Beiträge von Wanderslust

    Sehr geil - ein “Repurchase Program”, ganz wie ich vermutet hatte.

    Ein Papier, das letztes Jahr für 100 USD verkauft wurde, wird dieses Jahr für 80 USD (mit Glück) “zurückgekauft”.

    Da helfen auch 10-12% Dividende über die letzten 12 Monate nichts. Unterm Strich hat der Anleger Strategy 10% geschenkt und gleichzeitig auf die Rendite verzichtet.

    Für die Zukunft dürfte es noch viel übler aussehen…

    Aber gibt Dir die Aussage nicht zu denken, das er betont STRC zu halten bis der Kurs wieder bei 100$ steht? Weil eigentlich müsste die Dividende zeitnah angepasst damit der Kurs wieder bei 100 ist, oder? wenn es doch länger dauert sind viele Investoren deutlich im Minus mit einer vermeintlich sicheren Anlage.

    Du darfst nicht annehmen, dasa es Strategy darum ginge, STRC-Anlegern Gewinne zu verschaffen.

    Die Geschäftsführung ist allein den stimmberechtigten Aktionären verpflichtet. Mit STRC hat man “billiges” Kapital gesucht.

    Dieser Logik würde es entsprechen, das billige Kapital jetzt noch billiger zurückzukaufen oder die Dividende sogar zu streichen, um das Stammkapital zu schonen.

    Eine Erhöhung der Dividende auf 25%, damit STRC-Anleger keine Verluste machen, kann die Firma sich schlicht nicht leisten.

    Die Dividende wurde ja schon vorher aus der Substanz und den Neuanlagen anderer Geldgeber bezahlt. Es gibt ja keine entsprechenden Erträge…

    Das wäre aber ein schlechtes Signal und würde einer Kapitulation von STRC gleichkommen. – Es ist sogar das Gegenteil der Fall, der Geschäftsführer von Strategy hat bekanntgegeben, dass er für 1 Mio. USD STRC gekauft hat und diese so lange halten wird, bis der Kurs wieder 100 USD erreicht hat.

    Über Nacht ist der Kurs sogar auf 73 USD gefallen.

    Das Milliǒnchen von dem Herrn kann den Markt offenbar nicht beeindrucken, solange niemand glaubt, dass Strategy dauerhaft 1,5 Mrd. USD Dividende p.a. zahlen kann, ohne den Kapitaleinsatz zu verjubeln.

    Wer Dividenden will, will sein Kapital ja nicht verlieren.

    Richtig. Wenn Strategy beispielsweise im nächsten Monat 14 % Dividende ausschütten würde (anstatt 11,5 %), sollte die Nachfrage steigen, dadurch würde der Kurs von STRC wieder Richtung 100 USD gehen. So die Theorie.

    Heute erneuter Absturz auf 75,80 USD.

    Ganz schön viel in zwei Tagen.

    Da wird auch das Versprechen von ein paar Prozenten mehr “Dividende” nicht viel helfen können.

    Zumal es ja gar keine Erträge gibt. Jede angebliche “Dividende” müsste aus der (schrumpfenden) “Substanz” gezahlt werden.

    Erst nach neun Jahren “Dividende” wäre auch nur das Kapital zurückgezahlt - renditefrei….

    Falls überhaupt so lange noch “Dividenden” gezahlt werden, ganz ohne Erträge… die Stammaktionäre haben ja auch nichts zu verschenken.

    An deren Stelle würde ich eher die notleidenden “Vorzugsaktien” billig zurückkaufen statt Dividenden zu zahlen - dann könnte ich gleich den Verlust der sog. STRC-“Vorzugsaktionäre” als Gewinn einstreichen.

    *aktuell belaufen sich die jährlichen Dividenden-Zahlungen auf 30.000 BTC. Bei einem Bestand von rund 850.000 BTC, kann Strategy also noch ziemlich lange durchhalten, selbst wenn der Kurs von BTC bzw. MSTR sich nie wieder erholen würde.

    Hattest Du nicht gesagt, die Dividende muss in USD gezahlt werden und so stark steigen, dass das Papier zu 100 USD gehandelt wird?

    BTC kann weiter abstürzen und STRC noch schneller.

    Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass das jeder individuell entscheiden kann? Du kannst gern den worst worst case absichern, am Ende wird aber auch Dir das nicht völlig gelingen. Es gibt immer Szenarien im Leben, die Dich umhauen können. Von daher Leben genießen und nach eigenem Verständnis Absicherung betreiben.

    Damit habe ich überhaupt kein Problem.

    Ich wundere mich nur, dass die gleichen Leute, die meinen, eine BUV bräuchten nur Leute, die ihre Einnahmen und Ausgaben nicht im Griff hätten und alles „raushauen“, predigen, dass sie lieber das Leben „genießen“ und es halt drauf ankommen lassen.

    Passt alles nicht so recht zusammen.

    Gebauso, wie die Vorstellung, im Falle der BU einfach aufs Land zu ziehen, weil man vermutet, dass es da für einen billiger würde…

    Wir sind alle erwachsen. Dennoch fahren manche Leute ohne Gurt oder lassen sich nicht impfen. Muss ich nicht verstehen.

    Ich glaube du hast noch nie auf dem Land gelebt, ich würde mein Landleben im Westerwald niemals gegen ein Leben in einer Metropole tauschen, allein die sozialen Kontakte und das rege Vereinsleben ist deutlich gesünder als in Isolation in einem Hochhaus zu leben, aber jeder wie er mag.

    Ich liebe das Landleben und mag sogar Bergwandern und Zelten.

    Nur hat das nichts mit der Situation und dem Finanzbedarf von schwer kranken oder behinderten Menschen zu tun. Allein darum geht es in diesem Thread - um das Geld, das man braucht, um zur 100km entfernten Fachklinik zu kommen und die tägliche Mobilität zu sichern, um an diesem Leben teilzunehmen, auch wenn man nicht mehr selbst fahren kann und evtl. noch nicht einmal ohne Hilfe in ein Auto einsteigen kann, aber dennoch weiter am Leben teilnehmen möchte.

    Um die Kosten für die tägliche Bewältigung des Alltags, wenn man sehr stark eingeschränkt ist - Einkäufe, Besorgungen, Kochen, Behördengänge, Arztbesuche, Krankengymnastik, Umbauten, Hilfsmittel, die in Spezialgeschäften erworben werden müssen, weite Wege überall hin usw. usf...

    Ist es wirklich so schwierig, sich das vorzustellen?

    Statt einfach nur zu sagen, "ich brauche keine hohe BU-Rente, ich ziehe dann aufs Land".

    Oder sie hatten bis zu einem gewissen Alter schlicht weniger Ausgaben wie Einnahmen und haben den Überschuss nicht nur rausgehauen. Dazu wollen sie garnicht 12 Monate im Jahr in Urlaub fahren und andauernd essen gehen.

    Du hast meinen Beitrag gar nicht verstanden - es geht überhaupt nicht um Ausgaben und Einnahmen als gesunder Mensch, sondern als kranker oder gar behinderter.

    Deine persönlichen Einnahmen und Ausgaben als gesunder Arbeitnehmer haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun.

    Wäre ich in den einfachsten Dingen soweit eingeschränkt, dass die BU dauerhaft (und nicht nur als Ergänzung zum Krankengeld) gezahlt hätte, dann wäre ich als Büro-ITler gerantiert in dem Zeitpunt auch EU gewesen.

    Das zusammen mit dem Wissen, dass mich mein AG im nicht-EU Fall durchaus soeit wie sinnvoll unterstützt hätte. Ich hatte einen direkten Kollegen, der als einer von extrem wenigern aus gesundheitlichen Gründen 100% Homeoffice machen darf (eher muss).

    Überhaupt nicht - Du kannst als Büro-ITler dauerhaft 100% BU sein, und trotzdem noch rein theoretisch drei Stunden im Rollstuhl an einer Pforte sitzen und einen primitiven Türsummer betätigen. Auch wenn Du Dich keine 20 Minuten mehr auf Rechenaufgaben, flackernde Bildschirme oder gar Texte konzentrieren kannst. Es kommt nicht darauf an, ob Dir solche Arbeitsplätze an der Pforte überhaupt angeboten werden.

