Beiträge von Wanderslust

    Madoff hat Renditen vorgetäuscht, ohne dass dahinter ein echtes, überprüfbares Asset stand, das war schlicht Betrug. Hier hast du eine börsennotierte Firma mit transparenter Bilanz und einem klar nachvollziehbaren Asset (Bitcoin), das jederzeit bewertet werden kann. Die Rendite entsteht nicht aus dem Nichts, sondern ist Teil der Kapitalstruktur. Risikolos ist das Ganze natürlich nicht, aber das sagt auch keiner, der Madoff-Vergleich passt trotzdem nicht und ist eher polemisch.

    Hier gehen schon die Grundbegriffe durcheinander.

    Die Rendite einer Firma hat NICHTS mit ihren Assets zu tun.

    Die Rendite ergibt sich aus dem Geschäftsbetrieb der Firma (Mehrwert).

    Die Assets sind bilanztechnisch eine Verbindlichkeit (!) gegenüber den Eignern (Aktionären), denn sie wurden der Firma bereitgestellt, um den Geschäftsbetrieb zu ermöglichen.

    „Die Rendite ist Teil der Kapitalstruktur“ - was für ein gequirlter Quark….

    Ich weiß nicht, was der norwegische Staatsfonds tut, aber öffentliche Anleger haben auch schon in wertlose verbriefte subprime-Hypotheken, Schrottimmobilien oder isländische Tagesgeldkonten zu scheinbar attraktiven Zinsen investiert.

    Wenn etwas auch nach mehrfacher Wiederholung einfach keinen Sinn ergibt und sogar Kapital und Rendite verwechselt werden, würde ich im Zweifel die Finger davon lassen.

    Oder Lotto spielen - da ist die Rendite auch in der Kapitalstruktur angelegt…

    Bilanziell kann das als Rückführung von Kapital (Return of Capital) eingeordnet werden. Man bekommt also keine operative Unternehmensrendite, sondern eine Art laufende Verzinsung auf das bereitgestellte Kapital innerhalb dieser Struktur.

    (…)

    Der Vergleich mit dem Bäcker suggeriert, dass hier einfach Geld von neuen Investoren an alte weitergereicht wird.

    Nein, eine (Teil-)Rückführung von Kapital ist keine Verzinsung. Erst recht keine laufende.

    Doch, es wird Geld von neuen Investoren an alte ausgekehrt. Allerdings nicht „einfach“, sondern eher kompliziert.

    Krass, dass Du auf Dein teilrückgeführtes Kapital deshalb auch noch Quellensteuern zahlen musst…

    Nein, nicht als Notgroschen geeignet.

    Dadurch, dass Strategy über Produkte wie STRC zusätzlich Kapital einsammelt, können sie mehr Bitcoin kaufen. Am Ende repräsentiert jede Stammaktie damit einen größeren Bitcoin-Bestand. Über neue Aktienausgaben kann das Ganze dann weiter skaliert werden. Entscheidend ist dabei das sogenannte mNAV, das sich durch diesen Mechanismus eher verbessert als verschlechtert. (…)

    Zudem hat Strategy aktuell liquide Mittel für mehr als 24 Monate, um die Dividenden notfalls auch komplett ohne neue Kapitalzuflüsse bedienen zu können.

    Ich frage mich gerade, ob wir die gleiche Sprache sprechen?

    Eine Vorzugsaktie ist für Dich also ein „Produkt“ wie Tagesgeld, mit dem „Kapital“ für Bitcoin-Käufe eingesammelt und gleichzeitig Dividenden an andere (!) Aktionäre weitergeleitet werden können?

    Durch diesen Vorgang steige der „modifizierte Nettoinventarwert“ des Unternehmens??

    Durch Ausgabe weiterer (Stamm- oder Vorzugs-)Aktien könne das Ganze „weiter skaliert“ werden?

    Gleichzeitig können zusätzlich Dividenden aus „liquiden Mitteln“ gezahlt werden? Mindestens 24 Monate bis zum Zahlungsausfall?

    Das Geld bzw. der Nettoinventarwert sind dann trotzdem noch da?

    Das „Tagesgeldprodukt“ wird am Ende zurückgezahlt?

