Beiträge von DidiRich

    Ob der TE PKV versichert ist konnte ich dem Thread nicht entnehmen. Er hat lediglich geschrieben, dass er nun auch den Arbeitgeberbeitrag zu zahlen hat...

    Wenn dem so ist, warum sollte er in seiner Situation aus der PKV raus gehen?

    Joa. Das kann man nicht.

    Da die PKV in den meisten Fällen teurer ist (bei besseren Leistungen) und mir nicht ganz klar war, ob in den Lebenshaltungskosten das schon eingerechnet wurde. Bei einer "kleinen" gesetzlichen Rente wäre die Krankenversicherung der Rentner billig zu haben da hier ein prozentualer Anteil der Rente drauf geht und nicht ein fixer Betrag von 1000 €. Finanziell würde ich es besser halten, auf 400 € einen Beitrag von 14,6 % zu zahlen und Basta. Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen dafür überhaupt gegeben wären.

    Ich habe gemutmaßt, weil zu wenig Infos da waren aber der Fragesteller auf die Krankenversicherungsbeiträge eingegangen ist. Ist das so tragisch?

    Also nur aus dem Bauch heraus, ohne nachzurechnen (da bin ich sowieso kein Genie)

    Da ein Haus durchaus auch höhere Kosten verursachen kann und Du den Platz ja sowieso auch derzeit wohl nicht brauchst --> das Haus würde ich (je nach Lebenslage, scheinbar keine Familie geplant oder schon weg?) eher früher als später verkaufen um das Geld in eine Wohnung zu investieren ... oder in einen Wohnwagen einer Kommune ... oder im Wohnmobil durch die Europa fahren :thumbup: ... sorry, das wäre eher meins.


    Die große Frage ist, mit was Du dich wohler fühlst und ob vom Vermögen am Lebensende viel übrig bleiben muss. Das Vermögen zu verzehren oder von Dividenden/Zinsen leben? Bei ca. 1.500.000 € in einem ausschüttendem ETF auf den MSCI World oder ACWI sollte man glaube ich ca. 36.000 € Ausschüttung im Jahr hinkriegen (korrigiert nich gerne --- wie gesagt Bauch und einmal googeln). Du wärst dann eben überwiegen in Aktien investiert, das behagt nicht jedem. Als freies Kapital wäre nur noch grob der Differenz Verkauf Haus / KaufnWohnung den Du in Staatsanleihen oder am Geldmarkt anlegen könntest.

    Aber Du bist natürlich frei in der Entscheidung weniger in den ausschüttenden ETF zu investieren und mehr in Geldmarkt.

    Wegen der Krankenversicherung, bist Du wohl schon in der PKV und kommst da nicht mehr so einfach raus? Da würde ich sowieso auf die gesetzliche Schiene wechsel wenn möglich (eben durch einen Midijob oder so), die Frage ist ob Du dann im Alter in die Krankenversicherung der Rentner reinfallen würdest oder Du aufgrund der langjährigen PKV da raus wärst.

    Zumal wäre es mir als Privatier glaub zu langweilig.

    Da solltest Du Dir also über vieles im Klaren sein und deinen eigenen Weg finden.

    Du solltest nur aufpassen, dass Du eine Sperrzeit riskierst wenn Du den Job nach 4 Wochen "einfach" aufgibst. Aber bespreche dass doch mit deiner Agentur für Arbeit .... die sind da meiner Erfahrung nach eingentlich ganz OK.

    Alternativen zur "einfachen" Kündigung

    - Kündigung auf ärztlichen Rat hin (Bestätigung vom Arzt, dass Beschäfitgung aufgegeben werden sollte da ....)

    - Kündigung durch den Arbeitgeber (evtl .das mit dem Arbeitgeber abklären, dazu gibt es ja schließlich die Probezeit)

    Wenn die Ratenreduktion bei euch auch vertraglich möglich ist, solltet ihr euch das auf jeden Fall überlegen. Bei uns ging das mit drei Klicks in der App ganz problemlos (und wieder erhöhen ginge auch, falls man es sich doch nochmal anders überlegt).

    Falls es jemand interessiert und ChatGPT recht hat, lohnt sich das Zinsdifferenztgeschäft für mich erst ab 3,5 % Rendite vor Steuern?! Da auch die höhere Zinsbelastung berücksichtigt werden muss, da ich ja weniger tilge (also quasi der negative ZinsesZins :/ ). Bei 7 % Rendite habe ich "nur" ca 25.000 € Gewinn gemacht über die Restlaufzeit von 16 Jahren, das ist nicht unbedingt der goße Coupe den ich mir da vorgestellt hatte.

