Beiträge von akstr

    Schau mal hier:

    JoRo45
    22. Januar 2025 um 08:55

    Da habe ich mich auch dran orientiert und via Corporate Benefits ein Depot bei Fidelity eröffnet. (Oder nach Baur und Fidelity googlen - damit geht's wohl auch)

    Meine VL fließen dort in IE00BYX5NX33

    Wichtig ist, dass der ETF in EUR notiert, sonst gibt es eine Gebühr.

    Obendrauf gab es noch 150€ Bonus wenn man paar Kriterien erfüllt.

    Kann nichts negatives berichten, bin zufrieden :)

    Der AG ist nicht riesig. Wahrscheinlich ist das nur mein eigenes Gefühl ... kaum angefangen, schon für frühzeitige Rente ansparen ^^

    Wir dürfen so viel einzahlen wie wir wollen, solange man SV-pflichtig bleibt.

    Man hat 3 Monate Vorlaufzeit und muss mindestens 1 Monat Freistellung nehmen.

    D.h. ich verstehe es so, ich könnte z.B. 3-4 Monate den Maximalbetrag einzahlen und dann im Anschluss 3 Monate frei nehmen.

    Bei Urlaub und Sonderzahlungen bin ich mir nicht ganz sicher, ich glaube es entsteht während der Freistellung kein Anspruch - aber das müsste ich nochmal genau nachlesen.

    Vielen Dank an die zahlreichen Antworten und Denkanstöße!

    Dass es finanziell nicht sonderlich attraktiv ist, war mir bei den Zahlen klar. Mir geht es vorranging aber auch gar nicht ums finanzielle, sondern tatsächlich um die Möglichkeiten, die man sich dadurch schaffen kann.

    Was mich tatsächlich etwas irritiert ist, dass man zum jetzigen Stundenlohn einzahlt und später durch Gehaltserhöhungen (wir sind tarifgebunden) zum höhren Stundenlohn die Freistellung finanziert. Bei der mageren und nicht garantierten Rendite kommt man damit eigentlich zwangsweise ins Minus. Da ist dann eine kurze, maximale Einzahldauer eigentlich von Vorteil. :/

    Was ich mir gut vorstellen kann, ist das Zeitwertkonto für eventuelle Überstunden einfach mal da zu haben. Sollte mal Urlaub nicht rechtzeitig aufgebraucht werden können, dann kann es im Notfall auch mit reinfließen. Prinzipiell habe ich allerdings vor mir mehr Urlaubstage zu kaufen :saint:

    Ich glaube ohne einen konkreten Plan macht es eher wenig Sinn regelmäßig einzuzahlen. Sollte sich konkret der Wunsch nach einer Auszeit abzeichnen könnte ich dann trotzdem über einen relativ kurzen Zeitraum per Maximalbeitrag einiges an Freistellung generieren.

    Wenn es näher an die Rente geht, kann ich das nochmal neu beleuchten und dann auch im Turbo einzahlen, anstatt langfristig das Geld dort untätig liegen zu lassen.

    Da ich allerdings noch nicht lange beim neuen AG bin und noch einiges an Jahren bis zur Rente habe, sollte ich wohl nicht sofort die Maximalbeiträge ins Zeitwertkonto schieben - könnte etwas seltsam rüberkommen :D

    Danke jedenfalls für die interessanten Ausführungen und Ideen :thumbup:

    Klingt nach einem ziemlich schlechten Geschäft. Wenn du also Glück hast und die 3,5% Verzinsung bekommst sind das bei angenommenen 1000€ Sparrate 35€ Zinsgewinn im Jahr, dem Gegenüber stehen aber Kosten von ca. 31,50€, viel schlechter geht ja kaum.

    Bei den beitragsbezogenen Kosten von 2.22% habe ich das so verstanden, dass es einmalig auf jeden geleisteten Beitrag anfällt (also quasi "Ausgabeaufschlag"). Insofern, das erste Jahr eines jeden Beitrags wäre durch die Kosten mehr oder weniger zinslos, danach würden "nur" 0.82% laufend abgeknapst werden.

    Wenn das allerdings laufende Gesamtkosten von 2.22%+0.82% sind, dann ist das wirklich ein Nullsummen-Spiel bei der potentiellen Verzinsung - da wird es echt schwer den Sinn dahinter zu erkennen! ^^

    Hallo zusammen,

    ich habe die Möglichkeit ein Zeitwertkonto einzurichten. Ich habe damit bis jetzt keine Erfahrung und wollte mal in die Runde fragen, ob das sinnvoll ist bzw. in welchem Rahmen.

    Das Zeitwertkonto wird als Versicherungslösung mit Garantie angeboten. Der AG legt die eingesparten SV-Beiträge zusätzlich an, sonstige Zuschüsse gibt es nicht.