    Solange ein Tiktok-Video das „erklären“ kann, ist bestimmt alles gut. 😅

    Da wird mit vielen Worten und Nebelkerzen genau gar nichts erklärt.

    Das Geld kommt aus der Substanz oder von neuen „Dummen“, die neue Aktien kaufen und deren Investition als „Dividende“ an die Altaktionäre weitergereicht wird.

    So wird es jedenfalls wortreich erklärt - natürlich nicht ohne den anpreisenden Hinweis, das Interesse sei „riesig“.

    Fehlt nur noch, dass auch die Zeit knapp ist, nur jetzt noch schnell zuzugreifen, bevor andere es tun…

    Aber heute wundert einen auch schon nichts mehr…

    Soviel zum Thema „Fachkräftemangel". Jetzt suchen schon Ingenieure Mitte 30 in Deutschland einen Arbeitsplatz ...

    Nun, ich denke für Ingenieure gibt es in Deitschland sicher noch Bedarf und auch gut bezahlte Arbeitsplätze.

    Nur vielleicht nicht im Umkreis von 100-150km um den bayerischen Ort, in dem gerade die Firma des Fragestellers Stellen abbaut.

    Irgendwas läuft in diesem Land nicht richtig.

    Das ist kein Fehler des Landes, wenn die Arbeitsplätze nicht dorthin kommen, wo man selbst gerade wohnt.

    Mobilität war schon immer wichtig auf dem Arbeitsmarkt. Wenn man Single ist und auf Jobsuche, umso mehr.

    „Don’t ask what your country can do for you, ask what you can do for your country.“ (John F. Kennedy)

    Ich würde mal vermuten, der Alte Fritz hat das Berufsbeamtentum eingeführt. Immerhin ein aufgeklärter Herrscher.

    Die Deutsche Bahn ist ein gutes Beispiel, weshalb die Abschaffung des Beamtentums bei öffentlichen Dienstleistungen nicht unbedingt zu mehr Effizienz beiträgt. Wochenlange Streiks und Arbeitskämpfe mit konkurrierenden Gewerkschaften (EVG, Lokführer) auf Kosten der Bürger. Das gibt es erst, seit dort Angestellte arbeiten.

    Ich bin sehr dafür, die Notwendigkeit Verbeamtungen kritisch zu überprüfen, aber manche staatlichen Dienstleistungen sollten schon durchgehend und zuverlässig funktionieren. Zumal es für sie kaum Wettbewerber gibt.

    Natürlich, damit kauft sich der Dienstherr von Teilen seiner Fürsorgepflicht frei, die ist ja auch nicht kostenlos.

    Aber ist das auch kostenneutral?

    Beamte sind ja meist relativ gesund und selten arbeitslos oder verarmt.

    Für die Steuerzahler dürfte es günstiger sein, die tatsächlichen Kosten im Rahmen der Fürsorgepflicht (Beihilfe) zu bezahlen als den vermutlich höheren Beitrag für die GKV, die ja zusätzlich auch viele Arbeitslose, chronisch Kranke, Rentner etc. unter ihren Versicherten hat.

    Wenn es am Ende für den Steuerzahler sogar teurer wird und evtl. auch noch die Bruttogehälter für die Beamten erhöht werden müssten, ist das ja keine Reform, die irgendetwas bringt oder effizienter macht, sondern nur ein weiteres Haushaltsloch.

    Mir ist bewusst, dass die Altersrückstellungen rechtlich als Eigentum der Versichertenkollektive gelten, weshalb eine Übertragung an die Solidargemeinschaft in einem einheitlichen Gesundheitssystem wie von mir vorgeschlagen direkt den Eigentumsschutz des Grundgesetzes berühren würde. Aber eine solche Übertragung kann man rechtlich haltbar begründen, indem man sich auf eine Kombination aus sozialstaatlichen Erfordernissen und einer funktionalen Neuinterpretation des Eigentumsbegriffs stützt. Dies versuche ich nun mal mit Argumenten (auch mit Bezug auf das Grundgesetz) aus juristischer Sicht zu belegen.

