Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

  • Und genau da ist das Problem. Und solange wir diese Zahl nicht nach unten kriegen (und da dürfen auch Kürzungen kein Tabu sein) ist jede Diskussion Makulatur.

    Kürzungen kommen heute schon zu spät und sind auch nicht wirklich durchsetzbar, das muss man ehrlich konstatieren. Das ist nicht die Schuld der Parteien, sondern der Wähler. Niemand wählt Kürzungen.
    Das Problem werden wir ganz sicher eine durchschnittliche Rentenbezugsdauer nicht los, danach normalisiert es sich wieder.

  • Wird eine Witwenrente nicht auch an Selbständige ausbezahlt?

    Wenn der Verstorbene in der GRV war, ja. Und genau das meine ich: Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe müssten alle bekommen, auch die Witwen von Selbstständigen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wenn der Verstorbene in der GRV war, ja. Und genau das meine ich: Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe müssten alle bekommen, auch die Witwen von Selbstständigen.

    Erstens kann sich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe natürlich auch auf eine Teilgruppe der Bevölkerung beziehen. Zweitens muss man eventuelle Ausgestaltungsfehler - wenn man sie unterstellt - von der Tatsache trennen, dasss die versicherungsfremden Leistungen immer noch versicherungsfremd sind. Und reden wir hier eigentlich von der Witwenrente? Oder reden wir von der Mütterrente? Lautet Deine Aussage daher, dass Mütterrenten nur GRV Versicherten zugute kommen? Den Mütterenten stehen keine Beiträge des Umlagesystems der GRV gegenüber. Abgestimmt haben darüber nicht die GRV Versicherten, sondern die gewählte Regierung der gesamten Bevölkerung. Und es geht dabei um die Absicherung für das Rentenalter von Müttern, die sich um ihre Kinder gekümmert haben und in der Zeit nicht am Arbeitsmarkt anderweitig Rentenpunkte erwerben konnten. Diese Kinder sind der Nachwuchs unserer Bevölkerung, die unser aller Wohlstand sichern sollen. Einige davon werden auch Beamte und landen nicht in der GRV. Das ist ein weiterer Aspekt von "gesamtgesellschaftlich". Da geht es nicht nur um die Mütter selbst, sondern auch um deren Kinder. Man hätte bei der Umsetzung für die Kosten der Ansprüche im Rentenalter der Mütter bei der Ausgestaltung auch teilweise (proportional oder wie auch immer) andere Systeme mit einbeziehen können. Dann wären die Mütter auch anders versichert. Die Tatsache, dass das nicht passiert ist, jetzt als Argument zu verwenden, und darauf hinzuweisen, dass die Empfänger nur GRV Versicherte sind, greift nicht. Sie belegt eher die Ungerechtigkeit.

  • Boah ey. Macht dafür doch einen eigenen Thread auf. Hier will man was über Bitcoin und Gold oder von mir aus sonstige Kryptos und sonstige Edelmetalle lesen, aber dieser Quark zwischen GRV und gesamtgesellschaftlichen Aufgaben und Witwenrente und Mütterrente nervt an diesen Stellen.

    Kater.Ka, ließe sich das nicht verschieben, bitte?!

  • Kater.Ka das wäre gut. Geht das? Es fing irgendwie an mit der Besteuerung von fiktiven Gewinnen bei Bitcoins und lief dann über den Finanzierungsbedarf des Staates und seinen Zuschüssen zum GRV System hin zu versicherungsfremden Leistungen in der GRV. Das müsste sich eigentlich gut herausschälen lassen. Kann man das mit der Forumssoftware machen? Oder sollen wir einfach hier mit dem Thema aufhören, einen neuen Tread aufmachen und "überleiten"?

    Erledigt - siehe hier:

    KaffeeOderTee
    19. Februar 2026 um 07:28


    P.S. an Kater.Ka ein Beitrag dürfte eigentlich nicht mehr editierbar sein, wenn er bereits eine Bewertung erhalten hat. Das ging aber hier. Könnt ihr das bitte überprüfen?

  • Und reden wir hier eigentlich von der Witwenrente? Oder reden wir von der Mütterrente?

    Wir können gerne über beides reden.

    Den Mütterenten stehen keine Beiträge des Umlagesystems der GRV gegenüber. Abgestimmt haben darüber nicht die GRV Versicherten, sondern die gewählte Regierung der gesamten Bevölkerung. Und es geht dabei um die Absicherung für das Rentenalter von Müttern, die sich um ihre Kinder gekümmert haben und in der Zeit nicht am Arbeitsmarkt anderweitig Rentenpunkte erwerben konnten

    Richtig. Und surprise: Auch Selbstständige bekommen Kinder, können in der Zeit nicht arbeiten, bekommen keine Mütterrente, müssen sie aber über ihre Steuern mitfinanzieren.

