Beiträge von DidiRich

    Solche Mitarbeiter wie dich wünscht man sich. Maßlos von sich selbst überzeugt, und in einem Aufwaschen den Kollegen, den neuen Chef und die Führungsebene gleichermaßen abwerten.

    Naja, die Beurteilungen und Gespräche mit meinen direkten Vorgesetzten sprechen dafür. Höchstpunktzahl und Zwischenzeugnis mit einer Top-Bewertung. Ich weiß, dass das arogant klingt, aber es ist eben messbar, mein Pendant und ich arbeiten aus einem Pool heraus und er schafft eben in guten Jahren die Hälfte meiner Fallzahlen blei gleicher Arbeitsqualität. Unter Wert verkauf ich mich eben nicht gerne.

    Und ja @Pepekeke , deine "Kritik" habe ich wohl verdient, da ich den Eingangs-Thread schon sehr aus einer kurzzeitigen Frustration heraus geschrieben habe. Trotz positiver Bewertungen, passe ich nicht in die Führungsriege "bevor in nach unten trete, spucke und kratze ich nach oben" so wurde das mal gesagt in einer Bewertung meiner Chancen in die Führungsriege aufzusteigen. Deshalb beliebt bei Kollegen (auch als Stellvertreter meines Vorgesetzten) und eben unbeliebt bei der Behördenleitung. Und ja, ein einfacher Mitarbeiter bin ich nicht, aber Respekt (und Loyalität) sind keine Einbahnstraßen, zumindest nicht in meiner Welt. Ich dachte eigentlich, dass habe ich alles Akzeptiert, aber so ein kleiner (auf krawall gebürsteter) innere Schweinehund ist da wohl leider noch.


    Für mich klingt das nach "früher war alles besser". Grundsätzlich fand ich Veränderungen immer spannend.

    Ich versuche es (jetzt mehr) unter dem Aspekt zu sehen. Danke, über solche "harten" Denkanstöße freue ich mich. Es ist nur für mich schwer, jemand der in meinen Augen wenig fachliche Kompetenz mitbringt, sinnige Veränderungen zuzutrauen. Vor allem wenn er in der anderen Abteilung schon ziemliche handwerkliche Fehler prdouziert hat.


    Er schreibt über den öD. Da geht es nur nach oben raus.

    Kündigungen kennen die da doch nicht.

    Sehr verallgemeinernd, aber ja, ich habe von der Tätigkeit her meinen Traumjob gefunden, die Bezahlung stimmt... eine Kündigung kommt nicht in Frage. Ein Amtswechsel/Tätigkeitswechsel sehr ungerne, wer gibt schon gerne eine Tätigkeit auf die einem Spaß macht. Ein pendeln oder Umzug zu einem anderem Jobcenter, käme schon wegen der Familie nicht in Frage.


    <3DANKE<3 an alle hier, auch wenn das Thema nicht so wirklich in dieses Forum gehört hat. Ich werde versuchen dem "Neuen" mit offenen Visier begegnen und ein Miteinander versuchen, Dienst nach Vorschrift widerstrebt mir eigentlich, denn ich möchte Kollegen nicht hängen lassen. Vielleicht ist da auch viel Abschiedsschmerz, wenn man schon mal einen so guten Chef gehabt hat ... denkt man nicht, dass da was Besseres nachkommen wird.

    Das Problem ist, ich habe (inklusive dem Kerl jetzt) schon einige Kollegen gesehen, denen mehr "Macht und Titel" gegeben wurde und denen dass dann iwie zu Kopf gestiegen ist. Ich bin da vielleicht nicht der Typ der das verstehen kann ...

    Warum gute Chefs so rar gesät sind ... och DidiRich, ich kann doch nicht überall sein.

    Tatsächlich haben mich viele Kollegen angesprochen, sie würden sich wünschen, dass ich die Stelle übernehme, selbst mein jetziger Vorgesetzter wollte mich in Stellung bringen (was aber leider eher ein Bärendienst war) ... ich bin leider auch ein kleiner Querkopf der weiß was er kann, das ist manchmal hinderlich um die Karriereleiter erklimmen zu wollen :saint:

    britty meine Frau (Erzieherin) sagt auch immer zum Thema Mobber in der Schule, die machen das, weil es ihnen nicht gut geht ... ich kriege da immer wilde Agressionen die ich in den Griff kriegen muss ^^ ... ich will dem "Mobber" immer aufzeigen, dass es immer einen größeren Fisch im Teich gibt, der sich das nicht gefallen lässt ... laut meiner Frau ein ganz falscher Ansatz.