    Eingezahlt werden kann:

    - Überstunden (begrenzt)

    - Urlaubstage (begrenzt)

    - Sonderzahlungen oder monatlich vom Brutto

    Verzinsung:

    - Garantierter Zins: 1%

    - Zinsüberschussanteil: 1.75%

    - Schlussüberschuss (derzeit): 0.75%

    Insgesamt derzeit bei längerer Laufzeit: ca. 3.5%

    Kosten:

    - Beitragsbezogene Kosten: 2.22%

    - Verwaltungskosten: 0.82%

    Freistellung: min. 1 Monat oder länger, bei 70-130% des durchschnittlichen Bruttogehalts.

    Dass das kein Rendite-Wunder ist, ist mir bei den Zahlen klar :D Ich sehe die Attraktivität eher in einer bezahlten Auszeit und/oder früherem Rentenbeginn (bin 45).

    Fragen:

    - Sind die oben genannten Bedingungen einigermaßen akzeptabel bzw. was man eben von einem Zeitwertkonto erwarten kann? Oder komplett unterirdisch?

    - Wieviel würdet ihr einzahlen? Nur Überstunden oder auch vom Brutto?


    Danke für eure Erfahrungswerte und Tips :)

    Vielen lieben Dank für eure Antworten!

    Ich habe heute erneut die Hotline angerufen. Der Mitarbeiter war sehr bemüht, wusste aber erstmal auch nicht was er noch tun könnte - es war schon auf dringend gesetzt und mit allen relevanten Infos versehen, die Sachbearbeiterin meiner Akte war nicht zu erreichen um direkt Rücksprache zu halten.

    Er hat dann angeboten zu versuchen jemand anderen zu greifen und sich zurückzumelden. Nach paar Minuten gab's dann auch den Rückruf: ich soll einfach nachzahlen ohne den Bescheid, mit Versicherungsnummer und §207 im Verwendungszweck. Die passende Kontonummer haben wir von der obigen Webseite abgeglichen, es ist die Commerzbank (jetzt weiß ich auch was du mit Coba-IBAN gemeint hast Hornie)

    D.h. ich habe nun einen Backup Plan, dass ich dieses Jahr die Überweisung tätigen kann. :thumbup:

    Danke nochmal für die Anregungen und die Infos!! :)

    Hallo nochmal,

    Ich habe nochmal alles durchgerechnet, mittlerweile hat WISO Steuer auch Steuerjahr 2025 bereits verfügbar, insofernt sollte es ziemlich gut passen.

    Die größte Hürde im Moment ist, dass ich immer noch keine Info von der DRV zu Zahlungsmodalitäten erhalten habe. Ich habe bereits 2 mal mit der Hotline telefoniert (sie versprachen es auf dringend zu setzen) und auch schriftlich selbst nochmal um dringende Bearbeitung gebeten.

    Idealerweise will ich das bis Ende dieser Woche überweisen, da ich danach außer Land bin.

    Ich hatte bereits im Sommer den Antrag gestellt, und bis zu meiner Nachfrage im Oktober keine Rückmeldung erhalten. Seit Oktober bin ich nun ständig hinterher, dass es voran geht. Es nervt, dass es nun doch alles auf den letzen Drücker läuft und in Stress ausartet.

    Welche Möglichkeiten habe ich noch Druck zu machen?
    Bzw. kann ich den Betrag ohne die offizielle Nachzahlgenehmigung überweisen? Hat jemand Erfahrung damit oder andere Ideen was ich noch tun könnte?

    Herzlichen Dank! :)

    Mir würde ein einfacher Entnahmeplan reichen, z.B. Verkauf von monatlich 5 Anteilen. Vorteil, man weiß genau, wie lange der Plan läuft. Die Auszahlung würde halt etwas mit den Kursen schwanken, ggf. auch abhängig von verschiedenen Einständen. Würde mich nicht stören.

    Es sollte auch eine automatische Umbuchung auf das Girokonto möglich sein.

    Heute ist das alles kein Problem für mich mit manuellen Einzelaufträgen. Aber ist das dauerhaft so?


    Scheinbar bietet das z.B. Fidelity an
    Auszahlplan

    Zitat
    • Sie investieren einen einmaligen Betrag (mind. 5.000 Euro) in einen Fonds Ihrer Wahl.
    • Höhe und Häufigkeit der Zahlungen legen Sie selbst fest. Möglich ist ein Auszahlplan ab 50 Euro im Monat oder 150 Euro im Quartal.
    • Zu den festgelegten Terminen wird der festgelegte Betrag aus dem Fondsguthaben auf Ihr Bankkonto überwiesen.
    • Das restliche Guthaben verbleibt im Fonds und kann weiter Rendite erwirtschaften.