    Du gehst offenbar auch davon aus, dass Dein Arbeitgeber und Dein Arbeitsplatz dann noch existieren und Dich unterstützen könnten. Gerade im IT-Bereich möglicherweise eine ziemlich gewagte Annahme (= Wunschtraum). Allenfalls eine Erwartung oder Wette auf die Zukunft.

    Jedenfalls hat das nichts mit Deinem Bedarf im Falle einer Berufsunfähigkeit zu tun.

    Genauso wenig, wie die Frage, ob Du heute verheiratet bist und Dein Partner Dich evtl. unterstützen könnte. Morgen kannst Du schon ganz alleine sein (leider), auch ohne Streit, oder Dein Partner wird selbst arbeitsunfähig.

    Es ist schwierig, sich bei blauem Himmel und Windstille ein orkanartiges Gewitter und Überschwemmungen vorzustellen. Aber trotzdem kann das Wetter ganz schnell umschlagen.

    Erwachsen ja, aber man kann nur ein Risiko abwägen, das man wirklich auch kennt.

    Die meisten verdrängen halt das Risiko eher oder rechnen es sich schön - ich ziehe aufs Land, baue lieber Vermögen auf, arbeite im Home Office, komme mit der Hälfte prima aus etc.

    Das ist halt gerade keine rationale Risikoabwägung, sondern eher ein Wunschtraum.

    Am Ende gibt es auf dem Land keine Fachärzte (oder gar Kliniken), es muss eine Haushaltshilfe eingestellt werden, die auch einkauft und kocht, Taxis sind prohibitiv teuer und alleine die Krankengymnastik kostet horrende Zuzahlungen (falls überhaupt jemand kommt). Von Hilfsmitteln, Rollstühlen und Umbauten noch gar nicht geredet.

    Bevor man ein Risiko abwägt, sollte man es erst einmal gut kennen. Sonst wägt man nur Wunschträume ab.

    Richtig. In jungen Jahren hoch einsteigen, Dynamik vereinbaren, um flexibel zu bleiben (man kann ja die Dynamik auch hin und wieder aussetzen bei ausbleibenden Gehaltserhöhungen) und mit zunehmendem Alter dann entscheiden, was noch benötigt wird. Man sollte ja eh seine Versicherungsverträge alle 1-2 Jahre auf den Prüfstand stellen.

    Über diesen Ansatz habe ich auch schon nachgedacht, mich allerdings gegen eine Reduzierung entschieden.

    Vielleicht liegt es daran, dass meine Mutter seit fünf Jahren Pflegegrad 5 hat.

    Die meisten hier scheinen anzunehmen, dass sie im BU-Fall einfach auch finanziell ein wenig kürzer treten können. Aufs Land ziehen, weniger im Restaurant essen, keine Bürokleidung mehr etc.

    Man kann aus x Gründen plötzlich BU werden und in den einfachsten Dingen behindert sein.

    Wenn man dennoch eine angemessene Lebensqualität genießen möchte- d.h. gut essen, Freizeit und Kultur, Mobilität, soziale Teilhabe, kann das extrem teuer werden.

    Deshalb lasse ich auch die Dynamik meiner BU weiterlaufen, auch wenn ich als gesunder Mensch die Zeit zur Rente notfalls auch ohne Einkommen überleben könnte. Aber vielleicht nicht, wenn ich plötzlich schwer krank oder behindert wäre.

    Zusätzlich habe ich deshalb auch noch eine Plegezusatzversicherung.

    Ich hoffe, dass ich beide nie brauche, aber falls doch, kann das der Unterschied sein, der ein selbstbestimmtes Leben mit gutem Essen und eigenen Vorstellungen weiter möglich macht.

    Ein 3,5-facher Satz braucht immer eine Begründung, egal wo man versichert ist.

    Du kannst die überhöhte Rechnung einfach zurückweisen oder nur den gekürzten Betrag überweisen und dem Arzt oder der Abrechnungsstelle den Grund mitteilen.

    Dann kriegst Du meist eine korrigierte Rechnung - mit richtiger Begründung und/oder evtl. sogar günstiger.

    15-25% „Ausschüttungsrendite“ plus Kursgewinne…

    Wie blöd muss man sein?

    Aber eine Bank verkauft selbstverständlich alles, woran sie verdienen oder Risiken auf andere abwälzen kann.