    Den Sparerfreibetrag verbrauche ich schon zu eine Großteil für meine Altersvorsorge und den erwähnten BAusparvertrag (welcher das Darlehen2 ablösen wird).

    Hab das nicht detailliert nachgerechnet, scheint mir aber was dran zu sein. Ich werde vermutlich eher die Finger davon lassen und brav meinen Kredit zurückzahlen 8o

    Danke aber nochmals für euren Input

    Mal abgesehen von den übrigen Umständen:

    Es ist das Haus der Geschwister A und B und die sollten auch die finanzielle Last stemmen. Wäre denn ein Kreditvertrag zwischen B und seiner Partnerin denkbar, der ggf. Grundbuch abgesichert ist und dann auch monatlich zurückgezahlt wird?

    Ich bin mir nicht sicher , ob eine Grundschuld nur zu Lasten von B eingetragen werden könnte oder ob da immer die gesamte Bruchteilsgemeinschaft drin hängt.

    Da es scheinbar keine rechtlich getrennten Eigentumswohnungen sind (Stichwort Teilungserklärung), wäre es mir als A zu gefährlich eine dritte Partei hier als Eigentümer im Grundbuch zu finden. Was passiert wenn die Partnerin in die Privatinsolvenz geht? Oder sich der B "im Bösen" trennt?

    Nur ein Wohnrecht scheint mir auf den ersten Blick, keine adäquate Absicherung für eine Investition im 6-stelligen Bereich für die Partnerin.

    So einen richtig guten Ansatz kann ich aber gerade auch nicht bieten.

    Die Wohnfläche von unter 200 m²dürfte das maßgebliche sein. Das Grundstück sollte im Normalfall nicht extra berechnet werden, es sei denn es ist ein anderes Flurstück (mit anderer Flurstücksnummer).

    Ist das nicht der Fall, brauchst Dir keine Sorgen machen.

    Kommt drauf an...

    Ich denke dann immer, dass der Preisrückgang nicht aus Menschenliebe gemacht worden ist, sondern dass es eventuell gute, sachliche Gründe dafür gibt. Bist Du schon mal auf den Gedanken gekommen?

    Ich glaube (weiß es aber natürlich nicht), dass der berühmte "Markt" auch nur von Menschen getrieben ist die auch Fehler machen oder mal zu panisch oder zu euphorisch reagieren, es also nicht nur fakten- und zahlenbasiert ist. Daher sind vermutlich die Aktienkurse durch Gefühle "gehebelt".

    Natürlich gibt es Kurseinbrüche (1987 black Monday, Dotcom-Blase, 2008 Immokrise USA, Corona ....), die hinterher dann auch immer halbwegs erklärbar sind, aber kaum vorhersehbar. Und wenn ich in der Krise günstig an solide Unternehmen ran komme ist doch schön - dass nicht alle soliden Unternehmen es durch die Krise schaffen ist auch klar, deswegen ja einen breitgestreuten Weltindex ... aus Menschenliebe passiert an der Börse gar nichts, so viel ist sicher :)

    Habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, daher Gefahr der Wiederholung.

    Das aushalten ist relativ einfach, wenn Du das Geld im Depot gerade nicht brauchst. Nicht ins Depot schauen, Sparplan weiterlaufen lassen.

    Ist dein ETF im Minus bei - 50 % wäre der ideale Zeitpunkt nachzukaufen und auch mal eine größere (übrige) Summe zu investieren, sieh es mal so, kaufst Du Dir das Stück Butter bei 2,89 € oder eher wenn es im Angebot ist für 1,75 €? Dann eher beim Angebot zuschlagen und einfrieren ....

    evtl. doofer Vergleich, aber die Firmen im ETF sind ja weiterhin solide und haben gerade nur keine gute Phase, kauf Dir den ETF im Superangebot (-50 % Kursverlust) und freu dich doppelt wenn das ganze wieder steigt.

    Ich halte einen MSCI ACWI für minimalst breiter gestreut als einen MSCI WORLD.

    Glaube aber dass Schwellenländer durchaus Potenzial haben, wenn der gute Donald so weiter haust.

