ist

    Ist ein solches Schlagwort - gerade in diesen hoch "gutmenschlichen" Zeiten - nicht eine gleich dreifache Diskriminierung (Alter, Hautfarbe, Geschlecht) ... ?


    Dir nichtsdestotrotz die besten Wünsche für Deine privaten Finanzen ... !

    Bei einer Thematik wie dieser ist zwingend zwischen der rein (subjektiven) Mikrosicht und der (objektiven) ökonomischen Makrosicht klar und eindeutig zu unterscheiden.


    Schon der große und legendäre Alexis de Tocqueville wußte, daß ...

    ... der gefährlichste Augenblick für eine schlechte Regierung gewöhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt".

    Das gilt auch für zuvor getroffene Entscheidungen, die ihr Ziel verfehlt hatten und in der Retrospektive bei Evaluierung als Fehlentscheidungen einzustufen sind und/oder für Länder, die seit Jahren eher schlecht regiert wurden (sprich mit politischen Entscheidungen, Unterlassungen oder Reformen hinter den eigentlichen Anforderungen zurückblieben).

    In dem ganzen Kontext fällt mir auch das sog. Tocqueville-Paradoxon ein:

    In der Soziologie wird damit - nach meiner Erinnerung - das Phänomen bezeichnet, daß sich mit dem Abbau sozialer Ungerechtigkeiten gleichzeitig die Sensibilität gegenüber noch verbliebenen Ungerechtigkeiten erhöht.

    Dies führt nicht selten und letztlich zu einem Trend und/oder einer eigendynamischen Tendenz, die in Richtung der Gleichmacherei der Menschen läuft und parallel dazu die wichtige Setzung von Anreizen unterminiert bzw. zum Erodieren bringt.

    Mit den entsprechenden Ergebnissen und Folgen.

    Zum Realitätsbezug im Kontext mit Nr. 664:

    Meines bescheidenen Wissens beträgt der Marktanteil den PKW-Gesamtbestand betreffend in Deutschland verschwindend geringe rund 4% ... (laut einer mir erinnerlichen jüngsten Meldung 4,4 Prozent) ... ?!

    (Sachkundigere mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren)

    Selbst die Neuzulassungen betreffend (worauf sich die Zahlen in Nr. 664 wohl beziehen) wäre demnach nur gut jedes 4. Auto überhaupt ein E-Auto (27,2% Markanteil) ... ?!

    LebenimSueden, dem ganzen (Auto)Stress kannst Du entgehen, vermeidest Du es morgens aufzustehen ...


    Oder natürlich und ganz generell auch so ...

    Man wählt einen Lebensentwurf frühzeitig so, dass man überhaupt kein Auto benötigt.

    Dann stellen sich Fragen nach Benziner oder Diesel oder E-Fahrzeug gar nicht ... ;)


    Es soll aber immer noch Leute geben, die tatsächlich ihr(e) Fahrzeug(e) ihrem Lebensentwurf anpassen - und nicht umgekehrt, Ihren Lebensentwurf auf einem Fahrzeugverzicht aufbauen.

    Zu ersten Gruppe gehört beispielsweise meine Wenigkeit.


    Dir weiter viel Erfolg mit Deinen privaten Finanzen und welchem Fahrzeug auch immer ... !

    Ich hoffe du lernst irgendwann alle Kosten in deine Gleichung mit einzubauen.

    Die Relevanz von LebenimSueden diese Thematik betreffend dürfte gen Null tendieren.

    Präziser daher: Hoffentlich "lernt" das der Rest der Welt ...


    Zum Realitätsbezug (sollte der im Autoradio (Verbrenner übrigens) gehörte Bericht stimmen):

    95% aller Fahrzeuge (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) im weltweiten Gesamtbestand sind Verbrenner.

    Zu Europa und damit abseits von Entwicklungs- und Schwellenländern:

    In Südeuropa (wie Italien, Griechenland, Kroatien) sieht es selbst im Bereich Neuzulassungen in Sachen E-Fahrzeuge extrem mau aus. Quoten beispielsweise in Italien von unter 5% bis max. nur 10%

    In Osteuropa (wie Polen, Slowakei, Rumänien) sieht es bezüglich E-Fahrzeugen noch mauer aus. Selbst bei Neuzulassungen im niedrigen einstelligen bis unterzweistelligen Bereich.