    (1) Die Sozialpflichtigkeit des Eigentums (Art. 14 Abs. 2 GG): Dies kann man als Kernargument ansehen. Das Eigentum gewährt kein grenzenloses Recht. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Hier kann der Gesetzgeber argumentieren, dass die Altersrückstellungen der PKV einem spezifischen Zweck dienen. Nämlich der Absicherung im Krankheitsfall im Alter. Wenn das Gesundheitssystem umgestellt wird, bleibt dieser Zweck erhalten, wird aber in einem neuen, solidarischen Rahmen (z. B. Bürgerversicherung) erfüllt. Da die Rückstellungen zweckgebunden sind, wandert das Eigentum dem Zweck hinterher.

    (2) Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber bei der Neuordnung von Sozialsystemen einen weiten Spielraum einräumt, sofern ein übergreifendes Gemeinwohlinteresse vorliegt. Denn die langfristige Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems und die Vermeidung einer „Zwei-Klassen-Medizin“ können als solche Gemeinwohlinteressen definiert werden. Als Argument kann hier angebracht werden, dass kein Substanzverlust für den PKV-Versicherten entsteht, da er im Gegenzug einen gleichwertigen Schutz in der Bürgerversicherung erhält.

    (3) Aus juristischer Sicht kann man die Ansprüche in der Bürgerversicherung als Ersatz für die privaten Rückstellungen betrachten. Also im Sinne einer funktionalen Äquivalenz. Der PKV-Versicherte verliert zwar sein individuelles Anrecht auf ein privates Kapitaldeckungsverfahren, erhält aber eine wertgleiche Absicherung durch die Solidargemeinschaft. Damit bliebe der Kern des Eigentumsschutzes (die Absicherung des Lebensrisikos Krankheit) gewahrt.

    Mit diesen Punkten dürfte euch eigentlich deutlich geworden sein, dass man die Übertragung der Altersrückstellungen an die Solidargemeinschaft nicht so einfach als eine Enteignung bezeichnen kann und sie auch als verträglich mit dem Grundgesetz betrachtet werden kann.

    Letztlich ist Deine Interpretation, dass das Eigentum völlig wertlos ist. Denn es gibt keinerlei Unterschied zwischen denen, die Eigentum haben und denen die keines haben. Alles geht in einem Einheitsbrei auf.

    Das ist schwerlich mit dem Grundgesetz vereinbar.

    Zwar soll das Privateigentum (!) auch zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen, aber es bleibt privates Eigentum und damt in erster Linie (auch) eigennützig.

    Ein „Eigentum“, das völlig entschädigungslos in einer „Sozialleistung“ aufgeht, die allen unterschiedslos gewährt wird, ist wertlos.

    Das wäre schlicht eine entschädigungslose Enteignung.

    Im Übrigen ist es nicht möglich (!), eine Mehrklassenmedizin abzuschaffen. Auch eine Einheitsversicherung à la National Health Service kann das nicht.

    Jeder kann sich jederzeit private Mehrleistungen kaufen. Das kann niemand verhindern.

    Tatsächlich ist die 2-Klassenmedizin in Ländern mit Einheits-Gesundheitsdienst sogar krasser als in Deutschland mit seinen parallelen Versicherungssystemen.

    In UK u.a. Lämdern kann man Monate oder Jahre auf Facharztterrmine warten oder (sehr teuer) bar bezahlen und die Schlage überspringen. Das NHS leistet deutlich weniger als die deutsche GKV und die private Medizin kostet ein zigfaches.

    1. Alle Ehegatten zahlen Beiträge X

    2. Finanzminister zahlt für Bürgergeldempfänger X

    3. ...

    4. Versicherte zahlen mehr zu X

    5. Mehrwertsteuer für Medikamente wird gesenkt X

    6. Die Tabaksteuer wird erhöht X

    7. ...

    8. ...

    9. Patienten müssen vor der Abrechnung eine Quittung über die erhaltenen Leistungen abzeichnen und 5% zuzahlen (max. 50 EUR).

    10. Sprechende Medizin wird besser vergütet, Operationen und Apparatediagnostik geringer (es sei denn, sie werden von Dritten durchgeführt, die keinerlei Verbindung mit dem verschreibenden ARzt haben - wirtschaftliche Interessen sollten bei Empfehlung für Diagnostik oder OPs keine Rolle spielen).

