Beiträge von Ehemals

    Kontrolle ist gut.
    Vergleichen hilft.

    Ja absolut. Heutzutage ist das eh so einfach wie nie zuvor.
    Deshalb denke ich auch nicht, dass man lange im Geschäft überlebt wenn man die Leute nur über den Tisch zieht. So was gibts bestimmt auch in Ausnahmefällen, ich würde da jetzt aber nicht davon ausgehen, dass es Standard ist.

    tatsächlich einen nächste Woche bekommen, hat relativ schnell geklappt sich auszumachen.

    Sollte man auch schnell bekommen, wollen ja auch neue Kunden haben:)

    Und wie ist es ausgegangen?

    Das klingt nach einer richtig guten und entspannten Lösung, wie ihr das handhabt. I


    Am Ende zählt ja vor allem, dass man im Schadensfall jemanden hat, den man einfach anrufen kann und der die Sache regelt. Ich hab mir jetzt mal bei ein paar Versicherungen einen Beratungstermin ausgemacht, mal schauen, was dabei herauskommt und wo es für mich am besten passt.

    Ja für uns passt es und ich fühle mich gut aufgehoben.

    Genau und das war bei uns immer der Fall, also sehe ich da keinen Grund das jetzt alles neu zu machen.

    Der ein Verkäufer ist. Benne die Personen bitte nach ihren Tätigkeiten.

    Im Autohaus arbeiten auch Autoberater?

    Man geht ins Autohaus und sagt was man will. Wenn man ein Kleinwagen für die Stadt sucht, wird man da nicht mi einem Bus rausgehen. Klar verkaufen die etwas aber das muss ja nicht heißen, dass es nicht etwas gibt, das zu meinen Vorstellungen passt.

    Warum ? Weil das schon so 1975 war ? Da kam der „Versicherungsvertreter“ ins Haus, weil es immer so war?

    Also so früh hat das noch nicht angefangen.
    Was ist denn so schlecht daran, dass man regelmäßig seine Versicherungen prüft?

    Für den Verkäufer auf jeden Fall

    Ich bin da nicht der Meinung, dass jeder Verkäufer einem nur über den Tisch ziehen will. Klar sollte man alles genau prüfen und die Verträge genau lesen. Aber das müsste ich ja auch machen wenn ich mir alleine im Internet eine Versicherung aussuche.

    Hast du den Termin telefonisch ausgemacht oder geht das auch online? ist ja sehr unterschiedlich meistens.

    Der Berater war regelmäßig bei uns. Meine Eltern hatten da schon mehrere Versicherungen bei diesem Berater. Ich hab den dann quasi übernommen (oder er mich). Wie er dann einmal zu einem Gespräch bei uns war, habe ich alles mit ihm besprochen. Und dann haben wir die Termine immer zusammengelegt und wenn jetzt etwas ist, gehe ich immer noch zu meinen Eltern und wir bereden dort alles. Wir machen uns halt schon regelmäßig solche Gespräche aus (ca. einmal im Jahr). Dann geht man alle Versicherungen durch und schaut sich an ob sich etwas geändert hat.

    Meine Eltern und ich haben fast alle Versicherungen bei der Helvetia. Hilft halt weil man einen Ansprechpartner hat. Wahrscheinlich ist es auch hilfreich, wenn man längere Zeit bei einer Versicherung bleibt. Man muss nicht immer gleich eine Versicherung wechseln um gute bzw. bessere Angebote zu erhalten. Denke da ist ein regelmäßiges Gespräch viel nützlicher.

    So banal sind die Probleme möglicherweise nicht. Die gehören aber eher auf den Tisch bzw. die Liege von Profis als in eine DIY-Gruppe.

    Da hast du recht, nur beginnt man damit ja nicht. Selbst wenn ich mit den Problemen zu meinen Hausarzt gehe, überweist der mich nicht sofort zum Psychologen. Und selbst wenn - min. 6 Monate Wartezeit:) Von daher wird man auch in dieser Zeit all diese Tipps wie jetzt hier in der Diskussion hören.
    Und es sollen ja durchaus schon mehr Menschen in solche oder einer ähnlichen Situation gewesen sein, deren Erfahrungen helfen ja auch.

