Beiträge von KaffeeOderTee

    Hat hier eigentlich jemand schon Erfahrung gemacht, mit der Entsorgung eines Elektro-Autos? Und was das kostet? Also z.B. jemand, der schon länger E-Auto fährt und wirklich ein's "aufgebraucht" hat. Oder auch nach einem Unfall, nach dem das E-Auto nicht mehr zu verkaufen war?

    Man kann beim Kochen Energie sparen, wenn man beim Topf den Deckel drauf lässt - vorausgesetzt der Deckel hat kleine Löcher zum "abdampfen". Wenn sich die Stärke im Wasser mehr und mehr löst (Kartoffeln, Nudeln, Reis), dann sinkt zunehmend der Kochpunkt. Man kann dann die Temperatur immer weiter herunterdrehen, während der Inhalt weiter vor sich hin köchelt. Das ist so ein bisschen ein Balance-Akt, Überkochen zu vermeiden. Aber nach kurzer Zeit bekommt man ein Gefühl dafür. Nebeneffekt: Die Dunstabzugshaube muss nicht so viel arbeiten, um den Wasserdampf abzutransportieren. Die kann also auch runtergedreht werden (was auch angenehm leiser ist). Denn das Wasser bleibt größtenteils im Topf. Und weil es drin bleibt, muss man auch weniger Wasser aufsetzen, das überhaupt erhitzt werden muss.

    ich kann jedenfalls jedem empfehlen der ohnhin einen neuen untersatz zum fahren sucht sich ernsthaft elektro autos anzuschauen, die sind im jahr 2026 extrem gut. selbst gebrauchte 2-3jahre (sofern noch verfügbar aktuell werden die stark nachgefragt) sind mit ihrer technik schon sehr weit und gut benutzbar wenn man sich einwenig einliest.

    Vor gar nicht allzu langer Zeit standen in den Zeitungen Artikel über gebrauchte E-Autos, die keinen Abnehmer finden. Davor Artikel über Autoverleihfirmen, die über Kosten von E-Autos klagen und wieder auf Verbrenner umsteigen. Und jetzt werden E-Autos wieder interessant und es wird zum Kauf animiert. Und wenn im Sommer Überkapazitäten bei erneuerbaren Energien zu höheren Preisen führen, weil man für die Abnahme des Stroms bezahlen muss, dann soll man sich wieder einen Verbrenner kaufen, zu Hause bleiben oder Rollschuh laufen? Oder vorher viel herumfahren, damit die Kapazitäten verbraucht werden?

    Was ist dies für eine sinnlose Diskussion die wieder mal die tiefe Spaltung der Gesellschaft in Realisten und Tagträumer/Utopisten/ Ignoranten (Britty,Uha)beweist.

    Die zweite Gruppe hält ihre Weisheiten für die absolute Wahrheit und läßt andere Meinungen nicht zu und das Schlimmste:Hört sich diese gar nicht an.:(

    Noch eine Variante:

    Eine Gruppe ist schon soweit abgehängt worden, dass sie denjenigen, die ihnen am nächsten sind, nicht gönnt, dass die noch mit dem Kopf über Wasser schwimmen. An die weiter oben kommen sie nicht ran, also nehmen sie sich die vor, die erreichbar sind.

    "Teile und herrsche" nennt man das wohl.

    So schlimm können die Spritpreise nicht sein, so viele riesige Pick Ups hier rumfahren und das Tempolimit gepflegt ignorieren. Rein subjektiver Eindruck eben von der Einkaufsfahrt (mit dem Auto, da Schulferien und dann fährt hier kein Bus)

    Es gibt halt auch Leute, denen es herzlich egal ist, wo der Spritpreis liegt. Die freuen sich, wenn die "Proleten" nicht mehr auf der Autobahn sind und sie freie Fahrt haben.

    </ironie>

    Korrektur die Unrechnung von Barrel nach Tonnen war falsch.

    15,3 Millionen Barrel pro Monat = 15,3 * 0,137 Tonnen/Barrel pro Monat = 2,1 Millionen Tonnen pro Monat.

    Das wären dann nicht 11 %, sondern 5,5 % aller EU-Importe.

    Mich wundern die heftigen Preisanstiege an unseren Tankstellen, wenn doch nur 5,5 % aller EU-Importe durch die Strasse von Hormus laufen.

    Ok, Ich sehe auch Meldungen wie:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tan…id30540059.html

    Aber: gibt's da keine Lieferverträge? Kann so ein Tanker einfach abdrehen? Fährt der Seemeilen lang in eine Richtung und verhandelt erst bei der Ankunft, ob er dort verkauft und unter welchen Bedingungen? Oder ist es unsere eigene "just-in-time" Philosophie, mit der wir uns da in's Knie schiessen?