    Evaluise ... ja, ich kenne den Kerl schon, ich habe ihn mal eingelernt in seine damalige Arbeit und war da wenig begeistert von seinen fachlichen Fähigkeiten und habe ihm dabei zugesehen wie er protigiert wurde ... das macht es etwas schwierig für mich und wohl auch für ihn ... aber ein Ansatz für leben und lebenlassen.

    Hallo liebe Mitforisten,

    ich arbeite in einer Behörde (Jobcenter) und mache das sehr gerne und tatsächlich auch sehr gut, sodass meine fachliche Expertise teilweise in Fachliteratur und Richtlinien einfließt. Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit und versuche rechtliche Probleme zu lösen und Bürgern zu ihrem rechtlichen Anspruch zu verhelfen und schaffe es dabei 2 bis 3mal so viel wegzuarbeiten wie mein Pendant gegenüber. Bei meiner Behörde tritt leider das Erfolgssyndrom auf - besonders leistungsstarke und kompetente Mitarbeiter werden aufgrund ihrer guten Arbeit mit noch mehr Aufgaben belastet, andere schalten da ein zwei Gänge runter. I

    Mein bisheriger Vorgesetzter (geht in den Ruhestand) hatte einen kooperativen Führungsstil, alle standen immer Gewehr bei Fuß, wenn dann dochmal mehr Arbeit anfiel, Krankheitstage waren eine Seltenheit, er ist/war fachlich sehr kompetent, aber schon etwas eigensinnig und hat sich schwer getan sich der Behördenleitung unterzuordnen. Jetzt bekomme ich voraussichtlich einen neuen Vorgesetzten, der keine entsprechende Fachlichkeit hat (schon alleine aus seinem Werdegang und Ausbildung nicht wirklich haben kann) und der es in seiner bisherigen Abteilung -innerhalb eines Jahres- es geschafft hat, die Mitarbeiter so dermaßen zu demotivieren, dass die Produktivität spürbar und messbar nachgelassen hat. Er neigt zur Herrschsucht, was in Verbindung mit dem fehlenden Fachwissen ... naja, suboptimal ist.

    Die Behördenleitung steht voll hinter dem neuen Vorgesetzten (... warum auch immer ...), solche Stellen werden bei uns auch nicht klassisch ausgeschrieben, sondern vorher kommisarisch besetzt und nach einem Jahr erfolgt eine Ausschreibung (bei der im Regelfall der bisher kommisarische Vorgesetzte es dann auch faktisch bleibt).

    Und jetzt da ich mir das alles so aufschreibe, weiß ich gar nicht mehr was ich fragen wollte :). Es liegt halt leider nicht immer nur an der eingenen Einstellung ob man seinen Job gerne macht, wenn einem ein tendenziell herrschsüchtiger und fachlich inkompetener Mensch vorgesetzt wird. Ich spiele mit dem Gedanken, meiner künftigen Führungskraft aufzuzeigen, dass ich gewillt bin weiter motiviert zu erscheinen, wenn er den Tyrannen in sich an die Leine legt, die Alternative ist, dass ich als unmotivierter Mitarbeiter auch meine bisherige "Performance anpassen" werde ... was sich direkt auf ihn auswirken könnte, weil die Arbeit dann auf seinem Tisch landet ... das ist gefühlt aber ein Spiel mit dem Feuer. Auf der anderen Seite muss ich ihm klar machen, dass ich nicht die Absicht habe seine Arbeit zu machen -tendenziell erwartet er, dass seine Untergebenen das machen und der "nur" führt - das wird aber so nicht laufen können.

    Warum sind gute Chefs so rar gesät?

    Zufriedenheit im Job und die Gesundheit sind mehr Wert als 100.000 € brutto ... vom Jobwechsel hin zu Stadtverwaltung oder Jobcenter ist nur zu sagen, die Kassen bei den Gemeinden sind relativ klamm. Ich glaube du hast jetzt nicht unbedingt was zu deiner Ausbildung gesagt, Jobcenter suchen nicht unbedingt fachfremde Sachbearbeiter ... und das ist schon ein etwas speziellerer Bereich.