    Aber der ist auch eher der Typ, der einem mit nachdenklicher Miene zuhört und dann erst mal irgendwelche sanften Änderungen wie Tee, Abnehmen und mehr Sport vorschlägt. Wenn das aus seiner Sicht vertretbar ist. War, als mein Blutdruck mal Thema war, auch so. Bevor er mir Tabletten verschreiben wollte, hat er gemeint, wir schauen erst mal, was eine leichte Gewichtsabnahme und regelmäßiger leichter Ausdauersport bewirken. Und in der Tat hat das erst mal ausgereicht.

    Ja weil das auch die normale Vorgehensweise ist. Man geht da ja nicht gleich vom Schlimmsten aus. Beim Bluthochdruck ist es ja auch so, von irgendwoher kommt der. Nur weil man dann Tabletten nimmt und die Werte im Normalbereich sind, hat man ja trotzdem noch Bluthochdruck. Wenn man es mit dem Gewicht regeln kann, ist das sicherlich besser als jeden Tag Tabletten zu nehmen.

    Das ist ein super Punkt mit dem Sport, gerade bei Sachen wie Mountainbiken oder Fußball, wo ein Kreuzbandriss ja leider fast schon zum Standardprogramm gehört, ist meinem besten Freund damals beim Fußball auch passiert. Ich finde es echt interessant, dass du den Fall mit deinem Knie ansprichst, weil genau da merkt man ja, dass eine Unfallversicherung eben nicht nur für die ganz extremen Schicksalsschläge da ist, sondern eben auch bei solchen Sportverletzungen eine echte finanzielle Entlastung bietet. Wenn man wie du privat versichert ist, hat man zwar medizinisch eh schon ein super Backup, aber die Einmalzahlung aus der Unfallversicherung ist ja trotzdem ein nettes Extra, um zum Beispiel spezielle Physios oder Trainingsgeräte zu finanzieren, die man sonst vielleicht aus eigener Tasche gezahlt hätte. Wie schnell bekommt man da einen Termin? Und wie lange sollte ich für so einen Termin einplanen?

    Wer viel Sport macht für den kann es sich auszahlen. Kommt halt auch auf die Sportart drauf an.
    Ja sicher, das hilft dann genau für die Physio bzw. die Zeit danach wenn man eventuell nicht gleich wieder zu 100% arbeiten kann. Ich konnte es zum Glück wieder aber nicht jeder kann mit einem frischen Kreuzband wieder arbeiten. Selbst nach 6 Monaten braucht man noch seine Zeit. Je nachdem wir körperlich die Arbeit ist. Bei mir ist das Knie noch 2 Jahre nach Belastung immer angeschwollen.

    So einen Termin solltest du schnell bekommen, würde mal ca. eine Std einplanen. je nachdem wie viele Fragen du hast. Notier dir mal all deine Fragen damit du dann bei einem Gespräch nichts vergisst. Wenn bei dir keine Fragen offen sind, ist das sicher eine große Hilfe und man ist sich sicher.

    Und Du meinst ernsthaft, dass sich ein Finanzforum dafür eignet?

    Ja wieso denn auch nicht. Gibt sicherlich Menschen, die melden sich nicht in zig Foren an um dann für jedes auftretende Problem das genau passende Forum zu haben. So Off Topic Bereiche finde ich schon richtig und wichtig. Ist ja auch so, dass sich bei einigen Usern über die Zeit etwas wie (digitale) Freundschaft entwickelt oder man sich zumindest etwas besser kennt. Da will man dann auch bei anderen Problemen helfen, muss ja nicht immer nur um finanzielle Dinge gehen.

    Und gerade solche Probleme könnten sich ja auch zu finanziellen Problemen entwickeln. Wenn es dann das ganze Leben (auch Berufsleben) beeinflusst, gibts sicherlich auch einige, die ins Burnout ableiten etc. Also warum da nicht gleich bei ganz banalen Problemen um Hilfe fragen und gegensteuern. Gerade bei solchen Problemen sprechen viel zu wenige Menschen darüber oder auch oft erst viel zu spät. Im Übrigen, erst recht Männer. Also finde ich es schon gut, dass es im Internet einen Raum gibt, bei dem man anonym über gewisse Probleme reden kann.