    (Sollte der Bericht im Radio fehlerhaft sein, mögen Kundigere dies gerne korrigieren)

    Dazu kommt noch erschwerend, daß bei anderen Themen bzw. Sorgen der Menschen, der Klimaschutz meist zeitnah auf der Prioritätenliste der Menschen (Wähler) weiter nach hinten rückt (Geldentwertung/Inflation, Arbeitsplatz, Wohlstand, wirtschaftliches Wachstum, Wohnraumversorgung, äußere Sicherheit usw.). Was sich dann (zumindest teilweise) auch im Wahlverhalten spiegeln dürfte.


    Die Finanztip-Redaktion sowie die Finanztip-Community (die Vielschreiber betreffend) schätze ich - ganz persönlich - als ausgeprägt bis erheblich "grün-links"-lastig ein. Würde wetten, daß hier bei Abfrage der persönlichen politischen Partei-Präferenzen ganz Ähnliches herauskommt, wie im ÖRR, beim "Das Erste" und längst auch beim "ZDF". Vielleicht sogar in noch ausgeprägtere Form sprich wie beim "Linksfunk" WDR, NDR, Radio Bremen, HR usw., die sogar in der medienwissenschaftlichen Forschung in ihrer Gesamtberichterstattung häufig als "leicht links der Mitte" oder "liberal-progressiv" beschrieben werden. Sprich eine Mehrheit der dort Beschäftigten von 40-50% (oder noch mehr (*)) präferiert wohl "Die Grünen", 20 bis 30% die SPD oder gar "Die Linken" und die anderen Parteien (AfD, CDU, CSU, FDP) dürfen sich den mageren Rest teilen.

    Diese Präferenzen der im ÖRR Beschäftigten - samt dem entsprechenden medialen Tenor, Sound und Mainstream - spiegeln aber nicht ansatzweise, sprich kongruent, die Präferenzen in der Gesamtbevölkerung wieder (von der Sonntagsfrage bis hin zu Bundes- und Landtagswahlen). Wobei sich längst diverse bis eher viele Journalisten des ÖRR weniger als "Journalisten" verstehen (berichten, was ist) sondern eher als "Aktivisten" (berichten, wie es gemäß ihrer Meinung und Haltung nach sein sollte). Das ist aber die Aufgabe von Sprechern der politischen Parteien und/oder von Regierungssprechern - nicht die Aufgabe von Journalisten.

    (*) Eine Umfrage der Fachzeitschrift "Der Journalist" unter ARD-Volontären zeigte extreme Ausschläge: Gefragt nach der "Sonntagsfrage" kamen 57,1% für Die Grünen, 23,4% für Die Linke und 11,7% für die SPD zusammen (gesamt = über 92% für das rot-rot-grüne Spektrum - da bleibt fast nichts mehr übrig ...).

    (*) Die repräsentative Langzeitstudie "Journalismus und Demokratie" der TU Dortmund bestätigt das Bild für die gesamte Branche: 41% der befragten Journalisten stehen der Partei Die Grünen nahe. Gefolgt von 16% für die SPD. Rund 23% gaben an keiner Partei nahezustehen. Während konservative und wirtschaftsliberale Parteien ganz deutlich bis massiv unterrepräsentiert sind (CDU: 8%, FDP: 3%).

    (*) SOEP-Daten bestätigen ebenfalls dieses Bild: Wissenschaftliche Auswertungen des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigen ebenfalls, daß Journalisten auf einer Skala von 0 (links) bis 10 (rechts) im Schnitt bei 3,96 liegen während der Bevölkerungsschnitt bei 4,60 liegt.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen und Fahrzeug(en) ... !

    "Wenn voll korrekt Crash in Wirklichkeit kommt, geh ich crashout"


    Aller Wahrscheinlichkeit, weil zuvor die subjektive Risikotoleranz nicht sorgfältig ausgelotet und definiert und danach adäquat die Aktienquote ein- und ggf. wiederhergestellt wurde.

    (In Anlehnung an die Top-Drei Wörter zur Auswahl des Jugendworts des Jahres 2026; "crashout" gehört zu den Top-Drei)

    Ein klassisches Hypothekendarlehen hat eine Zinsbindung, braucht aber keine Anschlussfinanzierung.

    ?