    Ich überlege mir wieder mehr in Richtung eines Core Satelite Protfolios zu gehen und dabei europäische Smallcaps mitreinzunehmen. Aber die USA werde weiterhin großer Bestandteil sein. Von MSCI WORDL Ex USA halte ich nicht so viel.

    Wir haben bei uns die Rate soweit wie möglich gesenkt (auf 1% Tilgung) und legen sie Differenz zur bisherigen Rate schon seit 2022 parallel in Festgeld an. ETFs sind uns dafür gefühlt zu riskant (unsere Zinsbindung läuft auch nur noch 10 Jahre). Aber auch „nur“ mit Festgeld wird da voraussichtlich ein höherer fünfstelliger Betrag rauskommen. Wir sind jetzt schon an dem Punkt, wo wir unseren Kredit rechnerisch quasi zinslos bekommen haben.

    Vielen Dank für den Hinweis (nach sowas habe ich gesucht), wir können das vertraglich nur 2x ändern und danach kostet es eine Gebühr (keine Ahnung wir hoch). So überschlagen würden da monatlich 390 € bei uns frei für eine Geldanlage zur späteren Tilgung.

    Durch weniger Tilgungsleistung im Immobilienkredit, habe ich natürlich auch eine höhere Zinsbelastung in diesem Kredit über die Zeit .... muss mir das gegenrechnen, da ich ja auf die alternative Geldanlage Kapitalertragssteuer zu entrichten habe.

    Aber Danke nochmals für die Idee.

    Eine doofe Frage hätte ich aber noch an Dich, haust Du das Festgeld dann jährlich als Sondertilgung in den Kredit oder lässt Du die Geldanlage laufen wegen des ZinesZins?

    Habt ihr entsprechende Risiko Lebensversicherung und BUs für euch?

    Vollmachten, Testament und Patientenverfügung kann man in dem Abwasch auch direkt mitmachen. Und dann gesund, glücklich und zufrieden steinalt werden.

    Ich bin da leider besser abgesichert als meine Frau.

    Risiko LV über Kreuz, meine Frau ist nur mir 400.000 € versichert, ich mit ca 900.000 €.

    BU habe nur ich mit nur 1400 € Rentenzahlung (da als Beamter relativ gut abgesichert), bin da aber gerade am optimieren und nachsteuern.

    Meine Frau kriegt leider nicht mehr, da sie eine psychosomatische Reha benötigt hat ...

    Aber Danke für den Impuls den formellen Papierkram nochmals durchzugehen, mache ich glaub mit der nächsten Steuererklärung.

    Hallo, ich bin mir meiner Sache relativ sicher, wäre aber über konstruktive Kritik zu übersehenen Risiken/Chancen dankbar.

    Bin 40, und gehe vermutlich mit 65 in 2050 in den Ruhestand (Beamtenpension). Meine Frau ist 32 arbeitet Teilzeit mit 30 % wegen der Kinder (5 + 7 Jahre). Evtl. steht in so 15 Jahren eine Erbschaft in Form einer Immobilie an, aber darauf soll man ja nicht spekulieren (sind die Eltern in Pflege, ist das Vermögen dann schnell aufgebraucht).

    Wir haben 2021/2022 neu gebaut für 680.000 €, Grundstück 170.000 € hatten wir damals von meinen Eltern geschenkt bekommen (gesamt also so 850.000 € im Süden in einer wirtschaftlich starken und ländlichen Region).

    Finanziert haben wir mit der ING

    Darlehen1

    Annuitätendarlehen 469.000 € (1,3 % eff. Zins, 2 % Anfangstilgung, Zinsbindung 20 Jahre bis 30.04.2041, Rate 1281,93 €, mögliche Sondertilgung 23.450 €). Schulden bei Ende Zinsbindung 271.000

    wer mit den Daten spielen möchte

    und hier nochmals, mit höherer Rate ab 2031, wenn Darlehen2 fertig ist

    Darlehen2

    KFW Annuitätendarlehen 120.000 € (0.95 % eff. Zins, Zinsbindung 10 Jahre bis 30.04.2031, Rate 394,64 €) - keine Sondertilgung möglich. Schulden bei Ende Zinsbindung 53.809,96 €, welche aufeinmal abgelöst werden durch ein Sparguthaben (alter Bauspartvertrag, 2 % Zins + 2,25 % Zinsbonus am Schluss, der macht sich bisdahin alleine voll, 10 Jahre Kündigung nach Zuteilung ist im Blick) ....das Darlehen2 ist daher nicht so mein Problem.