    Ich habe eine Unfallversicherung. Hatte die schon recht früh, anfangs über den Sportverein, Später dann eben auch privat bei der Helvetia. Was das genau beim Fußball vorher war, kann ich dir nicht sagen, da war ich noch zu jung um mit dem irgendwas zu tun zu haben. Aber ich war abgesichert falls etwas passiert und falls ich jemanden anderen verletzen würde.

    Mach viel Sport: Fußball, Mountainbike, Laufen, Tennis, Wandern,... da bietet sich das schon an. Mir hat es auch geholfen nach meinem Kreuzbandriss. Bin aber soweit wieder fit und habe da keinerlei Probleme im Alltag. Aber es ist schon gut wenn man da etwas bekommt, dann kann man eventuell selbst für eine Therapie aufkommen etc. Wobei ich halt auch privat Krankenversichert bin und das sicher auch schon viel hilft.

    Lass dich mal beraten, lade ein paar Betreuer ein und dann könnt ihr ja gleich euren Fall besprechen wie man das besser hätte machen können bzw. was gefehlt hat und was man machen müsste, damit das nicht mehr eintreten würde.

    Stimmt schon. Momentan achte ich wirklich stark auf mich und dass ich im inneren Gleichgewicht bleibe. Um, wie du sagst, so fit zu bleiben, dass ich nicht ganz ausfalle. Das nur das Notwendige tun fällt mir schon leichter. Aber in manchen Momenten packt mich noch ein kleines bisschen das schlechte Gewissen. Mich da "umzulernen" wird noch etwas dauern. Und als Dauerzustand will ich nicht nur das Minimum an Leistung bringen, sondern schon gute Arbeit abliefern. Aber das ist ein Ziel für die Zukunft, nicht für jetzt.

    Inwiefern ist das ein schlechtes Gewissen?

    In erster Linie sollte man auf sich schauen. Wen dann Kapazitäten frei sind, kann/sollte man natürlich Menschen in seinem Umfeld helfen. Aber es darf doch nicht in die Richtung gehen, dass man selbst darunter leidet. Erst recht nicht wenn sich andere dadurch bereichern -auf meine Kosten. Auch wenn das vielleicht eine Zeit geht, wenns dann nicht mehr geht, dann haben das auch alle zu respektieren, dann braucht man vielleicht mal selbst die Hilfe der anderen.

    Bevor man einen Arzt konsultiert, ist jeder gehalten, sich mit seinen Beschwerden im Finanztip-Forum vorzustellen. Dann wird das meiste sicherlich ohne ärztliche Hilfe erledigt.

    Bei solchen kleineren Problemen sicherlich. Oft reicht ja schon, wenn man selbst dazu etwas beiträgt. Weil, was wird einem ein Arzt in so einer Situation denn raten? In vielen Fällen setzt man da ja auch erst einmal auf den Faktor Zeit. Wird schon irgendwann wieder besser werden. Bleibt man hartnäckig, bekommt man irgendwann mal Medikamente verschrieben oder wird an andere Fachrichtungen abgeschoben. Bis man dann wieder einen Termin bekommt, vergeht wieder viel Zeit. Ich kann da sehr gut nachvollziehen, dass man an einem Punkt ungeduldig wird und selbst nach Lösungen sucht. Dauert es einem dann zu lange, ist man wohl auch bereit selbst dafür zu bezahlen und Leistungen selbst zu bezahlen bzw. gleich zu Wahlärzten oder alles privat zu machen.

    Umso wichtiger finde ich es, dass man gewisse Fragen in Foren auch ernst nimmt. Man darf ja auch nicht vergessen, das steht dort für ziemlich lange Zeit und sehr viele Menschen können das lesen. Da sollte man sich schon Mühe geben und echte Tipps geben wollen.

    es geht um die Grundlagen. Ist letztlich wie bei Tennis oder Golf, schlechte Gewohnheiten sind schwer abzugewöhnen. Es braucht jemanden, der Haltungen verbessern kann bis das Gefühl dafür da ist. Videos sind dann gut brauchbar. Oder um zu schauen, ob einem das gefallen könnte.

