Solche Mitarbeiter wie dich wünscht man sich. Maßlos von sich selbst überzeugt, und in einem Aufwaschen den Kollegen, den neuen Chef und die Führungsebene gleichermaßen abwerten.
Naja, die Beurteilungen und Gespräche mit meinen direkten Vorgesetzten sprechen dafür. Höchstpunktzahl und Zwischenzeugnis mit einer Top-Bewertung. Ich weiß, dass das arogant klingt, aber es ist eben messbar, mein Pendant und ich arbeiten aus einem Pool heraus und er schafft eben in guten Jahren die Hälfte meiner Fallzahlen blei gleicher Arbeitsqualität. Unter Wert verkauf ich mich eben nicht gerne.
Und ja @Pepekeke , deine "Kritik" habe ich wohl verdient, da ich den Eingangs-Thread schon sehr aus einer kurzzeitigen Frustration heraus geschrieben habe. Trotz positiver Bewertungen, passe ich nicht in die Führungsriege "bevor in nach unten trete, spucke und kratze ich nach oben" so wurde das mal gesagt in einer Bewertung meiner Chancen in die Führungsriege aufzusteigen. Deshalb beliebt bei Kollegen (auch als Stellvertreter meines Vorgesetzten) und eben unbeliebt bei der Behördenleitung. Und ja, ein einfacher Mitarbeiter bin ich nicht, aber Respekt (und Loyalität) sind keine Einbahnstraßen, zumindest nicht in meiner Welt. Ich dachte eigentlich, dass habe ich alles Akzeptiert, aber so ein kleiner (auf krawall gebürsteter) innere Schweinehund ist da wohl leider noch.
Für mich klingt das nach "früher war alles besser". Grundsätzlich fand ich Veränderungen immer spannend.
Ich versuche es (jetzt mehr) unter dem Aspekt zu sehen. Danke, über solche "harten" Denkanstöße freue ich mich. Es ist nur für mich schwer, jemand der in meinen Augen wenig fachliche Kompetenz mitbringt, sinnige Veränderungen zuzutrauen. Vor allem wenn er in der anderen Abteilung schon ziemliche handwerkliche Fehler prdouziert hat.
Er schreibt über den öD. Da geht es nur nach oben raus.
Kündigungen kennen die da doch nicht.
Sehr verallgemeinernd, aber ja, ich habe von der Tätigkeit her meinen Traumjob gefunden, die Bezahlung stimmt... eine Kündigung kommt nicht in Frage. Ein Amtswechsel/Tätigkeitswechsel sehr ungerne, wer gibt schon gerne eine Tätigkeit auf die einem Spaß macht. Ein pendeln oder Umzug zu einem anderem Jobcenter, käme schon wegen der Familie nicht in Frage.
DANKE
an alle hier, auch wenn das Thema nicht so wirklich in dieses Forum gehört hat. Ich werde versuchen dem "Neuen" mit offenen Visier begegnen und ein Miteinander versuchen, Dienst nach Vorschrift widerstrebt mir eigentlich, denn ich möchte Kollegen nicht hängen lassen. Vielleicht ist da auch viel Abschiedsschmerz, wenn man schon mal einen so guten Chef gehabt hat ... denkt man nicht, dass da was Besseres nachkommen wird.