    Ich sehe hier keine Enteignung, sondern einen Solidarbeitrag, den man während der PKV-Zeit nicht gezahlt hat. Als PKV-Versicherter hat man ja immer noch die Ersparnisse gegenüber dem GKV-Versicherten.

    Als PKV-Versicherter sehe ich mich bei solch einem Transformationsvorgang, wie ich ihn beschrieben habe, in der Pflicht, einen fairen Beitrag zur Lösung des gesamtgesellschaftlichen Problems der Sozialversicherung zu leisten. Und das ist die Abtretung der Altersrückstellungen. Oder möchtest du lieber die Ersparnisse, die du während deines Erwerbslebens gegenüber einem PKV-Versicherten hattet, abtreten??? ;)

    Was wäre genau die Rechtsgrundlage für so eine verpflichtende "Abtretung"?

    Ließe sich das erweitern auf große Wohnungen, Häuser, Ferienwohnungen?

    Einfach alles über 30 m2 pro Person aus Solidarität abtreten und in einen Plattenbau ziehen. Den Komfort der früheren Jahre darf man behalten. Alternativ muss man auch für früheren Komfort rückwirkend eine "Solidarmiete" abtreten.

    Oder auf Renten. Einfach verpflichtend Deine Rente an ärmere Mitbürger abtreten. Aus Solidarität.

    Einfach mal im Grundgesetz Artikel 14 und 15 nachschlagen und überlegen, was dagegen sprechen könnte... wir leben nicht mehr in der DDR.


    Darüber hinaus gibt es freie Felder, die der Verkäufer (Berater) mit eigenen Anmerkungen füllen kann/sollte.

    Dabei muss er (der Verkäufer) immer aufpassen, dass er nach Möglichkeit nichts schreíbt, was zu einem späteren Zeitpunkt gegen ihn verwendet werden kann, wenn sich der Kunde zu einem späteren Zeitpunkt über die Beratung und/oder das verkaufte Produkt beschwert weil es nicht so funktioniert, wie es sein soll oder es sich der Kunde vorgestellt hat.

    Aus dem gleichen Grund sollte man als Kunde immer handschriftlich oder elektronisch ergänzen, was man tatsächlich haben möchte und welchen Zweck das Produkt mindestens erfüllen muss, zB

    - „muss auch im Ausland unbeschränkt leisten“,

    - „muss auch bei grober Fahrlässigkeit leisten“,

    - „muss auch (neben-)berufliche Tätigkeit als xyz oder Bergsport abdecken“ etc.

    - „ergänzend verweise ich auf die geführte Email-Korrespondenz / Beratungswunsch vom xx.yy.zz.“

    Andernfalls Unterschrift unter das Protokoll anlehnen.

    Ein Beratungsprotokoll verdient seinen Namen nur, wenn der Kunde (!) eintragen kann, wozu er beraten werden möchte. Der Verkäufer kann dann gerne eintragen, was er zur Lösung des Problems vorschlägt.

    Wenn der Verkäufer alles allein ausfüllen und Ergänzungen ablehnen möchte, war es keine Beratung. Dann besser gar kein Protokoll. Auch keinen Verzicht unterschreiben.

    Naja mit was soll ich dann kalkulieren, wenn ich die historischen ETF Renditen der Vergangenheit nicht ranziehen darf? Auch Teslas aus aus 2014 finden Käufer, warum soll das in der Zukunft anders sein?

    Dann sag mir bitte mit welchen Restwerten ich rechnen soll.

    Ist das so schwer zu verstehen? Hast Du die Posts oben überhaupt gelesen und nachvollzogen?

    Zu Tesla:
    https://www.fr.de/wirtschaft/gue…h-94183845.html
    https://www.focus.de/finanzen/boers…025a203329.html

    Zu ETF-Renditen auf Kredit:
    https://www.finanzfluss.de/ratgeber/inves…macht-das-sinn/

    Welche Restwerte:
    Im Zweifel "null" - sowohl für den kreditfinanzierten gebrauchten Tesla als auch für den kreditfinanzierten ETF.

    Der Kredit muss auch bei völliger Wertlosigkeit und fehlenden Käufern zu 100% bedient werden.