    Nach meinen Erfahrungen als Finanz-Laie, wenn auch einem an Finanzthemen Interessierten, gibt es bei einem "klassischen Hypothekendarlehen" fast immer eine "Anschlußfinanzierung", weil Immobilienkredite hierzulande in der Regel eine Zinsbindung von fünf, 10, 15 oder 20 Jahren haben. Da die Gesamtlaufzeit des Darlehens bis zur vollständigen Tilgung meist 30 bis 35 Jahre beträgt, verbleibt am Ende der Zinsbindung eine Restschuld. Um diese weiter (annuitätisch) abzuzahlen, wird die Anschlußfinanzierung benötigt. Findet diese mit der bereits finanzierenden Bank statt in Form einer sog. Prolongation, findet diese mit einer anderen Bank statt in Form einer sog. Umschuldung. Die Ausnahme stellt ein Volltilgerdarlehen dar, als ein Immobilienkredit, der am Ende der vereinbarten Zinsbindung und Laufzeit komplett getilgt (abbezahlt) ist und somit keine Anschlußfinanzierung mehr erforderlich ist. Die Zinsbindung (Zinsfestschreibung) gilt beim Volltilgerdarlehen für die gesamte Dauer (Laufzeit) des Kredits (in der Regel meist 10 bis 30 Jahre; in manchen Fällen auch bis zu 40 Jahren). Im Ergebnis bleibt so die Rate (Annuität) beim Volltilgerdarlehen über die gesamte Laufzeit gleich - während sich die Rate über die Jahrzehnte hinweg und einigen Anschlußfinanzierungen über diese Strecke (sei es via Prolongation oder via Umschuldung) bei üblichen Hypothekendarlehen ändern kann (abhängig vom Zinsumfeld bei Ablauf der Zinsbindungsfrist).

    (Kundigere als meine Wenigkeit - als Finanz-Laie - mögen diese meine Erfahrungen gerne präzisieren oder korrigieren)


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    paris87, vorab der guten Ordnung halber: Bin nur Finanz-Laie, wenn auch ein an solchen Finanz-Themen Interessierter mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen (ein Eigenheim (kreditfinanziert) hatte ich schon mit 20 erworben und seit gut 50 Jahren investiere ich u. a. in Aktien und Immobilien).


    Nach nur summarischer Prüfung (da zu den sonstigen Rahmenbedingungen relativ wenig bekannt ist; Alter Deiner Eltern, um nur ein Beispiel zu nennen) würde ich - ganz persönlich - Dir eher abraten, da "einzusteigen".

    Unabhängig von der Tatsache, daß solche finanziell-familiären Verquickungen (relevante Themen und/oder Summen betreffend) ein gewisses bis erhebliches (eigendynamisches) Ärger-, Streit- oder Stresspotential entwickeln können - und um nur einen wesentlichen Punkt aufzugreifen, mit dem Du Dir selbst zudem schon eine Art Antwort gegeben hast:

    normalerweise würde durch Kreditraten für eine Immobilie ja die eigene Miete wegfallen oder durch Vermietung eine Miete eingenommen werden. Ich hätte gegenwärtig die doppelte Belastung aus eigener Miete ubd Kreditrate für das Haus (insg. ca 2000€)

    Die finanzielle Gesamtsituation Deiner Eltern (Einkommen als (schon oder später) Rentner, freies Vermögen, finanzielle Absicherung im Pflegefall) weckt bei mir zudem gewisse Fragen oder Bedenken.

    Meine Eltern haben Probleme eine Anschlussfinanzierung für ihr Haus zu bekommen

    Hauswert ca 550.000€

    Restschuld ca 155.000 €

    Vor dem Hintergrund (Stichwort: Beleihungsauslauf; Verhältnis Restschuld vs "Hauswert") klingt obige Aussage etwas bis ziemlich seltsam.

    Behagt Deinen Eltern nur das Prolongationsangebot (Zinssatz) der Bank nicht (bei einer reinen Prolongation des Darlehens bei der bislang finanzierenden Bank ist in aller Regel keine erneute Prüfung der "Kapitaldienstfähigkeit" im Rahmen der sogenannten "Kreditwürdigkeitsprüfung" gemäß "EU-Wohnimmobilienkreditrichtline" (EU-WIKR) erforderlich - oder will die Bank das Darlehen nicht prolongieren (sprich bietet aus besonderen Gründern gar keine Anschlußfinanzierung mehr an und auch andere - seitens Deiner Eltern - angefragte Banken lehne die Weiterfinanzierung (Umschuldung des Darlehens zu ihrem Institut) ab ... ?!


    Du selbst scheinst mit Deinen privaten Finanzen auf einem soliden Weg, den ich Dir empfehlen würde (autark) weiterzugehen. Möglichst ohne derartige familiäre Verquickungen.