    Aber du schreist ja förmlich nach Veränderung. Ein Job im öffentlichen Dienst gibt einem natürlich etwas Planungssicherheit, gerade in der heutigen Zeit, musst halt mit der Bezahlung dort klar kommen.

    Hätte es sehr gerne gesehen, wenn die Beamten komplett in das gesetzliche System überführt würden. Allein aus Solidarität und Gerechtigkeit. Warum Arbeitskräfte in zwei Klassen einteilen?

    Naja, das würde heißen, das Berufsbeamtentum abzuschaffen. Das kann natürlich seine Vorteile haben, solange in der JVA kein Generalstreik der Wärter ausbricht :). Aber da war doch auch der Vorschlag nur zu verbeamten, was unbedingt verbeamtet werden muss.

    Eine Überführung aller neuen Beamten, würde ja bedeuten, dass der Staat für die Pensinäre jetzt schon zahlen muss und für die aktiven Beamten zusätzlich RV-Beiträge .... da votiere ich (selbst Beamter) eher für die Abschaffung des Beamtentums in seiner heutigen Form.

    Bert Esser Ich bin auch in der PKV (als Beamter) und wäre auch lieber in einer GKV/Bürgerversicherung (allerdings ein besser aufgestelltes System als aktuell).

    Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, warum man einen Elefanten in Rum einlegen sollte, und was das mit unserem Gesundheitssystem zu tun hat :/:D. Aber im Ernst, ich glaube das Thema Gesundheitssystem wird erst groß von der Politik angefasst, wenn es zusammengebrochen ist oder 4 Wochen vor dem Zusammenbruch steht. Davor wird wie immer nur daran herumgedoktert.

    Selbst wenn man den Zugang zur PKV für künftige Personen einschränken könnte, würde das System ja vermutlich für bestehende Verträge ja massiv teurer (da keine jungen/gesunden in die Tarife hinterherkommen). Da bräuchte man viel Mut und Kompetenz um das als Regierung/Bundestag hinzukriegen.

    Wie würdet ihr unseren Kinderwunsch mit in unsere Haushaltsrechnung einbeziehen? Wir würden gerne möglichst viel Elternzeit nehmen, aber die Einkommensverluste dafür sind ja schon erschreckend hoch. Geplant wäre, dass meine Frau pro Kind 24 Monate Elterngeld-Plus bekommt, was einen Einkommensverlust von 1250 € ausmacht. Durch einen Wechsel in Steuerklassen 3/5 und Kindergeld wäre das aber auszugleichen. Meine Elternzeiten würden aber pro Monat einen Einkommensverlust von 2100 € / Monat bedeuten, sodas ich alleine dafür 8400 € für 4 Monate Elternzeit eingeplant habe. Das berücksichtigt aber noch nicht die zusätzlichen Kosten, die durch ein Kind entstehen.

    Ganz ehrlich, ich würde das gar nicht so konkret mit einbeziehen. Das Kindergeld reicht am Anfang für die Unkosten der Kleinkinder (bis 3 oder so) fast schon aus und man bekommt oft Kleidung von Freunden/Verwandten geschenkt, ... das erste Enkelkind wird dann oftmals mit Kinderwagen usw. überschüttet. Und planen konnte ich nicht wirklich, wann kommt dass erste teuere Hobby hinzu?! ...

    Wenn das Einkommen meiner Frau ausbleiben würde (z.B. durch länger Kinderbetreuungszeiten), würde ich gerne ansatzweise in der Lage sein, den Kredit auch alleine zu stemmen. In Steuerklasse 3 hätte ich aktuell ein Einkommen von 4075 € pro Monat, das ergibt mit den 1450 € / Monat für die Rate eine Belastung von 35 % - was nach Faustformeln noch okay wäre. Aber wenn ich das mit unseren Daten durchrechne, fehlen dann halt einfach 1000 € / Monat.

    Das war zumindest für die Finanzplanung meiner Familie zum Thema Eigenheim das bestimmende Element. Mein Gehalt muss ausreichen und dementsprechend muss ich bei Tod oder Dienstunfähigkeit abgesichert sein. Wenn man ehrlich ist, kannst Du viel planen und das Leben wirft alles um .... Kind kommt mit Behinderung zur Welt, Kleinkind erkrankt an einem Hirntumor, Kind kann nicht in die Kita, .... da kann alles mögliche passieren, weshlab ich nachdrücklich nur mit einem Gehalt planen würde, der Rest ist Bonus.