    Aber wenn das Gesamteinkommen durch die Anzahl der Familienmitglieder dividiert wird, dann ändert sich für das kinderlose Ehepaar nichts.

    Die Erhöhung des Steueraufkommens zwecks größerer Umverteilung wird so nicht erzeugt...

    Wenn das die Kinder hören, dann bin ich mal auf die Taschengeldforderungen gespannt...

    ;)

    Korrektur die Unrechnung von Barrel nach Tonnen war falsch.

    15,3 Millionen Barrel pro Monat = 15,3 * 0,137 Tonnen/Barrel pro Monat = 2,1 Millionen Tonnen pro Monat.

    Das wären dann nicht 11 %, sondern 5,5 % aller EU-Importe.

    https://www.msn.com/de-de/finanzen…mus/ar-AA1XmkWf

    26,6% des weltweiten Ölhandels gehen durch die Straße von Hormus.

    Zitat

    Das tägliche Volumen lag zuletzt bei rund 14 Millionen Barrel Rohöl

    Die größten Abnehmer sind

    Zitat

    China war demnach mit 5,4 Millionen Barrel pro Tag die wichtigste Zielregion, gefolgt von Indien mit 2,1 Millionen Barrel. Südkorea und Japan liegen nahezu gleichauf mit 1,7 beziehungsweise 1,6 Millionen Barrel. Europa und die USA spielten im Vergleich eine deutlich kleinere Rolle, sie kamen zusammen auf weniger als ein Million Barrel täglich.

    In einer Grafik werden 0,5 Millionen Barrel pro Tag beziffert, die nach Europa fliessen.

    Zum Vergleich eine andere Quelle

    https://de.statista.com/infografik/352…-oel-in-die-eu/

    Zitat

    Wie viel Öl importiert die EU aus Russland?

    Die EU hat ihre Abhängigkeit von russischem Öl drastisch reduziert. Die Importmenge lag zu Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 bei 15,7 Million Tonnen (entspricht 23,8 Prozent aller EU-Ölimporte) und ist bis zum Juni 2025 auf rund eine Million Tonnen gesunken, was nur noch 2,6 Prozent aller EU-Ölimporte entspricht.

    Einer dort verfügbaren Grafik zufolge sind die Angaben pro Monat.

    Demzufolge müssten über die Strasse von Hormus pro Monat ca 0,5 Millionen Barrel *30,5 = 15,3 Millionen Barrel pro Monat nach Europa gelangen.

    Umrechnung in Tonnen: https://de.wikipedia.org/wiki/Barrel

    Zitat

    bbl. ≈ 0,137 metrische Tonnen Erdöl (bei einer Dichte von ≈ 0,8617 t/m³)[6]

    • 7,3 bbl. ≈ 1 Tonne Erdöl

    15,3 Millionen Barrel = 4,2 Millionene Tonnen.

    Wenn

    Zitat

    rund eine Million Tonnen gesunken, was nur noch 2,6 Prozent aller EU-Ölimporte entspricht.

    Dann sollten 4,2 Millionen Tonnen, die durch die Straße von Hormus in die EU gelangen, ca 11% aller EU-Ölimporte ausmachen.

    Nur damit man erst mal ein paar Zahlen hat.

    Korrekturen?

    Hier äußern sich die, die hektisch mit Besitzstandswahrung beschäftigt sind, obwohl sie notwendige Änderungen nicht betreffen werden.

    Die OECD äußert sich so:

    https://www.welt.de/wirtschaft/art…verrentung.html

    Zitat

    Steuern und Abgaben in Deutschland im Vergleich am höchsten

    Ein weiterer zentraler Schwachpunkt ist dem Bericht zufolge der Arbeitsmarkt. Steuern und Abgaben auf Arbeit seien im OECD-Vergleich mit am höchsten, was die Anreize zur Arbeitsaufnahme verringere. Insbesondere das Ehegatten-Splitting und die Regelungen für Minijobs führten dazu, dass sich für Zweitverdiener, meist Frauen, eine Ausweitung der Arbeitszeit kaum lohne.

    Finde den Fehler...

    Zitat

    Zudem mahnt die OECD an, großzügige Anreize für eine Frühverrentung auslaufen zu lassen. Um den Fachkräftemangel ‌zu beheben, müsse zudem das Bildungssystem gestärkt werden. Denn viele junge Erwachsene hätten keinen Berufsabschluss und die Ergebnisse bei den Pisa-Studien hätten sich verschlechtert.