    Für meinen Teil hatte ich über die langen Jahre (bin Senior ü 70) einige Male in meinem näheren und weiteren familiäre Umfeld finanziell geholfen oder ausgeholfen. Allerdings ohne Verträge und dann gleich in Form einer Schenkung. Habe als Jugendlicher (rein finanziell gesehen) prekäre Verhältnisse erlebt aber sehr bald sehr gut verdient und eine glückliche Hand mit den privaten Finanzen gehabt. Diese Großzügigkeit konnte ich mir daher erlauben, da dies bei mir nicht ins Gewicht fiel ... Bei Dir dürfte es aber signifikant Deinen Finanzweg und ggf. auch Deinen Lebensweg bestimmen. Eventuell solltest Du - in genauer Kenntnis aller Details und des eigentlichen Problems - einmal prüfen, ob es eine andere Möglichkeit gibt, das "Problem" Deiner Eltern gemeinsam mit Ihnen zu entschärfen ...


    Dir gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen, die möglichst gut kommuniziert werden sollten, um das Verhältnis zu Deinen Eltern nicht unnötig zu belasten. Viel Erfolg dabei wünsche ich Dir !

    Themenverfehlungen sind gar nicht so selten

    Hier auf jeden Fall.

    Aber bei SO läuft das wohl unter SOnstiges, was unbedingt gesagt werden muss.

    Sollte mit "SO" eventuell meine Wenigkeit gemeint sein ... ? (erwähne doch einfach meinen Forennamen, um Ross und Reiter klar zu benennen ...). :)

    Allein schon aus Gründen des Realitätsbezugs und um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten - muß so manches einfach "unbedingt gesagt werden".

    Es existiert eben noch eine Welt außerhalb der (sehr speziellen) Finanztip-Community bzw. bestimmter Fraktionen hier. :)

    Ich musste zunächst an den Opel Ascona denken 😎

    Habe einen im Bestand: 73er Opel Ascona A "Voyage" mit dem 1,9 Liter (!) Motor und 90 PS ... genialer kompakter Kombi und seiner Zeit weit voraus (hatte ich damals aus den USA importiert; lief dort unter Sport Wagon); da paßt sogar mein Fahrrad rein ... 8)

    Beim letzten TÜV-Termin wollte mir der Prüfer den Wagen (längst mit H-Kennzeichen) abkaufen. Sed frustra: Da schlicht und einfach meinerseits unverkäuflich ... (was nach meinem Ableben damit geschieht, steht auf einem anderen Blatt).

    Boschi , der guten Ordnung halber: Bin weder Bausachverständiger oder Gutachter (die Hinzuziehung sprich Konsultation eines solchen sollte hier ohnehin obligatorisch sein und ist gut investiertes Geld ...) noch ein Fan von Ferndiagnosen (erst recht bei solchen Themen) - ein bißchen eigene Erfahrungen bringe ich aber mit (investiere seit > 50 Jahren in Immobilien und Aktien) und bekomme in Sachen Immobilien auch so einiges in meinem weiteren Umfeld mit.


    Ganz generell: Nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen tauchen so manche "Aspekte" erst im Verlauf der Sanierung auf (oder wie mal ein Bauleiter formulierte:

    "Mit jedem Stein, den Du hier anhebst oder umdrehst, tauchen darunter neue Würmer auf" ...

    Zudem: Auch der beste und erfahrenste Gutachter kann nicht alles entdecken oder aufdecken. Über ein halbes Jahrhundert alte Häuser können stets Imponderabilien enthalten und sind somit (teilweise und manchmal) auch ein bißchen eine "Black Box". Wenn Geld keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielt, kein oder zumindest kein besonders Problem. In allen anderen Fällen aber ...

    Meistens wird es zudem ohnehin schon teurer, als zunächst kalkuliert.

    Eine der jüngeren Storys ein RMH aus den 80er betreffend (wenn auch eines mit 127 qm Wohnfläche): Der Protagonist berichtete letztlich von rund 1.300 € pro qm ... (allerdings hatte er auch in Sachen Wohnqualität wohl einiges angegangen (Elektrik, Böden, Sanitärbereiche, EBK usw.). Von freistehenden EFHs habe ich auch schon ganz andere Zahlen gehört ...

    Eine Binse: So eine eigengenutzte Immobilie ist stets eine Melange aus "Konsum/Lebensstil" einerseits und "Vermögensaufbau/Altersvorsorge" andererseits. Mit im Einzelfall durchaus (sehr) unterschiedlicher Gewichtung dieser beiden Aspekte.