    Ein Kurs ist auch eine gute Ablenkung. Tapetenwechsel. Da ist keine Zeit zum Grübeln.

    Bin da voll bei dir, würde auch den Kurs empfehlen. Alleine schon, weil man so mal rauskommt, neue Leute kennenlernt,... Das alleine sollte schon gut sein.

    Nur bevor man sich da gleich einen 10 Block kauft oder Mitglied in einem Club wird, kann man sich das schon mal ansehen ob es etwas für einen ist. Ich persönlich würde beim Yoga nicht glücklich werden. Wenn man das aber noch nicht weiß, sicher besser vorher herauszufinden bevor man Geld investiert und dann nicht glücklich wird.

    Es gibt schon sehr gute Kanäle, die wirklich alles genau erklären. Aber ja, mir wäre auch lieber, mir erklärt das jemand vor Ort und kann auf mich eingehen. Aber muss ja nicht bei jedem so sein. Gibts auch jüngere Leute, die fast alles online machen:)

    Leichter gesagt, als getan, wenn man Menschen, die man mag, dann gefühlt mit reinzieht. Andererseits hast du natürlich recht, weil der Chef sicher erst dann einen Handlungsbedarf sieht, wenn wir wirklich nicht mehr können.

    Ich spreche mal beim Hausarzt an, ob eventuell eine Krankschreibung in Frage käme. Nicht auf Dauer, sondern ein paar Tage um besser runterzukommen, bevor ich mich ganz aufreibe.

    Ja das muss man lernen und man muss es sich auch trauen. Wird auch den ein oder anderen Kollegen geben, der sich dann zu sehr auf dich verlässt und selbst lieber etwas weniger macht. Wozu auch - du bist ja eh da und nimmst es ab. Also da kann man das schon auf alle fair verteilen und du musst dir nicht alles aufladen. Das macht dich auf lange Sicht kaputt.

    Naja du hast Angst den Kollegen zu schaden und dann gehst du ganz in Krankenstand. Dann sind sie ja erst recht alleine. Mir wäre es egal, wenn man krank ist, ist man krank, aber du hast ja schon Angst davon einmal nein zu sagen. Kommuniziere es eventuell offen auf der Arbeit. Sprich an, dir geht es nicht gut und du musst dich etwas zurücknehmen. Dann weiß jeder was auf ihn/sie zukommt und man kann damit umgehen.

    Yoga aus der Dose bringts nicht. Das ist oft nur Gymnastik. Gibt Schnupperkurse, Wochenenden, teils von der VHS oder freien Trägern. Wenn Grundlagen da sind, ginge es auch mit DVD. Oder Tomarcy hat einen Tip?

    Heutzutage gibt es schon echt gute Videos auf Youtube. Selbst im TV gibts immer wieder Yoga Stunden. Da findet man schon etwas. Je nachdem wie man es braucht kann man es sich gezielt suchen. Für Anfänger, Fortgeschrittene, mit vielen Anweisungen, kurze Anweisungen,... Viel Unterschied zu echten Yogastunden vor Ort gibts da nur wenige wenn man einen guten Kanal findet. Vielleicht fehlt einem der soziale Kontakt, das würde ich dann verstehen wieso man in Yogaklassen geht aber müssen tut man meiner Meinung nach nicht.

    Du musst dir einen Ausgleich suchen, etwas, was dir Freude bereitet und du dabei runterkommen kannst. Für viele sind das diverse Sportarten, kann aber auch was ganz anderes sein. Hauptsache es hilft dir weiter.

    Die Zeit, die man dafür aufwenden muss, ist keine vergeudete Zeit. Ganz im Gegenteil. Man investiert etwas Zeit, damit es die restliche Zeit besser geht. Lieber eine gewisse Zeit fokussiert arbeiten als viel länger unproduktiv herumsitzen und mit den Gedanken ganz woanders sein.

    Du kannst dann schon auch noch andere Dinge machen, solltest du eventuell auch. Alles was in Richtung Entspannung und Stressabbau geht. Entspannungstees, natürliche Mittel wie Baldrian oder Passedan, Duftöle, Entspannungsbäder, eventuell auch Musik, gesunde Ernährung, kein Nikotin oder Alkohol. Auf lange Sicht sollte man den Umgang mit Stress verbessern. Sich nicht zusätzlich Druck machen und erledigen, was man erledigen kann. Mal Nein sagen lernen und nicht immer der nette Idiot sein für andere. Dann geht es eben für eine gewisse Zeit nicht und man muss mal mehr auf sich schauen.