    Finde den Fehler...

    https://www.wiwo.de/politik/auslan…/100215326.html

    Leider hinter einer paywall.

    Grob überschlagen gerechnet:

    https://www.focus.de/finanzen/news/…9de5985287.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Barrel

    https://www.frage.de/energie/wieviel-benzin-aus-rohoel

    Also macht die "Maut" ca 1-2 Cent pro Liter Benzin aus?

    Obwohl: Wieviel % des weltweit gehandelten Öls bzw. des in Europa landenden Öl geht durch die Strasse von Hormus?

    Wenn man das deutsche Ehegattensplitting verstehen würde.
    Dann kommt nur "Antwort C" inFrage.

    Danke für die Klarstellung. Der Staat fördert die Ehe/Familie mit dem Ehegattensplitting eigentlich nicht, wie im GG angedeutet, sondern er straft sie als Einheit dadurch nicht ab. Eine Abschaffung des Ehegattensplitting würde zur steuerlichen Mehrbelastung des Gesamteinkommens der Ehe/Familie führen.

    Die Steuerklassen-Diskussion betrifft temporäre ("unterjährige") Effekte, die - je nach Wahl der Steuerklassen - subjektiv den falschen Eindruck entstehen lassen können, dass das Gehalt vom Geringverdiener weniger Wert wäre und sich nicht lohnen würde. Wirklich relevant ist aber das Ergebnis im Jahresteuerbescheid, wo beide mit ihrem gemeinsamen Gehalt zusammen veranlagt werden.

    A) Es kann sein, dass beide Ehepartner das Einkommen des Höherverdienenden für den gemeinsamen Lebensstandard als ausreichend ansehen und daher der Geringverdiener weniger oder sogar gar nicht arbeiten will.

    B) Vielleicht kann der Geringverdiener aber auch aus anderen Gründen weniger oder gar nicht arbeiten. Z.B. weil er anderen Verpflichtungen in der gemeinsamen Lebensführung nachgeht (Erziehung, Pflege, und es gibt auch interne Aufgaben in der Ehe/Familie die nix mit dem verpönten "Kochen & Hausputz" zu tun haben (manche haben Spass am Kochen), wie Verwaltung der Finanzen, Planung/Organisation).

    C) Vielleicht würde der Geringverdiener aber seine Weniger-/Nicht-Arbeit auch nutzen wollen, um sich weiterzubilden und seine Qualifikation zu ändern oder zu verbessern, um anschliessend verstärkt (anders) in's Berufsleben einzusteigen oder sich selbstständig zu machen.

    D) Es kann auch sein, dass der Geringverdiener der Geringverdiener bleibt, selbst wenn er genauso viel arbeiten würde wie der Höherverdienende, wegen unterschiedlich höher Bezahlung (unterschiedlich hohem Stundenlohn), aufgrund wiederum verschiedener Qualifikation, Branche, etc.

    Bei allen oben genannten Szenarien sollte der Geringverdiener beachten/berücksichtigen, dass er somit auch weniger oder nicht in die Sozialkassen einzahlt und damit auch wenig oder keine eigenen Rentenpunkte erwirbt. Die Witwen-/Witwerrente im Todesfall des Ehepartners und der Versorgungsausgleich im Falle einer Scheidung mildern diesen Effekt ab. Es ist übrigens auch möglich, dass Teile des Einkommens des Höherverdienenden vom Ehepaar eingesetzt werden, um Rentenpunkte für den Niedrigverdiener aktiv zu kaufen.

    Bei B), C) und D) würden Ehepartner durch eine Abschaffung des Ehegattensplitting als Kollateralschaden abgestraft werden, wenn der Fokus nur gelegt wird auf: "Frauen sind, statistisch gesehen, öfter in der Position des Niedrigverdieners, sollen aber (sofort) verstärkt dem Arbeitsmarkt zugeführt werden".

    Ich versuche es nochmal:


    Es gibt keinen guten Grund, warum das 40/20-Paar steuerlich besser gestellt sein sollte als das 30/30-Paar.

    Wenn beide Paare insgesamt gleich viel verdienen, ist ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit identisch und genau daran sollte sich Besteuerung eigentlich orientieren. Beim Ehegattensplitting entsteht der Vorteil nur deshalb, weil die Einkommen unterschiedlich verteilt sind: Je größer die Differenz, desto stärker wirkt der Progressionsausgleich.