    Deine individuelle - sprich ganz persönliche - Gewichtung kannst nur Du kennen bzw. kennst Du am besten.

    Aus rein oder prioritär finanziellen Aspekten dürfte sich das heutzutage schwerlich bis kaum noch rechnen sprich rentieren (Preise für Baumaterialien, Handwerker, Kaufpreise, Zinsniveau usw.) - außer in wirklich attraktiven und begehrten Regionen (Makro- und Mikrolage betreffend - mit einem Wertsteigerungspotential oder zumindest realen (sprich nach Inflation) Werterhaltungspotential).

    Der Bodenrichtwert beträgt 305 €/qm

    Das klingt nicht unbedingt oder zwingend danach (Ferndiagnose/Vermutung). Hier vor Ort liegen die Bodenrichtwerte in soliden bis guten Lagen um den Faktor 3 oder 4 höher. In Toplagen noch darüber. Aber auch Region und Mikrolage kannst Du wohl besser selbst einschätzen.

    In dem Kontext:

    180 qm Eigentumsgrundstück

    Ganz generell: Mit einem eher (sehr) kleinen Grundstück tue ich mich bei Häusern (EFH, DHH, RH) zudem etwas schwer, weil Grund und Boden das deutlich knappere Gut sind, nicht beliebig vermehrbar sind und sich auch nicht "abnutzen" (im Vergleich zu Gebäuden, auch (komplett) sanierten).


    Das Letzte, was ich beabsichtige sind "Löcher in Dein Vorhaben schießen" zu wollen. Für meinen Teil antworte ich hier aber nach bestem Wissen und Gewissen und mit der Grundhaltung ein Ratgeber oder zumindest Hinweisgeber zu sein, wie ein solcher, von dem ich selbst gerne beraten oder zumindest Hinweise erhalten würde.


    Dir gute Gedanken - und danach ebensolche Entscheidungen ... !

    Urlaub in Dänemark.

    ...

    1.840 km für 138,49 €

    Urlaub in Italien.

    Die letzten drei Kurzurlaube mit dem Auto (Ascona, Como und Imperia) waren bei mir einen Tick teurer die Fahrten betreffend. Dafür begannen Freude, Erholung und Fahrspaß schon mit dem ersten Kilometer, da das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden war. Fahrzeuge waren chronologisch

    1968er Lancia Fulvia Coupe 1,3 HF

    1969er Mercedes Benz 280 SL (Pagode sprich Baureihe W113)

    1982er Range Rover V8 (mit dem 3,5 Ltr. Motor)


    Meine Praxiserfahrung mit einem elektrischen "Silent Killer" (Radlerjargon) läßt mich im Bereich Automobil weiterhin auf Bewährtes oder noch lieber Klassisches vertrauen.

    Das Thema Immobilien und Bitcoin liegt näher zusammen als Altcoins und Bitcoin. Für Interessierte:

    Es gehört nicht zu meinen Usancen mich via YouTube-Videos (sprich Filmchen - von zudem meist (eigen)interessierter Seite) zu informieren und/oder inspirieren zu lassen. Nichtsdestotrotz vielen Dank für Deine Mühe diese Links hier einzustellen.

    Es geht beim Vergleich der Assets (Immobilien, Gold, Bitcoin) primär um die Funktion des Wertspeichers.

    Dem wird so sein.

    Bei einem solchen "Store of Value" geht es aber letztlich darum, in praxi auch in den Genuß desselben zu kommen - und zu bleiben. Bedeutet im Klartext den eigenen, jederzeitigen Zugriff zu haben und/oder andere (notfalls auch den Staat) vom Zugriff ausschließen zu können (siehe schon Nr. 4.866; Oberbegriff "Political Risks" und Deep Risks beispielsweise "Confiscation").

    Leider hat sich bei mir schon lange (spätestens seit 2010 und allerspätestens aber seit 2015) eine Vermutung aufgedrängt und im Verlauf weiter sukzessive verdichtet: Demnach existieren valide Anzeichen, daß dieses unser Land (sei es nun hoffnungslos oder unrettbar) verloren sein könnte ...