    Ohne ausdrückliche Vereinbarung über eine Kostenerstattung oder eine sonstige besondere Abrede besteht kein Anspruch der Ex-Mieterin auf Erstattung der Kosten für den Badumbau gegen die Erbengemeinschaft.

    Außerdem müssten die Ex-Mieter den Anspruch erst mal geltend machen, macht sie das nur mündlich zwische Tür und Angel, würde ich das auch nur mündlich verneinen. Macht sie das schriftlich, würde ich einen Zweizeiler mit einer Verneinung des Anspruhes zurücksenden. Macht Sie das mit Anwalt, würde ich mir dann auch einen zulegen....

    Zu dem Argument von Pumphut ... der Umbau war eine freiwillige Leistung des Mieters in seinem eigenen Interesse, nicht im Interesse des Vermieters ... daher hätte ich gesagt, Pech gehabt. Die Frage ist warum die Mieterin nach dem Tod des Vermieters ausgezogen ist? Wenn das die Idee der Mieter war, erst recht Pech gehabt.

    Ich sage jetzt mal salopp, das klingt für micht nicht unbedingt so, dass das "nur" eine Gehaltsfrage ist. Der Umgang mit deiner Bitte/Forderung zusammen mit der Arbeitsbelastung durch Umstrukturierung würde mich dazu bewegen, mein Arbeitsverhälntis zu überdenken (einen Gang zurück oder eben anderweitig umschauen), die Drohung sich anderweitig umzuschauen würde ich mal dezenter machen und einfach ein Zwischenzeugnis/Arbeitszeugnis erbitten.

    Bei ING geht das grundsätzlich mal.

    Auch wenn nicht danach gefragt wurde, halte ich eine gemeinsame Altersvorsorge in einem Depot aber nicht für die beste Lösung. Lieber zwei getrennte Depots mit gegenseitigen Vollmachten, das macht es einfacher bei Tod, Trennung usw.

    Alles schon gesagt ... sehr schön. Persönlich verkaufe ich jährlich den kompletten Bestand meiner Kinder und realisiere die Gewinne (bei Nichtveranlagungsbescheinigung ja steuerfrei) und investiere am selben Tag alles wieder. Dabei kann man dann ggf. auch mal den ETF wechseln bzw. die Gewichtungen neu zu machen.

    Wir werden ca 325.000€ Restschuld haben.
    Guthabenzins sind 0,01%…..

    Naja, da bringt Dir ein Bauspardarlehen über ca. 70.000 € weniger etwas für die Anschlussfinanzierung, da nur ein kleiner Teil der Restschuld hierdruch abgedeckt wäre. Es gibt vereinzelt sinnvolle Finanzierungen mit Bausparer, aber im generellen ist vermutlich ein normales Annuitätendarlehen in den meisten Fällen sinniger. Zumal Guthabenszins von 0,01 € zu

    Bleibt für mich die Frage, ob ich meine Fonds auflöse (einzahlen tue ich schon länger nicht mehr) und in etf umschichte.
    Alternativ könnte ich natürlich auch überlegen, das Geld als Sondertilgung zu nutzen.

    Die Fonds von Union Investment sind tendenziell teurer als ein vergleichbarer ETF, da scheint es sinnvoll diese evtl. zu verkaufen und hierfür in ETFs zu investieren. Auch eine Sondertilgung wäre bei 3,86 % Darlehenszins eine gute Idee, aber je nach Alter würde ich eher einen Grundstock in eine Altersvorsorge stecken (je jünger, desto eher, da hier Zeit im Depot oftmals eine gute Rendite erzielt).

    Naja, also Du brauchst 76.000 € Eigenkapital, welche sicher aus

    19.000 € Tagesgeld bestehen (10.000 € sollen ja als Notgroschen erhalten bleiben) und den 25.000 € Schenkung, also 44.000 € - fehlen noch 32.000 €.