    Dafür beschäftigt sie keine Analysten (allenfalls zur eigenen Risikominderung), sondern Werbeprofis und Verkäufer, die mit markigen Sprüchen und viel FOMO leicht erreichbare Opfer (LeO) bei ihrer Gier ansprechen.

    Nothing more…

    Ist doch der Thread von Einundzwanzig , kann er doch machen.

    Mir war offenbar nicht bewusst, dass man hier Eigentum an Threads erwerben kann, um im Tagesrhytmus Firmenankündigungen zu posten und Produkte zu bewerben.

    Ich dachte, dies wäre ein Forum, wo Threadersteller Fragen stellen, die andere User beantworten und kommentieren sollen.

    Offensichtlich habe ich mich geirrt?

    Quasi hohe Rendite bei entsprechendem Risiko mit wenig Volatilität, wie z.B. WKN: A181ZP, 11,250% Mellenu Finance S.A. 2028, und viele mehr, bin sehr zufrieden seit vielen Jahren.

    Die haben bestimmt ein exzellentes Rating! 👍

    Vielleicht wären für Dich auch die Hartwährungsanleihen aus dem Libanon oder aus Sri Lanka interessant?

    Es ist keine Ankündigung, sondern eine Umsetzung.

    Ich dachte, es wäre nur eine Bekanntgabe nach den früheren Ankündigungen. Die Umsetzung soll erst alle zwei Wochen stattfinden.

    Das muss sicherlich alles zeitnah einzeln gepostet werden:

    - Ankündigung: Dividende soll nächsten Dienstag ausgezahlt werden

    - Reminder: Dividende wird heute um 12 Uhr ausgezahlt

    - Bekanntgabe: Dividende ist jetzt in der Auszahlung

    - Umsetzung: Dividende ist tatsächlich angekommen…

    Kleines Update: Strategy hat heute bekanntgegeben, dass STRC ab sofort auf halbmonatliche Dividenden umgestellt wird. Künftig gibt es also zwei Ausschüttungen pro Monat statt einer. Die erste Auszahlung im neuen Rhythmus erfolgt am 15. Juli und beträgt 0,48 US-Dollar je Aktie. An der jährlichen Zielrendite von aktuell 11,5 % ändert sich dadurch nichts, sie wird lediglich auf zwei Zahlungen pro Monat aufgeteilt :)

    Hattest Du das nicht schon 5x angekündigt?

    Nein, die angesprochenen Indizes steigen gerade stark. Meinst du, das liegt auch mit daran, dass SpaceX da eingepreist ist?

    Sorry, das war wohl etwas zu knapp gefragt.

    Ah, ok!

    In den Indizes ist SpaceX ja im Moment noch gar nicht enthalten. Die steigen also aus anderen Gründen.

    Die Aufnahme in FTSE und MSCI-Indizes soll ja erst in den nächsten Tagen kommen.

    Läuft ja gerade ganz gut. Meinst du, das hat mit SpaceX zu tun?

    Meinst Du die 4,2 Mrd. USD Verlust bei 4,7 Mrd. USD Umsatz im 1. Quartal?

    Oder den erfolgreichen Abwurf kleinerer Aktienpakete zu Höchstpreisen, demnächst auch an zwangsbeglückte MSCI- und FTSE-ETFs?

    Sicher hat es mit SpaceX zu tun.

    Die Frage ist ja nur, wer dabei Geld macht und wer draufzahlt.

    Eine einzelne Person ist ja schon Billionär geworden. Den Rest müssen sich die anderen wohl teilen. 😂


    Ob es bei allem Ärger über die Zwangsbeglückung dann nicht evt. ein Vorteil ist, zu den ersten „Zwangsbeglückten“ zu gehören weil man da eine Woche später vom massiven Kaufzwang der MSCI World ETFS profitiert?

    Oder ob das alles Jacke wie Hose ist weil man in der zweiten Welle den Verkaufsdruck der anderen Indizes auch noch mal mitmacht? 🤔

    Da das alles schon vorab bekannt ist, ist es vermutlich schon jetzt eingepreist.

    Interessant dürfte eher sein, wie sich der Kurs entwickelt, wenn die Zwangskäufe abgeschlossen sind und SpaceX weiter Verluste schreibt.