    Finde man hat da schon gute Chancen eine Verbesserung herbeizuführen. Es wird aber schon eine gewisse Zeit dauern, das wird nicht über Nacht verschwinden. Bin aber zuversichtlich, dass man es in den Griff bekommen kann.

    Kommt drauf an, wie die Kilometer zustandekommen.

    Ja sicherlich. Aber die ideale Situation wird so nur selten vorkommen. Die Hersteller machen jetzt ja alles so wie mit dem Verbrenner - im Grund eist das ja nicht die beste Vorgangsweise. Also gehe ich jetzt davon aus, dass man den Verbrenner 1 zu 1 durch das E-Auto ersetzen möchte. Da versucht man also erst gar nicht das Verhalten der Autofahrer zu ändern, daher sollte sich auch anderen Ansprüchen nichts ändern. Finde ich jetzt nicht unbedingt klug aber den Herstellern geht es wohl in erster Linie darum ihre Autos zu verkaufen. Für die Erziehung der Bürger sind sie wohl nicht zuständig.

    Bei 500km eine Pause von 15 Minuten ist auch sicherlich nicht übertrieben, egal welcher Antrieb.

    Kann man so sehen - ich glaube dennoch, genau das ist noch für viele ein Hindernis. Pausen einlegen ist ja gut, nur will man die wohl dann wählen, wenn man möchte und nicht wenn man muss. Ja, das ist eine Kleinigkeit, aber diese Kleinigkeiten summieren sich dann eben dazu, dass man sich eher nicht für ein E-Auto entscheidet.

    Der Versuch von Elektrotankstellen im Sinne von 5 Minuten für eine Ladung ist technisch problematisch.

    Ja dann muss man technisch eben etwas ändern:)

    Ich sage auch gar nicht, das wäre klug. Ich sehe nur, dieses Verhalten ist jetzt die Regel und viele erwarten das in Zukunft auch. Wie das dann gemacht wird, egal. Hauptsache es ist weiterhin so.

    Die Schnelllader haben eine ähnliche Entwicklung, vom Supercharger v1 mit 100kW für 2 Autos ist man mittlerweile auf bis zu 300kW pro Auto. Das macht sich natürlich bemerkbar und Langstreckentrips sind eigentlich ein gelöstes Problem.

    Die Entwicklung ist sicherlich noch nicht am Ende und da wird sich noch einiges tun.

    Ich finde man sollte aber sehr darauf schauen, dass die Entwicklungen so schnell wie möglich an die Kunden weitergegeben werden. Es sollte nicht so sein, dass man die Entwicklung verzögert weil sich sonst die Autos nicht mehr verkaufen. Dann lieber mal ein Auto mit allen Technologiesprüngen drinnen als jedes Jahr wieder ein neues Feature einführen.

    Für mich ist abgesehen davon noch unklar, wie der durch die e-Autos stark steigende Strombedarf gedeckt wird, woher ausreichend dicke Leitungen kommen, um z.B. den Parkplatz eines Mehrfamilienhauses mit Strom zu versorgen...

    Da sollte man auch nicht auf andere schauen. Es muss zu einem passen. Ich kann jemanden, der in der Woche 1000km fährt, nicht sagen, er soll auf ein E-Auto umsteigen. Wenn ich in der Woche 50km fahre braucht es auch kein Diesel zu sein. Ob dann gewollt ist, E-Autos müssen mehr werden hin oder her.