    Nach Ablösung erhöhe ich die Tilgung des Darlehen1 entsprechend um mindestens 400 € im Monat.

    Einkommen/Sparrate

    Wir haben zwar ein ordentlichen Familieneinkommen von ca. 5.400 € netto (4.400 ich, 1.000 Ehefrau) und 510 € Kindergeld, sparen davon nur 1.000 € auf die Seite (500 € Altersvorsorge in ETFs und 450 € für den Notgroschen/Ersatz Auto/großer Urlaub und 50 € ist ein Depot wegen der Kreditablöse), bekommen aber sonst wenig auf die Seite (Haushaltsbuch ist in Arbeit, anderes Thema).

    Nur 50 € mtl. gehen gerade in ein gesondertes Depot mit derzeit 12.000 (ISIN IE00BK5BQT80), welcher bei Zinsbindungsende des normalen Annuitätendarlehen ein Stück weit ablösen soll, perspektivisch will ich hier natürlich eine höhere Sparrate erreichen. Kommt aber natürlich auch auf den Immozins im Jahr 2041 an (Sollzinsbindung Darlehen1) ob ich dass dann einsetze zur Tilgung oder wertsteigernd im Depot lasse.

    Der Gedanke ist denke ich klar, bei den Zinsen wäre eine Sondertilgung gerade kein gutes Geschäft für mich.

    Ich persönlich brauche eine "psychisch/phsysische" Abgrenzung der Depots Altersvorsorge vs. Immobilienablöse, auch wenn es wenig sinnig erscheint.

    Bin aber wie gesagt offen für Hinweise, was man da anders machen könnte ... oder .

    Aktuelle Mängel (also auch noch nicht oder nicht vollständig instandgesetzte Schäden) musst Du dem Käufer mitteilen, alte Schäden, die fachmännisch gerichtet wurden wohl eher nicht ...

    Entweder ignorieren wie Horst Talski das durch die Blume sagt, oder einen zwei Sätzen zurückschreiben, dass Dir ein socher Schaden unbekannt war und im Übrigen die Forderung unberechtigt ist.

    Sofern Du eine Rechtsschutzversicherung hast, könntest Du mal die kostenlose telefonische Vorabberatung oder so in Anspruch nehmen.

    Ohne Anlass wird die PKV nicht bei der Beihilfestelle nachfragen. Ich habe das in 23 Jahre öffentlichem Dienst nie mitbekommen, vermutlich denken die von der PKV, dass Beamte neben der Treue zum Staat eine Afinität zur Wahrheit haben.

    Als Beamter hast Du in den Beihilfeergänzungstarifen meist bei Wechsel des Beihilfesatzes (z.B. bei zweiten Kind (oder dessen Wegfall), Eintritt in den Ruhestand) den Tarif in der PKV ohne erneute Gesundheitsprüfung und Risikozuschläge zu wechseln. Will damit sagen, oftmals würde es gar keinen Grund zu "Lüge" geben.

    Nach Abschluss wird Dir die PKV wenig Probleme machen, es sei denn die können deinen Namen mit deinem Foumsbeitrag verknüpfen .... dann würde ich mich auf unangenehme Nachfragen einstellen. :thumbup: :rolleyes: 8|

    Im Übrigen dürfte die PKV ohne dein Einverständnis nicht in deiner Beihilfeakte fischen .... daher ist das eine sehr hypotetische Frage.

    Wenn Du eine bestehende PKV hast, was willst Du dann an neu hinzugekommener Krankheit/ Gesundheitsrisiko verheimlichen? Und warum? Was hat das mit Vorvertraglichen Anzeigepflicht (VVA) zu tun?

    Hast Du bei Abschluss der PKV nicht mit offenen Karten gespielt, kann das bis zum Rücktritt der PKV vom Versicherungsverhältnis gehen.

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    Kommt es zum Streitfall, kannst Du Dir sicher sein, dass die PKV bei der Beihilfestelle nachhaken möchte. Ohne konkreten Anlass fischt da niemand nach Informationen.

    Falls es um das Thema Berufunfähigkeitsversicherung geht, würde ich aber tendeziell nicht zu der Versicherungsgesellschaft gehen, bei welcher ich die PKV habe ...