    Ich habe damit persönlich keine Erfahrungen, habe erst seit kurzem dort einen VL ETF Sparplan laufen. Bin nur vorhin zufällig drüber gestolpert und war erstaunt, dass die scheinbar sowas anbieten.

    Falls man ein Depot dort aufmachen will, via Corporate Benefits gibt es bessere Konditionen. Die Infos dazu stehen hier irgendwo im Forum, da habe ich mich auch dran gehalten und soweit passt alles :thumbup:

    Vielleicht für den ein oder anderen interessant zwecks Entnahmeplan :)

    Irgendwas stimmt bei Deiner Rechnung nicht. 2025 kann ein Alleinstehender 29.344 € als Altersvorsorgeleistungen von der Steuer absetzen; davon gehen beim Angestellten typischerweise ab die Beiträge des Arbeitgebers und seine eigenen. Letzteres seien bei Dir 6328 €, da bleibt bis zur Steuergrenze noch eine ganze Menge offen.

    Sorry, das war vorhin missverständlich formuliert: die 6.328 EUR sind jeweils der AN und AG Anteil, also insgesamt 12.656 EUR werden bereits durch Gehalt "verbraucht". Somit bleiben 29.344 - 12.656 = 16.688 EUR die ich dieses Jahr noch steuerwirksam nachzahlen kann.

    Du willst aber für Deine Schulzeit etwas nachzahlen. Das dürfte die Steuergrenze nicht ausschöpfen. Typischerweise kann man 1 Jahr nachzahlen, das wären 12 Zahlungen Höchstbeitrag.

    Laut Auskunft von der DRV kann ich 14 Monate nachzahlen. Das typische 16-17. Lebensjahr und dann habe ich nochmal irgendwo 2 Monate mittendrin, die nachzahlbar wären. Das passt soweit, habe ich schriftlich vor mir liegen :thumbup:


    Hier also mein aktueller Plan - gerne Feedback dazu, falls was nicht passt :)

    Der maximale monatliche Betrag den ich nachzahlen kann ist 1.497 EUR.

    14 x 1.497 = 20.958 EUR übersteigt allerdings den noch steuerwirksamen Betrag von 16.688 EUR für dieses Jahr.

    Ich kann natürlich die 16.688 EUR auf 14 Monate gleichmäßig splitten. Damit sind dann alle Monate gleichmäßig belegt und somit keine weitere Nachzahlungen möglich. Ob das gleichmäßige Verteilen irgendwelche Vorteile / Nachteile bringt, überblicke ich nicht - konnte bisher nichts dazu finden.

    Deswegen im Moment mein Gedanke, soviele ganze Monate wie dieses Jahr noch rein passen (11M) mit maximalen Betrag belegen. Nächstes Jahr hätte ich dann noch bis März die Option die weiteren 3 Monate nachzuzahlen. Dadurch verliere ich dieses Jahr nichts (bis auf kleinen Betrag, vernachlässigbar) und halte mir für nächstes Jahr die Option offen nochmal einzuzahlen.

    Eine bessere sichere Rendite als die lebenslange Rentenzahlung die auch noch steigt ist mir nicht bekannt.

    Das ist wohl wahr :)

    Ich warte jetzt mal auf weitere Infos von der DRV bezüglich der Zahlungsmodalitäten.

    Mein aktueller Gedanke ist, 11 Monate den maximalen Betrag von 1497 EUR nachzuzahlen, damit sollte ich den absetzbaren Betrag für 2025 fast ausreizen können.

    Nächstes Jahr könnte ich dann noch für weitere 3 Monate nachzahlen. Das ist dann zwar nicht so lukrativ wie jetzt mit der Abfindung, aber bei dann ca 80K Jahresbrutto lohnt sich das vermutlich trotzdem.

    Vielen Dank euch beiden für die Mühe!

    Ich habe es jetzt mal versucht 2024 in der Steuersoftware berechnen zu lassen und komme auf folgendes:

    Bei einem AG + AN Anteil von 6328 EUR wären laut WISO Steuer im Jahr 2024 noch zusätzlich 14910 EUR steuerwirksab absetzbar.

    Als Beispiel habe ich mal 3 Varianten ausprobiert und komme jeweils auf über 50% Steuererstattung vom nachgezahlten RV Betrag!

    NachzahlungErstattungErstattung %
    14910 EUR8405 EUR56%
    10000 EUR5702 EUR57%
    5000 EUR2847 EUR57%


    Ich weiß die Beträge für 2025 sind etwas höher, aber das Grundprinzip bleibt wohl. Das deckt sich dann auch mit der Berechnung von Achim.

    Ich denke bei diesen Zahlen macht eine Nachzahlung vermutlich schon Sinn. :/

    Hallo zusammen,

    ich überlege gerade, ob ich angesichts einer Abfindung RV-Beiträge für meine Ausbildungszeiten nachzahlen sollte.