    Das führt aber zu einem schiefen Anreiz: Es belohnt nicht mehr Arbeit oder höhere Gesamtleistung, sondern eine ungleiche Aufteilung der Erwerbsarbeit. Im Extremfall wird es für den geringer verdienenden Partner (oft die Frau) sogar unattraktiver, die Stunden zu erhöhen, weil der zusätzliche Verdienst höher besteuert wird.

    Das 30/30-Paar ist also nicht „weniger leistungsfähig“ als das 40/20-Paar – es wird nur durch die Systematik des Splittings benachteiligt. Genau deshalb wird das Modell ja auch oft kritisiert.

    Doch.

    Noch einmal https://www.sueddeutsche.de/kolumne/leserb…form-li.3459752

    (RE: Ehegattensplitting)

    Zitat

    Die Abschaffung des Ehegattensplittings soll einen Fehlanreiz beseitigen oder, andersherum formuliert, eine steuerliche Bestrafung bewirken für Paare, von denen einer nur Teilzeit arbeitet oder gar keiner Erwerbsarbeit nachgeht. Diese Bestrafung wirkt aber genauso für alle Paare, die aus anderen Gründen unterschiedlich viel verdienen. Hierzu nur ein paar Stichworte: Branche, Position, Künstler aller Art, Krankheit, Berufsunfähigkeit, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Behinderung, Weigerung des Arbeitgebers, auf Vollzeit aufzustocken. Soll deren steuerliche Schlechterstellung als Kollateralschaden in Kauf genommen werden?

    Was aber auch wahr ist: Anstatt sich als Bürger Gedanken zu machen (und auch zu agieren) wie man von fossilen Energieträgern wegkommt, wird eine Hetzkampagne gegen das „Heizungsgesetz“ gestartet, werden E-Autos verteufelt und es erfolgte ein kollektiver Aufschrei wegen des des angeblichen Verbrenner-Verbots ab 2035.

    Es ist nicht das erste und letzte Mal, dass es solche Kapriolen gab. Aber im Gegensatz zu den den 70er Jahren, gibt es marktreife Alternativen.

    Gab es in den Nachrichten Hinweise darauf, dass die bereits erfolgten Massnahmen/Investitionen für den Ausbau der erneuerbaren Energien die aktuellen Probleme wenigstens abgemildert haben? Oder darauf, was noch fehlt bzw. gemacht werden muss, um hier unabhängiger von externen Faktoren zu werden? Oder hat das bisher erreichte da nix gebracht?

    Die BBG könnte man ja auch auf beide Ehepartner nach Halbierung des gemeinsamen Gesamtgehalts anwenden.

    Da der Arbeitgeber des einen Ehepartners nicht weiss, was der andere Ehepartner verdient - und es geht ihn auch nix an - gibt's hier allerdings ein paar technische Hürden zu überwinden. Ggf. auf dem Level der Steuerklasse (oder vergleichbar). Glattziehen müsste man das dann mit der Steuererklärung o.ä. . Das müsste man dann aber hierfür verpflichtend machen. Nicht jeder macht eine Steuererklärung.

    Ich hab das nicht zuende gedacht. Nur mein Fairness Gefühl sagt mir, wenn man Einkommen splittet, dann nicht nur auf die Lohnsteuer bezogen, sondern auch auf KV, SV und insbesondere Rentenversicherung. Man tut einfach komplett so, als würde jeder die Hälfte verdienen.

    Was tatsächlich unfair am Ehegattensplitting ist, ist das man insbesondere aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze mehr raus hat, wenn man bspw. 120/0 verdient im Gegensatz zu 60/60.

    Die BBG könnte man ja auch auf beide Ehepartner nach Halbierung des gemeinsamen Gesamtgehalts anwenden.

    Dieser Vorschlag scheint in den Medien und in der Politik komplett ignoriert zu werden. Warum?

    So etwas 'lohnt' sich i.d.R. je näher Du an der Entnahmephase bist.
    Georg hat das auf seinem Blog erklärt: https://www.finanzen-erklaert.de/entnahmestrate…etzliche-rente/

    Was sich dann letztlich wie genau gelohnt hat, wissen wir immer erst Ex Post. Sprich wenn Du stirbst, kannst Du genau ausrechnen was sich mehr 'gelohnt' hat. :rolleyes:

    Den break-even kann man auch feststellen, wenn er noch während der Lebensphase passiert. Das wäre ein guter Grund für eine Lokalrunde. Aber kein Grund, sich auf dem Sterbebett Papier, Bleistift und Taschenrechner parat zu halten, um eine "Endabrechnung" zu machen.