    Die Leitung dazu kommt von deinem Dach und führt in deine Garage. Da ist glaube ich schon der erste große Fehler passiert. Man hat suggeriert, E-Autos wären für alles und jeden die ideale Lösung. Ist halt schwer in der Stadt in einem Mehrparteienhaus mal schnell das Ladekabel aus dem Fenster zu hängen. Ja, E-Autos haben in der Stadt einen Vorteil. Der Nachteil ist nur, hier hat man weniger private Ladesäulen. Die Forderung nach mehr öffentlichen Ladesäulen könnte ich auch noch nie verstehen. Der Staat baut ja auch keine Tankstellen, das muss von ganz anderer Seite kommen. Außerdem ist es auch sinnbefreit jetzt an jeder Ecke eine Ladesäule aufzustellen, wenn hoffentlich dann in Zukunft, man nur mehr wie jetzt auch, zur Tankstelle fährt und dort alles in 5 Minuten erledigt ist. Das sollte das Ziel sein. Lädt man in 5 Minuten den Akku voll, spielt es auch keine Rolle ob ich mit dem Akku 200km oder 600km komme. Die 5 Minuten sind verkraftbar, 40 Minuten hingegen aus meiner Sicht nicht unbedingt.

    Heißt, E-Autos sind ideal für Personen rund um Städte, die in Einfamilienhäusern wohnen. PV Anlage auf dem Dach und eigene Wallbox. In der Stadt könnte man mit E-Autos viel mehr auf Carsharing setzen, das reicht für den Weg zur Arbeit und nach Hause.

    Ich glaube ohnehin nicht, dass es an fehlenden Möglichkeiten zum Ausprobieren liegt. Was soll denn genau herausgefunden werden? Ein Auto ist ein Auto und hier ist eine implizite Überhöhung von Elektroautos enthalten, die es in der Praxis nicht gibt. Jeder Händler bietet auch Probefahrten an.

    Ja wenn das Auto fährt, sind sie fast alle gleich. Der große Unterschied kommt ja dann, wenn sie stehen und tanken/laden müssen. Genau da gibts ja die großen Unterscheide. 5 Minuten Tanken oder 40 Minuten Laden - damit kommt nicht jeder zurecht oder will es auf sich nehmen. Das kann ich auch voll verstehen.

    Um herauszufinden ob einem das stört, ob man damit zurecht kommt, ob man sich das antun möchte,... dazu braucht es mehr als nur eine Probefahrt. Man findet nicht in 2 Std FAHREN heraus ob ein E-Auto zu einem passt. Natürlich passt es beim Fahren, warum auch nicht. Aber es geht hier eher um alles abseits des Fahrens.

    Wenn jeder mal selbst ein E-Auto fahren würde und es testen könnte, würden sich wohl auch viele Menschen ein E-Auto zulegen. Nur bis jetzt kann man sich ein E-Auto nicht einfach mal so für ein paar Wochen zulegen. Je mehr Carsharing Anbieter oder auch so Abo Modelle eine größere E-Flotte haben, desto einfacher würde das testen werden. Das könnte der E-Mobilität schon nochmal einen Schub geben.

    Sonst müsste man warten bis die Preise für e-Fahrzeuge günstiger sind als für Verbrenner. Gerade bei den deutschen Hersteller kann das ja noch länger dauern, bis dahin hat man viele Marktanteile verloren. Was ja besonders schlimm ist, wenn man jetzt auch andere Hersteller fährt, wird man schnell sehen, auch andere Hersteller bauen gute Autos. Ob man dann noch aus reinem Patriotismus bei den deutschen Herstellern bleibt oder gar zurückgeht wage ich mal zu bezweifeln.

    Ein E-Auto würde zu sehr vielen Autofahrern passen. Viele können oder wollen es nur nicht sehen. Aus unterschiedlichsten Gründen. Wenn man da mal selbst seine Erfahrungen machen würde, bin ich mir fast sicher, viele würden sich dann für ein E-Auto entscheiden.

    Wäre sicherlich auch eine Überlegung. Dann müsstest du dir aber fast vorher eine eigene Wallbox installieren lassen. Dann hättest du dann wirklich alle Vorzüge eines E-Autos. Würde dann natürlich viel Sinn machen wenn du deinen eigenen Strom produzierst und dein Auto bei dir in der Garage laden kannst. Das ist ja auch die ideale Situation.

    Wäre eventuell dann auch der bessere Zweitwagen. Versicherung sollte dann günstiger sein als bei einem normalen Verbrennen. Dann macht es weniger wenn du das Zweitauto nicht so häufig fährst. Oder aber das E-Auto wird zum Erstfahrzeug dann zahlst du weniger für den Sprit und sparst so wieder etwas ein.

