Lastschrift 200 Euro wird nicht ausgeführt, weil kein Dispo hinterlegt.
Dauerauftrag 500 Euro wird nicht ausgeführt.
Am Vormittag trifft dann eine Überweisung in Höhe von 1000 Euro ein..
Hat jemand Erfahrung mit solch einer Situation ?
Bei Daueraufträgen ist es bankenabhängig, ob der Saldo morgens (wann Daueraufträge ausgeführt werden), passen muss, oder abends bei Buchungsschluss.
Bei Lastschriften ist es aus genau diesem Grund (vielleicht kommt im Kauf des Tages noch Geld) so, dass die zunächst IMMER ausgeführt werden. War bei Buchungsschluss nicht genug Geld da, wird die Lastschrift durch die Bank wieder gutgeschrieben. Das sind dann immer 2 Positionen auf dem Kontoauszug: am 1. des Monats mit Minus, am 2. dann mit Plus. Ich arbeite im Kundenservice und das verstehen sehr sehr viele Kunden nicht. Sie schicken dann Kontoauszüge ein, dass doch abgebucht wurde. Praktisch immer findet man ein paar Positionen später dann die Rückbuchung. Dann auch mit dem Zweck: meist "mangels Deckung". Das teilen Banken nämlich nicht mit, Klartext erhält man als Lastschriftzieher nur bei "Konto erloschen". Kommen mehrere Lastschriften zur Rückgabe in Frage isst es recht erratisch, was Banken zurückbuchen: manche rechnen zu Gunsten des Kunden so, dass möglichst viele durchgehen. Manche entscheiden aber auch nach Verwendungszweck (Miete, Strom), oder machen es chronologisch. Zumindest ist für mich kein einheitliches System erkennbar.
Wichtig ist auch, dass bei manchen Banken das Verfügungslimit auch Lastschriften umfasst. Da kann man sich mit einer großen unüblichen Überweisung am Monatsersten trotz an sich ausreichender Deckung eine Lastschrift "abschießen".