    Was ist denn nach 10 Jahren an Restschuld da (ohne Sondertilgungen)? Da wird der Bausparvertrag alleine nicht viel bringen für die Anschlussfinanzierung. Da der Guthabenzins vermutlich nicht so berauschend sein dürfte machst Du da aus meiner Sicht eher Rendite kaputt. Außerdem haben die Bausparverträge oftmals Rückzahlungsbedingen (hohe Tilgung) die mir persönlich zu hoch wären.

    An den Bausparvertrag musst Du in deiner Planung ja sowieso ran, ich würde den dann gleich ganz platt machen - und nicht nochmals splitten, dann kannst Du danach immer noch überlegen wie Du deine Altersvorsorge neben dem Kredit aufbaust.

    Ich würd das mal als Steuerlaie spontan in mein WISO Steuerprogramm kloppen und mir sagen lassen, ob eine getrennte Veranlagung vorteilhaft wäre oder nicht.

    Von einer vorgegauckelten Trennung (wenn das denn gemeint war) halte ich nichts und glaube auch nicht daran, dass das irgendwie vorteilthaft wäre. Auch da würde ich einfach ein Steuerprogramm verwenden um das mal zu simulieren.

    Du wirst das sicherlich mal gegoogelt haben und dort auch gaaaanz oft diese 1/5 Regelung gefunden haben, die hier der ein oder andere Pantoffelheld schon passend erwähnt hat.


    darauf wäre, auch wenn in das neue Jahr ohne Einkommen gelegt, sehr viel Steuer zu bezahlen.

    Hier sei das potenziell lächerliche Arbeitslosengeld von ca. 2600 € zu erwähnen, dass ja ebenfalls noch zu (nachzu)versteuern wäre. Außerdem evtl. noch das Thema, wie deine Frau potenzielle Sperrzeiten umgehen könnte.

    Der Blick in die Überschrift erleichtert die Sinnfindung.

    Oder werden wir gerade Zeugen der Gründung einer Selbsthilfegruppe? :saint:

    Also auch wenn ich von JackDawson den Kommentar über fiktives Vermögen in der Grundsicherung rechtlich schon sehr bedenklich finde (Sarkasmus an: könnte ja auch in der GKV davon ausgehen, dass alle fiktiv nicht Raucher sind, keinen Alkohol trinken und sich gesund ernähren ... und einfach die Krebsbehandlungen einstellen, das würde vielleicht auf mittlere Sicht die Rentenkassen entlasten Sarkasmus aus) .... Bin ich bei der Beamtenselbsthilfegruppe dabei :thumbup:... vertrete aber eigentlich insgeheim die Abschaffung oder zumindest die Reformierung des Berufsbeamtentums :saint:

    Bin seit über 23 Jahren im sozialen Bereich unterwegs (Sozialamt, Jobcenter, ...) und sehe natürlich überwiegend den Bürger bei dem irgendetwas schief gelaufen ist und dadurch kein Altersvorsorgevermögen aufbauen konnte. Jahrelang war es so, dass der Bürger mit Riesterrente, der sich das aus dem Niedriglohn abgespart hat (durch Anrechnung der Rente als Einkommen) genausoviel hatte, wie der noch nie mit Arbeit in Berührung gekommene Bürger. Das wurde erst in den letzten Jahren etwas gerechter ... Ich denke da haben wir noch viele gesamtgesellschaftliche Probleme zu lösen und die Reichen und Mächtigen sind meiner Meinung nach an der Problemlösung meist nur vordergründig interessiert.

    Ich kenne aus der Sozialberatung aus vielen Jahren wirklich viele Menschen, die niemals irgendeine Altersvorsorge betrieben haben beziehungsweise auch in der Gegenwart keinerlei Altersvorsorge betreiben.
    Ich habe oftmals den Eindruck, dass dies sogar für ein überwiegenden Großteil der „Normalos“ gilt.

    Ich kenne auch "Normalos" die einfach nichts auf die Seite kriegen, trotz mies bezahltem Vollzeitjob. Bei einem Kumpel, ist es eine Mischung aus "in die falsche Familie geboren (arm und kein guter Geldumgang gelernt)", falscher Jobwahl (arbeitet nicht in seinem erlernten Beruf) bei einer Firma die nicht sonderlich gut zahlt und keine rosigen Zukunftsaussichten hat (aber er ist zu feige oder zu gemütlich, einen Jobwechsel zu vollführen). Klar kann man da auch sagen, ist der Kumpel doch selbst schuld, aber hätte man in der Schule anstatt Gedichte in anderen Sprachen zu erörtern auch mal etwas über Aktien, Altersvorsorge und das Rentensystem gehört (wäre ja toll fächerübergreifend - Mathe und Gemeinschafskunde) ... hätte man evtl. etwas gegensteuern können. Denn der Kumpel mach zudem noch den Fehler, dass was er zur Seite bekommt, legt er in "gute" DEKA-Fonds an .... da ist er aber nun wirklich selbst schuld.