    Diese Vermutung hat sich eher (immer) weiter verstärkt, denn zerstreut. Dazu reicht heute ein Blick angefangen von meiner Geburtsstadt, die in relevanten Teilen und im negativen Sinn nicht mehr wiederzuerkennen ist (inkl. Waffenverbotszonen in der Innenstadt ...) bis hin zu den jüngsten Landtagswahlen von den Ergebnissen in den Neuen Bundesländern bis hin zum Stadtstatt Berlin.


    Die ÖRR-Medien hierzulande meide ich inzwischen überwiegend. So auch den heutigen Presseclub im TV (Das Erste) mit dem Titel : "Wert regiert die Hauptstadt: Kommt die Brandmauer nach links". Hatte aber mal einen Blick ins "Gästebuch" geworfen (schriftliche Kommentare der an solchen Themen Interessierten und/oder der TV-Zuschauer). Polarisierter ist kaum noch möglich im Sinne von toxisch "links versus rechts" - zudem wohl ein neuer Rekord an gelöschten Beiträgen seitens der Redaktion ("Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Nettiquette verstößt. Die Redaktion").

    Wo soll, kann oder wird das hinführen ... ?


    Political Risks sind auf der übergeordneten (sozusagen Meta-)Ebene angesiedelt - und können daher mit "Kautelen" (Sicherheitsvorkehrungen) auch nur auf dieser Ebene begegnet werden.


    Eine Option, die meines Erachtens daher seit vielen Jahren immer mehr an Relevanz gewonnen hat:

    Als ultima ratio empfiehlt sich für diesbezüglich kritische Geister und mobile Protagonisten der Blick auf eine zeitlose Empfehlung des legendären Dichterfürsten Goethe (in leicht abgewandelter Form):

    "Wem die Politik und/oder die Gesetze im Allgemeinen nicht (mehr) zusagen - muß die Gegend verlassen, wo diese Politik praktiziert wird und diese Gesetze gelten"

    Bis dahin gilt: Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, hat schon verloren.


    Dir weiter gute Gedanken und ebensolche Finanzentscheidungen ... !

    2025 Netto-Median-Einkommen von Alleinlebenden: 1.958 EUR (bevor die Miete abgeht)

    Unterstellt, dem ist so (was ich hiermit gar nicht in Zweifel ziehen will):

    Welche Orientierung, welchen Anhaltspunkt oder welchen Maßstab kann oder soll das (Median-Einkommen) im konkreten Einzelfall (*) in Sachen "private Finanzen" (Finanzziel, Ruhestandsplanung) bieten oder liefern ... ?

    (*) Wenn jemand beispielsweise nach dem Abitur noch drei Studiengänge erfolgreich absolviert hat und danach über Jahrzehnte hinweg engagiert (in aller Regel 60-70 Std. pro Woche - projektbezogen auch mehr) und hoch erfolgreich (generierte Ergebnisse) gearbeitet hat ... ?

    In meinem Umfeld hat es Dutzende solcher Konstellationen (ehemalige Profisportler, die weiterhin in ihrer Community aktiv sind (wenn auch nun in andere Funktion), Freiberufler, Selbständige, Kleinunternehmer, Unternehmer, Startup-Gründer).

    Genereller Maßstab samt Orientierung ("One size fits all") - inklusive Demut und Dankbarkeit - für alle und jedermann am Median-Einkommen ... ?

    Last but not least und bei Realitätsbezug: Wie finanziert ein Land, mit einem der am weitesten ausgebauten Sozialstaaten der Welt und einer Staatsquote von aktuell schon 50,3% (Prognose zeitnah auf 51 oder 51 Prozent weiter steigend), dieses Modell mit Menschen, die das Median-Einkommen verdienen ... ?

    Irgendwo muß auch noch signifikante Wertschöpfung entstehen, die dann von einem solchen Staat via Steuern relevant abgeschöpft werden kann - um die ganze Veranstaltung (das besagte Modell) finanzieren zu können.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Gerade mit Blick auf kommerzielle Anbieter, die teure Kurse/Seminare verkaufen sind gute Angebote ein gutes Gegengewicht.

    Wenn diese denn vom Anfänger, Beginner, Unkundigen, Ahnungslosen usw. erkannt sprich identifiziert und von den schlechten unterschieden werden können ...

    Die Schwierigkeit könnte sein, dass Einsteigerinnen in das Thema erst mal nicht unterscheiden können, warum jetzt Finanztip seriöser sein wird als ein anderer Anbieter.

    So sieht es aus.

    Die alte "Prinzipal-Agent-Problematik", die oftmals zu Konflikten und Ineffizienzen führt - aber schwer bis kaum auflösbar ist. Siehe schon hier:

    Eine generelles, da strukturelles Problem (wie schon an anderen Stellen mehrfach erwähnt).