    Der Unterschied zu vielen Dotcom-Firmen damals ist aus meiner Sicht, dass es hier ein klares, bilanziertes Asset gibt.

    Seit wann ist es ein Geschäftsmodell für eine Firma, ein „asset“ zu lagern, ohne Lagergebühren o.ä. zu erzielen?

    Eine Firma, die allein auf einem Berg von Bitcoins sitzt und mit „Ausschüttungen“ aus der „Substanz“ wirbt, ist etwa so sinnvoll wie eine, die Ölfässer oder Silberbarren auf eigene Rechnung hortet…

    Offensichtlich geht es hier allein um Markt- und Kursmanipulation durch das Aufkaufen/ Abwerfen des „assets“ auf eine „Firma“ im großen Stil mit Hilfe neuer „Anlegergelder“ vermeintlicher „Aktionäre“, evtl. sogar ETF-Anleger durch Hype-bedingte „Indexaufnahmen“, oder (noch bedenklicher) Kreditgeber.

    Pump and dump?

    Wer trägt die Kosten für den Geschäftsbetrieb und die regulatorischen Pflichten? Wer zahlt Mieten und Gehälter? Und woraus genau?

    Auch Wirecard war mal ein zugelassenes Wertpapier, zeitweise sogar im Dax…

    Du kalkulierst mit fiktiven ETF-Gewinnen, die frei erfunden sind, und nimmst dafür einen Kredit auf.

    Du kalkulierst mit fiktiven Restwerten für ein Tesla Fahrzeug, ohne Dich zu fragen, ob Du in der Zukunft für gebrauchte Teslas überhaupt Käufer finden wirst, noch dazu zu diesen Preisen.

    Du gibst Dir viel Mühe, Dir das in Excel-Tabellen schönzurechnen.

    Die Bestätigung Deiner Schönrechnung wirst Du hier nicht bekommen.

    Du bist doch sowieso fest entschlossen, genau dieses Modell auf Kredit zu kaufen, egal ob sinnvoll oder nicht.

    What‘s the point? Andere Menschen kaufen Schrottimmobilien oder spielen Roulette. Kann man auch machen, aber dafür lohnt es sich nicht zu rechnen.

    Unsere Doko-Runde hat ein klassisches Sparschwein. Wenn es voll ist, gehen wir von dem Geld gemeinsam essen.

    Abgesehen davon, dass Paypal Schrott ist (s.o.), wüsste ich nicht, wie es das gemeinsame Sparschwein ersetzen sollte.

    Bargeld wird es auch künftig noch geben, auch wenn es seltener gebraucht wird.

    Die relative Stärke von BTC in dieser Krise ist bislang eindeutig. Die Kritik daran ist daher weder überzeugend noch fundiert.

    Welche Krise? Habe ich etwas verpasst?

    Bei Wörtern wie "Krise" oder "eindeutig" horche ich immer auf, vor allem wenn damit zwei Wochen mit leichten Kursausschlägen in beliebige Richtungen gemeint sind oder kurzfristige Lieferengpässe.

    Ich sehe durchaus viele Anzeichen für eine heraufziehende Krise (Populismus, Nationalismus, Angriffskriege, demente oder despotische Staatschefs, Erosion jeglicher Regeln und Verlässlichkeit), aber bisher sind wir noch in der Phase der "complacence", in der die Menschen die neue Rechtlosigkeit eher feiern oder achselzuckend zur Kenntnis nehmen.

    Eine Krise kann jederzeit kommen, aber im Moment blicken wie eher nur in Abgründe.

    Ob sich irgendjemand in einer echten Krise für Bitcoin interessiert, wage ich zu bezweifeln.

    Insofern sind die Zahlen von 2017 vor Christi Geburt wesentlich interessanter als die aus den letzten zwei Wochen.

    ...und hat damit immer noch die Abhängigkeit von entweder iOS oder Android.
    PayPal lässt sich per Browser bedienen, WERO nicht.

    Und das ist genau wofür gut?

    Smartphones kann man übrigens auch mit Linux, google-freiem Android oder anderen (auch open source) Betriebssystemen betreiben.

    Für Wero oder PIX reicht alleine ein Bankkonto (voll integrierte Zahlungsfunktion). Kein Vertrag mit Paypal oder anderen Intermediären nötig.