    So am Schluss weiß ich auch nicht mehr auf was ich raus wollte. Deshalb ein Fazit meines Opas ... lieber reich und gesund, als arm und krank.

    Einerseits kann ich mir schon vorstellen, dass ein neutraler Außenstehender manches besser auflösen kann als die eigene Führungsebene.

    Das ist das Kernproblem der Führungskräfte die ich kenne, weil meist Führungsversagen erst zu einer Situation führt bei der ein Coach (Supervision) weiterhelfen könnte. Ich hatte das zweimal mitgemacht und hinterher ist es an der Führung gescheitert, weil nichts nachhaltig geändert wurde. Und bei Führungskräftecoachings ist bei meiner Führung auch nie das richtige hängen geblieben.

    Aber wenn man einmal (wirklich innerlich) akzeptiert hat, dass die eigene Führung so gar nichts auf dem Kasten hat .... ist man viel ausgeglichener.

    Ich liebäugle damit, alle meine Posten zu verkaufen, selbst ein Portfolio einzurichten und lediglich einen weltweiten Fonds zu besparen. Falls ihr zu dem selben Urteil kommt, bin ich mir unsicher, wie ich den Ausstieg angehen soll und wäre hier über Tipps sehr dankbar.

    Allen Mut zusammen nehmen und das Zeug verkaufen, egal ob die Position im Minus ist oder du Gewinne versteuern musst, weil über dem Sparerpauschbetrag. Augen zu und durch. Einzig wäre überlegenswert, was für Gebühren du beim Verkauf bezahlst in deinem Depot und ob da nicht ein Umzug zu einem günstigen Depotanbieter lohnen würde (müsstest nur prüfen ob du da jede Postion mitnehmen kannst)

    Meine Frage: Was kann ich besser machen?

    ....

    Ich bin leider tatsächlich sehr unwissend in diesem Bereich.

    .....

    Und als zweites kommt hinzu: meine Tochter, die ist 24 und möchte nun auch beginnen mit einer Altersvorsorge. Was kann ich ihr empfehlen?

    Es tut mir leid, aber wenn du dich selbst als unwissend in diesem Bereich bezeichnest, solltest du deiner Tochter keine konkreten Anlage-Empfehlungen aussprechen, außer einem Rat: sie soll sich selbst informieren bei seriösen Quellen (Finanztip.de und evtl. noch Finanzfluss.de und deren Youtube und Podcasts).

    Deiner Tochter wäre dann vermutlich grundsätzlich zu empfehlen:

    1. ein Notgroschen von mind. 3 Monatsgehältern
    2. ein günstiges Depot + ein weltweiter ETF (z.B. IE00BK5BQV03)+
    3. einfach anfangen mit einem Betrag den sie wegsparen kann, in dem Alter kann Sie auch zu 100 % in den ETF gehen mit Ihrer Sparrate (natürlich nicht andere kurzfristige Sparziele wie ein Auto oder so)


    Du meinst also, einfach einen Sparplan mit den 1,2 K anlegen und keine Einmalanlage in ETFs tätigen? Mein Gedanke war, evtl. jetzt mehr als Einmalanlage in ETFs zu investieren, da der erste Euro ja am meisten Zinsen bringt.

    Eigentlich wurde es ja schon gesagt, mal ausführlich mal weniger ausführlich :) Aber wenn die Immobilie die nächsten Jahre kommt, ist eine Einmalanlage aus deinem "Cash" von 125.000 € kaum sinnig, da Verluste drohen.

    Ist die Immobilie vom Tisch für die nächsten 15 Jahre, kannst du theoretisch mit den 125.000 € als Einmalanlage in ETFs gehen .... typischerweise auf einmal, nicht in Tranchen über Monate hinweg verteilt. Dann brauchst du ja das Cash nicht mehr als Eigenkapitel.