Steuern sparen durch 2. Depot

    • (Depotübertrag): Erfahrene Anleger nutzen ein Zweitdepot. Sie übertragen die "jungen" Anteile (mit wenig Gewinn) auf ein neues Depot und verkaufen sie von dort aus. So bleiben die alten Anteile mit den hohen Gewinnen im ersten Depot und können dort weiter unversteuert für den Zinseszins arbeiten.
    • Funktioniert das?
  • Grundsätzlich funktioniert das, eben aber mit den ältesten Anteilen. Man sollte dabei aber etwas aufpassen, dass wirklich auch die Einstandskurse (Kaufkurse) mitübertragen werden. Als ich das zuletzt als Thema hatte (Depotübertrag in einem aneren Zusammenhang), hat das eine Woche oder so gedauert, bis neben dem Bestand auch die Einstiegskurse beim neuen Depotanbieter waren.

    Ob das besser/schneller geht, wenn man nur beim selben Anbieter ein weiteres Depot eröffnet, wäre noch eine interessante Frage.

  • Ergänzend zu den Informationen der Kollegen. Es gibt bei manchen Brokern die Möglichkeit ein Unterdepot einzurichten (z.B. ING).
    Die Übertragung von Wertpapieren zwischen den Depots eines Brokers soll wesentlich einfacher und weniger fehlerträchtig sein, als wenn man Wertpapiere zwischen 2 Depots unterschiedlicher Broker überträgt.
    Evtl. kann das ja ein Kunde der ING bestätigen.

    • (Depotübertrag): Erfahrene Anleger nutzen ein Zweitdepot. Sie übertragen die "jungen" Anteile (mit wenig Gewinn) auf ein neues Depot und verkaufen sie von dort aus. So bleiben die alten Anteile mit den hohen Gewinnen im ersten Depot und können dort weiter unversteuert für den Zinseszins arbeiten.
    • Funktioniert das?

    Ja das funktioniert. Such mal nach FiFo ( First in first out)

    Nein, das funktioniert nicht, so zumindest nicht. Die Beschreibung im Ausgangspost ist falsch herum.

    Grundsätzlich besteht aber die Möglichkeit, Steuerstundung durch Anteilverschiebung zu erreichen. Siehe weitere Posts.

  • Sie übertragen die "jungen" Anteile (mit wenig Gewinn) auf ein neues Depot und verkaufen sie von dort aus. So bleiben die alten Anteile mit den hohen Gewinnen im ersten Depot

    Bei einer Übertragung oder Verkauf muss die Bank/Broker immer die ältesten Anteile als erstes nehmen (FiFo).

    Dabei gilt aber zu beachten, das die ältesten Anteile nicht zwangsweise den geringsten Gewinn haben! Wenn du deinen Sparplan zum Beispiel in einer Hochpreisphase gestartet hast, und dann weitere Anteile stetig gekauft hast, während der Preis gefallen ist, und dann auch immer weitergekauft hast, als die Preise endlich wieder anzogen, dann sind die ältesten Anteile evtl immer noch die ohne Gewinn. Der höchste Gewinn ist bei den Anteilen, die du in der Tiefstpreisphase gekauft hast.