    Man hätte bei der Umsetzung für die Kosten der Ansprüche im Rentenalter der Mütter bei der Ausgestaltung auch teilweise (proportional oder wie auch immer) andere Systeme mit einbeziehen können. Dann wären die Mütter auch anders versichert. Die Tatsache, dass das nicht passiert ist, jetzt als Argument zu verwenden, und darauf hinzuweisen, dass die Empfänger nur GRV Versicherte sind, greift nicht.

    Hätte man. Oder man hätte von vorneherein merken können, dass es wirtschaftlich betrachtet Unsinn ist, Menschen einen finanziellen Vorteil dafür zu geben, aus dem Arbeitsleben auszusteigen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Kater.Ka das wäre gut. Geht das? Es fing irgendwie an mit der Besteuerung von fiktiven Gewinnen bei Bitcoins und lief dann über den Finanzierungsbedarf des Staates und seinen Zuschüssen zum GRV System hin zu versicherungsfremden Leistungen in der GRV. Das müsste sich eigentlich gut herausschälen lassen. Kann man das mit der Forumssoftware machen? Oder sollen wir einfach hier mit dem Thema aufhören, einen neuen Tread aufmachen und "überleiten

    Was soll konkret verschoben werden?

    Technisch kann ich nur in einen neuen Thread verschieben und den dann mit Deinem neu gestarteten Thread vereinen.

  • Was soll konkret verschoben werden?

    Technisch kann ich nur in einen neuen Thread verschieben und den dann mit Deinem neu gestarteten Thread vereinen.

    Ist alles schon passiert/erledigt:

    KaffeeOderTee
    19. Februar 2026 um 07:28
  • Hallo
    Habe selber keine Kryptos und sehe diese aber weniger als Spekulation sondern als Währung. Probleme bei einer Währung wären hohe Schwankungen und die extrem eingeschränkte Möglichkeit, Geld zu generieren (bei großer Not) zumindest ist das wohl beim Bitcoin der Fall. Zudem könnten Codes mit Quantencomputer entschlüsselt werden.

  • Erstens kann sich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe …

    Das ist das Problem mit den gesamtgesellschaftlichen Aufgaben von GRV und GLV die aus meiner Sicht aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden müssten. Dadurch wird kein Geld gewonnen und verloren sondern Transparenz. Transparenz an sich ist aber ein sehr hohes und sehr wichtiges Gut.

  • Ab 50k$ wieder langsam zu kaufen.

    Dann wären wir bei einem Drawdown von ca. 60 %. – Ich persönliche glaube ja, dass wir nicht viel weiter runtergehen, da mittlerweile eben auch viele institutionelle Anleger dabei sind, die langfristig halten und dementsprechend die Volatilität abnimmt. Ab 62k$ kaufe ich in Tranchen ein.

    Keine finanzielle Beratung ;)

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Im OAWS-Newsletter ist gestern das Fazit gezogen worden:

    Zitat
    • Wer langfristig daran glaubt, dass sich Bitcoin weiter etabliert und einen kleinen Depotanteil auf die Chance setzen will, der hat heute eine bessere Ausgangslage als vor drei Monaten. Fundamental hat sich wenig geändert.
    • Wer schnelle Rendite sucht, hat eher eine schlechtere Ausgangslage. Das Momentum ist weg und das schnelle Geld suchen Investoren eher in anderen Bereichen.

    Ich fand das eigentlich ganz interessant, dass Bitcoin da als das langweiligere, weniger zock-mäßige Asset gesehen wird.

    Ich registriere schon im Umfeld, dass das Interesse an Bitcoin deutlich nachlässt.
    Wird als komische Sache jetzt eingestuft.

    Meinem Eindruck nach finden sich bei … wie sag ich‘s? … bei normalen Leuten, ohne Krypto-Historie und vertiefte technische Kenntnisse … im Grunde wie bei mir … zwei Positionen:

    • die einen, die sich bestätigt sehen, dass das dubioses Zeug ist, mit dem man Geld kaputt macht. Für die ist häufig das Investieren an der Börse in bspw. einen ACWI-ETF auch „spekulieren“, mit dem rechtschaffene Leute nur ihr Geld verlieren können.
    • die anderen, bei denen die gesunkenen Kurse ein Interesse an einem günstigen Einstieg auslösen, nachdem der Bitcoin-Zug an ihnen vorbeigefahren ist.
  • Meinem Eindruck nach finden sich bei … wie sag ich‘s? … bei normalen Leuten, ohne Krypto-Historie und vertiefte technische Kenntnisse … im Grunde wie bei mir … zwei Positionen:

    Gelten diese Positionen nicht auch bei jeder Einzelaktie, wenn sie mal stärker gefallen ist? Schau Dir z.B. Bayer an. Vor mehr als 10 Jahren war da der Höchststand, von dem wir noch weit über 100% entfernt sind. Nicht dass jemals Bayer als "dubioses Zeug" galt, aber nicht wenige haben da die Insolvenz kommen sehen und sehen das Unternehmen immer noch kritisch.

    Und vor 1,5 Jahren fing es sich dann langsam an zu erholen. Ob es so weitergeht und ein neues Hoch zu erwarten ist? Ich würde nicht drauf wetten, obwohl ich es denen gönnen würde.