    Pointiert und eingedampft: Hat jemand den Durchblick, wird er die Kompetenz beispielsweise eines Honorarberater halbwegs beurteilen können. Nur dann benötigt er eigentlich gar keinen beispielsweise Honorarberater mehr ...

    Sprich, wenn ein Auftraggeber (Prinzipal) einen Auftragnehmer (Agent) beauftragt, der über mehr Informationen (Informationsasymmetrie) verfügt und eigene (kommerzielle) Interessen verfolgt (Interessenkonflikt bis Interessenkollision) ...

    Ich muss zugeben, dass ich den Mut von deutschen Immo-Investoren und Vermietern bewundere. Sie erhöhen bewusst einen ohnehin schon sehr hohen Home Bias und binden sich noch mehr an die Zukunft dieses Landes.

    Sei doch froh und dankbar dafür, denn auch "ETF-Sparbüchsen" müssen schließlich irgendwo wohnen ... Und zum Realitätsbezug - je nach Berechnung - wird der Großteil aller Wohnungen hierzulande (60 bis 65%) von den privaten (überwiegend Klein-)Vermietern zur Verfügung gestellt ...

    Vielleicht übernimmt das ja bald auch noch der Staat bzw. die Politik. Stichwort: Berlin ...

    Und der Immo-Investor sagt

    Ob beispielsweise meine Wenigkeit - mit gerade mal nur knapp 90 Einheiten und zudem nur einem Immo-Anteil von lediglich rund 30% bezogen auf das Gesamtvermögen - überhaupt unter die richtigen "Immo-Investoren" zu subsumieren ist, wäre eine separate Frage.

    Zudem hat für mich bereits seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr die höchstmögliche Rendite sondern eine möglichst solide, robuste und resiliente Finanzaufstellung die höchste Priorität. Das hatte für mich schon immer eine gewisse Bedeutung (Umgang der Politik und der staatlichen Notenbanken mit dem Fiat-Money-System seit den 70ern) und hat im weiteren Verlauf (Ende 90er mit dem Experiment europäische Einheitswährung und dem Umgang mit den eigenen diesbezüglichen Verträgen) für mich noch weiter an Bedeutung gewonnen. Die danach folgende Geschehnisse (Weltfinanzkrise, Eurokrise, Art und Weise der Eurorettung, Ära einer orchestrierten Finanzrepression) haben mich in dieser Sicht (leider) noch weiter bestärkt. Wie schon mehrfach erwähnt, bin ich weder ein Fan von Aktien (Volatilität, MDDs) noch von vermieteten Immobilien (Aufwand) und geschweige denn von physischem Gold (keine Zinsen, keine Dividenden, keine Mieterträge, Spread zwischen An- und Verkauf und möglichst sichere (spätestens seit 2010 bzw. allerspätestens seit 2015 auch möglichst rechtssichere) Verwahrung). Nichtsdestotrotz machen diese drei Vehikel (Beteiligung am Produktivkapital, Sachwerte mit stabilem Cashflow und die Versicherung Gold mit zusammen rund 70% den Löwenanteil an meinem Vermögen aus).

    Deiner Bestandsaufnahme (Nr. 4.862 Abs. 2) muß ich (leider) weitgehend bis fast vollständig zustimmen.

    Beim Blick auf die typischen Deep Risks - die Shallow Risks können auf lange Sicht vernachlässigt werden - wie Inflation, Deflation, Confiscation, Devastation und Credit Risk bzw. Default-Risk bleibt festzuhalten, daß diese längst und mehrheitlich, als gemeinsame Klammer, ein übergeordnetes Political Risk darstellen. Dagegen hilft nur ganz bedingt ein weltweiter Aktien-ETF oder ein Kommer-ETF - sondern (ganz) andere "Kautelen" im Sinne von Sicherheitsvorkehrungen. Mit dem Bewußtsein, daß es natürlich keine absolute Sicherheit und ebensolchen Schutz vor allen diesen Risiken und allen denkbaren Szenarien gibt - aber eine möglichst resiliente finanzielle Aufstellung kann nichtsdestotrotz angestrebt werden.