    Schauen wir mal. Ganzjährig wird es wahrscheinlich nicht notwendig sein. Aber das Testen wir jetzt erst mal aus.

    Dann "lohnt" es sich ja für euch weil ihr so einen möglichen Fehlkauf ausschließen könnt. Braucht ihr dann das Auto nicht mehr, gebt ihr es ohne Probleme zurück. Seid ihr doch auf den Geschmack gekommen und wollt den Komfort eines Zweitwagens nicht mehr müssen, könnt ihr euch dann ein Neufahrzeug suchen:)

    Willst du in der zeit mehrere Autos/Modelle testen oder geht es da in erster Linie nur mal um den Zweitwagen an sich?

    Im Frühling würde ich dann sehr wahrscheinlich wieder mit dem Fahrrad die meisten Wege fahren. Ob wir dauerhaft zwei Autos brauchen oder nur phasenweise, müssen wir erst ausprobieren.

    Ich denke wenn du/ihr mal den Komfort eines zweiten Wagens seht, werdet ihr darauf nicht mehr verzichten wollen. Es sei denn, das Auto würde nur herumstehen. Jetzt bist du es nicht gewohnt und fährst eben viele Strecken mit dem Rad. Kann mir aber schon vorstellen, dass du hin und wieder auch auf das Fahrrad verzichtest weil es eben gerade regnet etc. Dann fährst du nicht. Mit dem Auto würdest du fahren:)

    Ich würde bei deiner Frage "Lohnen" so verstehen, dass es zu dir und deiner Situation passt. Wie das finanziell dann aussieht, musst du dir dann selbst anschauen, da unterscheiden sich sicher die verschiedenen Anbieter.

    Ein Auto Abo ist für jemanden gedacht, der kurzfristig über einen überschaubaren Zeitraum ein Auto haben möchte und damit so wenig wie möglich Aufgaben dazubekommt. Mietet man sich so ein Auto, muss man sich in der Regel um nichts kümmern - keine Versicherung, keine anfallenden Reparaturen, kein Reifenwechsel (steht ja bald an)... im Grunde muss man dann nur mehr tanken.

    Bei den Abos bekommt man eigentlich immer recht neue Autos, das sind keine älteren Autos mit zig KM drauf. Wenn man möchte, kann man da auch oft die Modelle tauschen.

    Wenn man flexibel bleiben möchte und keinen Aufwand haben möchte, sicherlich eine einfache Lösung. Aber wie immer bezahlt man für das simple Modell und die Bequemlichkeit:)

    Aber wenn man es sich mal ganz genau ausrechnet, bezweifle ich, dass es nicht auch Sinn ergeben kann. Sonst würde es die Angebote ja auch nicht geben.

    Weil die Vorstellung von großen Speichern oft zwar verlockend, aber finanziell noch nicht rentabel ist.

    Ich denke da haben eben viele Meschen noch diesen einen Gedanken: Ich muss meinen gesamten Stromverbrauch zu jeder Tages- und Jahreszeit zu 100% abdecken können. Und genau das spielt es halt nicht wirklich. Da hilft dann auch der größte Speicher nichts weil man den im Winter nicht voll bekommen wird.

    Ich sehe dieses Denkmuster oft, überall müssen es gleich 100% sein. Aber es reicht ja auch wenn jeder etwas beiträgt. Beim Strom geht es eben darum einzusparen und wenn das dann nur 20,30 oder 50% sind, passt es ja auch.

    Und das dann eben auch bei der Frage berücksichtigt werden, ob sich das mit den Ferienhäusern wirtschaftlich wirklich lohnt.

    Ja natürlich, Im Idealfall kann man so über einen gewissen Zeitraum die Investitionen wieder reinholen. Investierten muss man so oder so sonst stehen die Häuser nicht mehr lange bzw. sie werden dann nicht mehr bewohnbar. Wenn man die Häuser also erhalten möchte, muss man etwas machen.

    Danke für die tolle Diskussion und die super Infos und Erfahrungsberichte. Hoffe über den Herbst/Winter kann man da jetzt zu einer Entscheidung kommen. Sollte es noch Fragen von meiner Seite geben, hoffe ich, ich darf mich wieder an euch wenden.