    Kurz zur Ausgangslage:

    • 44 Jahre, ledig
    • Nahtloser Jobwechsel dieses Jahr, nun freiwillig GKV
    • Jahresbrutto dieses Jahr ca. 68K
    • Abfindung brutto ca. 45K
    • ca. 5J im Ausland tätig, mit der DRV bereits geklärt
    • aktuell ca. 19,7 Rentenpunkte


    DRV-Infos aus meinem Beratungstermin:

    • Ich kann für die Zeit zwischen 16–17 Jahren nachzahlen
      → dabei muss man beachten, dass die Einzahlung den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente nicht negativ beeinflusst
    • Ich kann zusätzlich für 2 Monate nachzahlen (kann auch Mindestbeitrag sein, ohne Einfluss auf die EM-Rente)
    • 45 Jahre für die abschlagsfreie „besonders langjährig Versicherte“-Rente erreiche ich nicht mehr

    Ich habe den Antrag auf Nachzahlung bereits gestellt und eine DRV-Berechnung erhalten. Sie wollen nun wissen, ob ich den Antrag aufrechterhalte oder zurückziehe.

    Prognose laut DRV:

    • Ohne Nachzahlung: 802,84 €
    • Mit minimalem Beitrag für 14 Monate: 809,02 €
    • Mit minimalem Beitrag nur für die 2 Monate ab 17 Jahren: 803,75 €

    Meine Schlussfolgerung: Eine minimale Einzahlung scheint zumindest keine negative Auswirkung auf die Erwerbsminderungsrente zu haben. Ist das korrekt so?

    Eigentliche Kernfrage:
    Wie kann ich die steuerlichen Auswirkungen einer freiwilligen Nachzahlung berechnen?
    Ich bin grundsätzlich gut mit ETFs unterwegs und will kein Geld unnötig in der DRV binden – aber wenn der Eigenaufwand minimal ist (z. B. rein fiktiv 10K Einzahlung, 8K Steuererstattung -> also nur 2K Eigenaufwand für 10K Leistung), wäre es eventuell eine Überlegung wert.

    Könnte mir jemand bei der Berechnung helfen dies einigermaßen zu überschlagen? Wenn weitere Infos nötig sind, reiche ich sie gerne nach.

    Vielen Dank! 🙏

    Ich kann mich BirgitN anschließen - Ammerländer hat auch Verschleiß bis jetzt gezahlt, ist glaub ich auf 3 Jahre ab Kaufdatum beschränkt.

    Hausrat haben wir über WGV, inklusive Fahrrad Baustein für die älteren Fahrräder. Für Fahrräder haben wir sie bis jetzt nicht gebraucht, allerdings für einen größeren Hausratschaden. So schnell konnte ich gar nicht schauen wie sie uns einen Vorschuss für Ersatzunterkünfte gezahlt haben - top! Lief alles reibungslos. Allerdings hatten Nachbarn paar Monate später ein ähnliches Problem, da haben die sich ordentlich quer gestellt.

    Nach einiger Recherche und weiteren Entwicklungen, bräuchte ich bitte nochmals eure Einschätzung.

    Das vorgelegte Angebot habe ich abgelehnt. Für ein Gegenangebot sehe ich 2 Optionen:

    Option 1:

    • Einhaltung der Kündigungsfrist (bei mir 6M von AG Seite), mit sofortiger Freistellung
    • Faktor x pro Betriebsjahr

    Option 2:

    • sofortige Beendigung (entspricht vorgelegtem Angebot)
    • Faktor x pro Betriebsjahr
    • PLUS:
      • Ausgleich für 6M Gehalt / ALG Ruhezeit
      • Ausgleich für 6M GKV/GPV zu Maximalbetrag (während der Ruhezeit besteht kein Anspruch auf ALG und KV / PV)
      • ??

    Da die Firma liquidiert werden soll, sehe ich die Gefahr, dass am Ende kein Geld da ist für die Zahlung einer Abfindung. Dies würde für Option 2 sprechen. Ansonsten wäre eigentlich Option 1 komfortabler.

    Gibt es noch Punkte, die ich bei Option 2 bedenken muss, die ich noch nicht auf dem Schirm hatte? Rentenversicherung?

    Da ich erstmal sowieso keinen Anspruch auf ALG habe (Ruhezeit / Sperrzeit), hatte ich vor mich erstmal bei der Agentur für Arbeit nicht anzumelden und mich auf eigene Faust um alle Angelegenheiten zu kümmern.

    Ich bin im IT Sektor tätig, Mitte 40. Ich hoffe die Stellensuche wird nicht allzu lange dauern.

    Wäre euch dankbar für die Einschätzung der 2 Optionen und jegliche weitere Tipps.

    Herzlichen Dank!