    Ein Ansatz und Gedanke, den übrigens auch ziemlich viele Bitcoin-Anhänger haben und verfolgen dürften ... Gerade nach den Entwicklungen, Ereignissen und Geschehnissen der letzten rund 20 Jahre. Wobei ich bei meiner damaligen Einschätzung bleibe (siehe schon Nr. 7, Abs. 2): Sollte Bitcoin wirklich auch als Währung in praxi und im Alltag reüssieren, werden die Staaten (sprich die Obrigkeit als Inhaber des Geldmonopols) sich diese Monopolstellung und damit exorbitante Machtstellung nicht nehmen lassen und entweder Bitcoin direkt verbieten oder zumindest indirekt (via Regulatorik, Besteuerung usw.) sprich konkludent und damit sukzessive "den Hahn abdrehen".

    Und der Immo-Investor sagt: Das wird schon!

    Um mich mal als solcher zu gerieren (Vorbehalte siehe oben) ...

    Der sagt: "So wird das jedenfalls hier (und in der Eurozone sowie teilweise in der EU) eher nichts mehr !"

    Für meinen Teil stelle ich zum einen auf einer fairen und partnerschaftlichen Basis hierzulande - mit einem überschaubaren Teil meiner Mittel - Wohnraum zur Verfügung (an attraktiven Standorten mit sehr marktgängiger Ausstattung (Balkon, Aufzug, EBK, Garage oder Stellplatz) mit zudem moderater Miete). Weil sich nach meinen langjährigen Erfahrungen beispielsweise die Cashflows aus Aktien (Dividenden) und aus Immobilien (Mieten) gut ergänzen.

    Zum anderen habe ich schon vor langer Zeit einen alternativen Standort implementiert (noch in Europa aber außerhalb der EU und der Eurozone). Begleitend zudem für eine zusätzliche geographische finanzielle Diversifikation gesorgt. Ein weitere Standort (außerhalb Europas) steht kurz vor der kompletten Errichtung. Stichwort siehe oben: Political Risks ...


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Paragraph Eins - jeder macht Seins


    Dir/Euch weiter ganz viel Glück mit Deinen/Euren privaten Finanzen ... !

    Leider wird diese Mundart hier häufig nicht verstanden und abgewertet. Einige Nutzys sind hier da sehr empfindlich. :huh:

    Apropos "Mundart" eine Verständnisfrage: Haben Nutzys irgendwas mit Fuzzis zu tun ... ?

    Fuzzis sind mir nämlich real schon diverse begegnet und damit bekannt - ein Nutzy ist mir aber noch niemals real begegnet und damit bislang unbekannt geblieben ...

    Logarithmische Darstellungen waren schon immer ein geeignetes Mittel, um dem mathematisch unbedarften Betrachter den gewünschten Eindruck unterzujubeln. Neudeutsch wird das wohl auch als "Framing" bezeichnet.

    Nichts liegt mir ferner, als der Versuch sog. Kommer-"Gläubige" oder Kommer-"Jünger" auch andere Fakten näherzubringen (Irving oder nunmehr @St. Irving subsumiere ich unter diese Kategorie - so wie beispielsweise auch den damaligen Thomas.Schreiber ...) ...

    Da hier aber noch andere (Dritte) mitlesen (und nur kompakt, da es hier ja um Bitcoin als potentieller Goldersatz geht):

    Es gibt diesbezüglich auch Studien und Untersuchungen von renommierter Seite, die zu (fundmental) anderen Ergebnissen kommen - als ein Herr Kommer.

    Angefangen von Prof Schularick - Präsident des Instituts für Weltwirtschaft; Kiel - in der Jorda-Schularick-Taylor Studie "The Rate of Return on Everything 1870-2015" aus dem Jahr 2019. Samt einer nachfolgenden Studie speziell über Ballungsräume bis hin zu einer diesbezüglichen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW; Köln). Im Bezug auf das Thema selbst genutztes Wohneigentum, Wohneigentumsquoten und die Wirkung auf das Medianvermögen der Bürger in der EU, empfiehlt sich der Blick auf die EZB-Vermögensstudien und EZB-Vermögensvergleiche (u. a. auch den verhaltensökonomischen Aspekt samt Wirkung des sog. Zwangsspareffekt betreffend).

    Um nur einige renommierte Adressen (*) zu nennen, die mir mit ihren diesbezüglichen Studien bzw. Untersuchungen zu dem Thema spontan eingefallen sind.


    (*) Conditio sine qua non bei pointiert-kritischer Sichtweise: Die EZB kann noch unter eine solche Adresse subsumiert werden :)


    Dir weiter viel Erfolg mit Deinen privaten Finanzen ... !